Wunderlist-Gründer möchte gern seine App von Microsoft zurückkaufen

Das ist einmal eine kuriose Geschichte, die man aber aus Sicht der Nutzer gut nachvollziehen kann: Christian Reber, einer der Gründer von 6Wunderkinder, möchte die 2015 an Microsoft verkaufte App Wunderlist zurückkaufen. Hintergrund ist, dass die App abgeschaltet wird.
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6Wunderkind
Microsoft hatte vor rund vier Jahren das Berliner Startup 6Wunderkinder übernommen, um das KnowHow des Startups mit in die eigene ToDo-App einfließen zu lassen. Das hat bisher auch im Grunde sehr gut funktioniert, Microsofts ToDo App hat sich hervorragend weiterentwickelt. Doch Wunderlist ist immer noch so beliebt, dass die App zuletzt einer Analyse nach noch immer in der Nutzergunst weit vorne liegt. Logische Konsequenz daraus: Microsoft wird Wunderlist abschalten. Wann genau ist nicht bekannt.

Wunderlist: To-Do-App von 6WunderkindWunderlist: To-Do-App von 6WunderkindWunderlist: To-Do-App von 6WunderkindWunderlist: To-Do-App von 6Wunderkind
Wunderlist: To-Do-App von 6WunderkindWunderlist: To-Do-App von 6WunderkindWunderlist: To-Do-App von 6WunderkindWunderlist: To-Do-App von 6Wunderkind

Jetzt soll das Ende verhindert werden

Doch genau das will Christian Reber jetzt gern verhindern. Reber gehört zu dem Gründungsteam von 6Wunderkinder und hat sich jetzt öffentlich bei Twitter an Microsoft gewandt, um sein Kaufangebot für Wunderlist zu bestätigen.


Wunderlist entwickelte sich recht schnell zu einer der beliebtesten Produktivitäts-Apps auf dem Markt und sammelte entsprechend ebenso schnell Millionen Dollar an Investorengeldern. Schließlich folgte ein Angebot von Microsoft. Angeblich sollen die Redmonder 2015 rund 200 Millionen Dollar für das deutsche Startup überwiesen haben.

Zwei Jahre später folgte dann die Ankündigung durch Microsoft, dass es auf Dauer nicht zwei Produktiv-Apps geben wird - das Ende von Wunderlist schien schon besiegelt. Doch bisher läuft es noch immer weiter, wahrscheinlich auch, da Microsoft einfach die Nutzer nicht zum Wechsel auf ToDo überzeugen kann.

Reber will nun verhindern, dass die Wunderlist-Nutzer einfach dumm dastehen, wenn Microsoft den Stecker zieht. Er wäre demnach bereit, Wunderlist wieder zurückzukaufen.

Download Wunderlist - Aufgaben und Notizen verwalten Siehe auch:
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