Kann AMD 30% Marktanteil erreichen? Keine Chance, sagen die Zahlen
Der Halbleiterhersteller AMD erlebt derzeit einen zweiten Frühling, diesen hat man vor allem der wiedererstarkten Prozessor-Sparte zu verdanken. Manche sagen sogar, dass AMD dank Ryzen und Threadripper in Sachen CPUs so stark wie noch nie ist. Schon träumt so mancher von Marktanteilen, die an der Intel-Dominanz kratzen. Doch davon ist AMD noch weit entfernt.
Die Stärke der Ryzen-Prozessoren von AMD und die gleichzeitige Schwäche Intels (Stichwort: 10-Nanometer-Fertigung) haben den CPU-Markt ordentlich aufgewirbelt. Ein Bericht der taiwanischen Branchenseite DigiTimes hat Ende September unter Berufung auf "Branchenkreise" behauptet, dass diese Quellen der Ansicht sind, dass AMD bis Ende dieses Jahres einen Marktanteil von 30 Prozent erreichen kann.
Hauptverantwortlich für die Zugewinne sollen die noch nicht veröffentlichten 7-Nanometer-Prozessoren von AMD sein, sowie die nach wie vor bestehenden Intel-Probleme bei der Umstellung von 14 auf zehn Nanometer. Auch wenn der Trend grundsätzlich für AMD und gegen Intel spricht, so ist ein 30 Prozent-Marktanteil illusorisch, wie Tom's Hardware mit Hilfe von aktuellen Daten von Mercury Research errechnet hat (via PC Games Hardware).
Denn laut Mercury Research kam AMD im zweiten Quartal des Jahres im Desktop-Bereich auf 12,3 Prozent, Intel erreicht also 87,7 Prozent. AMD gewinnt Marktanteile hinzu, aber keinesfalls so schnell, dass man auch nur in die Nähe von 30 Prozent kommt.
Die Experten erwarten aber dennoch ein gutes bis sehr gutes Weihnachtsgeschäft von AMD und ein eher schwaches von Intel, doch die 30-Prozent-Marke ist ein Langstreckenlauf und kein Sprint.
Hauptverantwortlich für die Zugewinne sollen die noch nicht veröffentlichten 7-Nanometer-Prozessoren von AMD sein, sowie die nach wie vor bestehenden Intel-Probleme bei der Umstellung von 14 auf zehn Nanometer. Auch wenn der Trend grundsätzlich für AMD und gegen Intel spricht, so ist ein 30 Prozent-Marktanteil illusorisch, wie Tom's Hardware mit Hilfe von aktuellen Daten von Mercury Research errechnet hat (via PC Games Hardware).
Denn laut Mercury Research kam AMD im zweiten Quartal des Jahres im Desktop-Bereich auf 12,3 Prozent, Intel erreicht also 87,7 Prozent. AMD gewinnt Marktanteile hinzu, aber keinesfalls so schnell, dass man auch nur in die Nähe von 30 Prozent kommt.
Kein Sprint
Um diese Zahl zu erreichen, müsste AMD seine Verkäufe um satte 250 Prozent steigern, bei Intel müssten diese um 65 Prozent einbrechen. Beides ist vollkommen unrealistisch. Denn der beste Wert, den AMD jemals erreichen konnte, waren im Jahresvergleich 57 Prozent, Intels größter Verlust lag bei 24 Prozent (und die 250 Prozent müsste AMD innerhalb von drei Monaten erreichen und nicht innerhalb eines Jahres).Die Experten erwarten aber dennoch ein gutes bis sehr gutes Weihnachtsgeschäft von AMD und ein eher schwaches von Intel, doch die 30-Prozent-Marke ist ein Langstreckenlauf und kein Sprint.
Thema:
Beliebt im Preisvergleich
- CPUs:
Videos zum Thema AMD Ryzen
- NiPoGi E3B: Mini-PC mit ungewöhnlichem Prozessor für Office & Co.
- Acemagic AX18 Pro: Notebook mit riesigem 18,5-Zoll-Display im Test
- Geekom A9 Max 2026: Starker Mini-PC für Gaming und Alltag im Test
- Geekom A5 Pro: Mini-PC lässt sich ziemlich einfach aufrüsten
- Geekom A5 Pro: Neuauflage des Mini-PCs ist nicht umsonst so beliebt
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Kernfusion: Start-up Xcimer aktiviert derzeit größten privaten Laser
- "Zerschneiden" eines Photons erzeugt unendlich viele neue Lichtteilchen
- Windows 11 bekommt einen Button zum Entfernen aller KI-Modelle
- Meta macht (ein bisschen) Rückzieher bei Mitarbeiter-Totalüberwachung
- Update für Google Home: Gemini-KI startet nun auch in Deutschland
- Vernichtende Kritik: MMO-Hoffnung Camelot Unchained ein totaler Flop
- Komplett zerstörte Startrampe: Blue Origin hat aggressiven Aufbauplan
Videos
Neueste Downloads
Beliebte Nachrichten
Meist kommentierte Nachrichten
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen