Microsoft: Nach LinkedIn kommt jetzt die nächste Netzwerk-Übernahme

Microsoft, Redmond, Campus, Headquarter Bildquelle: Getty Images / Microsoft Presse
Microsoft steht wohl vor einer weiteren größeren Übernahme. Mit dieser soll der Leistungsumfang des Business-Netzwerkes LinkedIn ordentlich ausgebaut werden: Es geht um Upwork, eine Vermittlungsplattform zwischen Unternehmen und Freiberuflern. Das berichtete der USA Herald unter Berufung auf informierte Kreise. Völlig aus dem luftleeren Raum käme der Schritt nicht. Microsoft arbeitet schon seit einiger Zeit mit Upwork an der Entwicklung von Freelancer-Lösungen für Konzernkunden zusammen. Eine richtige Übernahme würde hier aber für beide Seiten enorme Möglichkeiten bringen. Denn eine Integration des Freiberufler-Portals in LinkedIn würde es wohl sehr viel einfacher machen, die eigenen Fähigkeiten zu vermarkten oder eben Freelancer für verschiedene Projekte zu finden.

LinkedIn wurde von Microsoft im Jahr 2016 für stolze 26,2 Milliarden Dollar übernommen. Seit das Netzwerk im Besitz der Redmonder ist und von diesen vermarktet wird, konnte das Umsatzwachstum deutlich ausgebaut werden. Die Nutzerzahlen stiegen auch ordentlich an, gleiches gilt für die Stellengesuche, die Firmen auf der Plattform veröffentlichten.


Hoffen auf Seiteneffekte

Ein Zusammenschluss mit Upworks dürfte hier für zusätzliche Impulse bei der Entwicklung der Geschäfte sorgen. Denn die Auswirkungen werden sich wohl nicht nur in den direkten Vermittlungen von Aufträgen zeigen. Man kann auch damit rechnen, dass die beteiligten Nutzer generell aktiver auf LinkedIn sind und stärker an das Netzwerk gebunden werden.

Bei Upwork sind derzeit rund 12 Millionen Freiberufler aus verschiedensten Bereichen registriert. Hinzu kommen noch einmal 5 Millionen Unternehmen, die gelegentlich oder regelmäßig Freelancer für ihre Projekte benötigen. Microsofts Rolle beschränkte sich hier bisher auf die Bereitstellung von Tools, die eine Zusammenarbeit der Firmen und Freiberufler über Office 365 erleichtern.

Siehe auch: Microsoft integriert LinkedIn in Office 365 Microsoft, Redmond, Campus, Headquarter Microsoft, Redmond, Campus, Headquarter Getty Images / Microsoft Presse
2018-12-18T12:30:00+01:00
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