Für viele "vollkommen okay":
1,9 Mio. Deutsche schauen illegal Pay-TV
Fernsehpiraterie steht bei deutschen Nutzern hoch im Kurs: Laut einer neuen Analyse von Goldmedia entgehen den Pay-TV-Anbietern und Nutznießern dadurch jährlich rund 700 Millionen Euro. Ein Punkt für den Einsatz illegaler Signal-Knacker ist die Kostenersparnis, denn laut einer Umfrage wären viele bereit, bis zu 18 Euro im Monat für Pay-TV zu zahlen.
Filme, Serien, Sport inklusive Bundesliga und andere exklusive Inhalte der Pay-TV-Sender werden laut einer neuen Untersuchung der Marktforscher von Goldmedia von über 1,9 Millionen Deutschen im Jahr illegal genutzt. Zum Einsatz kommen dabei Streamingdienste, installierte Mediaplayer oder simulierte Smartcards, um nicht die Abonnement-Gebühren der Anbieter zu zahlen. Das berichtet das Online-Magazin vom Handelsblatt mit dem Verweis auf die ihnen exklusiv vorliegende neue Studie über illegale Pay-TV-Nutzung in Deutschland.
Für Angebote wie Sky Q muss man zahlen - daher werden sie auch immer öfter illegal genutzt
Ein Unrechtsbewusstsein für den Einsatz von Tools zum Umgehen der verschlüsselten Angebote haben die meisten Nutzer laut der Goldmedia-Studie nicht. Man sieht das als rechtliche Grauzone oder Kavaliersdelikt. 25 Prozent der Nutzer haben demnach aber überhaupt keine Einwände gegen Fernsehpiraterie und empfinden es als "vollkommen in Ordnung".
Nur für Deutschland bedeute der wirtschaftliche Schaden Umsatzeinbußen von geschätzten 700 Millionen Euro im Jahr. Allein 430 Millionen Euro würden den Pay-TV-Anbietern direkt entgehen, dazu kämen Umsatzeinbußen für Mediatheken, Gastronomie, Sportbars und entgangene Steuern und Sozialabgaben.
Laut der Goldmedia-Untersuchung sind die illegalen Nutzer meist junge Männer. 81 Prozent aller Nutzer seien demnach männlich. Die Hauptgruppe käme dazu mit 29 Prozent aus dem Kreis der 18- bis 23-Jährigen. Aber auch unter dieser Altersgrenze schauen viele regelmäßig schwarz die Pay-TV-Angebote. 270.000 Kinder und Jugendliche zählt die Studie.
Zudem kommt die Studie zu dem Schluss, dass 36 Prozent aller Nutzer illegaler Pay-TV-Knacker auch für ein Angebot bezahlen würden. Im Durchschnitt würden die Befragten 18 Euro zahlen wollen - allerdings für ein ebenso breites Angebot, wie es die Nutzung der illegalen Anbieter ihnen ermöglicht.
Sky Pakete und Produkte In der aktuellen Übersicht Download MediathekView - Öffentlich-rechtliche Inhalte im Überblick Siehe auch:
Für Angebote wie Sky Q muss man zahlen - daher werden sie auch immer öfter illegal genutzt
Ein Unrechtsbewusstsein für den Einsatz von Tools zum Umgehen der verschlüsselten Angebote haben die meisten Nutzer laut der Goldmedia-Studie nicht. Man sieht das als rechtliche Grauzone oder Kavaliersdelikt. 25 Prozent der Nutzer haben demnach aber überhaupt keine Einwände gegen Fernsehpiraterie und empfinden es als "vollkommen in Ordnung".
Nur für Deutschland bedeute der wirtschaftliche Schaden Umsatzeinbußen von geschätzten 700 Millionen Euro im Jahr. Allein 430 Millionen Euro würden den Pay-TV-Anbietern direkt entgehen, dazu kämen Umsatzeinbußen für Mediatheken, Gastronomie, Sportbars und entgangene Steuern und Sozialabgaben.
Es wird immer einfacher
Fernsehpiraterie ist dabei kein neues, aber ein wachsendes Phänomen. Zugang und Qualität illegaler Angebote werden auch durch immer schnellere Internetverbindungen einfacher.Laut der Goldmedia-Untersuchung sind die illegalen Nutzer meist junge Männer. 81 Prozent aller Nutzer seien demnach männlich. Die Hauptgruppe käme dazu mit 29 Prozent aus dem Kreis der 18- bis 23-Jährigen. Aber auch unter dieser Altersgrenze schauen viele regelmäßig schwarz die Pay-TV-Angebote. 270.000 Kinder und Jugendliche zählt die Studie.
Zudem kommt die Studie zu dem Schluss, dass 36 Prozent aller Nutzer illegaler Pay-TV-Knacker auch für ein Angebot bezahlen würden. Im Durchschnitt würden die Befragten 18 Euro zahlen wollen - allerdings für ein ebenso breites Angebot, wie es die Nutzung der illegalen Anbieter ihnen ermöglicht.
Sky Pakete und Produkte In der aktuellen Übersicht Download MediathekView - Öffentlich-rechtliche Inhalte im Überblick Siehe auch:
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