Chrome wird bald Multimedia-Sondertasten der Keyboards unterstützen

Tastatur, Keyboard, Microsoft All-in-One Media Keyboard Bildquelle: Microsoft
Die kommende Ausgabe des Chrome-Browsers wird die Nutzung von Musik und Videos im Web signifikant erleichtern. Anwender müssen dann nicht mehr die Bedienelemente der eingebetteten Player mit der Maus anvisieren, sondern können die auf den meisten Tastaturen vorhandenen Multimedia-Tasten verwenden. Wie aus den jüngsten Dokumentationen hervorgeht, wird der Support für die Sondertasten in Chrome 73 für die Plattformen Windows, MacOS und ChromeOS bereitgestellt. Die Linux-Variante soll ebenfalls mit der entsprechenden Funktionalität ausgestattet werden, allerdings erst zu einem etwas späteren Zeitpunkt, der in den Planungen noch nicht konkreter vermerkt ist.

Zum Start des erweiterten Keyboard-Supports werden natürlich die Basis-Funktionen der Wiedergabe unterstützt, aber auch das Skippen durch Playlisten wird über die Tastatur möglich sein. Im Konkreten bedeutet das, dass folgende Signale vom Browser interpretiert und an den jeweiligen Player bzw. Dienst weitergegeben werden: "Play", "Pause", "Vorheriger Track/Clip", "Nächster Track/Clip", "Zurückspulen" und "Vorspulen". Bei der Lautstärke wird allerdings weiterhin die Regelung des gesamten Systems angesteuert und nicht die separate Einstellung im Web-Player.


Tests sind schon möglich

Wer bereits die Chrome 73 Beta oder eine Chrome Canary-Version installiert hat, kann die neuen Funktionen schon auf einer eigens angebotenen Demo-Seite oder auch auf YouTube testen. Betreiber von Webseiten mit eigenen Playern müssen zum Teil Anpassungen vornehmen und können dabei auf die Media Session API zurückgreifen, über die die Bedienelemente angesteuert werden.

Die Media Session API ist kein Alleinstellungsmerkmal von Chrome, sondern gehört zur Engine des Browsers. Entsprechend wird sie beispielsweise auch in Webkit und damit perspektivisch in Apples Safari zur Verfügung stehen. Und natürlich auch in Microsofts Edge, wenn dessen Umstellung abgeschlossen ist. Allerdings ist die Sache kein Selbstläufer, sondern die Browser-Entwickler müssen jeweils einige Anpassungen vornehmen.

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