Porsche gegen Tesla: 400 Kilometer Reichweite in 20 Minuten aufladen
Die Autowelt befindet sich derzeit zweifellos im Umbruch, natürlich in Richtung Elektromobilität. Vorangetrieben durch den (medialen) Erfolg von Tesla, planen fast alle etablierten Marken bereits für die nahe Zukunft. Auch Porsche will ganz vorne mitmischen und die Stuttgarter haben einiges vor, vor allem in Bezug auf die Ladetechnologie.
Porsches Mission E genannte neue Klasse ist schon seit einer ganzen Weile kein Geheimnis mehr, es gibt aber noch zahlreiche Details, die der renommierte Autobauer verraten muss. Das vielleicht wichtigste betrifft die Reichweite sowie Ladetechnologie. Denn die lange Zeit, die man ein Elektroauto aktuell noch für verhältnismäßig wenig Reichweite an die High-Tech-Steckdose hängen muss, gilt nach wie vor als Achillesferse dieser Fahrzeuge.
Natürlich nutzt die Technologie alleine nichts, das Unternehmen muss hierfür ein Netzwerk an Ladestationen aufbauen. Porsche hat hier allerdings Gesellschaft, da man als Teil von Volkswagen an den Bemühungen des gesamten Konzerns in diese Richtung beteiligt ist. Dazu kommen noch BMW, Daimler und Ford, diese Branchengrößen arbeiten mit den Wolfsburgern in Bezug auf das Netz an Ladestationen zusammen.
Zeitlich sollte das Netz in den nächsten zwei Jahren aufgebaut werden, denn 2019 sollen Mission E und andere Elektroautos von VW bereits auf breiter Basis verfügbar sein und sich auf den Straßen Europas zeigen.
Siehe auch: Mission E - Porsches Konkurrent zum Tesla wird konkreter
Viel Reichweite in kurzer Zeit
Porsche hat für seine Mission E diesbezüglich allerdings große Pläne, wie Stefan Weckbach, Chef der Elektrosparte bei Porsche, in einem Interview mit dem Autoblog verriet. Das Mantra des Herstellers lautet "Schnell zu fahren, schnell zu laden", so Weckbach. In Zahlen bedeutet das: Dank der 800-Volt-Architektur kann ein Mission E-Fahrer eine 20 Minuten lange Kaffeepause einlegen, um die Akkus des Fahrzeugs für 250 Meilen, also gut 400 Kilometer aufzuladen.Natürlich nutzt die Technologie alleine nichts, das Unternehmen muss hierfür ein Netzwerk an Ladestationen aufbauen. Porsche hat hier allerdings Gesellschaft, da man als Teil von Volkswagen an den Bemühungen des gesamten Konzerns in diese Richtung beteiligt ist. Dazu kommen noch BMW, Daimler und Ford, diese Branchengrößen arbeiten mit den Wolfsburgern in Bezug auf das Netz an Ladestationen zusammen.
Zeitlich sollte das Netz in den nächsten zwei Jahren aufgebaut werden, denn 2019 sollen Mission E und andere Elektroautos von VW bereits auf breiter Basis verfügbar sein und sich auf den Straßen Europas zeigen.
Siehe auch: Mission E - Porsches Konkurrent zum Tesla wird konkreter
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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