Simpsons- und Futurama-Schöpfer Groening: 'Netflix hat alles verändert'

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In rund eineinhalb Wochen startet auf Netflix Disenchantment, die neue Serie von Matt Groening. Wem der Name nichts sagt, der hat mit Popkultur wohl gar nichts am Hut, denn der 64-Jährige hat mit den Simsons und Futurama TV-Geschichte geschrieben. Vor allem die gelbe Familie hat in bald 30 Staffeln unzählige Rekorde gebrochen. Die Simpsons sind u. a. die am längsten laufende Sitcom der Geschichte und man muss die Familie aus Springfield heutzutage wohl kaum jemandem vorstellen. Futurama hatte zwar nicht denselben kommerziellen Erfolg, dennoch genießt auch die animierte Science-Fiction-Serie bei Fans und Nerds einen mindestens genauso großen Kultstatus.

Groenings dritte Serie Disenchantment startet am 17. August bei Netflix und hier betritt er aus gleich mehreren Gründen Neuland. Denn zum einen ist Disenchantment eine im Fantasy-Genre spielende Serie, zum anderen stellt sie das Debüt Groenings bei einem Streaming-Dienst dar.


In einem Gespräch mit TechCrunch hat Matt Groening nun ausführlich über seine neue Produktion, aber auch Die Simpsons und Futurama gesprochen. Die Erwartungen sind natürlich enorm und die typische Mischung aus Genre- und Comedy-Elementen ist keine so leichte Aufgabe, wie Groening zugibt, da man leicht übers Ziel schießen kann.

"Geheime Zutat" Netflix

Groening meint aber, dass die "geheime Zutat" ist, wie Netflix funktioniert, da er nun endlich längere Geschichten erzählen könne und sich nicht den Begrenzungen des klassischen Fernsehens unterordnen müsse.


So wollte Groening schon bei den Simpsons breitere Story-Bögen aufziehen und etwa enthüllen, dass Krusty der Clown eigentlich Homer ist, da der Simpsons-Vater so einen besseren Zugang zu seinem Sohn Bart finden wollte. Das hätte sich aber in den Anfangstagen der Serie als zu komplizierter Handlungsstrang erwiesen.

Groening: "Man muss die Grenzen des Formats ausnutzen und versuchen, diese zu erweitern. Es ist eine Sache, wenn es eine 22-Minuten-Network-Sitcom ist, die alle sieben Minuten Werbepausen hat. Das hat auch Auswirkungen darauf, wie man schreibt. Wenn man auf Netflix ist und zehn Folgen hat, um eine Geschichte zu erzählen, dann ändert sich alles."



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