Google Pixel 2 XL lädt nur bei mehr als 20°C mit voller Kraft
Googles aktuelles Top-Smartphone Pixel 2 XL ist zwar eigentlich ein beeindruckendes Gerät, doch wird die Liste der Schwachpunkte immer länger. Jetzt gesellt sich ein neuer Punkt hinzu, denn das Pixel 2 XL lädt offenbar bei Temperaturen unter 20°C deutlich langsamer - selbst wenn es angeblich gerade die Schnellladefunktion nutzt.
Wie Android Police unter Berufung auf eigene Nachforschungen aufgrund von Rückmeldungen seiner Leser meldet, hat Google beim Pixel 2 XL eine etwas überraschende Funktion integriert, die dafür sorgt, dass das Gerät bei "niedrigen" Temperaturen die Ladeleistung erheblich reduziert, ohne den Nutzer darüber zu informieren.
Wie die Kollegen herausfanden, zeigt das Gerät bei Temperaturen unterhalb einer Grenze bei rund 20°C bei Verwendung des mitgelieferten Schnellladegeräts zwar an, dass es schnell geladen wird, macht dies aber nicht. Statt also mindestens 10 Watt in den Akku zu pumpen, reduziert sich die Leistung auf rund drei bis vier Watt.
Bei einem nicht ganz wissenschaftlich einwandfreien Test stellte einer der Redakteure von Android Police fest, dass das Google Pixel 2 XL anders als sein von HTC gefertigtes Schwestermodell Google Pixel 2 die Ladegeschwindigkeit bei niedrigen Temperaturen deutlich stärker senkt. Auch im Vergleich zu anderen aktuellen High-End-Smartphones ging die Leistung deutlich stärker zurück.
So wurden neben den beiden Google-Smartphones auch Modelle von OnePlus und dem US-Anbieter Essential getestet, wobei auch sie bei starker Abkühlung eine reduzierte Ladeleistung aufwiesen, wohl um die Akkus der Geräte zu schonen. Bei ihnen ging die Leistung jedoch um nur rund drei bis fünf Watt zurück und brach somit bei weitem nicht so stark ein wie bei Googles Top-Smartphone.
Im Grunde erscheint das Verhalten der Ladeelektronik beim Google Pixel 2 XL bei niedrigen Temperaturen aus Gründen der Akkuschonung durchaus sinnvoll. Fragwürdig ist jedoch, dass das Gerät trotz der starken Senkung der Ladeleistung weiterhin meldet, dass es schnell geladen wird, obwohl dies gar nicht der Fall ist. Von Google war zu dem Thema immerhin schon zu hören, dass man aktuell prüft, ob die entsprechende Meldung unter bestimmten Bedingungen wirklich weiter angezeigt werden sollte.
Wie die Kollegen herausfanden, zeigt das Gerät bei Temperaturen unterhalb einer Grenze bei rund 20°C bei Verwendung des mitgelieferten Schnellladegeräts zwar an, dass es schnell geladen wird, macht dies aber nicht. Statt also mindestens 10 Watt in den Akku zu pumpen, reduziert sich die Leistung auf rund drei bis vier Watt.
Normales Verhalten nur, wenn der Akku über 20°C warm ist
Normalweise ist die Schnellladefunktion des Pixel 2 XL wie bei vielen anderen aktuellen High-End-Smartphones so konfiguriert, dass bei niedrigem Akku-Ladestand zunächst mit 18 Watt geladen wird, bevor die Leistung dann gegen Ende des Vorgangs auf 10,5 Watt reduziert wird. Dies ist jedoch nur bei Temperaturen über 20°C der Fall.Bei einem nicht ganz wissenschaftlich einwandfreien Test stellte einer der Redakteure von Android Police fest, dass das Google Pixel 2 XL anders als sein von HTC gefertigtes Schwestermodell Google Pixel 2 die Ladegeschwindigkeit bei niedrigen Temperaturen deutlich stärker senkt. Auch im Vergleich zu anderen aktuellen High-End-Smartphones ging die Leistung deutlich stärker zurück.
So wurden neben den beiden Google-Smartphones auch Modelle von OnePlus und dem US-Anbieter Essential getestet, wobei auch sie bei starker Abkühlung eine reduzierte Ladeleistung aufwiesen, wohl um die Akkus der Geräte zu schonen. Bei ihnen ging die Leistung jedoch um nur rund drei bis fünf Watt zurück und brach somit bei weitem nicht so stark ein wie bei Googles Top-Smartphone.
Im Grunde erscheint das Verhalten der Ladeelektronik beim Google Pixel 2 XL bei niedrigen Temperaturen aus Gründen der Akkuschonung durchaus sinnvoll. Fragwürdig ist jedoch, dass das Gerät trotz der starken Senkung der Ladeleistung weiterhin meldet, dass es schnell geladen wird, obwohl dies gar nicht der Fall ist. Von Google war zu dem Thema immerhin schon zu hören, dass man aktuell prüft, ob die entsprechende Meldung unter bestimmten Bedingungen wirklich weiter angezeigt werden sollte.
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