Breitband-Ziel komplett verfehlt - jetzt gibt es kein Geld mehr für Kupfer

Die letzte Bundesregierung im allgemeinen und ihr Infrastruktur-Minister Alexander Dobrindt (CSU) ist mit ihrem Breitband-Plan grandios gescheitert. Selbst das wenig ambitionierte Ziel wurde nicht erreicht. In neuer Konstellation setzt man sich nun neue ... mehr... Telekom, Glasfaser, Vectoring, Breitband Ausbau, Super Vectoring, Einbau, Verteiler Bildquelle: Deutsche Telekom Telekom, Glasfaser, Vectoring, Breitband Ausbau, Super Vectoring, Einbau, Verteiler Telekom, Glasfaser, Vectoring, Breitband Ausbau, Super Vectoring, Einbau, Verteiler Deutsche Telekom

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...für wirklich jeden bundesbürger 50 megabit downstream?

ich bezweifel das die das bis 2025 schaffen....
 
@stf: Die 50Mbit/s waren das alte Ziel der alten Regierung bis 2018, also dieses Jahr.
Bis 2025 soll flächendeckend Glasfaser verlegt werden. Dabei ist aber diesmal nicht festgeschrieben, wie viel Geschwindigkeit am Ende auch dabei rumkommen soll.
 
@Scaver: Wobei mit Glasfaser die Infrastruktur geschaffen wird, ohne exorbitant technischen Aufwand, die Bandbreiten zu erhöhen. Denn die Glasfasertechnologie wird von deutlich mehr Unternehmen getrieben, als die DSL Technologie 2-Draht-Kupfer. Für wenige Euros bekommt man Optiken, mit welchen 10 Gbit/s bei bis zu 10 km ohne aktive Verstärker möglich sind. Das ist vollkommen ausreichend, um von Hauptverteilern kleiner Ortschaften mit FTTH zu versorgen. DSL ist da schon komplizierter, in alten Dörfern gibt es meist keine Straßenverteiler nahe genug an den Häusern, so dass man selbst mit Outdoor DSLAMs nicht weiter kommt.
 
@stf: Ich erinnere mich an einem Spruch der Telekom von 2007 als ich fragte, ob man in meinem Heimatort DSL bekommen könnte. Die Antwort war "nicht mal in 10 Jahren habt ihr schnelles Internet".
Und... der Kundenberater hatte recht. Heute 2018 ist bis immer noch kein DSL in meinen ehm Heimatort verfügbar, bzw der habe Ort hat ISDN und DSL-Light mit 384kbit/s, die andere Hälfte hat 56k-Analoganschluss, ohne ISDN-Möglichkeit.
2007 hatte der Ort 250 Einwohner, heute sind es keine 180 mehr und weiter sinkend. Klar, die jungen Leute hauen halt auch deswegen ab.
 
@DARK-THREAT: Das Dorf ist aber auch selbst schuld, wenn es sich nicht pro-aktiv an der Verwirklichung von schnellem Internet beteiligt. Gab es denn bei euch eine Dorfinitiatve, ein Volksbegehren, einen Internetbeauftragten im Gemeinderat, Eigeninitiaten auf Basis von Breitband-Funk, Antrage auf kommunale oder länderspezifische Zuschüsse, und und und? In Bayern gang und gebe.
 
@Schinkenuser: Meine Eltern leben in einem 450 Seelen Dorf in MV und dort wurde vor 5 Jahren DSL etabliert, auch durch Druck von der Gemeinde.
Die haben 50 Mbit von der Telekom. 250 ist natürlich schon ein wenig kleiner :-/
 
@Schinkenuser: Das Dorf und dessen Einwohner haben sich engagiert. Als Ergebnis war dann, dass ein Privatunternehmen ein WLAN mit max 10Mbit/s (effektiv waren es 1MBit/s) und 10GB Volumenbegrenzung im halben Dorf (die Hälfte mit DSL-Light)über 2 "Masten" gebaut hatte.
 
@DARK-THREAT: wie bei meinen Eltern. Nur da wohnen vielleicht 100 Leute. Bis heut auch nur DSL light vorhanden. Immer wieder ein Graus wenn man auf Heimatbesuch ist und für das öffnen der Google Seite 2 min braucht
 
@stf: Vermutlich wird sogar der BER vorher fertig werden ;-)
 
Konsequenz müsste lauten, dass man der Telekom das Netz wieder weg nimmt und verstaatlicht, ausbaut und an die Telekom (und andere Anbieter) vermietet. Außerdem müsste es verboten werden, dass an Standorten, wo heute schon VDSL 50 (100) möglich ist weiter ausgebaut wird, bis man die ländlichen Gebiete ebenfalls mit wenigstens VDSL 50 angebunden hat.

Es kann nicht sein, dass immer nur (Groß)Städte vom Ausbau profitieren, zumal sich der Normalbürger dort auch kaum mehr die Miete leisten kann. Ich würde sofort aufs Land ziehen, aber 2km hinter der Stadtgrenze beginnt datentechnisch das Niemandsland.
 
@Memfis: Das Land ist bald besser ausgebaut aus die Städte (zumindest die Städte bis 50.000 Einwohner), weil die Telekom am Land durch Bund und EU kaum was für den Ausbau zahlen muss. Hier in der Stadt (ca. 20.000 Einwohner) sind 3 Straßenzüge mit VDSL versorgt. Dafür aber fast jedes Dorf im Wald drumherum mit 100 Einwohnern und 200 Kühen. Weil das gefördert wurde bis zum geht nicht mehr.
 
@Memfis: Theoretisch hast du da Recht, ich frag mich allerdings grade, ob es in dem Sinne genug staatliche Arbeiter oder zumindest Überwacher gibt, um "Der Telekom" das wirklich wegnehmen zu können. Muss ja schließlich alles weiter gehen und da sämtliche momentanen Telekom Mitarbeiter weiter zu beschäftigen könnte in nem gradezu irren Aufwand münden, das da nicht dauern irgendwelche ..ich nenns mal: Mauscheleien... ablaufen bzw. zuverlässig unterbleiben.
Von daher: woher nimmt man tausend oder sogar zehntausendfachen Mitarbeiter-Ersatz bzw. Austausch her, damit das in Zukunft weder zusammenbricht noch sehr weitgehend bzw. doch unter Telekoms Fuchtel verbleibt ?
 
@Memfis: "Außerdem müsste es verboten werden, dass an Standorten, wo heute schon VDSL 50 (100) möglich ist weiter ausgebaut wird"

das ist zu Kurz gedacht... für z.B. 5G muss an jeden Mobilfunkmasten eine Gewisse Bandbreite stehen, wenn man durch eine Ortschaft bei welcher 200Mbit quer ein Glasfaserkabel zieht, nicht den ausbau mit Anbietet dann ist das schlichtweg "falsch"...

Ebenso muss man natürlich auch die Nachfrage vor dem Angebot klären... klar ist das ein NoGo in Ortschaften in welchen 1-2 Mbit angeboten werden und 100 - 1000 Leute schnelleres Internet wollen nichts zu tun... aber es ist auch fraglich in Ortschaften in welchen 5 Bauern wohnen, welche 12€ für Ihr Internet ausgeben wollen hier eine 1Gbit Leitung anzubieten:
was ich damit sagen will ist, ich bin sehr Oft bei Leuten, welche sagen, wieso soll ich hier diese Teure (sogar verfügbare Leitung) Zahle wenn ich 2x die Woche die Fußballergebnisse überprüfen will und meinen Enkel ne Email schreiben...

Und genau da wird fälschlicherweise viel Geld verbrannt um die Infrastruktur zur Verfügung zu stellen.
Die andere Seite ist, genau da Glasfaser auszubauen wo DOCSIS3.0 angeboten wird und umgekehrt... <- genau da macht deine aussage Sinn <- aber hier ist der Wettbewerb eben auch eine "Notwendigkeit"

Fazit: weder die Politik noch die Wirtschaft ist sooo einfach wie es sich viele vorstellen!
 
@bear7: Ja meine Güte, als der Motor kam fragten die Bauern auch, wozu sie Straßen (oder gar Autos) brauchen, wo doch mit dem Pferd und der Kutsche alles wunderbar funktionierte. Mit der Denkweise braucht man nun wirklich nicht erst anfangen wollen. Im übrigen geht auch in der Landwirtschaft immer mehr über Internet.
https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/rheinfelden/350-Euro-im-Monat-fuer-Satelliten-Internet-Landwirtfamilie-kaempft-fuer-Breitband;art372615,9562167
 
@Memfis: okay, kleine Frage, du bist ein ISP und willst einen Ort mit 150 Anwohner versorgen. Um halbwegs wirtschaftlich zueinander, müssten alle bei dir buchen. Jetzt hoffst du auf minimal 50% und rechnest eine längere Laufzeit dagegen. Du schickst die Verkäufer ins Dorf welch dann in der Auswertung folgendes festhalten:
1. 33 % interessieren sich aufgrund des Alters nicht für internet
2. 20% ziehen demnächst berufsbedingt in eine andere Stadt/Gegend
3. 25% sind mit ihrem bisherigen Anschluss zufrieden
4. 20% ist das Angebot zu teuer
5. 2% unterschreiben den vorvertrag und nerven jetzt im 2 Wochenrythmus die hotline und wollen wissen wann es endlich losgeht.

so sieht es aus. Leider
 
@darkerblue: Du bringst es auf den Punkt. Für ein Wirtschaftsunternehmen, noch dazu eine AG ist das unrentabel. Daher staatlich.
 
@darkerblue: Wo hast du diese Zahlen her? Quelle?

Bei uns in einem 1.000 Einwohner Dorf haben innerhalb eines Jahres über 50 % umgehend auf den neuen Anbieter (HTP 100k statt Telekom 2k) gewechselt.
Ok, wir haben einige sehr große Firmen in der Nähe und deshalb bleiben auch die Jungen Leute hier, aber wir sind sicher nicht das einzige Dorf, das demografisch so aufgestellt ist.

Zudem wird das Leben in der Stadt immer teurer. Und wenn dort bald keine Autos mehr fahren dürfen, dann werden die umliegenden Dörfer sicher bei vielen wieder interessant werden.
 
@Fekal: Quelle =Erfahrung aus mittlerweile 10 Jahren Außendienst für telekom. Und ich fahre viel ländliches Gebiet viele kleine Dörfer darunter, da ist ein Dorf mit 1000 Einwohnern schon groß, vieler Orts ist 50 mbit verfügbar mittlerweile, größtenteils aber nicht von Telekom sondern ein regionaler Anbieter,trotzdem werden nicht die Wechsel von Kunden zu diesem Anbieter durchgeführt, ich kenne kvz wo seit 2 Jahren keiner zum schnellen Internet gewechselt ist, Technik vorhanden aber keiner will, oft höre ich die frage, wann denn nun endlich die Telekom ausbaut? Natürlich wäre zu wünschen das das alles endlich beim Kunden ankommt, aber als beispiel nehmen ich jetzt mal die eifel, da gibt es Orte, da gibt es 50mbit, mit Technik für 200 Teilnehmer, es wohnen aber nur 50 Leute im Ort und in den nächsten Jahren wird es da immer weniger,anderenorts sind die 200 Teilnehmer bereits voll und es finden sich nicht genug Interessenten für die nächste ausbaustufe, es ist irgendwie ein Henne ei problem, biete ich nix an kommt keiner, wenn keiner kommt biete ich auch nix an.
 
@Memfis: und was soll das bringen?? für die 2% würde auch ein StaatsVerein nicht in die Bresche springen, zumindestens nicht zeitnah, die würden irgendwann mal dran sein und dann mit glück dann doch nur irgendeine abgespeckte Version, oder der Demographie Beauftragte rechnet vor, das in naher Zukunft das Dorf eh aufgegeben wird, weil kein Zuzug mehr stattfindet und die Ansässigen einer nach dem anderen das Zeitliche segnet.
 
@Memfis: Gute Idee. Der Staat beweist ja immer wieder, dass er es besser drauf hat. Wir könnten das modernste Kommunikatiosnetz haben, wäre es in der Hand des Staates, so wie Bildung, sozialer Wohnungsbau , Autobahnen und andere wichtige Infrastruktur, deren modernster Zustand denen,der Länder haushoch überlegen ist, die das in private Hände legen. Und natürlich muss Fortschritt in Ballungsgebieten verboten werden, damit diejenigen auf dem Land lebenden Benachteiligten auf dem aktuellen Stand sind. Ich denke, wir könnten es auf diese Art schaffen, flächendeckend 16 MBit für jeden im Jahre 2081 zu haben. Danach könnten wir ja die nächste Ausbaustufe in Angriff nehmen um 32 MBit flächendeckend zu realisieren. Ja der Staat soll es richten.
 
@iPeople: Als Stadtmensch fordere ich auch:
- weniger Abgase
- grünere Umgebung
- geringere Quadratmeterpreise

Es ist nunmal so, dass das Leben in der Stadt moderner und auf dem Land natürlicher ist.
 
@floerido: Das brauchst Du mir nicht sagen, ich weiß das.
 
@iPeople: Es war als Ergänzung gedacht. Die Antwortenfunktion ist nicht nur dafür da, etwas an dich zu richten, sondern bezieht sich im allgemeinen auf den Inhalt des Beitrags.
 
@Memfis: hahaha nur Großstädte.... es gibt Dörfer und Kleinstädte, die besser ausgebaut sind als zB Berlin. Ich wohne hie rund habe seit 4 jahren erst 16.000 (real kommen 12,5 an)
davor gab es durch die telefonleitung 2000 ....
 
@Memfis: Woher kommt immer der ruf nach Verstaatlichung? Mir fallen gerade wenige Projekte ein, die von der Politik gelenkt werden und ein riesen Erfolg wurden oder top in Schuss sind. BER und Autobahnen mal als Beispiel.

Im übrigen hat auch Kabel Deutschland das TV Netz von der Post übernommen.
 
@FatEric: Autobahnen kann ich kostenlos benutzen. Bei einer Privatisierung wäre das wohl kaum der Fall.
 
@Memfis: Ich hoffe ja, dass dieses kostenlos der Autobahnen endlich bald abgeschafft wird. In Italien habe ich gesehen, wie entspannt man Autobahn fahren kann, wenn man nicht geizig ist.
 
@iPeople: Kauf dir ein Motorrad, ist sehr entspannend. (und nein, ich fahre nicht zwischen den Autos hindurch oder über den Seitenstreifen - nicht einmal bei Stau.)
 
@Memfis: Ich habe ein Motorrad. Was hat das damit zu tun ?
 
@iPeople: Echt? Wenn ich sehe wie die in Italien fahren habe ich eigentlich nur angst :)
 
@Memfis: Bei den Schlaglöchern hier? -
Lebensgefährlich
 
@EvilMoe: Wann warst Du das letzte Mal da ?
 
@iPeople: Vor ein paar Wochen für einige Monate, sowie ende letztes Jahr mehrere Monate.
 
@EvilMoe: Ich fand es nicht schlimmer als in Berlin zu fahren ;)
 
@Memfis: "Autobahnen kann ich kostenlos benutzen"

Zahlst keine KFZ-Steuer, AU-Untersuchung und die TÜV-Plakette oder 84 Cent Steuer auf Super95. Das fließt doch alles in den gleichen Topf.
 
@DARK-THREAT: Aber nur zu einem winzigen Bruchteil in den Straßenbau.
 
