Engpass ahoi: Intel will wohl weniger CPUs für Eigenbau-PCs liefern
Intels massive Probleme bei der Umstellung auf eine Fertigung mit nur noch 10 Nanometern Strukturbreite haben offenbar nun auch Auswirkungen für Kunden, die sich ihren PC gern selbst zusammenbauen. Angeblich will Intel deutlich weniger CPUs in den Einzelhandel liefern, was Hardware-Enthusiasten sicherlich enttäuschen dürfte.
Wie der taiwanische Branchendienst DigiTimes berichtet, will Intel im Zuge seiner Versuche, die Auswirkungen der Fehlplanungen rund um die bisher gescheiterte Umstellung auf 10nm-Fertigung einzuschränken, die Zahl der Prozessoren, die man unabhängig von fertigen Systemen an den Handel liefert, deutlich senken. Wer seinen Rechner also im Do-It-Yourself-Stil selbst baut, könnte möglicherweilse bald Schwierigkeiten haben, den gewünschten Prozessor aufzutreiben.
Im vierten Quartal 2018 geht man deshalb davon aus, dass Intel nur rund sechs statt der ursprünglich erwarteten acht Millionen Prozessoren für DIY-PCs an den Handel liefert. Für die Kunden könnte dies, wenn auch mit einiger Verzögerung, einen Anstieg der Preise für neue Prozessoren nach sich ziehen, da Intel die im Zuge des Weihnachtsgeschäfts normalerweise steigende Nachfrage möglicherweise nicht mehr bedienen kann.
Bei den PC-Herstellern rumort es wegen Intels Problemen schon seit langem. Erst vor wenigen Tagen kündigte Asus im Rahmen der Bekanntgabe seiner jüngsten Geschäftszahlen an, verstärkt auf AMD-Prozessoren setzen zu wollen, um die begrenzte Verfügbarkeit von Intel-CPUs auszugleichen. Dies gilt nach Angaben des Unternehmens vor allem für den Notebook-Bereich, dürfte aber letztlich auch bei Desktop-Systemen eintreten.
Eventuell bis zu 25 Prozent weniger DIY-CPUs für den Handel
Dem Bericht zufolge will Intel im vierten Quartal 2018 bis zu zwei Millionen weniger Desktop-Prozessoren für Eigenbau-Rechner an die Distributoren des Handels liefern, was wiederum zu rund 10 bis 20 Prozent niedrigeren Verkäufen für die Mainboard-Hersteller führen könnte. Angeblich hat Intel die Fertigung von Desktop-CPUs reduziert, um seine Kapazitäten lieber für Notebook- und Server-Chips zu nutzen.Im vierten Quartal 2018 geht man deshalb davon aus, dass Intel nur rund sechs statt der ursprünglich erwarteten acht Millionen Prozessoren für DIY-PCs an den Handel liefert. Für die Kunden könnte dies, wenn auch mit einiger Verzögerung, einen Anstieg der Preise für neue Prozessoren nach sich ziehen, da Intel die im Zuge des Weihnachtsgeschäfts normalerweise steigende Nachfrage möglicherweise nicht mehr bedienen kann.
Bei den PC-Herstellern rumort es wegen Intels Problemen schon seit langem. Erst vor wenigen Tagen kündigte Asus im Rahmen der Bekanntgabe seiner jüngsten Geschäftszahlen an, verstärkt auf AMD-Prozessoren setzen zu wollen, um die begrenzte Verfügbarkeit von Intel-CPUs auszugleichen. Dies gilt nach Angaben des Unternehmens vor allem für den Notebook-Bereich, dürfte aber letztlich auch bei Desktop-Systemen eintreten.
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