Region Seattle: Microsoft steckt 500 Mio. $ in bezahlbaren Wohnraum
Microsoft wird in der nächsten Zeit 500 Millionen Dollar in die Hand nehmen, um dafür zu sorgen, dass es in und um Seattle weiterhin bezahlbaren Wohnraum für Menschen gibt, die normal bis wenig verdienen. Die Wohnungskrise hatte sich auch in dieser Region binnen der letzten Jahre massiv verschärft.
Ein Zeichen für die zunehmenden Probleme ist das rasante Wachstum der Obdachlosigkeit. Doch das ist eben nur das auffälligste Anzeichen. Ein anderes besteht darin, dass Normalverdiener immer weitere Arbeitswege zurücklegen müssen und somit kaum noch freie Zeit haben, die sie mit ihrer Angehörigen verbringen können, was wiederum die Familienstrukturen zunehmend zerrüttet.
Die verschiedenen Maßnahmen der letzten Jahre konnten maximal etwas mildernd wirken oder stießen auf massiven Widerstand - so beispielsweise die Idee einer Sondersteuer für Unternehmen wie Amazon, aus der dann gezielt der Wohnungsmarkt gestützt werden sollte. Um nun aber wirklich mal ein spürbares Stück voranzukommen, will Microsoft jetzt eine wirklich große Summe investieren.
Einen Teilbetrag von 225 Millionen Dollar will Microsoft dabei in die so genannte Eastside der Seattle-Region stecken, zu der auch der Konzernsitz in Redmond gehört. Die Investitionen sollen hier vor allem dabei helfen, dass zukünftig wesentlich mehr Wohnungen zur Verfügung stehen, die sich Haushalte mit einem Jahreseinkommen zwischen 62.000 und 124.000 Dollar leisten können.
Wie Microsoft-President Brad Smith erklärte, wolle man nicht nur selbst etwas erreichen, sondern auch eine Vorbildrolle einnehmen. Er hoffe, dass auch andere Unternehmen in der Region nachziehen. Letztlich ist das Engagement nämlich durchaus auch im Interesse der Firmen. Smith macht das daran deutlich, dass es beispielsweise nicht hinnehmbar sei, dass beispielsweise Microsoft-Mitarbeiter während ihrer Arbeitszeit die Kinder in die Obhut von Lehrern geben müssten, die täglich allein schon vier Stunden zwischen ihrer Wohnung und dem Arbeitsplatz pendeln müssen. Gleiches gilt für Leute, die in verantwortungsvollen Positionen in Krankenhäusern oder bei der Feuerwehr arbeiten und sich einfach keine Wohnung in kürzerer Entfernung mehr leisten können.
Siehe auch: Silicon Valley: Wohnen wird auch gut verdienenden Entwicklern zu teuer
Die verschiedenen Maßnahmen der letzten Jahre konnten maximal etwas mildernd wirken oder stießen auf massiven Widerstand - so beispielsweise die Idee einer Sondersteuer für Unternehmen wie Amazon, aus der dann gezielt der Wohnungsmarkt gestützt werden sollte. Um nun aber wirklich mal ein spürbares Stück voranzukommen, will Microsoft jetzt eine wirklich große Summe investieren.
Einen Teilbetrag von 225 Millionen Dollar will Microsoft dabei in die so genannte Eastside der Seattle-Region stecken, zu der auch der Konzernsitz in Redmond gehört. Die Investitionen sollen hier vor allem dabei helfen, dass zukünftig wesentlich mehr Wohnungen zur Verfügung stehen, die sich Haushalte mit einem Jahreseinkommen zwischen 62.000 und 124.000 Dollar leisten können.
Regionale Strukturen vor dem Zusammenbruch
Weitere 250 Millionen Dollar steckt Microsoft in die Puget Sound-Region, wo so Wohnungen für Menschen entstehen sollen, die weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens der Gegend verdienen, was aktuell 48.150 Dollar bei einem Zweipersonenhaushalt wären. Die verbleibenden 25 Millionen Dollar spendet Microsoft direkt an Projekte, die verschiedenste Dienste für Menschen anbieten, die mit sehr geringen Einkommen auskommen müssen oder obdachlos sind.Wie Microsoft-President Brad Smith erklärte, wolle man nicht nur selbst etwas erreichen, sondern auch eine Vorbildrolle einnehmen. Er hoffe, dass auch andere Unternehmen in der Region nachziehen. Letztlich ist das Engagement nämlich durchaus auch im Interesse der Firmen. Smith macht das daran deutlich, dass es beispielsweise nicht hinnehmbar sei, dass beispielsweise Microsoft-Mitarbeiter während ihrer Arbeitszeit die Kinder in die Obhut von Lehrern geben müssten, die täglich allein schon vier Stunden zwischen ihrer Wohnung und dem Arbeitsplatz pendeln müssen. Gleiches gilt für Leute, die in verantwortungsvollen Positionen in Krankenhäusern oder bei der Feuerwehr arbeiten und sich einfach keine Wohnung in kürzerer Entfernung mehr leisten können.
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