@Memfis: Kostenlos? Also entweder zahlst du keine Steuern hier in Deutschland oder hast kein Auto, aber eines ist sicher, man bezahlt für die Autobahn! Die LKW Maut gibts auch noch, die du indirekt auch bezahlst.
Wäre ein staatliches Internet so in Schuss wie die Autobahnen, hätten wir auch keine Freude daran, wenn es kostenlos wäre
 
@FatEric: das Problem heutzutage ist, dass der Staat an sich ja auch schon teilprivatisiert bzw. "geoutsourced" ist, siehe Lobbyismus etc.
 
@Memfis: Mit dem Staat wird alles besser, in der Theorie vielleicht :D

In der Praxis wird der Staat die bisherigen Eigentümer erst mal nach Art 14 GG Entschädigen müssen, da geht erst mal ein zweistelliger Milliarden drauf ohne das nur 1 Meter Glas verlegt wurde.

Es kann aber auch evtl. passieren das die Enteignung vom Verfassungsgericht für Nichtig erklärt wird, weil ich nicht sehe was "dem Wohle der Allgemeinheit" dienen soll das Netz, dass zum größten Teil aus Kupfer besteht zu verstaatlichen.

Man will ja Glasfaser verlegen, dazu braucht man das Kupfernetz der Telekom nicht. Den Kommunen ist ja schon heute möglich ihres eigenes Glasfasernetz aufzubauen und dann zu vermieten.

Und Großprojekte sind definitiv nix für den deutschen Staat, siehe Berliner Flughafen.

Auch der Zustand Deutschen Bahn dienen nicht gerade als Paradebeispiel das der Staat es besser macht, schau dir unserer Schienennetz und Zustand der meisten Bahnhöfe an.
 
@ibecf: Nun in England kann man bewundern, wie toll die Privatisierung beim Wasser geklappt hat und hier in Deutschland sieht man wie toll die Privatisierung beim Datenausbau funktioniert. Selbst die Ostblockländer sind uns mittlerweile um Jahre, wenn nicht Jahrzehnte voraus. Ich schätze mal wäre die Post von Beginn an Privat gewesen, hätten einige Dörfer heute noch nicht einmal Telefon, von entlegenen Höfen gar nicht erst zu sprechen.
http://www.theeuropean.de/asit-biswas/7483-negative-folgen-der-wasserprivatisierung
 
@Memfis: Siehst du in den "Ostblockländern" nicht eher nur die großen Städte?
Deutschland hat eine relativ durchschnittliche Bevölkerungsdichte über das ganze Land gesehen. Hier gibt es kaum Niemandsland-Regionen.
 
@floerido: "Hier gibt es kaum Niemandsland-Regionen."

MeckPomm, Sachsen (außer Leipzig und Dresden), Sachsen-Anhalt, Thüringen, Brandenburg, Hessen?
 
@DARK-THREAT: Dann brauchen wir diese Landstriche ja schon mal nicht versorgen, wohnt ja niemand. :-)
Sind das wirklich Regionen wo man bis zum nächsten Nachbarn Kilometer fahren muss?

Lustig ist, dass du bei Sachsen ein paar der Städte der Metropolregion Mitteldeutschland nennst, aber vergisst das dort noch einige Fehlen. Dieses ist die zweitdichteste Metropolregion in Deutschland. Die Metropolregion Rhein-Main liegt auch zum größten Teil in Hessen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Demografie_Deutschlands#/media/File:Pop_density_of_Germany.png

Vergleiche das mal mit einem Estland welches oft als digitales Vorbild gilt.
https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Estonia_population_density.png

Deutschland ist halt ein sehr durchschnittlich bevölkertes Land und somit ist es nicht so leicht einen Großteil der Bevölkerung zu versorgen. Sobald es nur wenige Hotspots gibt, ist es deutlich effizienter möglich.
 
@DARK-THREAT: Meine Eltern leben in MV aufm Dorf und haben seit 5-6 Jahren 50 Mbit ;-)
Ich wohne in Bayern in der Stadt wo Adidas, Puma und Schäffler ihren Hauptsitz haben und habe in einem Monat hoffentlich endlich auch 50 Mbit. Bisher waren nur 16 möglich.
 
kein Geld für Kupfer, juhu mehr Strahlung zur Überbrückung der letzten Meile, Glasfaser werden die wenigsten sehen!
zum Glück reicht uns hier der 50mbit Anschluss für alles Dank sauber konfigurierter 7490, und bis 250mbit schafft Kupfer ja, da ist die nächste Zeit gesichert^^
 
@neuernickzumflamen: "juhu mehr Strahlung zur Überbrückung der letzten Meile"
Könntest du erleutern was du damit meinst?

"zum Glück reicht uns hier der 50mbit Anschluss für alles Dank sauber konfigurierter 7490"
50mbit sind 50mbit, nicht mehr nicht weniger, ob fritzbox oder ein nicht-snob router.

"und bis 250mbit schafft Kupfer ja, da ist die nächste Zeit gesichert^^"
ich bin schon mit 400 angeschlossen und warte auf 500.
 
Eigentlich sollte man weg von den Kabeln hin zu einer Funktechnik. Sei es 4g, 5g oder ein Richtfunk. Aber die Antennen dafür sieht man leider und dann ist die Aluhut-Fraktion schneller am Start als man gucken kann. Also wird wohl eher Straße um Straße aufgerissen...
 
@LoD14: Funk kommt immer mit hohem leistungsverlust...
 
@LoD14: funk ist die schlechteste (aber billigste) Variante für individuellen Datentransfer. Eine Funkfrequenz kann nur einmal nutzen...in einem individuellem Kabel (egal ob Kupfer oder Glasfaser) kann alle für sich individuell die selbe Frequenz nutzen. Funk mag in gering besiedelten Gebieten eine Lösung sein aber sobald mehrere Wohnhäuser zusammen stehen beeinflussen sich "Kunden".
 
@LoD14: WLAN taugt schon nichts weil man in der Nachbarschaft noch 20 Funknetzwerke hat und etliche somit auf einem Kanal senden (gibt nur 3).
Sendet dein Nachbar dann kannst du nicht...

Und 4G - von dem was in Verträgen versprochen wird kommt auch selten was an.

Wie überall wird Augenwischerei betrieben.
Da ist mal von 4G und mal von LTE die rede.
4G ist bis zu 1 Gbit/s definiert.
LTE der Kategorie 4 ist nur 3.9G und somit nur bis zu 150 Mbit/s.
1 Gbit LTE wäre eigentlich die Erweiterung LTE Advanced.

Aber was solls. In den Nachrichten wurde es ja gestern auch so dargestellt als ob alle Uhren die in der Steckdose stecken jetzt falsch gehen. Das das nur billige Synchronuhren betrifft hat man halt mal weg gelassen.
 
@LoD14: Der Staat hat ja den Ausbau von 4G mittels Vodafone, Telekom und O2 unterstützt. Allerdings bringt es nichts, dass diese Techniken in DSL-losen Gegenden keine Alternative sind, wenn man nur Verträge mit einer Drossel auf mittlerweile 32kbit/s nach 50GB anbietet.

Die Entwicklung ist sogar negativ, an meinem ehm Heimatort:
2007 - UMTS mit 7,2MBit/s ohne Drosselung
2008 - UMTS mit 14,4MBit/s, Einführung der Drossel (384kbit/s) ab 10GB
2010 - UMTS mit 28,8MBit/s, Drossel ab 10GB, Änderung in 220kbit/s
ab 2012 - LTE mit ca 21MBit/s, ohne Drosselung
2014 - LTE mit 50MBit/s, Einführung der Drossel (384kbit/s) ab 30GB
2017 - LTE mit 150MBit/s, Drossel ab 50GB, Änderung in 32kbit/s

Mehr Volumen ist natürlich gegen richtig viel Geld dazu buchbar.
 
Ganz ehrlich...... Ich habe nichts anderes erwartet.
 
Bei uns zu Hause nutzen wir kaum noch Festnetz und denken drüber nach es abzuschaffen. Ich hab eine O2 Vertrag mit 25 GB und der reicht mir vollkommen aus.
 
