Google kopiert Microsoft-Browser Edge:
Chrome bald mit Lese-Modus?
Microsoft entwickelt seinen Browser Edge zwar nicht mehr weiter, konnte mit diesem aber einige Funktionen bieten, die beim weltweit führenden Browser Google Chrome bisher nicht geboten werden. Dazu gehört auch der sogenannte "Reader Mode", doch zumindest dieser soll offenbar jetzt auch bei Chrome Einzug halten.
Wie TechDows berichtet, stieß man im Bug-Tracking-System der Chrome-Entwickler von Google kürzlich auf einen von einem der beteiligten Programmierer angelegten Eintrag. Darin spricht dieser von der geplanten Integration einer "vereinfachten Ansicht", wie sie bei Chrome für Android bereits seit langem geboten wird, auch bei der Desktop-Variante des Google-Browsers.
Zwar hat Google Chrome schon seit Jahren eine als "Dom-Distiller" bezeichnete Funktion, die den Inhalt einer Website auf das nötigste reduziert, doch dabei handelt es sich bisher um eine normalerweise verborgene, experimentelle Funktion. Microsoft Edge, Apple Safari und Mozilla Firefox bieten ein solches Feature hingegen schon seit Jahren und über alle unterstützten Plattformen hinweg.
Der Vorteil des Lesemodus' besteht darin, dass neben dem eigentlichen Inhalt einer Website kaum weitere Medien oder Werbemittel geladen werden, so dass man praktisch "ungestört" den jeweiligen Text lesen können soll. Zumindest bei der mobilen Ausgabe bietet Google die "vereinfachte Ansicht" in Chrome seit Version 65 wieder als offizielle Funktion an.
Was Google bisher daran hinderte, einen Lesemodus für Chrome auf dem Desktop anzubieten, ist fraglich. Möglicherweise hängt dies mit der wichtigsten Einnahmequelle von Google zusammen - dem Vertrieb von Werbeplätzen auf zahllosen Websites. Da beim Lesemodus oft auch Werbung ausgeklammert wird, dürfte das Interesse an einem solchen Feature auf Seiten des Internetkonzerns bisher eher gering gewesen sein.
Download Chrome - Browser von Google Download ChromePass - Passwörter aus Chrome auslesen
Zwar hat Google Chrome schon seit Jahren eine als "Dom-Distiller" bezeichnete Funktion, die den Inhalt einer Website auf das nötigste reduziert, doch dabei handelt es sich bisher um eine normalerweise verborgene, experimentelle Funktion. Microsoft Edge, Apple Safari und Mozilla Firefox bieten ein solches Feature hingegen schon seit Jahren und über alle unterstützten Plattformen hinweg.
Der Vorteil des Lesemodus' besteht darin, dass neben dem eigentlichen Inhalt einer Website kaum weitere Medien oder Werbemittel geladen werden, so dass man praktisch "ungestört" den jeweiligen Text lesen können soll. Zumindest bei der mobilen Ausgabe bietet Google die "vereinfachte Ansicht" in Chrome seit Version 65 wieder als offizielle Funktion an.
Was Google bisher daran hinderte, einen Lesemodus für Chrome auf dem Desktop anzubieten, ist fraglich. Möglicherweise hängt dies mit der wichtigsten Einnahmequelle von Google zusammen - dem Vertrieb von Werbeplätzen auf zahllosen Websites. Da beim Lesemodus oft auch Werbung ausgeklammert wird, dürfte das Interesse an einem solchen Feature auf Seiten des Internetkonzerns bisher eher gering gewesen sein.
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