Immer neue Hinweise, dass Fuchsia der Android-Nachfolger sein könnte
Google entwickelt derzeit ein Betriebssystem namens Fuchsia, das ist alles andere als ein Geheimnis. Was Google damit letztlich vorhat, ist aber unklar. Denn die Kalifornier verweisen in diesem Zusammenhang stets darauf, dass es sich lediglich um ein Experiment handelt. Doch es gibt immer mehr Hinweise, dass Fuchsia tatsächlich als Android-Nachfolger geplant ist.
Denn wie Mitglieder des Android-Entwicklerforums xda-developers entdeckt haben, ist Fuchsia OS im Android Open Source Project (AOSP) und genauer gesagt in der ART, also der Android Runtime, aufgetaucht. Das dürfte zunächst nur Entwicklern etwas sagen, ist aber von einiger Signifikanz: Denn das heißt, dass Fuchsia mit ART versehen wird, was wiederum die native Unterstützung von Android-Apps bedeuten könnte. Dahinter steckt die Unterstützung für den Zircon-Kernel, das ist die "Basisschicht" für die Linux-Alternative von Google bzw. Fuchsia.
Überhaupt ist zu Fuchsia derzeit kaum etwas Konkretes bekannt, denn Google arbeitet daran hinter verschlossenen Türen. Anfang des Jahres ist es Ars Technica gelungen, Fuchsia auf einem Pixelbook zum Laufen zu bringen. Dabei kann man sehen, dass Fuchsia ("Fjuscha" ausgesprochen) noch lange nicht fertig ist, aber so manchen interessanten Ansatz hat.
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Nur ein Experiment?
Wenn es um das Thema Fuchsia sowie "Android-Nachfolger" geht, dann tauchen immer wieder Fragezeichen oder das Wort "möglicherweise" auf. Denn offiziell beteuert Google immer wieder, dass es sich dabei nur um ein experimentelles Betriebssystem handelt. Doch womöglich steckt mehr dahinter, denn seit kurzem hat Fuchsia auch einen überraschenden Einstand im Quellcode von Android gegeben (via 9To5Google).Denn wie Mitglieder des Android-Entwicklerforums xda-developers entdeckt haben, ist Fuchsia OS im Android Open Source Project (AOSP) und genauer gesagt in der ART, also der Android Runtime, aufgetaucht. Das dürfte zunächst nur Entwicklern etwas sagen, ist aber von einiger Signifikanz: Denn das heißt, dass Fuchsia mit ART versehen wird, was wiederum die native Unterstützung von Android-Apps bedeuten könnte. Dahinter steckt die Unterstützung für den Zircon-Kernel, das ist die "Basisschicht" für die Linux-Alternative von Google bzw. Fuchsia.
Android-Apps auf Fuchsia OS?
Auf diese Weise könnten Entwickler, sollte es irgendwann einmal den Wechsel von Android auf Fuchsia geben, mit wenig oder keinem Aufwand ihre Anwendungen anpassen. Eine Garantie, dass Android-Apps tatsächlich auf diese Weise auf Fuchsia treffen könnten, gibt es allerdings auch nicht.Überhaupt ist zu Fuchsia derzeit kaum etwas Konkretes bekannt, denn Google arbeitet daran hinter verschlossenen Türen. Anfang des Jahres ist es Ars Technica gelungen, Fuchsia auf einem Pixelbook zum Laufen zu bringen. Dabei kann man sehen, dass Fuchsia ("Fjuscha" ausgesprochen) noch lange nicht fertig ist, aber so manchen interessanten Ansatz hat.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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