@MisterTom: Das habe ich genau vor zwei Tagen getan. Das Festnetz abgebaut. Die festnetz nummer portiere ich zu O2, der vertrag sieht ne festnetznummer vor. Bis dahin tut die Weiterleitung den Job. Benutzen tun die Nummer nur noch ein paar Leuten. "Neue" Personen bekommen diese in der Regel nicht.
 
@kkp2321: Sowas bräuchte ich gar nicht machen da ich noch nie ein Festnetztelefon angeschlossen hatte.
 
isdn hat in den Siebziger Jahren bereits die Glasfaser überholt. So lautete unlängst ein Artikel in der Chip 3/2018. In den 2000er Jahren hat man den Fehler erneut gemacht, bis heute. Finde ich gut das nun mal ein Machtwort gesprochen wird. Digital müssen wir sowieso alle machen. Also dann auch gleich richtig. Die Glasfaserkabel haben noch viel Potential und man muss ja auch nicht jedem gleich eine Gigabit-Leitung geben.
 
Wofür braucht man dann noch die FB 7590? Die ist doch nur für Vectoring bzw Super-Vectoring (bis 300Mbit/s) geeignet und nicht für 1Gbit/s Glasfaser. 200 Euro in den Sand gesetzt. Na danke Regierung -_-
 
@SAP0: Selber eine dumme Entscheidung treffen, und dann über den Staat meckern. Tolle Wurst. Davon ab: Du bekommst von der Telekom ein Glasfasermodem als Übergabepunkt, dahinter brauchst Du nen Router.
 
@SAP0: Die 7590 lässt sich doch auch an Glasfaser nutzen, wenn ein RJ45 Anschluss bereitgestellt wird. Und Super Vectoring wird es von der Telekom weiterhin gehen. Es wird nur nicht vom Bund gefördert. Das wird aber die Telekom nicht aufhalten, das in Regionen auszubauen, wo die Telekom die Kosten selbst tragen kann.
 
@SAP0: der WAN Port kann doch 1GBit/s und man noch 4 Switch Ports frei. Nicht wie bei den "alten" Modellen.

Also ist die Box schon noch zukunftsfähig.
 
Schon seltsam. Die Sache mit den 4 oder 5 Jahresplänen hat sogar im Sozialismus besser geklappt.
Die waren zwar alle kacke, aber immerhin wurde der Plan erfüllt.
 
@Trabant: Wo wurde der erfüllt??? Erfüllt wurden die nur in Erichs Märchenstunde ( Aktuelle Kamera).
 
Dis angeblich fehlende Glasfaser scheint aber der brummenden Wirtschaft tatsächlich nicht zu fehlen.
Derzeit sind in Deutschland 43 millionen Beschäftigte. Zwei drittel der deutschen Produktion wird ins Ausland exportiert. Die Haushaltseinnahmen steigen von Jahr zu Jahr über das erwartete Soll.
Für ein Entwicklungsland hervorragende Ergebnisse, die dazu führen, dass wir die NUmmer 1 in Europa sind. Blöde ist nur dass der angehäufte Reichtum in der Mitte und ganz unten in der Bevölkerung nicht ankommt.
 
@LastFrontier: Will mich ja nicht streiten. Aber wenn in D ca 85 Mio Bürger leben, werden wohl eher nicht die Hälfte davon beschäftigte sein.
 
@iPeople: Laut Bundesamt für Statistik aber schon.
Also kannst mit denen strteiten.
Die Anzjahl der Menschen die hier arbeiten hat nichts mit der Einwohnerzahl zu tun.
Gerade in den Grenzgebieten arbeiten viel Ausländer die täglich oder wöchentlich heimkehren.
Oder denke mal an die ganzen Saisonkräfte in der Landwirtschaft. Die arbeiten zwar hier aber wohnen nicht hier.
 
@LastFrontier: Ein hoher Exportüberschuss ist in erster Linie ein Zeichen dafür, dass man ein Billiglohnland ist. Der Anspruch ist aber aus irgendeinem Grund immer Technologieführerschaft, wo Deutschland in einer digitalisierten Weltwirtschaft einfach nicht hinterherkommt.
 
@ckahle: schön knapp und bitterböse wahr
 
Ich fühle mich auch total verarscht. Kann bei mir in der Straße nur 16k buchen.
Breitband? Telekom macht hier nix. Reseller können ja auch nicht.

Ende August werde ich dann gekündigt oder zwangsumgestellt auf IP-Anschluss.
Ergebnis: 24 Monate Neuvertrag.

Aber irgendwann vorr. Anfang 2019 könnte ich durch Breitband Hessen doch 50k kriegen.
Aber wann es soweit ist? Weiß keiner genau.

Monatlich kündbare Alternativen bis dahin, die keine Volumenbegrenzung haben? Finde ich nicht.

Danke, Regierung, danke Telekom. Danke an alle fürs grundlegende Verarschen.
 
@User2018: Was hindert dich denn, zu einem Reseller mit monatlicher Kündigung zu gehen ?
 
@iPeople: Habe bisher keinen Reseller gesehen, der keine Volumenbegrenzung hat.
 
@User2018: easybell?
 
@Stefan1200: Danke, schaue ich mir an.
... "An Ihrer Adresse ist DSL von easybell leider nicht verfügbar"...

Auf dem Land bist und bleibst Du einfach der Arsch.
In Städten wird stetig der Ausbau vorangetrieben und andere Gebiete immer weiter abgehangen.
 
@User2018: Ja, die bieten leider nicht überall an, das stimmt.
 
@User2018: Also bietet die Telekom dir doch das best Mögliche.
 
@iPeople: Ja, sie bietet mir das bestmögliche mit 2 Jahren Knebelvertrag und wenns gut läuft, hab ich halt noch 1,75 Jahre länger 16k oder ich bezahle supergünstig doppelt.
 
@User2018: Besser als nichts, oder ?
 
@iPeople: Das ist natürlich auch eine Top Einstellung.
Ja, ich freue mich, habe sogar elektrisches Licht und Heizung.
 
@User2018: Man sollte sich eben zufrieden geben mit dem, was man hat, wenn man ein Mehr nicht selber beeinflussen kann. Alles andere führt nur zu jammerei und Frustration.
 
@iPeople: Ja, so kann man natürlich auch immer agieren.
Hab mir jetzt 'nen Diesel gekauft. Jetzt kommen die Fahrverbote.
Jammer nicht, einfach Fressen. Und weiter geht's.
 
@User2018: Die Fahrverbote für Diesel in der Innenstadt (Du wohnst ja auf dem Dorf) waren abzusehen. Wenn Du Idr kürzlich einem Diesel zugelegt hast, würde ich das als privates Pech bezeichnen, zumal es bei den verboten um ältere Diesel geht.
 
@iPeople: Das war nur ein Beispiel. Es geht um das Prinzip.
Soll man sich immer alles gefallen lassen? Nur akzeptieren, kopfnicken, ja sagen und weiter?

Dann such Dir Bereiche raus, in denen Du betroffen bist.
Nickst Du auch einfach nur ab? Damit man sich selbst Zufriedenheit vorgaukelt.

Sei zufrieden, dass Du lebst. Andere haben das Glück ja auch schon nicht mehr. So nach der Devise?
 
@User2018: Nein. Aber mitdenken wäre angebracht.

Nein, ich suche mir Alternativen, weswegen Ichform letztes Jahr ein Auto mit Hybridantrieb gekauft habe. Ich habe mir auch mein Grundstück nach bestimmten Kriterien ausgesucht, eine davon war verfügbares Internet.
Ich stelle mich aber nicht hin, und verlange und erwarte Unmögliches. Der flächendeckende Ausbau wäre dermaßen teuer für den Steuerzahler, ich bin nicht bereit, das zu bezahlen.
 
@iPeople: Ja sicher, als unser Haus vor 60 Jahren gebaut wurde, haben natürlich meine Großeltern mitgedacht.

