Alibaba-Manager: USA will uns als Billig-Produzent, nicht als Konkurrenz
Ein Mitbegründer des chinesischen Online-Handelskonzerns Alibaba hat die aktuellen Streitigkeiten um Strafzölle auf Tech-Produkte darauf zurückgeführt, dass viele in den USA nicht wollen, dass China sich weiterentwickelt. Das drücke sich nun eben in der Politik der aktuellen US-Regierung aus.
Infografik: Amazon vs. Alibaba - E-Commerce-Riesen im Vergleich
"Es kann eigentlich nichts daran falsch sein, dass ein Land seine produzierende Industrie voranbringen, technologisch fortgeschrittener und innovativer werden will", sagte Joe Tsai auf der aktuell stattfindenden Code Conference. "Aber was wir aus der chinesischen Perspektive heraus sehen ist, dass es eine Menge Leute in Amerika gibt, die China unbedingt davon abhalten wollen."
Jahrzehntelang sei China im Grunde der billige Produktionsstandort für die US-Wirtschaft gewesen. Doch das ändert sich seit einiger Zeit. Seitens des Staates gibt es verschiedene Initiaitven, mit denen die Entwicklungen eigener Technologien vorangetrieben werden und die nationale IT-Branche wesentlich mehr eigene Innovationen hervorbringt, statt nur für andere zu produzieren. Und dabei macht man enorme Fortschritte.
Begründet wurden diese von der Trump-Administration unter anderem damit, dass US-Unternehmen gezwungen würden, Technologien an einheimische Unternehmen abzugeben, wenn man auf dem chinesischen Markt aktiv werden will. Wie Tsai erklärte, sehe die Realität aber anders aus. Zwar dürfen ausländische Unternehmen tatsächlich nur in Form einer Kooperation in China tätig sein, doch müssten sie keineswegs zwingend Technologien in ein dadurch entstehendes Joint Venture einfließen lassen.
Alibaba ist in China in den letzten Jahren zu einem regelrechten Giganten herangewachsen. Tsai, der die Auslandsaktivitäten verantwortet, erklärte allerdings, dass sein Unternehmen keine größeren Übernahmen in den USA anstrebe. Er lud aber US-Firmen ein, die Plattform zu nutzen, um den chinesischen Markt zu erschließen.
Siehe auch: Trump poltert mit Strafzöllen auf Technik in China-Verhandlungen
Infografik: Amazon vs. Alibaba - E-Commerce-Riesen im Vergleich
"Es kann eigentlich nichts daran falsch sein, dass ein Land seine produzierende Industrie voranbringen, technologisch fortgeschrittener und innovativer werden will", sagte Joe Tsai auf der aktuell stattfindenden Code Conference. "Aber was wir aus der chinesischen Perspektive heraus sehen ist, dass es eine Menge Leute in Amerika gibt, die China unbedingt davon abhalten wollen."
Jahrzehntelang sei China im Grunde der billige Produktionsstandort für die US-Wirtschaft gewesen. Doch das ändert sich seit einiger Zeit. Seitens des Staates gibt es verschiedene Initiaitven, mit denen die Entwicklungen eigener Technologien vorangetrieben werden und die nationale IT-Branche wesentlich mehr eigene Innovationen hervorbringt, statt nur für andere zu produzieren. Und dabei macht man enorme Fortschritte.
Chinas Aufstieg bleibt nicht unwidersprochen
Dass eine so große Volkswirtschaft wie China es sich zum Ziel gesetzt hat, ein direkter Konkurrent für die USA zu werden, ist auf der anderen Seite des Pazifik natürlich so manchem ein Dorn im Auge. Für Tsai ist das letztlich der Grund für alle möglichen Attacken, die in den letzten Jahren in Richtung China abgefeuert wurden - und für die die aktuelle Ankündigung von Strafzöllen nur eine Fortsetzung ist.Begründet wurden diese von der Trump-Administration unter anderem damit, dass US-Unternehmen gezwungen würden, Technologien an einheimische Unternehmen abzugeben, wenn man auf dem chinesischen Markt aktiv werden will. Wie Tsai erklärte, sehe die Realität aber anders aus. Zwar dürfen ausländische Unternehmen tatsächlich nur in Form einer Kooperation in China tätig sein, doch müssten sie keineswegs zwingend Technologien in ein dadurch entstehendes Joint Venture einfließen lassen.
Alibaba ist in China in den letzten Jahren zu einem regelrechten Giganten herangewachsen. Tsai, der die Auslandsaktivitäten verantwortet, erklärte allerdings, dass sein Unternehmen keine größeren Übernahmen in den USA anstrebe. Er lud aber US-Firmen ein, die Plattform zu nutzen, um den chinesischen Markt zu erschließen.
Siehe auch: Trump poltert mit Strafzöllen auf Technik in China-Verhandlungen
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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