Google Pixel 4: Code verrät Tarn-Namen "Coral", "Flame", "Needlefish"
Googles Hardware-Team, das vor einiger Zeit durch die Übernahme zahlloser Mitarbeiter von HTC kräftig gewachsen ist, macht anscheinend kaum noch ein Geheimnis aus seiner Arbeit an den kommenden Flaggschiff-Smartphones der Google Pixel 4-Serie. Jetzt nennt man praktisch "öffentlich" die Codenamen für das Pixel 4 und Pixel 4 XL.
Wie 9to5Google bei einer Analyse der jüngsten Google-App und beim Durchstöbern der Repositories des Android Open Source Project (AOSP) feststellte, tauchen mittlerweile nicht mehr nur die bereits verfügbaren bzw. zumindest namentlich bekannten Modelle der Pixel-, Pixel 2-, Pixel 3- und inzwischen auch Pixel 3a-Serie auf. In einer Diskussion um Probleme mit einem Sicherheitsmodul des Linux-Kernels, das häufig für jedes Gerät einzeln angepasst wird, wurden zwei weitere Namen genannt.
Ein Google "Coral" war bereits im Januar erstmals in einer Benchmark-Datenbank aufgetaucht, wobei damals von einem aktuellen Qualcomm Snapdragon 855 Octacore-SoC und immerhin sechs Gigabyte Arbeitsspeicher die Rede war. Bezüglich des Codenamens "Flame" fiel zunächst auf, dass dieser nicht mehr im bei der Wahl von Googles Smartphone-Codenamen üblichen Zusammenhang mit Fischen oder anderen im Wasser lebenden Organismen zu stehen schien.
Wer jedoch mal eine einfache Google-Suche nach "Flame" und "Fish" startet, landet schnell bei Ergebnissen zum sogenannten "Flame Angelfish", einer unter Aquaristikern durchaus beliebten Spezies. "Angelfish" war schon früher als möglicher Codename für das Google Pixel 4 XL aufgetaucht, so dass "Flame" wohl einfach eine gekürzte Version dieser Bezeichnung ist.
Letztlich bleibt nun zumindest eine Frage ungeklärt: Für welches Gerät wird der Codename "Needlefish" verwendet? Weil das Gerät seine eigenen Richtlinien für SELinux hat, geht man davon aus, dass es sich um ein Standalone-Produkt handelt, Google den Namen also nicht, wie in manchen früheren Fällen, als Bezeichnung für eine Gruppe von Geräten verwendet.
Google-App nennt Codenamen im Klartext
Konkret sprachen die AOSP-Entwickler von Google-eigenen Geräten mit den Codenamen "Coral" und "Needlefish". Im Anschluss machte sich das Team im Code der neuesten Ausgabe der Google-App auf die Suche nach möglichen Erwähnungen dieser Codenamen. Man wurde auch tatsächlich fündig, denn im Code der App tauchte sogar eine recht konkrete Nennung der neuen Geräte auf. So wird darin das Google Pixel 4 offenbar als "Coral" identifiziert, während das Google Pixel 4 XL scheinbar den Codenamen "Flame" trägt.Ein Google "Coral" war bereits im Januar erstmals in einer Benchmark-Datenbank aufgetaucht, wobei damals von einem aktuellen Qualcomm Snapdragon 855 Octacore-SoC und immerhin sechs Gigabyte Arbeitsspeicher die Rede war. Bezüglich des Codenamens "Flame" fiel zunächst auf, dass dieser nicht mehr im bei der Wahl von Googles Smartphone-Codenamen üblichen Zusammenhang mit Fischen oder anderen im Wasser lebenden Organismen zu stehen schien.
Wer jedoch mal eine einfache Google-Suche nach "Flame" und "Fish" startet, landet schnell bei Ergebnissen zum sogenannten "Flame Angelfish", einer unter Aquaristikern durchaus beliebten Spezies. "Angelfish" war schon früher als möglicher Codename für das Google Pixel 4 XL aufgetaucht, so dass "Flame" wohl einfach eine gekürzte Version dieser Bezeichnung ist.
Letztlich bleibt nun zumindest eine Frage ungeklärt: Für welches Gerät wird der Codename "Needlefish" verwendet? Weil das Gerät seine eigenen Richtlinien für SELinux hat, geht man davon aus, dass es sich um ein Standalone-Produkt handelt, Google den Namen also nicht, wie in manchen früheren Fällen, als Bezeichnung für eine Gruppe von Geräten verwendet.
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