Qualcomm verliert Apple ganz:
Nächste iPhones nur mit Intel-Modems
Wenigstens eine positive Nachricht dürfte es dieser Tage für den Halbleiterkonzern Intel geben: Ihm winkt ein prestigeträchtiger Auftrag von Apple: Die komplette kommende iPhone-Generation könnte ausschließlich mit Mobilfunkmodems von Intel ausgestattet werden, was für den Hauptkonkurrenten Qualcomm ein herber Schlag wäre.
Qualcomm werde überhaupt keine Bestellungen für die iPhones erhalten, die in der zweiten Hälfte dieses Jahres produziert werden, heißt es in einer Analyse des für gewöhnlich gut informierten Apple-Beobachters Ming-Chi Kuo von KGI Securities. Für eine solche Entscheidung gibt es gleich eine ganze Reihe von triftigen Gründen.
Damit Apple eine solche Entscheidung fällt, muss natürlich in erster Linie die technische Seite passen. Und hier ist Intel gut aufgestellt. Bereits für das iPhone X liefert der Konzern das Intel XMM 7560-Modem, das in dieser oder auch in etwas weiterentwickelter Form auch in den kommenden Apple-Smartphones zum Einsatz kommen kann. Dieses funktioniert nicht nur in Sachen Leistung und Energieeffizienz hinreichend gut, sondern unterstützt auch sowohl GSM- als auch CDMA-basierte Infrastrukturen. So kann es problemlos in allen wichtigen Märkten eingesetzt werden.
Mit Intel versteht sich Apple hingegen schon seit längerer Zeit blendend. Zuletzt hatte man die Partnerschaft weiter in Richtung Mobilfunk ausgedehnt. Und der Kuschelkurs zwischen den beiden Konzernen ging so weit, dass Qualcomm zu dem Schluss kam, Apple würde Geschäftsgeheimnisse aus der gemeinsamen Arbeit an Intel weitergeben.
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Damit Apple eine solche Entscheidung fällt, muss natürlich in erster Linie die technische Seite passen. Und hier ist Intel gut aufgestellt. Bereits für das iPhone X liefert der Konzern das Intel XMM 7560-Modem, das in dieser oder auch in etwas weiterentwickelter Form auch in den kommenden Apple-Smartphones zum Einsatz kommen kann. Dieses funktioniert nicht nur in Sachen Leistung und Energieeffizienz hinreichend gut, sondern unterstützt auch sowohl GSM- als auch CDMA-basierte Infrastrukturen. So kann es problemlos in allen wichtigen Märkten eingesetzt werden.
Abkühlung auf der Meta-Ebene
Ein weiterer Punkt ist das abgekühlte Verhältnis zwischen Apple und Qualcomm. Die beiden Unternehmen stehen sich immerhin in Patentstreitigkeiten vor Gericht gegenüber. Hinzu kommt, dass Apple auch aufgrund der letzten Kartellverfahren ein Stück weit auf Abstand geht. Qualcomm wurde gerade erst zu einer Milliarde Dollar Strafe verurteilt, weil man über längere Zeit mit gezielten Rabatten eine Auftragsvergabe an Intel unterbunden hatte.Mit Intel versteht sich Apple hingegen schon seit längerer Zeit blendend. Zuletzt hatte man die Partnerschaft weiter in Richtung Mobilfunk ausgedehnt. Und der Kuschelkurs zwischen den beiden Konzernen ging so weit, dass Qualcomm zu dem Schluss kam, Apple würde Geschäftsgeheimnisse aus der gemeinsamen Arbeit an Intel weitergeben.
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Christian Kahle
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