PC-Zulieferer: Intels Probleme machen Belebung des Geschäftes kaputt
Die jüngsten Probleme Intels bei der Prozessorherstellung könnten nun dazu führen, dass die zarte Belebung des PC-Geschäfts wieder hinfällig wird. Die Zulieferer diverser Halbleiter-Komponenten für die Geräte stellen sich zumindest auf sinkende Absatzzahlen zum Jahresende hin ein.
Laut einem Bericht des taiwanischen Branchenblattes DigiTimes, der sich auf verschiedene Quellen in der Industrie stützt, rechnen inzwischen diverse Zulieferer von Chips damit, dass ihre Umsätze im vierten Quartal des laufenden Jahres um zweistellige Prozentwerte sinken. Sie sehen die Hauptursache darin, dass die Fertigungsprobleme Intels ausgerechnet zu einem Zeitpunkt auftreten, in dem die Nachfrage erstmals seit Jahren eine ziemlich positive Entwicklung nimmt.
In den letzten Monaten konnte das durch die Lagerbestände noch kompensiert werden. Allerdings sei zu befürchten, dass die Anbieter zwar immer neue Rechner-Modelle vorstellen, diese aber zumindest vorübergehend gar nicht in ausreichenden Stückzahlen liefern können. Und auch bei den Standard-Systemen, mit denen die zuletzt ziemlich guten Update-Käufe von Unternehmen bedient wurden, könnte es durch eine Verknappung zu Schwierigkeiten kommen.
Bei Intel geht man aktuell davon aus, die Produktionsprobleme im Laufe des ersten Quartals 2019 behoben zu haben. Schon seit Wochen schlägt man sich hier mit Problemen bei der Fertigung von Chips in 10-Nanometer-Bauweise herum. Die Ausbeute erwies sich hier als relativ schlecht. Bei dem Unternehmen laufen derweil diverse Maßnahmen, um die Sache in den Griff zu bekommen.
Siehe auch: Intel will das 10nm-Fertigungsdrama mit Umbau der Sparte lösen
In den letzten Monaten konnte das durch die Lagerbestände noch kompensiert werden. Allerdings sei zu befürchten, dass die Anbieter zwar immer neue Rechner-Modelle vorstellen, diese aber zumindest vorübergehend gar nicht in ausreichenden Stückzahlen liefern können. Und auch bei den Standard-Systemen, mit denen die zuletzt ziemlich guten Update-Käufe von Unternehmen bedient wurden, könnte es durch eine Verknappung zu Schwierigkeiten kommen.
Negative Gerüchte vor der CES
Hinter den Kulissen kursieren auch schon Berichte, wonach die abschließenden Entwicklungsarbeiten zu mehreren neuen Computermodellen von den jeweiligen Herstellern jetzt erst einmal zurückgefahren wurden. Konkretes hierzu gibt es allerdings noch nicht und man wird auf der kommenden Ausgabe der Elektronikmesse CES, die Anfang Januar stattfindet, sehen können, ob es hier zurückhaltender zugeht.Bei Intel geht man aktuell davon aus, die Produktionsprobleme im Laufe des ersten Quartals 2019 behoben zu haben. Schon seit Wochen schlägt man sich hier mit Problemen bei der Fertigung von Chips in 10-Nanometer-Bauweise herum. Die Ausbeute erwies sich hier als relativ schlecht. Bei dem Unternehmen laufen derweil diverse Maßnahmen, um die Sache in den Griff zu bekommen.
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