Tesla droht Sammelklage nach Privatisierungs-Ankündigung
Elon Musk hat sich mit seiner Äußerung, dass er Tesla Motors wieder zu einem Privat-Unternehmen machen möchte, einigen Ärger eingehandelt. Die US-Börsenaufsicht SEC untersucht den Vorgang, während erste Anwaltskanzleien Sammelklagen vorbereiten.
"Ich erwäge, Tesla bei $420 (Aktienkurs) privat zu machen. Finanzierung gesichert", hatte Tesla-Gründer Elon Musk vor kurzem bei Twitter bekannt gegeben und anschließend ein umfangreiches Statement dazu aus Tesla.com veröffentlicht. Während sich viele noch fragten, ob Musk das ernst gemeint hat, scheint man bei Tesla schon Vorbereitungen für den Rückzug von der Börse eingeläutet zu haben. Damit haben Musk und Tesla nun zwei Probleme: Zum einen ist die Börsenaufsicht SEC auf den Plan gerufen worden, wie unter anderem das Wall Street Journal berichtet. Zum anderen erwägen mehrere Anwaltskanzleien Klagen im Namen von Mandaten einzureichen, die erst Tesla-Aktien ge- oder verkauft haben.
Musk hält derzeit rund 20 Prozent von Tesla, was im Augenblick einen Marktwert von 59.3 Milliarden Dollar bedeutet. Wenn er das Unternehmen zu einem Preis von 420 Dollar pro Aktie wieder privatisieren wollte, müsste er rund 71 Milliarden Dollar aufbringen können.
Die Untersuchungen der SEC zielen erst einmal darauf ab zu klären, ob Musks Aussage irreführend oder gar falsch war, berichtet das Wall Street Journal. Um das zu klären werden die Aufsichtsbehörden prüfen, was bereits in die Wege geleitet wurde.
Die Kanzlei Kaplan Fox & Kilsheimer untersucht zugleich im Auftrag von Mandanten, ob Tesla mit dem Vorstoß von Elon Musk Verstöße gegen das Wertpapierrecht begangen hat.
Siehe auch: 'Tesla bei 420$ Kurs wieder privat' - Musk-Kifferwitz oder Ankündigung?
Hat Musk das nötige Geld?
In beiden Fällen geht es im Grunde vor allem um die angeblich gesicherte Finanzierung für den Rückkauf von Aktien, um Tesla wieder von der Börse zu nehmen. Die Aussage gilt als brisant, da sie unbelegt ist, und wird daher nun von der Börsenaufsicht geprüft. Der Aktienmarkt hatte nach Musk Ankündigung entsprechend reagiert.Musk hält derzeit rund 20 Prozent von Tesla, was im Augenblick einen Marktwert von 59.3 Milliarden Dollar bedeutet. Wenn er das Unternehmen zu einem Preis von 420 Dollar pro Aktie wieder privatisieren wollte, müsste er rund 71 Milliarden Dollar aufbringen können.
Die Untersuchungen der SEC zielen erst einmal darauf ab zu klären, ob Musks Aussage irreführend oder gar falsch war, berichtet das Wall Street Journal. Um das zu klären werden die Aufsichtsbehörden prüfen, was bereits in die Wege geleitet wurde.
Die Kanzlei Kaplan Fox & Kilsheimer untersucht zugleich im Auftrag von Mandanten, ob Tesla mit dem Vorstoß von Elon Musk Verstöße gegen das Wertpapierrecht begangen hat.
Siehe auch: 'Tesla bei 420$ Kurs wieder privat' - Musk-Kifferwitz oder Ankündigung?
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Nadine DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
Teslas Aktienkurs unter Elon
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