Unter der Haube alles anders:
Microsoft Edge wechselt zu Chromium
Anfang der Woche war es nur ein Gerücht, jetzt hat Microsoft klare Worte über das "Projekt Anaheim" gesprochen. Der Konzern will "das Web besser machen durch mehr Open-Source-Zusammenarbeit". Konkret bedeutet das: Microsoft wird den Webbrowser Edge zu einer Chromium-kompatiblen Webplattform ausbauen.
In einem umfangreichen Blog-Beitrag erklärt Microsoft jetzt, was genau dahintersteckt, was die Nutzer und Entwickler zu erwarten haben und was im kommenden Jahr 2019 alles passieren wird. Laut Microsofts Corporate Vice President Joe Belfiore ist der Wechsel unter der Haube von Edge eine logische Entscheidung. Der Konzern ist seit langem einer der großen Unterstützer des freien Projekts Chromium und will nun mit Edge auf dem Desktop seinen Teil dazu beitragen, dass das Web "besser wird". Bei den mobilen Browsern ist Microsoft nun schon seit über einem Jahr mit einem Open-Source-basierten Ansatz dabei, nun soll es auch auf dem Desktop so weitergeführt werden.
Punkt 1. "Wir werden auf eine Chromium-kompatible Webplattform für Microsoft Edge auf dem Desktop umsteigen, um die Microsoft Edge-Webplattform gleichzeitig an Webstandards und an andere Chromium-basierte Browser anzupassen. Dies wird zu einer verbesserten Kompatibilität für alle führen und eine einfachere Testmatrix für Webentwickler schaffen", erklärt Belfiore.
Punkt 2. Microsoft Edge wird nun für alle unterstützten Versionen von Windows in einer häufigeren Frequenz ausgeliefert und aktualisiert. Diese rasche Arbeitsweise soll es auch ermöglichen, dass Microsoft Edge auf andere Plattformen wie macOS kommen wird.
Punkt 3. Es sollen Verbesserungen an der Webplattform eingebracht werden, um Chromium-basierte Browser auf Windows-Geräten besser zu machen. Mit einer größeren Beteiligung am Chromium Open Source-Projekt will Microsoft seinen Teil dazu beitragen.
Siehe auch:
Drei-Punkte-Plan
Es gibt dafür jetzt einen Drei-Punkte-Plan. Im Laufe des nächsten Jahres wird Microsoft den Technologiewechsel vornehmen. Der findet komplett "unter der Haube" von Microsoft Edge statt.Punkt 1. "Wir werden auf eine Chromium-kompatible Webplattform für Microsoft Edge auf dem Desktop umsteigen, um die Microsoft Edge-Webplattform gleichzeitig an Webstandards und an andere Chromium-basierte Browser anzupassen. Dies wird zu einer verbesserten Kompatibilität für alle führen und eine einfachere Testmatrix für Webentwickler schaffen", erklärt Belfiore.
Punkt 2. Microsoft Edge wird nun für alle unterstützten Versionen von Windows in einer häufigeren Frequenz ausgeliefert und aktualisiert. Diese rasche Arbeitsweise soll es auch ermöglichen, dass Microsoft Edge auf andere Plattformen wie macOS kommen wird.
Punkt 3. Es sollen Verbesserungen an der Webplattform eingebracht werden, um Chromium-basierte Browser auf Windows-Geräten besser zu machen. Mit einer größeren Beteiligung am Chromium Open Source-Projekt will Microsoft seinen Teil dazu beitragen.
Das Ziel
"Unser Ziel ist es, dies auf eine Weise zu tun, die das etablierte Open-Source-Modell umfasst, das seit Jahren effektiv funktioniert: Sinnvolle und positive Beiträge, die sich an der langjährigen, durchdachten Architektur und dem Collaborative Engineering orientieren. Gemeinsam streben wir das beste Ergebnis für alle Menschen an, die das Web auf vielen Geräten nutzen", so Belfiore.Siehe auch:
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