Unmögliches verlangen? Dermassen teuer?
Vielleicht mal auf einen unnötigen Flughafen verzichten und die Gelder in die anderen Infrastrukturen stecken.
Norwegen hat flächendeckenderes Internet als wir. Kriegen die das so viel billiger hin. Warum?
 
@User2018: Tja, dann muss Enkelchen entweder umziehen oder warten. Aber sich hinstellen und verlangen, dass die Allgemeinheit dafür bezahlt, ist eine nicht zu akzeptierende Erwartungshaltung.

Nur weil Du nie vereist, sollen andere auf einen neuen Flughafen verzichten ?

Norwegen hat eben andere Vorraussetzungen. Solche Vergleiche führen zu nichts.
Ich wäre ja dafür, dass ihr Dorfbewohner zusammenlegt und mit eigener Muskelkraft schonmal den Anfang macht. Aber das wollt ihr ja nicht, das sollen gefälligst andere machen.
 
@iPeople: Dann werde bitte nicht krank und lass Dich nie operieren.
Habe keine Lust, Dir Deine Krebstherapien oder ähnliches mitzufinanzieren.
Danke.
 
@User2018: Da ich privat versichert bin, wirst Du das auch nicht. Aber davon abgesehen ist eine KV ein solidarisches Umlagesystem und Gesundheitsfürsorge ein Grundrecht .... Telekommunikation eher nicht.
 
@iPeople: Dann eben anders:
Nur weil Du gerne verreist, zahle ich mit meinen Steuern Deine Flughafen-Infrastruktur mit, wenn Du mir das schon vorhälst.
 
@User2018: Und wir Städter querfinanzieren eure langen Dorfleitungen.
 
@iPeople: Achso, also sind Solidargemeinschaftskosten solange in Ordnung, wie Sie für Dich von Vorteil sind, weil Du ja "vorher nachgedacht hast?"
 
@User2018: Meine Beiträge an die Telekom zahle ich freiwillig, Steuern eher nicht. Bei der Telekom weiß ich, dass die ihren Eigentümern verpflichtet sind und das Verschwenden von Geldern in enge Grenzen hält. Beim Staat habe ich da meine Zweifel.
 
@User2018: O² bietet ihre Tarife auch mit monatlicher Kündigung an.
 
@User2018: "Danke, Regierung" ... richtig erkannt, aber wer wählt denn seit 70 Jahren die immer gleichen "Volks???"-Parteien ... die alle möglichen Interessen vertreten, nur eben äußerst selten die der breiten Bürgerschaft... Wie wäre es denn VOR dem nächsten Urnengang mal zu schauen wer sich zur Wahl stellt und eine andere Wahl als sonst zu treffen? Im September 2017 gab es auch zwei Angebote die für echte Demokratie und Volksabstimmungen standen ... "mehr Demokratie wagen" hatte ja schon vor langer Zeit mal einer von der SPD gesagt und alle etablierten haben auch Pläne für mehr Mitbestimmung in ihren "Gift-Schränken" unter Verschluß ... warum sollten sie ihren "Souverän" auch mehr Mitbestimmen lassen, so lange wir so dämlich sind "die da oben" trotz immer größer werdender Unzufriedenheit immer wieder und wieder zu wählen ... es gibt Alternativen, die haben aber kaum eine Chance, wegen dem demokratiefeindlichen System, das "andere Parteien" systematisch Benachteiligt ... So wie der Großteil der Repräsentanten der etablierten Parteien auch für ihre bürgerlichen Berufe (z.B. Juristen, Ärzte ...) dafür gesorgt haben, das sie dort keine Konkurrenz fürchten müssen, ganz im Gegensatz zu allen anderen Berufsgruppen, die sich durch das öffnen der europäischen Grenzen nunmehr Europaweiter Konkurrenz Ausgesetzt sahen, was kein Plädoyer gegen Europa, sondern eins gegen die grottenschlechte, Lobbypolitik ist, die da seit Jahrzehnten gegen das eigene Volk betrieben wird! Dessen Verkrustung des etablierten Küngels zudem jedliche "Innovation" in der Politik lähmt und unterdrückt. Kein "weiter so" ? Wirklich nicht? Was steht denn da so bahnbrechendes im GroKo-Vertrag? NICHTS!!! Was wir im Zuge der Digitalisierung gebraucht hätten und um so mehr im Angesicht der kommenden KI dringendst brauchen, sind Debatten wie die Gesellschaft insgesamt neu geordnet werden kann, noch bevor die maroden (sozial)-Systeme implodieren werden .... Wenn schon McKinsey meint das bis 2025 global 220 Mio und in Deutschland bis 7,7 Mio Arbeitsplätze durch KI entfallen könnten, dann ist ein allein auf bezahlter Arbeit lastendes Steuersystem nicht länger tragfähig. Und die endlose Rentendebatte ist absoluter Schwachsinn! Es wäre besser sich Gedanken um ein funktionierendes Grundeinkommen-Modell zu machen (was eben nicht bedeutet, das alle automatisch die gleiche Grund-Summe bekommen müssen), als so lange nichts zu tun, bis man "irgendetwas" in aller Eile aus dem Hut zaubern muss um die Revolution der Strasse zu vermeiden. Wenn wir eine gleichermaßen unfähige wie korrupte Elite haben, warum wählen wir die dann immer wieder und wieder? Jedes Volk bekomt die Regierung, die es verdient. Aber jede Regierung bekommt auch das Volk das sie sich mit ihrer "Arbeit" verdient hat!
 
@Hobbyperte: Welche Wahl denn?
Die, die in einer großen Koalition endet, die vorher alle ausgeschlossen haben und dann doch kommt? Oder die Parteien, wo man gar keine Meinung mehr abbildet, weil alle unter 5% bleiben und somit raus sind?

Hast Du exakt dieselbe Alternativen wie ich jetzt mit meinem DSL. Nämlich gar keine.
 
@User2018: Ja auch bei mir gibt es manchmal gut und meistens ungenügend bis sehr schlecht funktionierendes DSL-RAM (6 M/bits) auf unabsehbare Zeit ....

Würden die unter 5% mehr wählen, dann wären sie ja nicht mehr unter 5%. Die Grünen haben das in den 80ern in einem langwierigen Prozess geschafft. Die Afd hatte Glück und die Gunst der Stunde genutzt und hat vor gemacht das es immer noch möglich ist. Leider scheint ein demokratisches Mitbestimmungsmodell weniger attraktiv zu sein, als sich einem vereinfachten "Feindbild" anzuschließen .... doch die Wähler der Anti-Flüchtlinge-Pseudoalternative würden unter einer AfD-Regierung recht schnell merken, das sie die Falschen für das Problem gehalten haben. Nicht die, die auch nix haben nehmen uns aus, sondern, die Wenigen die eh schon fast alles besitzen nehmen uns alle immer weiter aus ... nur ist dieser Finanzadel eben fast unsichtbar im Hintergrund aktiv ... sozusagen als globale Schattenregierung im Sinne von Lobbyismus. In Brüssel und anderen politischen Hotspots gibt es stets mehr Lobbyisten als Politiker ... warum ist das wohl so? Weil sich eine kleine Gruppe auf welche sich die ganze Macht konzentriert viel leichter Beeinflussen, Unterwandern und Steuern lässt, als würde man ein ganzes Volk (das über wichtige Fragen stets Abzustimmen hat) "kaufen" müssen ....
 
@Hobbyperte: Die von dir genannte Partei ist ja schon in Landesregierungen vertreten und zeigt dort eher einen störenden und Prozesse verlangsamenden Charakter. Ich bin mir sicher das genau diese Leute dann im nächsten Wahlkampf darüber motzen, dass die derzeitige Regierung wenig geschafft hat.
Das Hauptziel ist sowieso an die Geldtöpfe zu kommen.
 
@User2018: Wenndie breite Masse sich von den Parteien vertreten fühlt, wird die breite Masse diese Parteien wählen. Dass die breite Masse offenbar nicht deine Prioritäten teilt, ist natürlich bitter, aber in einer Demokratie nunmal durchaus möglich.
 
