Chrome: Seitenbetreiber erkennen Inkognito-Modus bald nicht mehr
Das Entwickler-Team des Chrome-Browsers will demnächst eine Design-Schwäche im API des Browsers schließen, durch die Seitenbetreiber herausfinden konnten, ob wirklich ein neuer Besucher vorbeischaut oder die Webseite lediglich im Inkognito-Modus angesteuert wurde.
Das kann zu einem Problem werden. Denn User setzen den Inkognito-Modus unter anderem auch ein, um herauszufinden, ob sie von einem bestimmten Angebot als bekannter Nutzer anders behandelt werden als etwa ein neuer User. Hier kann es bisher noch vorkommen, dass der Inkognito-Modus erkannt wird und dem User dann doch andere oder eben auch die vorangegangenen Inhalte oder Preise gezeigt werden.
Die Erkennung lief über einen kleinen Trick: Chrome bietet den Betreibern komplexerer Web-Anwendungen die FileSystem-API an. Hier betreibt der Browser ein eigenes Dateisystem innerhalb der Sandbox, in der eine Webseite geöffnet ist. Das ermöglicht es, verschiedene wiederholt benötigte Daten lokal abzulegen, um sie nicht ständig wieder neu vom Server laden zu müssen.
Bei Google habe man bereits begonnen, Änderungen an der FileSystem-API vorzunehmen. Das Ziel besteht hier darin, das Feature so weit abzusichern, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit kein Bruch des Privatsphären-Schutzes mehr zu befürchten ist. Dann nämlich wäre es möglich, die Schnittstelle auch in Private-Browsing-Tabs bereitzustellen.
Um das zu ermöglichen, wird dem Inkognito-Tab beispielsweise der Zugriff auf den lokalen Festspeicher verwehrt. Das temporäre Dateisystem wird stattdessen komplett im Arbeitsspeicher bereitgestellt. Das kann dazu führen, dass der Browser mehr RAM belegt, doch die Auswirkungen dessen sollten sich bei den heutigen Standards bei den Kapazitäten in Grenzen halten.
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Die Erkennung lief über einen kleinen Trick: Chrome bietet den Betreibern komplexerer Web-Anwendungen die FileSystem-API an. Hier betreibt der Browser ein eigenes Dateisystem innerhalb der Sandbox, in der eine Webseite geöffnet ist. Das ermöglicht es, verschiedene wiederholt benötigte Daten lokal abzulegen, um sie nicht ständig wieder neu vom Server laden zu müssen.
Entwickler sind dran
Aktuell ist die FileSystem-API allerdings in den Inkognito-Tabs nicht verfügbar, da sie durchaus auch ein Risiko für den Schutz der Privatsphäre darstellen kann. Über die Möglichkeit die Schnittstelle zu verwenden, konnte also der Zustand des Browsers ermittelt werden. Das soll sich in zukünftigen Versionen des Chrome-Browsers aber ändern, wie die Entwickler mitteilten.Bei Google habe man bereits begonnen, Änderungen an der FileSystem-API vorzunehmen. Das Ziel besteht hier darin, das Feature so weit abzusichern, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit kein Bruch des Privatsphären-Schutzes mehr zu befürchten ist. Dann nämlich wäre es möglich, die Schnittstelle auch in Private-Browsing-Tabs bereitzustellen.
Um das zu ermöglichen, wird dem Inkognito-Tab beispielsweise der Zugriff auf den lokalen Festspeicher verwehrt. Das temporäre Dateisystem wird stattdessen komplett im Arbeitsspeicher bereitgestellt. Das kann dazu führen, dass der Browser mehr RAM belegt, doch die Auswirkungen dessen sollten sich bei den heutigen Standards bei den Kapazitäten in Grenzen halten.
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