Wunderlist-Gründer kündigt "Superlist" an, Nachfolger der To-Do-App

Morgen wird Microsoft die Server für die Aufgaben-App Wunderlist abschalten - Zeit für die ehemaligen Entwickler, jetzt etwas Neues zu verkünden. Dabei ist jetzt der Startschuss für die neue To-Do-App mit dem Namen Superlist gefallen. Wie bereits vergangene Woche berichtet, gibt es Neuigkeiten von dem Entwickler der von Microsoft aufgekauften App Wunderlist. Der Software-Riese Microsoft hatte sich mit dem Aufkauf von Wunderlist im Jahr 2015 die Technologie einverleibt und die gut durchdachten Features und die Bedienoberfläche zur Microsoft To-Do-App übersiedelt. Als der Prozess abgeschlossen war standen die ehemaligen Entwickler vor der Entscheidung: Was soll nun passieren? Wunderlist-Gründer Christian Reber wollte am liebsten sein altes Projekt zurückkaufen und weitermachen.

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Wunderlist-Nachfolger "Superlist" kommt - nur wann ist unbekannt

Doch zu entsprechenden Kaufverhandlungen mit Microsoft kam es nie. Im Gespräch mit der Gründerszene hat sich Wunderlist-Gründer Christian Reber nun zu seinen Zukunftsplänen geäußert - denn Reber hat heute den Wunderlist-Nachfolger "Superlist" angekündigt. Viel zu sehen ist von dem neuen Dienst noch nicht, doch es werden schon jetzt viele Erwartungen daran geknüpft.

Superlist wird laut Reber "mehr als nur eine Todo-App sein, aber nie so aufgebläht wie die Projektmanagementsoftware, die Sie nicht gerne benutzen. Geschickt, schnell und hyper-kollaborativ. Sie hilft Einzelpersonen oder Teams jeder Größe, Dinge in Rekordzeit zu erledigen."


Interessierte können sich bereits mit ihrer E-Mail-Adresse bei Superlist anmelden und erhalten dann, soweit ein erster Betastest starten kann, Informationen zugesandt. In der Zwischenzeit hat Reber aber noch viel zu tun. In dem Gespräch mit Gründerszene verrät er, dass er die Arbeiten an Superlist Hals über Kopf angefangen habe. Eine Firma hat er für sein neues Projekt noch nicht gegründet, jetzt sucht er schon einmal ein Team zusammen. Als der Endtermin für Wunderlist näher rückte, habe Reber gar nicht mehr anders gekonnt, als mit einer neuen Aufgaben-App zu beginnen.

"Deshalb habe ich die vergangenen Wochen daran gearbeitet, ein neues Team zusammenzustellen, um einen Wunderlist-Nachfolger zu entwickeln", so Reber. Superlist hat aber schon jetzt eine solide Basis. Zum Team gehören fünf Personen, die schon an der Arbeit zu Wunderlist beteiligt waren.

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