Internet of Shit: Samsung-Update-Fail setzt Kühlschränke außer Gefecht
Ein fehlerhaftes Software-Update hat smarte Kühlschränke von Samsung komplett lahmgelegt. Kurz vor einem wichtigen Fest in Südkorea schaltete eine falsche Test-Firmware die Geräte der Bespoke AI-Serie ab. Kunden brauchen nun Techniker.
Die Ursache für den weitreichenden Ausfall war eine Panne bei der Softwareverteilung. Anstelle der regulären Firmware wurde versehentlich eine interne Testversion an die Endkunden ausgespielt. Betroffen sind primär die Modelle der Bespoke AI-Reihe mit vier Türen, die seit dem Jahr 2024 auf dem Markt sind. Ein einfacher Neustart durch das Trennen vom Stromnetz löst das Problem bei den betroffenen Modellen nicht.
Der Zeitpunkt des Ausfalls verschärft die Situation für die Verbraucher drastisch. Das Chuseok-Fest ist einer der wichtigsten Feiertage in Südkorea, für den Familien traditionell große Mengen an Lebensmitteln einkaufen. Viele Nutzer behelfen sich aktuell mit Trockeneis, um das Verderben der Speisen zu verhindern. Ob Samsung eine finanzielle Entschädigung für verdorbene Lebensmittel anbietet, ist derzeit noch unklar.
Samsung hat mittlerweile einen Notdienst eingerichtet, um die defekten Kühlschränke auch während der Feiertage zu reparieren. Das Buchungssystem für die Techniker war aufgrund des hohen Andrangs jedoch zeitweise überlastet, was die Frustration der Kunden weiter anheizte. Das Unternehmen arbeitet nun mit Hochdruck daran, alle gemeldeten Störungen schnellstmöglich zu beheben und den Normalzustand wiederherzustellen.
Wie bewertet ihr die Abhängigkeit von Software bei klassischen Haushaltsgeräten? Teilt eure Gedanken dazu gerne in den Kommentaren!
Siehe auch:
- Fehlerhaftes Update schaltet moderne Samsung-Kühlschränke komplett ab
- Eine interne Testversion gelangte versehentlich an reguläre Kunden
- Besonders betroffen sind smarte Bespoke AI-Kühlschränke aus dem Jahr 2024
- Der totale Ausfall passierte kurz vor dem wichtigen Chuseok-Feiertag
- Techniker müssen die betroffenen Geräte vor Ort manuell wiederherstellen
- Der Hersteller hat die fehlerhafte Softwareverteilung mittlerweile gestoppt
Schwerer Fehler bei Firmware-Update
Ein gestern veröffentlichtes fehlerhaftes Software-Update hat in Südkorea zahlreiche smarte Kühlschränke von Samsung unbrauchbar gemacht. Kurz vor dem traditionellen Chuseok-Fest erhielten Besitzer der aktuellen Bespoke AI-Serie eine Aktualisierung über die Smart-Home-Plattform SmartThings. Doch nach der Installation gab es das böse oder besser gesagt warm-feuchte Erwachen, denn die Geräte schalteten sich vollständig ab. Weder die Kühlung noch die Innenbeleuchtung oder die Touch-Displays funktionierten, was zu großem Unmut führte.Die Ursache für den weitreichenden Ausfall war eine Panne bei der Softwareverteilung. Anstelle der regulären Firmware wurde versehentlich eine interne Testversion an die Endkunden ausgespielt. Betroffen sind primär die Modelle der Bespoke AI-Reihe mit vier Türen, die seit dem Jahr 2024 auf dem Markt sind. Ein einfacher Neustart durch das Trennen vom Stromnetz löst das Problem bei den betroffenen Modellen nicht.
Kunden warten auf Reparatur
Wie SBS News meldet, hat Samsung auf die zahlreichen Beschwerden in den eigenen Community-Foren reagiert und die Verteilung der Software gestoppt. Das Unternehmen hat sich mittlerweile öffentlich für den Vorfall entschuldigt. Betroffene Anwender müssen nun einen Termin für einen Vor-Ort-Service vereinbaren. Das System muss manuell von einem Ingenieur repariert werden. Fernwartungen greifen in dem Fall nicht.Der Zeitpunkt des Ausfalls verschärft die Situation für die Verbraucher drastisch. Das Chuseok-Fest ist einer der wichtigsten Feiertage in Südkorea, für den Familien traditionell große Mengen an Lebensmitteln einkaufen. Viele Nutzer behelfen sich aktuell mit Trockeneis, um das Verderben der Speisen zu verhindern. Ob Samsung eine finanzielle Entschädigung für verdorbene Lebensmittel anbietet, ist derzeit noch unklar.
Samsung hat mittlerweile einen Notdienst eingerichtet, um die defekten Kühlschränke auch während der Feiertage zu reparieren. Das Buchungssystem für die Techniker war aufgrund des hohen Andrangs jedoch zeitweise überlastet, was die Frustration der Kunden weiter anheizte. Das Unternehmen arbeitet nun mit Hochdruck daran, alle gemeldeten Störungen schnellstmöglich zu beheben und den Normalzustand wiederherzustellen.
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Siehe auch:
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Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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