Google 'Fuchsia': Oberfläche erstmals zu sehen - Android-Nachfolger?
Der US-Internetkonzern Google arbeite seit einiger Zeit neben Chrome OS und Android auch noch an einem dritten Betriebssystem namens "Fuchsia", das unter einer Open-Source-Lizenz steht. Seit kurzem hat das Projekt sogar eine Art Benutzeroberfläche, die eine Reihe von Besonderheiten aufweist, darunter sogar die Möglichkeit, mit Tabs zu arbeiten.
Wie ArsTechnica unter Berufung auf eigene Nachforschungen berichtet, nutzt Fuchsia nicht nur einen neu entwickelten Microkernel namens "Magenta", sondern verabschiedet sich auch von der GPL. Stattdessen nutzt man andere Lizenzen und verzichtet auf den Linux-Kernel, was angesichts der Verwendung einer schon 2014 erschienenen Ausgabe des Linux-Kernels als Basis selbst aktuellster Android-Versionen wenig überrascht.
Homescreen mit Karten oben und unten - und Einstellungsmenü
Armadillos Homescreen besteht aus einer riesigen vertikal zu durchscrollenden Liste, wobei in der Mitte ein Profilbild, das Datum, die Stadt und eine Akkustandsanzeige sitzen. Scrollt der Nutzer nach oben, werden "Story"-Karten angezeigt, die wohl den zuletzt verwendeten Apps entsprechen. Scrollt man nach unten, werden Vorschläge im Stil von Google Now angezeigt. Verlässt der Nutzer diesen Homescreen, wird am unteren Ende des Bildschirms eine Art Home-Button eingeblendet.
Siehe auch: Google arbeitet an neuem Mobil- & Desktop-Betriebssystem 'Fuchsia'
Tippt der Nutzer das Profilbild in der Mitte an, werden Schnelleinstellungen angezeigt, über die man diverse Funktionen des Endgeräts steuern kann. Darüber hinaus finden sich hier auch noch Schaltflächen zum Abmelden des Nutzers und zum Zugriff auf tiefergehende Einstellungen, die bisher noch nicht funktionieren.
Hat der Nutzer sich eine der zuletzt verwendeten "Stories" ausgesucht, kann er diese antippen, um sie in bildschirmfüllender Form anzuzeigen. Auf diese Weise landet man anscheinend in den "Apps", wobei die "Story"-Karten nach Aufgaben gruppiert und die zuletzt verwendeten am nächsten am Mittelpunkt erscheinen.
In der Liste der Anwendungen kann man bei Bedarf auch eine App-Karte länger drücken, so dass sie in eine Art Fenstermodus wechselt und anders angeordnet werden kann. Überlagert man zwei Anwendungen, wird ein Splitscreen-Modus aktiviert. Auf Wunsch kann man wie bei einer Halbierung des Bildschirms so auch eine Dreiteilung herbeiführen. Wechselt man auf den Homescreen zurück, bleibt die jeweilige Fensteranordnung in der Übersicht repräsentiert, so dass verschiedene Apps aus einer bestimmten Ausgabe gruppiert erscheinen.
Wer nach unten scrollt, findet dort als erstes eine Suchleiste vor, in die man nach einem kurzen Antippen Anfragen eingeben kann. Tippt man die Suchleiste an, erscheint ein neu gestaltetes Onscreen-Keyboard, das dem von Android nur entfernt ähnelt. Navigiert man weiter abwärts, werden "Vorschläge" in Kartenform angezeigt, wobei diese helfen sollen, die oberhalb des zentralen Nutzermenüs aufgeführten Aufgaben zu erledigen.
Langfristig stellt sich somit die Frage, ob wir es hier mit dem "Nachfolger" von Android zu tun haben. Um einen einigermaßen reibungslosen Übergang zu gewährleisten, kann dabei das Flutter-SDK verwendet werden, weil sich damit Apps erstellen lassen, die sowohl unter Android und iOS laufen als auch unter "Fuchsia".