@User2018: Seltsame Unterscheidung: Telekom macht nichts, Reseller/Alternativer Anbieter KANN nicht??? Deine Gegend ist für andere Anbieter offensichtlich zu uninteressant, also motzt Du über die T-Com. Erst hasst man sie, aber wenn man dann merkt, das die schönen neuen Anbieter auch nur mit Wasser kochen, ruft man nach der Telekom.
 
@Besenrein: Die Reseller können nichts anderes anbieten weil die bisherigen gezwungen sind, das Telekom-Netz zu nehmen.
Die anderen kommen ja, nur leider nicht schnell genug. Warum nicht schnell genug. Weil unsere Regierung pennt und die Telekom nicht zwingt.
Und jetzt hänge ich dazwischen: Der eine Anbieter liefert nicht, andere, die auf die Technik setzen müssen, können keine Alternative anbieten und die, die es können, kommen wegen der Infrastruktursplanung zu spät.

Aber ja, wie schon andere hier sagen: Reg Dich nicht, halt einfach die Fresse.
Bist ja selber schuld, dass Du wohnst wo Du wohnst.
 
@User2018: Anbieter wie HTP, Netcolone oder M-Net haben die gleichen gnadenlosen Wirtschaftlichkeits Berechnungen wie die Telekom, Keine Gewinnaussicht = Kein Interesse an dem Straßenzug. Die sind keinen Deut besser.
 
@Besenrein: Dazu suchen sich diese noch mit den Regionen auch noch die Rosinen raus.
 
@floerido: Das macht die Telekom aber hier bei uns auch, Telekom will nicht ausbauen, Zweckverband wurde gegründet, die Bedarfsermittlung war erfolgreich und schon will die Telekom dann doch und pickt sich die Rosinen raus oder es wird doppelt Glasfaser verlegt (zweimal alles aufgerissen) und die Gemeinden haben Angst auf den kosten sitzen zu bleiben...
 
@PakebuschR: Da die Firmen ohnehin nur im Raum Hamburg, Köln und München agieren, tun sie dieses noch einem extremeren Rahmen.
 
@User2018: Du spiegelst echt den Jammer-Deutschen super wieder, der ein Problem sieht, wo noch keins ist.

Im Moment ist dein Anbieter doch das Optimum und es könnte irgendwann ein Problem werden. Du motzt also schon über eine nicht existierende Situation. Wenn der IP-Wechsel bekannt ist, warum wechselst du nicht jetzt schon? Rechtlich ist es zusätzlich vermutlich auch eher eine Tarifumstellung und kein Neuvertrag.

PS: Wohne in der Stadt und hier kommt etwa 8-10 Mbit an, die Ausbaustufen gehen genau bis zu beiden Kreuzungen, somit wird auch in Zukunft nichts kommen.
 
@floerido: Nein, es ist nicht "das Optimum". Es geht nicht besser, weil hier die Technik nicht weiter ist. Das ist nicht das "Optimum".

Aha. Jammer-Deutscher.
Seht Ihr es nicht oder wollt Ihr es nicht sehen?
Nun wird auch die Sprachtelefonie, was vorher separat war, über lächerliche 16er Leitung abgewickelt.
Ganz toll in einem Familienhaushalt, wo man aktuelle Medien wie Streaminganbieter, Cloudapplikationen usw. nutzen möchte UND vielleicht jemand noch gerne telefonieren möchte.

Und? Bei Dir? Ist das für Dich das Optimum? Reicht Dir jetzt für alle Zeit diese Leitung?

Ich kann es nicht begreifen, hier als Jammerer abgestempelt zu werden.

Klar, wer mal Abend fünf Minuten in eine ebay Auktion reingucken will, für den reichen 8 Mbit.
Aber wenn Du eine Familie hast mit auch Jugendlichen dabei dann ist eine 16k Leitung nicht annährend das Optimum.

Aber ist gut, bleibt bei Eurem Weltbild. Warum braucht Ihr überhaupt Internet?
Windows 95 lädt sich doch eh keine Sicherheitsupdates mehr.
 
@User2018: Bei mir wird die Sprachtelefonie, Internet in einem Mehrköpfigen Haushalt über eine knapp 10er Leistung abgewickelt, in einer Stadt! Für Sprache reichen ein paar kB. Die Umstellung auf IP hatte bei mir übrigens eine leichte Erhöhung der Geschwindigkeit ergeben.

Du wirst als Jammerer dargestellt, weil du jetzt schon über mögliche Situationen aufregst, die noch nicht existent ist.

- IP-Anschluss ist für dich Grundwegs schlecht
- Du vermutest, dass du einen Neuvertrag erhältst, obwohl es eine Umstellung des Netzbetreibers ist und es somit maximal auf eine normale Verlängerung hinausläuft. Vermutlich wird dein alter Vertrag einfach normal weiterlaufen unter anderem Namen.
- Du regst dich auf, dass du dann nicht zu einem noch nicht existierenden Anschluss, wechseln kannst oder dich zumindest an bestehende Verträge halten musst.

Das ist doch wirklich eindeutig alles ziemlich schwarz sehen.
 
@floerido: Das sind keine "vielleicht kommt es so"-Aussagen.
Das habe ich alles abgeklärt.

Ich habe noch einen uralten Anschluss. Kombination Telefon von der Telekom, DSL von 1&1. Damals war sowas üblich. Umstellung auf IP bedeutet: Ich muss alles aus einer Hand machen -> Neuvertrag -> 24 Monate.

Ja, ich rege mich auf, dass ich nicht zu einem nicht-vorhandenen-Anschluss wechseln kann, da die Telekom ganz toll Ihre Pläne einhält, bis Ende 2018 dass analoge/ISDN-Netz abzuwürgen, aber auf der anderen Hand die Alternativen NICHT entsprechend vorangetrieben wurden. Und das ist eben ein Versagen der Regierung, bzw. eine Verfehlung von Zusagen, die ja wie immer ohne Konsequenzen für die Politik bleibt, weil die Zeche ja mal wieder der Bürger zahlt. Sei es mit Steuergeldern oder wie hier mit dem "Zwangsakzeptieren", weil es eben keine Alternative gibt.
 
Das hätte man gleich so machen müssen Geld gibts nur für echten Fiber Ausbau bis ins Haus und nicht anders. So wurde die regierung abgezockt von Firmen die mit FTTH geworben haben dann Ausbauen und die letzte Meile doch dann auf einmal wieder nur Kupfer war. Ärger mich bis heute immernoch über den Scheiß den die hier verzapft haben.
 
@PatrickH: "Bis ins Haus" zählt aber der Eigentümer der Immobilie. Bei Mehrfamilienhäuser lässt sich der Vermieter das dann gerne vergolden. Und dann jammern die selben Leute über steigende Mieten.
 
@iPeople: Bis ins Haus macht die Telekom bei Mehrfamilienhäusern inzwischen gratis wenn der Straßenzug Glas bekommt. Aber sie stellen ( verständlicher Weise) die Bedingung, das in Zukunft dort keine Tarife ohne ip mehr geschaltet werden. Das Problem in bestehenden Gebäuden ist nicht die letzte Meile, sondern die ALLERLETZTEn Meter von der Übergabebox im Keller bis in deinen Router, und da kann kein altes Kupferkabel genutzt werden. Jetzt geh mal gedanklich durch die Häuser und Wohnungen deiner Bekannten/Verwandten und frag dich wie man das wohl hin bekommt, ohne Kabelschlitze zu stemmen bzw ausflippende Ehefrauen.
 
