Windows 7: Microsoft streicht Support bestimmter Prozessoren vorzeitig

Patch-Day, Microsoft Patch Day, Windows Logo, Pflaster Bildquelle: PC Games
Offiziell läuft die Unterstützung von Windows 7 noch bis Anfang 2020, womöglich wird das Redmonder Unternehmen diese Frist sogar noch etwas verlängern, da die Popularität des Betriebssystems nach wie vor ungebrochen ist. In einigen Fällen muss man aber schon jetzt auf Windows 7-Updates verzichten, nämlich bei bestimmten Prozessoren. Wer beispielsweise einen Windows 7-PC mit Pentium III-Prozessor besitzt, der wird nicht länger monatliche Rollups oder Sicherheits-Patches installieren können. Wie Computer World berichtet, hängt das mit dem so genannten Streaming Single Instructions Multiple Data (SIMD) Extensions 2 (SSE2) zusammen.

Woody Leonhard, Experte für nicht ganz so gut funktionierende Windows Updates, schreibt, dass der Verweis auf SSE2 zumindest die Information ist, die er in jüngsten "versteckten" Änderungen an Knowledge Base-Dokumentationen herausgefunden hat. Das bedeutet, dass Pentium III-Rechner blockiert werden, auch wenn sie theoretisch bis zum Support-Ende im Januar 2020 "halten" sollten.

Spuren verwischt?

Leonhard schreibt, dass das alles auf einen KB-Eintrag von März 2018 zurückgeht. KB4088875 sei laut dem Patch-Experten einer der fehlerhaftesten Patches in der jüngeren Windows-Geschichte und dieser März-Patch für Windows 7 hatte einen "Stop Error" auf Computern, die nicht SSE2 unterstützen. Damals hieß es noch, dass Microsoft an einer Lösung arbeitet und demnächst ein Update nachliefern wird.


Daran änderte sich bei den kommenden Patch-Days nichts, im Mai wurde der KB-Artikel modifiziert. Das Unternehmen schrieb, dass man über Probleme mit Netzwerk-Treibern Bescheid wisse und auch an dieser Sache dran sei. Ende Mai verschwand die etwas längere Erklärung aber wieder und man teilte mit, dass an der Lösung gearbeitet wird. Leonhard: "Das hat sich aber als Lüge herausgestellt."

Microsoft hat sich also entschlossen, das Problem nicht zu lösen (oder konnte es nicht lösen) und hat stattdessen betroffenen Rechnern den Support gestrichen. Leonhard wirft dem Unternehmen auch vor, dass dieses versucht hat, die Spuren zu verwischen.

Er gibt zwar zu bedenken, dass der Pentium III natürlich ein "altes Arbeitspferd" ist (die letzten wurden 2002 verkauft), aber auch dieses hat vor dem Januar 2020 nicht den Gnadenschuss verdient. Er meint, dass die Art, wie Microsoft mit der Sache umgegangen ist, nicht gerade transparent war und entsprechend fragwürdig ist.

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