Handelskrieg trifft die Forschung: MIT kappt Verbindungen nach China

Universität, Abschluss, Akademiker Bildquelle: Pixshark.com
Dem zunehmenden Druck seitens der US-Regierung musste sich nun auch eine der renommiertesten Technologie-Universitäten der Welt beugen: Das Massachusetts Institute of Technology (MIT) hat erst einmal sämtliche Kooperationen mit den chinesischen Unternehmen Huawei und ZTE eingestellt, um sich selbst zu schützen. Wie man seitens des MIT mitteilte, habe man aufgrund einer überarbeiteten Richtlinie für die eigenen Forschungs-Kooperationen entschieden, dass man vorerst auf weitere Projekte, an denen die beiden Unternehmen oder ihre Tochtergesellschaften beteiligt sind, verzichten werde. Das gilt zumindest so lange, wie die derzeit stattfindenden Ermittlungen dauern, die auf Vorwürfen beruhen, die chinesischen Partner hätten gegen Handelssanktionen der US-Regierung verstoßen, wie das US-Magazin ZDNet berichtet.

Die aktuell bestehenden Projekte sollen außerdem einer gesonderten Prüfung unterzogen werden, die dann zu einer Entscheidung über eine Fortführung führt. Dabei gehe es in erster Linie um die Frage, ob die jeweilige Zusammenarbeit Fragen wie einen möglichen Technologieabfluss nach China, die Menschenrechte oder die Nationale Sicherheit der USA berührt. Entsprechende Prüfungen soll es auch für Forschungsarbeiten geben, bei denen es andere Verbindungen nach China oder auch nach Russland, in den Iran oder nach Nordkorea gibt.

Studenten sind direkt betroffen

Direkt von dem neuen MIT-Kontrollprozess betroffen werden in erster Linie Studenten sein, die aus einem der genannten Länder kommen. Sie werden vorerst von der Beteiligung an bestimmten Forschungsprojekten ausgeschlossen und dürfen erst wieder an diesen mitwirken, wenn sie einer gesonderten Überprüfung unterzogen wurden.

Welche Forschungen konkret von der Neuausrichtung betroffen sein werden, ist derzeit noch nicht bekannt. In erster Linie dürfte es hier aber um die Weiterentwicklung von verschiedenen Kommunikationstechnologien gehen, in die unbedingt auch chinesische Konzerne mit einbezogen werden müssen, wenn man gewährleisten will, dass die jeweiligen Entwicklungen auch wirklich weltweit vereinheitlicht sind.

Siehe auch: Allen Anfeindungen zum Trotz: Huawei legt weiterhin kräftig zu Universität, Abschluss, Akademiker Universität, Abschluss, Akademiker Pixshark.com
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