Oberfläche 'Armadillo' verfolgt neues Bedienkonzept
Die neue Oberfläche trägt den Namen "Armadillo", ist also nach dem Gürteltier benannt. Weil Armadillo auf Basis der JavaScript-Alternative Flutter entwickelt wird, kann man Teile davon in einer Android-App verpacken und sie auf einem mit Android als Betriebssystem laufenden Smartphone oder Tablet installieren. Genau das hat Ron Amadeo von ArsTechnica nun auch getan.
Homescreen mit Karten oben und unten - und Einstellungsmenü
Armadillos Homescreen besteht aus einer riesigen vertikal zu durchscrollenden Liste, wobei in der Mitte ein Profilbild, das Datum, die Stadt und eine Akkustandsanzeige sitzen. Scrollt der Nutzer nach oben, werden "Story"-Karten angezeigt, die wohl den zuletzt verwendeten Apps entsprechen. Scrollt man nach unten, werden Vorschläge im Stil von Google Now angezeigt. Verlässt der Nutzer diesen Homescreen, wird am unteren Ende des Bildschirms eine Art Home-Button eingeblendet.
Siehe auch: Google arbeitet an neuem Mobil- & Desktop-Betriebssystem 'Fuchsia'
Tippt der Nutzer das Profilbild in der Mitte an, werden Schnelleinstellungen angezeigt, über die man diverse Funktionen des Endgeräts steuern kann. Darüber hinaus finden sich hier auch noch Schaltflächen zum Abmelden des Nutzers und zum Zugriff auf tiefergehende Einstellungen, die bisher noch nicht funktionieren.
Hat der Nutzer sich eine der zuletzt verwendeten "Stories" ausgesucht, kann er diese antippen, um sie in bildschirmfüllender Form anzuzeigen. Auf diese Weise landet man anscheinend in den "Apps", wobei die "Story"-Karten nach Aufgaben gruppiert und die zuletzt verwendeten am nächsten am Mittelpunkt erscheinen.
In der Liste der Anwendungen kann man bei Bedarf auch eine App-Karte länger drücken, so dass sie in eine Art Fenstermodus wechselt und anders angeordnet werden kann. Überlagert man zwei Anwendungen, wird ein Splitscreen-Modus aktiviert. Auf Wunsch kann man wie bei einer Halbierung des Bildschirms so auch eine Dreiteilung herbeiführen. Wechselt man auf den Homescreen zurück, bleibt die jeweilige Fensteranordnung in der Übersicht repräsentiert, so dass verschiedene Apps aus einer bestimmten Ausgabe gruppiert erscheinen.
Wer nach unten scrollt, findet dort als erstes eine Suchleiste vor, in die man nach einem kurzen Antippen Anfragen eingeben kann. Tippt man die Suchleiste an, erscheint ein neu gestaltetes Onscreen-Keyboard, das dem von Android nur entfernt ähnelt. Navigiert man weiter abwärts, werden "Vorschläge" in Kartenform angezeigt, wobei diese helfen sollen, die oberhalb des zentralen Nutzermenüs aufgeführten Aufgaben zu erledigen.
Google schweigt zum Zweck - Nachfolger von Android?
Aktuell ist noch vollkommen unklar, was Google mit "Fuchsia" vorhat. Einer der Entwickler beschrieb das Projekt jüngst so, als würde es sich um ein "richtiges" Vorhaben von Google handeln und nicht etwa um ein Freizeitprojekt oder ähnliches. Auffällig ist, dass hier offenbar versucht wird alle Teile des Betriebssystems selbst zu entwickeln, wodurch sich Google von eventuellen Problemen mit Lizenzen und Abhängigkeiten von alten Technologien lösen könnte.Langfristig stellt sich somit die Frage, ob wir es hier mit dem "Nachfolger" von Android zu tun haben. Um einen einigermaßen reibungslosen Übergang zu gewährleisten, kann dabei das Flutter-SDK verwendet werden, weil sich damit Apps erstellen lassen, die sowohl unter Android und iOS laufen als auch unter "Fuchsia".
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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