@Besenrein: Wer das eine mwill, muss das andere mögen. Aber wir könnten ja auch wie in anderen Ländern die Kabel Kreuz und quer durch die Luft ziehen und dann direkt zum Fenster rein, das erspart dem Bewohner des Mehrfamilienhauses die Kernbohrungen für neue Kabel. Oder aber. Man nimmt einfach die bestehenden Kabelkanäle, wenn eh schon Kabel liegt. Ich habe zwar nicht viele bekannte und Verwandte, die noch zur Miete wohnen, aber die Handvoll die ich kenne, haben alle damals Sanierungsmaßnahmen über sich ergehen lassen, inklusive neuer Kabel für Teöefon, Internet und TV.
 
@iPeople: Das war keine Antwort auf meine Frage. So gut wie Niemand hat von seinem Router im Wohnzimmer ein Lehrrohr in den Heizungskeller wo das Glas ins Haus kommt. Und der Vermieter zahlt die Aktion im Haus nicht. Der Vermieter erlaubt dir die Glasfaser vom keller in den dritten Stock, aber das Wie und die Kosten sind deine Sache, er verlangt nur eine fachlich richtige Ausführung.
 
@Besenrein: Warum sollte der Vermieter das auch bezahlen ?
 
@iPeople: Und wieder keine Antwort auf meine Frage. War wohl auch nicht zu erwarten.
 
@Besenrein: Du hattest eine Frage gestellt?
 
@Besenrein: Doch so ein Rohr existiert, der Kaminschacht. Sie sind kaum noch genutzt oder durch ein Rohr mit geringen Durchmesser ersetz, weshalb dort Platz wäre.
 
wie wäre es mit strafzahlungen pro neues m kupfer?
 
@mil0: Nahezu alle neueren Verteilerkästen sind inzwischen per Glas angebunden. Und wenn dein Kasten dazugehört, kannst Du auch FTTH bekommen, Du mußt nur die Real anfallenden Kosten übernehmen, um eine Glasfaser vom Kasten bis in deinen Keller zu legen, also Genehmigungen und Tiefbauarbeiten. Das sind dann aber schnell 15 bis 20 Tausender. Bei mir waren es rund 8500,- weil die Gehwege im Neubaugebiet noch nicht fertig waren.
 
@Besenrein: Ich kann mir auch die komplette Infrastruktur aufbauen indem ich ein komplettes Konkurrenzunternehmen aufbaue. Oder ich glaube weiterhin teilzeit-naiv daran, dass es bestimmte Funktionäre im öffentlichen und privaten Sektor gibt, die dafür zuständig sein sollten. Auf der einen Seite zB Myanmar kritisieren, dass sie nur die Textilindustrie haben und nicht ausreichend durch Industriediversifikation für die Zukunft vorbereitet sind. Auf der anderen Seite sich selbst in eine ähnliche Lage manövrieren. Ich bin als Einzelperson ja nicht das Problem. Sondern das Land als Gesamtes.
 
@mil0: Was hat das mit meiner Aussage zu tun??
 
@Besenrein: Die Aussage war eine Aufforderung Selbstinitiative einzusetzen. Ich habe Gründe dagegen genannt.
 
Bravo! Da haben die Neuland-Apes ja eh nur 4(!) Jahre gebraucht, um das zu "verstehen".
Mach das mal in der Privatwirtschaft... da bist in 2 Wochen gekündigt, wennst so einen Mist baust.
 
@Zonediver: Komisch, letztens klang das noch Anders. Stichwort Privatindustrie VW. Glaubst Du ehrlich das es da besser läuft? Bei VW und vielen Anderen existiert eine schlimmere Bürokratie als in jedem Amt.
 
Kommt aber wohl auch daher dass zwar jeder was Schnelles will, aber keiner dafür zahlen will...

Dann muss eben mal jeder Hausbesitzer 1500-3000 Euro für einen Anschluss auf den Tisch legen und dann wird auch mal was ausgebaut...

Ich habe inzwischen auf dem Land Glasfaser im Keller liegen - aber gibt es nun mal nicht umsonst.. Förderung gab es zwar für den Ausbau auch - aber trotzdem müssen sich die Leute eben ggf. auch mal selber etwas beteiligen...

Bei 60-70 Euro im Monat für 500/100 Mbit rentiert sich das sonst eben einfach nicht - was ich auch vollkommen verstehen kann....
 
@Stefan1979: Was redest du da für einen Müll bitte???
Hast dir die Wasser- und Kanalzuleitung auch selbst gegraben???
Also echt...
 
@Zonediver: Nein - aber dafür bezahlt dass es jemand macht... Oder meinst du, du kriegst umsonst einen Wasseranschluss?

Schon mal was von Erschließungskosten für ein Grundstück gehört? Anscheinend nicht...
 
@Stefan1979: ...der kostet aber ned solche "Unsummen", wie diese Abzocker gerne abcashen würden! Daher hat man das Netz in Schweden ja auch verstaatlicht, damit "das" eben nicht passiert!
Ich beteilige mich ja auch ned pauschal an den Kosten für eine Funkzelle, nur damit ich mit dem Handy telefonieren kann... was soll diese These bitte???
 
@Zonediver: Von welchen Unsummen redest du? Ich halte 3000 Euro für Baggerarbeiten, Leitung durchschiessen, Durchführung durch die Wand usw. für keine Unsumme....

Aber kannst ja selber baggern und das vorbereiten. Wenn du alles richtig machst blasen die nachher die Glasfaser ein und alles funktioniert ;-)
 
@Stefan1979: ...sinnlos - manche kapieren's einfach ned...
 
Heute kam bei uns (Dorf) ein Mann von der EWE und hat gesagt das demnächst Glasfaser zu jedem Haus gelegt werden soll :) Es passiert also doch was! Wird alles von der Regierung bezahlt wurde nach Kostenfrage gesagt.
 
@DerTod2: Da fühle ich mich jetzt aber etwas angepisst wenn die Regierung auch den Hausanschluss bis in den Keller bezahlt... Bereitstellung an der Strasse OK - aber bis ins Haus auf Kosten des Steuerzahlers finde ich jetzt nicht OK...

Siehe mein Beitrag oben - Hausanschluss musste ich selber zahlen...
 
@Stefan1979: Warum fühlst Du dich angepisst?? die 3000,- waren doch bis vor 10 Minuten noch OK für Dich?? Bloß weil jetzt jemand Anderes andere Konditionen bekommt ist deine Lösung plötzlich schlecht?? Wie ermittelt ein Deutscher Arbeitnehmer ob er mit seinem Lohn zufrieden ist??? Er versucht rauszubekommen was sein Kollege verdient und wenn der mehr bekommt, zetert er los, egal wie zufrieden er bisher war. Neidgesellschaft.
 
@Besenrein: Darum geht es nicht - die 3000 sind immer noch OK...

Aber sieh es mal anders - du musst als Hausbesitzer für einen Wasseranschluss (Hausanschluss) bezahlen - das gleiche beim Strom und Abwasser...

Warum soll der Steuerzahler jetzt den Hausanschluss beim Internet bezahlen?!?

Und gegen bessere Konditionen habe ich auch nichts - solange nicht ICH oder DU das subventionieren müssen...

Dass das Verlegen der Glasfaser allgemein bezuschusst / bezahlt wird, ist vollkommen OK. Aber den einzelnen Anschluss (die Arbeiten auf dem Grundstück) soll gefälligst jeder selber bezahlen.. Wie bei Strom, Gas, Wasser, Scheisse ;-)
 
@Stefan1979: Glasfaser funktioniert (leider) nicht wie Wasser, Gas, Strom, TV-Kabel oder alte Telefonleitungen. Bei den Anderen Leitungen legst Du eine Hauptleitung die Strasse runter, und wer angeschlossen werden will, bekommt einen Graben vom Keller in die Strasse/Fußweg und die Hauptleitung wird angezapft. Nachträgliches anschließen von Verweigerern zB nach Besitzerwechsel problemlos möglich. Bei Glas muß für jeden Anschluß eine Faser vom Verteilerkasten verlegt werden, und das geht nicht auf Vorrat bzw wäre es völlig Unsinnig irgendwo auf Verdacht 25Meter Glasfaser aufgerollt zu verbuddeln. Somit kämen auf Nachzügler hohe Kosten zu, die es unattraktiv machen würden, und damit müßte die Telekom dort auf dauer 2 Systeme ( Glas und Kupfer) am laufen halten. Also ist es für den Betreiber ( Telekom/EWE) und für den Förderer ( Bund) Sinvoller den Hausanschluss mittels Kostenlosigkeit zu "erzwingen", der Kunde muß ja dann trotzdem erstmal nicht von seiner Kupferader weggehen. Wenn aber dann irgendwann ein Schaden an der Kupferader oder dem alten Verteiler auftritt, kann man den Kunden fast kostenlos auf Glas umstellen.
 
