Bezahlsender geknackt: Polizei geht gegen Pay-TV-Piraten & Kunden vor
Mit manipulierten Receivern soll er es hunderten Kunden ermöglicht haben, die Verschlüsselung von kostenpflichtigen Fernsehsendern auszuhebeln. Deshalb geht die Polizei jetzt gegen einen 27-Jährigen aus Bayern vor und durchsucht mit 50 Beamten neben Privatwohnungen auch Gewerbebetriebe.
Kundenentwicklung beim Pay-TV in den USA
Demnach hat die Polizei bereits Anfang Mai in einer groß angelegten Aktion mit 50 Beamten unter Führung der Zentralstelle Cybercrime Bayern (ZCB) und der Kripo Rosenheim drei Privatwohnungen und 13 Gewerbebetriebe in Oberbayern, Schwaben und Baden-Württemberg durchsucht. Aktuell sollen 500 Kunden des TV-Piraten ermittelt sein, nun prüfe man, ob noch gegen weitere Beteiligte sowie Kunden Ermittlungen eingeleitet werden - vor allem auch deshalb, weil eben Gewerbetreibende die illegalen Dienste in Anspruch genommen hatten.
Darüber hinaus ist man aktuell noch damit beschäftigt das umfassende Beweismaterial zu sichten, das bei den Durchsuchungen beschlagnahmt worden war. So wurden laut Polizeiangaben unter anderem 135 Receiver und 40 Mobiltelefone beschlagnahmt. Die bisherigen Erkenntnisse lassen auf einen Schaden für die Pay-TV-Anbieter von rund 250.000 Euro schließen, so die Ermittler.
Sky Pakete und Produkte In der aktuellen Übersicht
TV-Pirat macht Sky & Co zu seinem Geschäft
Dass es verschiedene Möglichkeiten gibt, die Bezahlschranken von Pay-TV-Sendern zu umgehen, ist schon länger bekannt. Jetzt sorgt in Bayern ein Fall für Aufregung, bei dem ein Mann das Entschlüsseln von Sky & Co zu einem Geschäftsmodell gemacht haben soll. Wie Der Standard berichtet, hat die Polizei in Bayern einen 27-Jährigen vernommen, weil dieser manipulierte Receiver für den Empfang von deutschen Pay-TV-Sendern vertrieben haben soll.
Kundenentwicklung beim Pay-TV in den USA
Demnach hat die Polizei bereits Anfang Mai in einer groß angelegten Aktion mit 50 Beamten unter Führung der Zentralstelle Cybercrime Bayern (ZCB) und der Kripo Rosenheim drei Privatwohnungen und 13 Gewerbebetriebe in Oberbayern, Schwaben und Baden-Württemberg durchsucht. Aktuell sollen 500 Kunden des TV-Piraten ermittelt sein, nun prüfe man, ob noch gegen weitere Beteiligte sowie Kunden Ermittlungen eingeleitet werden - vor allem auch deshalb, weil eben Gewerbetreibende die illegalen Dienste in Anspruch genommen hatten.
Darüber hinaus ist man aktuell noch damit beschäftigt das umfassende Beweismaterial zu sichten, das bei den Durchsuchungen beschlagnahmt worden war. So wurden laut Polizeiangaben unter anderem 135 Receiver und 40 Mobiltelefone beschlagnahmt. Die bisherigen Erkenntnisse lassen auf einen Schaden für die Pay-TV-Anbieter von rund 250.000 Euro schließen, so die Ermittler.
Card-Sharing-Server
Seinen Ursprung nimmt die im aktuellen Fall genutzte Methode zur illegalen Freischaltung von Pay-TV-Sendern laut Polizei auf sogenannten Card-Sharing-Servern, bei denen Zugangsdaten zu Bezahlsendern über Server Dritter zur Verfügung gestellt werden - nach bisherigem Erkenntnisstand stehen diese Server sowohl in Deutschland als auch im europäischen Ausland. Der beschuldigte 27-Jährige befindet sich aktuell wieder auf freiem Fuß.Sky Pakete und Produkte In der aktuellen Übersicht
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