USB-Killer: Student ließ reihenweise Uni-PCs einfach sterben
Wie zerstörerisch ein USB-Port für den Rechner sein kann, zeigt sich aktuell in einem Gerichtsverfahren in den USA. Dort hatte ein ehemaliger Student mit einem so genannten "USB Killer"-Gerät zahlreiche PCs zerstört und im Zuge dessen einen Schaden in Höhe von zehntausenden Dollar angerichtet.
Die Aktion richtete sich gegen Systeme des College of Saint Rose, einer kleinen Privatuniversität in Albany im US-Bundesstaat New York. Der Beschuldigte hatte dabei ein Gerät zum Einsatz gebracht, das eigentlich wie ein herkömmlicher, harmloser USB-Stick aussieht. Sie umgehen aber den Überspannungsschutz des USB-Ports und lassen so die Schaltkreise in den PCs durchbrennen.
Der Angeklagte hatte auf diesem Weg 66 Computer an der Universität unbrauchbar gemacht. Durch die Notwendigkeit zum Ersetzen der Hardware und dem Arbeitsaufwand von Installation und Einrichtung der Systeme entstand nach den Berechnungen der Anklage ein Schaden von insgesamt fast 60.000 Dollar.
Letztlich werden die Sanktionen aber wahrscheinlich geringer ausfallen. Dafür spricht, dass der Angeklagte geständig ist und auch erklärte, den entstandenen Schaden ersetzen zu wollen. Er ist indischer Staatsbürger und strebte an der Hochschule einen Informatik-Abschluss an. Sogar in einem Image-Video College hat er einen Auftritt und berichtet davon, dass er mit Hilfe seiner Ausbildung eines Tages sein eigenes Unternehmen gründen wolle. Daher dürfte es spannend sein zu erfahren, was ihn letztlich zu der massiven Sabotage-Aktion bewegte.
Siehe auch: USB Kill Stick: Neue Version tötet neben Notebooks auch iPhones
Der Angeklagte hatte auf diesem Weg 66 Computer an der Universität unbrauchbar gemacht. Durch die Notwendigkeit zum Ersetzen der Hardware und dem Arbeitsaufwand von Installation und Einrichtung der Systeme entstand nach den Berechnungen der Anklage ein Schaden von insgesamt fast 60.000 Dollar.
Um Wiedergutmachung bemüht
Da der Täter sich bei der Aktion selbst filmte und vor Gericht auch ein Geständnis ablegte, ist an der Schuldfrage im Grunde kaum etwas zu klären. Spannende dürfte eher die Motivation sein, zu der bisher keine Angaben gemacht wurden. Die Punkte in der Klageschrift können im maximalen Fall darauf hinauslaufen, dass der ehemalige Student für zehn Jahre hinter Gitter und eine Geldstrafe von 250.000 Dollar begleichen muss.Letztlich werden die Sanktionen aber wahrscheinlich geringer ausfallen. Dafür spricht, dass der Angeklagte geständig ist und auch erklärte, den entstandenen Schaden ersetzen zu wollen. Er ist indischer Staatsbürger und strebte an der Hochschule einen Informatik-Abschluss an. Sogar in einem Image-Video College hat er einen Auftritt und berichtet davon, dass er mit Hilfe seiner Ausbildung eines Tages sein eigenes Unternehmen gründen wolle. Daher dürfte es spannend sein zu erfahren, was ihn letztlich zu der massiven Sabotage-Aktion bewegte.
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Christian Kahle
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