iPhone: Prognosen für Verkäufe im neuen Jahr deutlich gesenkt
Die Absatzprognosen für iPhones werden aktuell nicht wesentlich besser. Jetzt hat ein wichtiger Analyst auch seine Aussichten für die Ergebnisse Apples im ersten Quartal deutlich nach unten korrigiert. Ausschlaggebend dafür ist in erster Linie das schwache Interesse an den derzeitigen Spitzenmodellen der iPhone XS Max-Reihe.
In seiner jüngsten Einschätzung zur Entwicklung des Marktes erklärte William Yang von der Citi-Bankengruppe laut einem Reuters-Bericht, dass er für das erste Quartal nur noch mit 45 Millionen verkauften iPhones rechnet. In früheren Prognosen hatte er noch 50 Millionen als Schätzwert angegeben. Damit setzt sich die eher mäßige Nachfrage, die seit der Einführung der neuesten Generation der Smartphones verbucht wird, weiter fort.
Über Jahre hinweg stand Apple immer wieder wegen hoher Preise bei seinen Spitzenmodellen in der Kritik. Allerdings zeigte sich letztlich auch immer wieder, dass gerade diese sich hervorragend verkauften. Nun allerdings senkte Yang ausgerechnet beim teuersten Modell iPhone XS Max seine Verkaufsprognosen um 48 Prozent - was letztlich der entscheidende Faktor für die allgemeine neue Prognose darstellt.
Solche bringt beispielsweise auch die neue iPhone-Klasse kaum mit. Die allermeisten Nutzer sind so völlig damit zufriedenzustellen, was die Vorjahresgeneration aktuell zu einem deutlich geringeren Preis zu bieten hat. Und ein durchaus signifikanter Teil der Apple-Zielgruppe wird auch mit dem iPhone 7 noch hinreichend bedient.
Über Jahre hinweg stand Apple immer wieder wegen hoher Preise bei seinen Spitzenmodellen in der Kritik. Allerdings zeigte sich letztlich auch immer wieder, dass gerade diese sich hervorragend verkauften. Nun allerdings senkte Yang ausgerechnet beim teuersten Modell iPhone XS Max seine Verkaufsprognosen um 48 Prozent - was letztlich der entscheidende Faktor für die allgemeine neue Prognose darstellt.
Vielfache Ursachen
Für die schwächeren Absatzzahlen dürfte es eine ganze Reihe von Faktoren geben. Einerseits ist der Preis natürlich hoch - was aber nur einen Teil der Ursachen darstellen dürfte. Generell haben die Hersteller von Premium-Smartphones aber damit zu kämpfen, dass es kaum noch Neuerungen gibt, mit denen sie sich von Geräten der oberen Mittelklasse absetzen können und die auch ein richtiges Verkaufsargument darstellen.Solche bringt beispielsweise auch die neue iPhone-Klasse kaum mit. Die allermeisten Nutzer sind so völlig damit zufriedenzustellen, was die Vorjahresgeneration aktuell zu einem deutlich geringeren Preis zu bieten hat. Und ein durchaus signifikanter Teil der Apple-Zielgruppe wird auch mit dem iPhone 7 noch hinreichend bedient.
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Christian Kahle
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