Erste Infos zum Preis: Disney rüstet sich für den Kampf gegen Netflix
The Walt Disney Company ist der größte Medienkonzern der Welt und dennoch spielt das Unternehmen in einer Hinsicht nur zweite Geige, wenn überhaupt: Man ist in Sachen Streaming nicht mit einem eigenen Dienst am Start. Das will man 2019 ändern, nun gibt es neue Details dazu.
Die Inhalte des Konzerns, allen voran Star Wars und Marvel, zählen derzeit zu den populärsten der Unterhaltungsbranche, diese beiden Marken sind sogar nur die Spitze eines Eisberges. Denn Disney ist zweifellos ein Konzern, den man als Unterhaltungsgigant bezeichnen kann. Deshalb hat es kaum jemanden überrascht, als das im kalifornischen Burbank ansässige Unternehmen angekündigt hat, einen eigenen Streaming-Dienst aufzuziehen.
Seither rätselt die Branche, was Disney vorhat und wie man Marktführer Netflix Paroli bieten will. Denn allzu viel ist dazu bislang nicht bekannt. Ein Bericht des Hollywood-Branchenfachmediums Variety bringt nun einiges neues Licht ins Dunkel. Denn eines ist klar: Mit seinem Direkt-zum-Kunden-Streaming-Modell treibt die ehemalige Versand-Videothek Netflix selbst die Größten der Branche seit Jahren vor sich her.
Iger meinte außerdem, dass man mit Qualität statt Quantität punkten möchte: Disney müsse aufgrund zahlreicher starker Marken "nicht das Volumen-Spiel mitmachen", so der CEO, stattdessen möchte man im "Qualitäts-Spiel" sein. Was das für die Disney-Inhalte bedeutet, ist naheliegend: Sobald man alle bisherigen Verträge erfüllt hat, werden alle Disney-Marken exklusiv auf dem eigenen Portal zu haben sein, genannt werden Filme wie "Captain Marvel", "Dumbo", "Toy Story 4", "The Lion King", "Frozen 2" und der neue Star Wars-Film.
Der Analyst Todd Juenger von Bernstein Research rechnet mit einem monatlichen Preis von sechs Dollar, Disney müsse dann 40 Millionen Abonnenten gewinnen, um mit dem Dienst in die schwarzen Zahlen zu kommen, so der Branchenkenner.
Siehe auch: Star Wars-TV-Serie wird zum Zugpferd für Disneys Streaming-Plattform
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Seither rätselt die Branche, was Disney vorhat und wie man Marktführer Netflix Paroli bieten will. Denn allzu viel ist dazu bislang nicht bekannt. Ein Bericht des Hollywood-Branchenfachmediums Variety bringt nun einiges neues Licht ins Dunkel. Denn eines ist klar: Mit seinem Direkt-zum-Kunden-Streaming-Modell treibt die ehemalige Versand-Videothek Netflix selbst die Größten der Branche seit Jahren vor sich her.
Qualität statt Quantität
Variety analysiert das gesamte Streaming-Geschäft sehr detailliert und widmet sich vor allem auch Disney. Bob Iger, Chef des Konzerns, gab auch erste Einblicke, was man vorhat: Demnach will man günstiger als Netflix sein, monatlich wird man also unter den acht bis 14 Dollar, die Netflix verlangt, bleiben.Iger meinte außerdem, dass man mit Qualität statt Quantität punkten möchte: Disney müsse aufgrund zahlreicher starker Marken "nicht das Volumen-Spiel mitmachen", so der CEO, stattdessen möchte man im "Qualitäts-Spiel" sein. Was das für die Disney-Inhalte bedeutet, ist naheliegend: Sobald man alle bisherigen Verträge erfüllt hat, werden alle Disney-Marken exklusiv auf dem eigenen Portal zu haben sein, genannt werden Filme wie "Captain Marvel", "Dumbo", "Toy Story 4", "The Lion King", "Frozen 2" und der neue Star Wars-Film.
Der Analyst Todd Juenger von Bernstein Research rechnet mit einem monatlichen Preis von sechs Dollar, Disney müsse dann 40 Millionen Abonnenten gewinnen, um mit dem Dienst in die schwarzen Zahlen zu kommen, so der Branchenkenner.
Siehe auch: Star Wars-TV-Serie wird zum Zugpferd für Disneys Streaming-Plattform
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