Breitband-Ziel komplett verfehlt - jetzt gibt es kein Geld mehr für Kupfer
Die letzte Bundesregierung im allgemeinen und ihr Infrastruktur-Minister Alexander Dobrindt (CSU) ist mit ihrem Breitband-Plan grandios gescheitert. Selbst das wenig ambitionierte Ziel wurde nicht erreicht. In neuer Konstellation setzt man sich nun neue Punkte, an die man gelangen will - und will zumindest endlich weg vom Kupfer.
Wenigstens im Downstream sollte in diesem Jahr jeder Bundesbürger einen 50-Megabit-Anschluss buchen können. Das hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel noch in ihrer Regierungserklärung des Jahres 2014 angekündigt. Das magische Jahr 2018 ist nun inzwischen da - nur das schnelle Internet in vielen Regionen immer noch nicht.
Auch in der Union macht sich inzwischen die Erkenntnis breit, dass dies ein echtes Problem wird. "Deutschland ist momentan kein Wirtschaftsstandort, an dem der digitale Fortschritt optimal gedeihen kann", resümierte Fraktionschef Volker Kauder gerade noch gegenüber der Tageszeitung Welt. Der neue Kanzleramts-Chef Helge Braun (CDU) erklärte nun gegenüber dem ZDF, dass eine neue Strategie ein neues Ziel verfolgen solle.
Konkrete Zahlen stehen nun allerdings nicht mehr im neuen Koalitionsvertrag. Das ist letztlich auch nicht sonderlich sinnvoll, wenn man ohnehin Glasfaser verlegen will. Angesichts der bisherigen Fortschritte darf man allerdings auch sehr skeptisch sein, ob die neue Zielmarke einer flächendeckenden Glasfaser-Versorgung bis 2025 auch nur ansatzweise realistisch ist.
Großer Internet-Vergleichs-Rechner
Auch in der Union macht sich inzwischen die Erkenntnis breit, dass dies ein echtes Problem wird. "Deutschland ist momentan kein Wirtschaftsstandort, an dem der digitale Fortschritt optimal gedeihen kann", resümierte Fraktionschef Volker Kauder gerade noch gegenüber der Tageszeitung Welt. Der neue Kanzleramts-Chef Helge Braun (CDU) erklärte nun gegenüber dem ZDF, dass eine neue Strategie ein neues Ziel verfolgen solle.
Glasfaser für alle
Das sieht insbesondere so aus, dass man wohl nicht mehr so sehr auf die Einflüsterung der Telekom-Lobbyisten hören will, die die alten Kupferleitungen immer weiter auspressen wollen. Laut Braun sollen keine staatlichen Fördermittel mehr in Kupfer fließen - auch nicht in Vectoring, das von der Telekom mangels echter Alternativen einfach unter "Glasfaser" geführt wird. "Wir fördern in Zukunft nur noch Glasfaser", erklärte Braun und meint damit wohl die Echte.Konkrete Zahlen stehen nun allerdings nicht mehr im neuen Koalitionsvertrag. Das ist letztlich auch nicht sonderlich sinnvoll, wenn man ohnehin Glasfaser verlegen will. Angesichts der bisherigen Fortschritte darf man allerdings auch sehr skeptisch sein, ob die neue Zielmarke einer flächendeckenden Glasfaser-Versorgung bis 2025 auch nur ansatzweise realistisch ist.
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