Wunderlist vs. To-Do: Microsoft-Projekt ist bisher klar ein Fehlschlag
Hinsichtlich des Listen-Werkzeugs Wunderlist kann man Microsoft durchaus vorwerfen, eine ähnliche Taktik einzusetzen wie ein Fußballverein aus München: Da wird ein Erfolgsmodell gekauft, um Konkurrenz auszuschalten. Der Unterschied besteht darin, dass Microsoft damit aber trotzdem nicht an die Spitze kommt.
Die Transaktion war vor einigen Jahren das große Ding in der Berliner Startup-Szene: Da kam der große US-Konzern vorbei und kaufte die Firma 6Wunderkinder für einen dreistelligen Millionen-Betrag auf. In der Folge sollte das Hauptprodukt Wunderlist dann noch etwas weitergeführt und anschließend durch Microsofts eigenes Tool To-Do ersetzt werden.
Wunderlist gibt es aber noch heute - vor allem aus dem Grund, dass Microsoft es bisher nicht geschafft hat, alle beliebten Funktionen auch im eigenen Produkt nachzubilden. Und bis das nicht der Fall ist, wird man es kaum schaffen die User herüberzuholen und auch noch zu zufriedenen Kunden zu machen. Der ganze Prozess zieht sich nun schon sehr viel länger hin als gedacht.
Wunderlist vs. To-Do unter Android...
...und iOS
Die Wortmeldung Rebers begründet sich in einer aktuellen Analyse des Magazins Gründerszene. Und diese deutet darauf hin, dass Microsoft nicht nur ein Problem damit hat, die bestehende Nutzer-Basis auf das eigene Produkt herüberzuziehen. Stattdessen verzeichnet Wunderlist einen regelrechten Zustrom an neuen Usern. Im Google Play Store schafft Microsoft es zumindest die Download-Zahlen beider Apps halbwegs auf dem gleichen Stand zu halten, unter iOS liegt die Priorität der User klar bei Wunderlist.
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Wunderlist gibt es aber noch heute - vor allem aus dem Grund, dass Microsoft es bisher nicht geschafft hat, alle beliebten Funktionen auch im eigenen Produkt nachzubilden. Und bis das nicht der Fall ist, wird man es kaum schaffen die User herüberzuholen und auch noch zu zufriedenen Kunden zu machen. Der ganze Prozess zieht sich nun schon sehr viel länger hin als gedacht.
Wunderlist vs. To-Do unter Android...
...und iOS
Wunderlist liegt weiter vorn
Und nun meldet sich auch noch Christian Reber, einer der Gründer von 6Wunderkinder, zu Wort und erklärt, dass er froh wäre, wenn er das Produkt eines Tages von Microsoft zurückkaufen könnte. Denn er würde gern eine neue Version entwickeln. Bei Microsoft steht die Entwicklung hingegen völlig still - eben weil ja eigentlich To-Do endlich fertig werden und das Tool ersetzen soll.Die Wortmeldung Rebers begründet sich in einer aktuellen Analyse des Magazins Gründerszene. Und diese deutet darauf hin, dass Microsoft nicht nur ein Problem damit hat, die bestehende Nutzer-Basis auf das eigene Produkt herüberzuziehen. Stattdessen verzeichnet Wunderlist einen regelrechten Zustrom an neuen Usern. Im Google Play Store schafft Microsoft es zumindest die Download-Zahlen beider Apps halbwegs auf dem gleichen Stand zu halten, unter iOS liegt die Priorität der User klar bei Wunderlist.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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