Börsenaufsicht untersucht, ob Elon Musk den Tesla-Kurs manipuliert hat
Vor gut einer Woche sorgte eine Ankündigung von Elon Musk für Aufsehen, der Tesla-Chef schrieb in einem Tweet sowie einer Mitteilung an Mitarbeiter, dass er den Autobauer wieder privatisieren könnte oder will. Doch so mancher hegte dabei den Verdacht, dass das eine unlautere Beeinflussung des Aktienkurses ist und nun sieht sich die Börsenaufsicht die Sache an.
Die United States Securities and Exchange Commission (SEC) ist dafür verantwortlich, dass es an Wall Street und Co. mit rechten Dingen zugeht. Handel auf Basis von Insider-Informationen oder sonstige Kursmanipulationen sind streng verboten. Und aktuell steht Tesla im Visier der mächtigen Behörde.
Denn die SEC hat an hochrangige Tesla-Manager Vorladungen verschickt und will von ihnen vermutlich erfahren, was hinter den Privatisierungs-Tweets von CEO Elon Musk steckt. Tesla hat neun Vorstände, sie alle sollen vor der Börsenaufsicht aussagen.
Das Wall Street Journal (WSJ) schreibt, dass man nicht genau wisse, was hinter den Vorladungen steckt und was die SEC-Ermittler von den Tesla-Managern wissen wollen. Äußern wollte sich dazu keine der beiden Seiten. Es ist aber anzunehmen, dass es um die Pläne oder Drohungen geht.
Musk hat am 7. August in einem Tweet verkündet, dass er Tesla zum Preis von 420 Dollar pro Aktie aufkaufen und somit privatisieren will. Problematisch war an dieser Bekanntgabe vor allem die Information, dass die Finanzierung dafür bereits gesichert sei. Infografik: Elon Musk - Das Leben in der Zusammenfassung
Denn die SEC hat an hochrangige Tesla-Manager Vorladungen verschickt und will von ihnen vermutlich erfahren, was hinter den Privatisierungs-Tweets von CEO Elon Musk steckt. Tesla hat neun Vorstände, sie alle sollen vor der Börsenaufsicht aussagen.
Das Wall Street Journal (WSJ) schreibt, dass man nicht genau wisse, was hinter den Vorladungen steckt und was die SEC-Ermittler von den Tesla-Managern wissen wollen. Äußern wollte sich dazu keine der beiden Seiten. Es ist aber anzunehmen, dass es um die Pläne oder Drohungen geht.
Formelle Untersuchung
Derartige Vorladungen sind aber laut WSJ ein doch eindeutiger Hinweis, dass hier eine formelle Untersuchung in die Wege geleitet wurde. Die US-Gesetze sind hier jedenfalls eindeutig, demnach dürfen Firmen und ihre Führungskräfte ihren Anteilseignern keine irreführenden Informationen über bedeutende Ereignisse im Unternehmen geben. Das Ganze könnte sich aber eine ganze Weile lang ziehen, denn in der Regel dauern solche SEC-Untersuchungen Monate und manchmal sogar Jahre.Musk hat am 7. August in einem Tweet verkündet, dass er Tesla zum Preis von 420 Dollar pro Aktie aufkaufen und somit privatisieren will. Problematisch war an dieser Bekanntgabe vor allem die Information, dass die Finanzierung dafür bereits gesichert sei. Infografik: Elon Musk - Das Leben in der Zusammenfassung
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Teslas Aktienkurs unter Elon
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