Region Seattle: Microsoft steckt 500 Mio. $ in bezahlbaren Wohnraum

Microsoft wird in der nächsten Zeit 500 Millionen Dollar in die Hand nehmen, um dafür zu sorgen, dass es in und um Seattle weiterhin bezahlbaren Wohnraum für Menschen gibt, die normal bis wenig verdienen. Die Wohnungskrise hatte sich auch in dieser ... mehr... Windows 10, Windows, Fenster, Haus Bildquelle: Public Domain Windows 10, Windows, Fenster, Haus Windows 10, Windows, Fenster, Haus Public Domain

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Falls das wirklich klappen sollte: Wird das viel viel Positive PR für Microsoft geben.
 
Ich kann zwar schlecht einschätzen, wer in Ami-Land als Gerinverdiener zählt, aber 62.000-124.000 Dollar/Jahr erscheint mir doch schon recht hoch.
 
@tommy1977: bitte weiterlesen:

"Weitere 250 Millionen Dollar steckt Microsoft in die Puget Sound-Region, wo so Wohnungen für Menschen entstehen sollen, die weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens der Gegend verdienen, was aktuell 48.150 Dollar bei einem Zweipersonenhaushalt wären."

Also ich verstehe das so, das erstere wäre u. a. für die MS Mitarbeiter, welche zu weit weg wohnen, das andere wäre eben für die normal-verdiener.. ein Jahreslohn zwischen 35-55000 sind in den USA normal
 
@AlexKeller: Wenn ich es richtig verstehe, dann setzen sich aber diese 48.150$ aus zwei Gehältern zusammen? Also pro Person ca. 25.000$ Jahreseinkommen. oder ist der Text nur sehr doof formuliert?
 
@tommy1977: aber nur wenn du das mit dt. Euro Gehälter 1:1 vergleichst. Von den genannten Summen sind in den USA z.b. typischerweise komplett die Gesundheitskosten für Vers. etc. zu bezahlen. Außerdem sind Mieten (wie ja grad im Artikel angesprochen) deutlich höher als bei uns.
 
@tommy1977: Eigene Rente, (sehr hohe) College-Gebühren der Kinder, Hypotheken, je nach Arbeitgeber z. B. keine Krankenversicherung (Kosten für Operationen, Krankheitsausfälle, usw.).
Die USA hat kein solches Sozialsystem wie wir und die Preise für verschiedene Themen sind auch deutlich anders (höher z. B.: Kabelfernsehen, Mieten je nach Region, usw.; dafür niedriger z. B.: Führerschein, Fahrzeugunterhalt, Sprit).

Um nur einen kleinen Auszug der allgemeinen Unterschiede zu nennen, wobei es je nach Staat nochmals anderes gibt und vor allem je nach Wohnregion weiter unterteilt wird (gerade bei den großen IT-Konzernen im Silicon Valley, in Seattle und deren Umgebung).
 
Ich will nicht über Microsoft stänkern, das gilt für die "Ansiedlungspolitik" sämtlicher Unternehmen und die beteiligten Politiker.

Eigentlich ist das Kind schon in den Brunnen gefallen, wenn ein Unternehmen sich Ansiedelt und nicht schon davor Ausreichend neuer Wohnraum mit eingeplant wird.
Hat sich das unternehmen angesiedelt und wird erst danach neuer Wohnraum geplant, explodieren die Kosten.
Allein beim Beispiel Microsoft sieht man, das sich nach der Ansiedlung die Miet.- und Grundstückspreise um bis über das 10fache angestiegen sind.

Man kann sich also Ausrechen wie viel man vorher für das Geld bekam und jetzt bekommt.
 
@Kribs: Als MS sich "angesiedelt" hat, waren sie in ner Garage und wohnten im Haus neben der Garage bzw. im Haus der Eltern. Problem ist doch eher das Wachstum.
 
@Kribs: "Allein beim Beispiel Microsoft sieht man, das sich nach der Ansiedlung die Miet.- und Grundstückspreise um bis über das 10fache angestiegen sind." Da sieht man die Gier der Vermieter/Verkäufer. Es gibt keinen Grund warum es teuer werden muss nur weil Apple, Microsoft oder Google sich hier niederlässt.
 
"die sich Haushalte mit einem Jahreseinkommen zwischen 62.000 und 124.000 Dollar leisten können. "

Soll das schon die Untergrenze sein?! Also alleine die 62.000 muss erstmal einer verdienen! Und ich bezweifle, dass selbst im Silicon Valley einfache Angestellte soviel im Jahr haben! Bisschen realitätsverschoben die Guten.

*EDIT*

AlexKeller hat's oben schon beantwortet.
 
@Niclas: Bitte nicht mit Deutschland vergleichen. Das Gehaltsgefüge in Amerika ist ganz anders als unseres. 62k sieht viel aus aber ist im Endeffekt tatsächlich wenig.
 
Ach waren das noch Zeiten als grosse Firmen und Konzerne an ihren Standorten gleich ganze Wohnsiedlungen für ihre Angestellten und Arbeiter mit hochgezogen haben.
Nannte sich Werkswohnung.
Bei uns z.B. von Grundig, Siemens, AEG, MAN, Post, Bahn etc.
 
Täglich 4 Stunden pendeln? Ein Alptraum für mich. Das ginge gar nicht. Das meine ich ernst. Ich habe sogar schon einmal gekündigt, weil ich über 4 Stunden pro Tag gependelt hätte. War eine Woche dort. Um 5 Uhr auf, um 20 Uhr nach Hause, da kannst du den Tag komplett abschreiben. Habe nach einer Woche gekündigt. Im Personalbüro hat man ernsthaft gefragt, wieso. Habe einfach geantwortet, dass ich im Leben noch was anderes vor habe als zu pendeln.
Mir reichen meine 50 Minuten täglich schon, die ich jetzt habe. Das ist so meine Schmerzgrenze.
 
@Thomas Höllriegl: Das sollten viel mehr tun. Es gibt mehr im Leben als der Arbeit hinterher jagen.
 
@kkp2321: Was besonders schmerzt: Ich kann 99% meiner Arbeit von zuhause aus erledigen, wir haben aber kein Home Office. Schade.
 
@Thomas Höllriegl: ich bin mir ziemlich sicher, dass diese Problematik kein "Unfall" ist, sondern so gewollt ist.
Ein müdes Volk, dass die kritische 23:30 Uhr - Reportage auf 3Sat nicht mehr anschauen kann, ist besser zu regieren.

Die, die es schauen können, also Arbeitslose, kriegen ja auch ihr Fett weg, um sie zu diskreditieren:
https://deutsch.rt.com/gesellschaft/81832-neues-aus-unterklassen-entrechtet-verhohnt/

Wenn also "so einer" eine kritische Reportage gesehen hat und einem Arbeiter, der um 22:00 Uhr todmüde is Bett gefallen ist, am nächsten Tag davon erzählt, kommt er eher unglaubwürdig rüber oder es wird ihm unterstellt, zu übertreiben und nicht korrekt den Inhalt der Sendung wiederzugeben.
Ein arbeitsloser Verschwörungsspinner halt. Der redet nun mal Unsinn.
Kommentar abgeben Netiquette beachten!
Einloggen

Microsofts Aktienkurs in Euro

Microsoft Aktienkurs -1 Jahr
Zeitraum: 1 Jahr