AMD Ryzen-H-Serie: Jetzt geht es Intel in Gaming-Laptops ans Leder

Amd, Ryzen, Zen Bildquelle: AMD
AMD hat den Startschuss für die Einführung seiner direkten Antwort auf Intels Coffee Lake-H-Prozessoren für leistungsstarke Laptops gegeben. Ab sofort greift der "Underdog" im Markt für x86-Prozessoren den großen Konkurrenten somit auch bei Gaming-Notebooks und mobilen Workstations direkt an. Die von AMD neu präsentierten SoCs tragen die Namen AMD Ryzen 5 2600H und Ryzen 7 2800H. In beiden Fällen handelt es sich um vierkernige Prozessoren mit einer empfohlenen Verlustleistung von 45 Watt, die vier "Zen"-CPU-Kerne mitbringen und acht Threads unterstützen. Natürlich ist auch hier wieder eine AMD Radeon Vega Grafikeinheit direkt integriert und es gibt Unterstützung für DDR4-3200-Arbeitsspeicher.

Das H steht für Performance - ganz wie bei Intel

Im Grunde handelt es sich um Laptop-Varianten der von AMD Anfang des Jahres für den Desktop-Einsatz vorgestellten Chips. Dementsprechend lesen sich auch die grundlegenden Spezifikationen. Der AMD Ryzen 5 2600H hat einen Basistakt von 3,2 Gigahertz und erreicht bei Bedarf bis zu 3,6 GHz. Er besitzt eine 1,1 Gigahertz schnelle AMD Radeon Vega 8 GPU. Der AMD Ryzen 7 2800H läuft mit 3,3 GHz Basistakt und schaltet bei Bedarf auf bis zu 3,8 GHz hoch. Er bringt eine Radeon Vega 11 GPU mit 1,3 Gigahertz Takt mit.

Die Fertigung der neuen AMD-Prozessoren für High-End-Laptops erfolgt bei TSMC mit einer Strukturbreite von 14 Nanometern. Die Gerätehersteller können die Chips so konfigurieren, dass sie entweder auf eine Verlustleistung von 35 Watt begrenzt werden, um so mehr Energieeffizienz zu erzielen, also weniger Abwärme und längere Laufzeiten ermöglichen. Alternativ kann die Verlustleistung auf bis zu 54 Watt erhöht werden, wenn eine höhere Performance gewünscht ist und die Kühlung entsprechend angepasst wird.

AMD orientiert sich bei der Namensgebung seiner CPU-Serien auf "Zen"-Basis offenbar kräftig an dem bei der Konkurrenz verwendeten Namensschema. So tragen die stromsparenden Laptop-SoCs für Ultrabooks und andere Ultra-Thins immer ein U im Namen, während die mobilen Performance-CPUs an einem H erkennbar sind - also ganz so, wie es Intel bei seinen Chips vorgemacht hat. Bisher ist das Sortiment von Intel allerdings auch in diesem Bereich erheblich größer. Amd, Ryzen, Zen Amd, Ryzen, Zen AMD
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