@Besenrein: Soweit hast du technisch natürlich Recht... Aber dann eben verlegen und die Anschlussgebühr kassieren wenn der Anschluss auch wirklich genutzt werden soll...

Mir geht es hauptsächlich darum dass die wohl komplett kostenlos den Hausanschluss kriegen. Wenn der jetzt gelegt wird und die Kosten erst dann berechnet werden wenn der Anschluss "aktiviert" wird, wäre das auch OK...

Man kann das ganze gerne Vorfinanzieren und eben bei Aktivierung die Anschlussgebühr berechnen..

Wobei es auch andere Möglichkeiten geben muss - sonst könnte NIEMALS mehr ein Neubau ohne sehr hohe Kosten angeschlossen werden...

Wenn die Leerrohre in der Strasse liegen kannst du die auch wie bei Gas, Wasser usw. zum Grundstück verlegen und dann die Fasern einblasen... Das ist wohl kein Problem...
 
Glasfaserversorgung flächendeckend bis 2025? Daran glaubt wohl niemand. Ich bin mir felsenfest sicher, dass bis 2020 schon Glasfaser überall in Deutschland geben wird alles andere wäre unrealistisch!
 
@pl4yboy_51: Ja, OPAL in vielen Dörfern der neuen Bundesländer. Aber von DSL keine Spur... ein Beispiel von Vielen: http://fs1.directupload.net/images/180308/fusk7aq2.jpg
Ich bin 2016 dort weggezogen, weil es keinen Sinn mehr gemacht hat.
 
Niemals. Feuerbachstrasse in Berlin kann nur 25 Mbit/s Downstream über die Telefonleitung (über Kabel alledings 200 Mbit/s).
 
kurz offtopic: Warum erlaubt ihr nicht, dass ein Titel in zwei Zeilen angezeigt werden kann?
 
Wer auf die Telekom Angewiesen ist hat immer verloren & deren Netz!!!

Ich lebe in der Grenzregion zu Frankreich (Baden-Württemberg) Ca. 2600 Personen Gemeinde

400Mbps Down. / 20 Mbps Upl. (Real 412.21Mbps / 20.20Mbps) immer stabil.

Und davor ca. 3.400 Personen Gemeinde (Grenzregion zu Frankreich) und da sah es Netzmassig genauso aus.

Aber auch nur da der Anschluss über Kabel BW (Jetzt Unitymedia) geht.

Nachbarn die bei Telekom und Co. sind haben nur Halb soviel laut Vertrag und bei denen bricht die Leistung oft ein. Oder es sind irgendwelche Störungen. Telekom Mitarbeiter 1 mal die Woche am Kasten sitzend im Ort.

P.S.:
Volle Vertragskosten: ca. 90€ (Altes Vertragsmodel noch: 3 Play 400)
(Internet / Festnetz / 5x Mobilfunk / Horizon TV mit HD Option / 2x TV Smartkart mit HD Option / 3x Allstarts TV Packet / Surfstick Flatt / 2x Festplatten HD Receiver - Mietgeräte / Connect Box /zusätzlicher W-Lan Router / Horizon Go / Wifi Spot / Maxdome / Unitymedia Videothek)

Vertrag seit 2007 immer wider Upgrade bei Höherer verfügbaren Leistung.
 
@ThorTam: absolut das selbe hier. kabelmodem ist mit 450/20 provisioniert, an kommen 430/20, gemessen habe ich (regelmaeßig, der neugier wegen) noch NIE unter 350/20 und der schnitt liegt bei ueber 400/20. ebenfalls unitymedia, kleingemeinde mit knapp 4500 seelen. kurzum: GOTT SEI DANK gibts diese alternative :)
 
@ThorTam: Dann hast du noch nicht Erlebnisse mit anderen Firmen gemacht. Über Jahre wurde meine Leitung bei einer Drittfirma regelmäßig gedrosselt, weil es zu Netzabbrüchen gekommen ist. Immer die Aussage es liegt an meinem Anschluss, obwohl ich mehrfach darum gebeten hatte, dass sie sich den Verteiler anschauen. Irgendwann gab es dann einen totalen Ausfall. Der Anbieter hat sich keine Schuld angenommen. Dann zum Magenta-Riesen gewechselt und mich mit dem Techniker unterhalten.
Beim Vertragsabschluss habe ich natürlich den oben genannten Hinweis gegeben, weshalb ein T-Techniker mich kontaktierte. Er sagte mir das der alte Stecker defekt war.
Das war mir aber schon klar, weil ich selber zuvor, als der alten Betreiber es nicht beheben konnte, eine entsprechende Messung und Analyse durchführte. Aber nein, ich hatte angeblich die Schuld.
 
Diese Vollidioten haben das Netz der Telekom überlassen, diese hat aus wirtschaftlichen Gründen, es nicht für nötig gehalten, in dünn besiedeltes Gebiet zu investieren.
Hätte man stattdessen, eine Netzinfrastruktur Gesellschaft, Stiftung oder was auch immer gegründet, die sich nur zum Zweck des Ausbaus des Telefon und Kabelnetzes widmet. Hätte man die Kosten reduziert, und jetzt ein gutes und schnelles Netz wie in Korea oder Estland.
Aber nein, es muss ja immer alles privatisiert werden, so wie das Stromnetz, die Besitzer erpressen uns doch jetzt schon, und pressen Zuschüsse in 2 stelligen Milliarden aus der Regierung.
Das gleiche würde mit der Schiene und der DB auch passieren, Aktionären eine fette Dividende beschaffen.
 
@knuprecht: In Korea und Estland wohnt der Großteil der Bevölkerung an einem Ort. In Südkorea lebt glaube ich 50% der Bevölkerung in der Metropolregion um Seoul. Wenn alle Personen an einem Ort wohnen, dann ist die Erschließung auch deutlich einfacher.
 
@floerido: Das ist nicht ganz richtig, war beruflich in Korea und ich muß ehrlich sagen, selbst in der kleinsten Ortschaft liegt dort schnelles Internet. Davon kann man in Deutschland nur träumen.
 
Also bei uns im Stadtteil wurde dieses Jahr von unseren Stadtwerk endlich Glasfaser bis zum Keller gelegt und in der Wohnung ist ein riesiger Verteilerkasten wo man dann das Glasfaser Modem anschliessen kann.
Theoretisch könnte ich jetzt sofort mit 440 Mbit/s lossurfen wenn ich wollte..
Aber der Preis müsste günstiger werden..im Moment kostet der 440Mbit/s Anschluss knapp 90 € pro Monat..

Ich könnte auch zu Kabel Deutschland wechseln..aber da war ich schonmal und habe nur schlechte Erfahrung mit denen und ihr Netz gehabt...von der Hotline ganz zu Schweigen...
 
Wie titelte der Spiegel so schön: Alexander Dobrindt - Die schwarze Null
 
Für eine Industrienation ist das extrem peinlich. Wir liegen weltweit gesehen ganz weit hinten.
Aber nicht nur diese Regierung hat versagt sondern die davor auch schon....das Thema Breitbandausbau gibts schon seit Jahrzehnten und immer wieder wird mit man mit den selben Sprüchen hingehalten, dass das jetzt "Chefsache" ist.
 
Das fällt denen 2018 ein ? WTF!!!! Armutszeugnis, sofort weg damit.
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