iPhone Verkaufsverbot tritt in Kraft:
Qualcomm hinterlegt 1,34 Mrd. Euro
Das Geschäft mit Apples neuen iPhone-Modellen läuft schlechter als erwartet und nun tritt auch noch das in Deutschland von Qualcomm erwirkte Verkaufsverbot für die älteren iPhone 7- und iPhone 8-Serien in Kraft. Ab sofort sind die beiden aus dem Jahr 2017 stammenden Geräte bei Apple online nicht mehr verfügbar.
Es ist soweit: Ab morgen wird Apple aller Voraussicht nach auch in den 15 deutschen Apple Retail Stores die beiden Modelle iPhone 7 und iPhone 8 nicht mehr anbieten. Damit wird es nun Ernst mit dem vom US-Chip-Giganten Qualcomm erwirkten Verkaufsverbot der iPhone-Modelle. Das Landgericht München hatte im Dezember verfügt, dass Qualcomm das Verkaufsverbot nach einer Hinterlegung einer Sicherheitsleistung durchsetzen kann - und das ist nun passiert. Qualcomm hat Medienberichten zufolge 1,34 Milliarden Euro in Aktien hinterlegt. Die Summe setzt sich aus den Schadensersatzsummen von je 668,4 Millionen Euro je Klage von Qualcomm zusammen.
Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur dpa (via Focus Online) hat Apple bereits angekündigt, in Berufung gehen zu wollen. Falls Apple dann Recht bekommt, wird auf die hinterlegte Sicherheitsleistung zurückgegriffen.
Nach Bekanntwerden des Verkaufsverbots hatte Apple zunächst mitgeteilt, dass das Unternehmen lediglich den Verkauf in den Stores direkt einstellen will. Wie nun auch andere Anbieter, also freie Händler und so weiter nachziehen, ist nicht bekannt.
Nachtrag - Pressemeldung von Qualcomm: "Qualcomm Incorporated (NASDAQ: QCOM) gab heute bekannt, dass das Unternehmen Wertpapierbürgschaften in Höhe von 1,34 Mrd. Euro gezeichnet hat. Die Anleihen sind erforderlich, damit Qualcomm die vom Gericht am 20. Dezember 2018 angeordneten Rechtsbehelfe durchsetzen kann, nachdem das Gericht festgestellt hat, dass Apple gegen die patentierte Energiespartechnologie von Qualcomm für Smartphones verstößt. Apple wurde angewiesen, den Verkauf, das Angebot zum Verkauf und die Einfuhr zum Verkauf aller rechtsverletzenden iPhones in Deutschland einzustellen. Das Gericht hat Apple auch angewiesen, iPhones von Drittanbietern in Deutschland zurück zurufen." Hintergrund zur Klage:
Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur dpa (via Focus Online) hat Apple bereits angekündigt, in Berufung gehen zu wollen. Falls Apple dann Recht bekommt, wird auf die hinterlegte Sicherheitsleistung zurückgegriffen.
Online verschwunden
Aktuell sieht es nun so aus, dass damit offiziell ein Verkaufsverbot in Deutschland für das iPhone 7, iPhone 7 Plus, iPhone 8, iPhone 8 Plus und das iPhone X besteht. Das iPhone X ist bei Apple gar nicht mehr erhältlich, alle anderen Modelle sind seit heute Nachmittag nicht mehr im Apple Store online bestellbar. Sie werden allerdings noch als abholbereit in den meisten Stores angezeigt.Nach Bekanntwerden des Verkaufsverbots hatte Apple zunächst mitgeteilt, dass das Unternehmen lediglich den Verkauf in den Stores direkt einstellen will. Wie nun auch andere Anbieter, also freie Händler und so weiter nachziehen, ist nicht bekannt.
Nachtrag - Pressemeldung von Qualcomm: "Qualcomm Incorporated (NASDAQ: QCOM) gab heute bekannt, dass das Unternehmen Wertpapierbürgschaften in Höhe von 1,34 Mrd. Euro gezeichnet hat. Die Anleihen sind erforderlich, damit Qualcomm die vom Gericht am 20. Dezember 2018 angeordneten Rechtsbehelfe durchsetzen kann, nachdem das Gericht festgestellt hat, dass Apple gegen die patentierte Energiespartechnologie von Qualcomm für Smartphones verstößt. Apple wurde angewiesen, den Verkauf, das Angebot zum Verkauf und die Einfuhr zum Verkauf aller rechtsverletzenden iPhones in Deutschland einzustellen. Das Gericht hat Apple auch angewiesen, iPhones von Drittanbietern in Deutschland zurück zurufen." Hintergrund zur Klage:
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Nadine Juliana DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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