Meltdown und Spectre: Einige AMD-Systeme booten nach Patches nicht
Meltdown und Spectre sind auch rund eine Woche nach deren Bekanntwerden ein riesiges Thema und mittlerweile stehen Problemlösungen an der Tagesordnung. Denn vielfach läuft die Verteilung der Patches und Fixes nicht ganz rund, was sicherlich auch an der schnellen Reaktion in den ersten Tagen liegt.
Die beiden gravierenden Sicherheitslücken sorgen seit rund einer Woche für Aufregung und zumindest die erste Gefahr scheint gebannt. Denn Microsoft und Co. haben rasch reagiert, dennoch gibt es bei den Patches noch so manche Kinderkrankheit. Ein durchaus schwerwiegendes Problem tritt bei Besitzern von AMD-Prozessoren auf.
Microsoft schreibt in einem Support-Beitrag, dass man von Kunden mit AMD-basierten Geräten Berichte über schwerwiegende Probleme bekommen habe. Deren Rechner landen nach der Installation der ersten Notfall-Patches gegen Meltdown und Spectre in einem Zustand, aus dem sie nicht booten können.
Vereinfacht gesagt bedeutet das, dass man von AMD falsche oder unzureichende Informationen erhalten habe, so Microsoft. Deshalb wurde die Verteilung der Sicherheitsupdates an Rechner mit betroffenen AMD-Chips pausiert. Betroffen sind die ersten Updates vom 3. Januar, auch die monatlichen Rollups, die heute rausgehen (sollten), werden vorerst ausgesetzt.
Eine Liste der betroffenen Prozessoren bzw. Chipsätze haben Microsoft und AMD nicht bereitgestellt. Die Redmonder schreiben aber, dass man mit dem Chiphersteller zusammenarbeite, um das Problem zu lösen. Sobald man eine Lösung hat, wird auch der Aktualisierungsprozess wieder per Windows Update und Windows Server Update Services (WSUS) fortgesetzt.
Siehe auch:
Meltdown & Spectre Die wichtigsten Fragen und Antworten WinFuture Update Packs Alle Sicherheitsupdate in einem Paket
Microsoft schreibt in einem Support-Beitrag, dass man von Kunden mit AMD-basierten Geräten Berichte über schwerwiegende Probleme bekommen habe. Deren Rechner landen nach der Installation der ersten Notfall-Patches gegen Meltdown und Spectre in einem Zustand, aus dem sie nicht booten können.
Falsche Infos von AMD
Der Redmonder Konzern bestätigt das, schiebt die Schuld aber von sich: "Nach einer Untersuchung haben wir festgestellt, dass einige AMD-Chipsätze nicht mit der Dokumentation übereinstimmen, die zuvor an Microsoft übermittelt wurde, um Maßnahmen gegen die Chipsatz-Schwachstellen, die als Spectre und Meltdown bekannt sind, zu entwickeln."Vereinfacht gesagt bedeutet das, dass man von AMD falsche oder unzureichende Informationen erhalten habe, so Microsoft. Deshalb wurde die Verteilung der Sicherheitsupdates an Rechner mit betroffenen AMD-Chips pausiert. Betroffen sind die ersten Updates vom 3. Januar, auch die monatlichen Rollups, die heute rausgehen (sollten), werden vorerst ausgesetzt.
Die betroffenen Updates:
- 3. Januar 2018 - KB4056897 (Sicherheits-Update)
- 9. Januar 2018 - KB4056894 (monatlicher Rollup)
- 3. Januar 2018 - KB4056888 (OS-Build 10586.1356)
- 3. Januar 2018 - KB4056892 (OS-Build 16299.192)
- 3. Januar 2018 - KB4056891 (OS-Build 15063.850)
- 3. Januar 2018 - KB4056890 (OS-Build 14393.2007)
- 3. Januar 2018 - KB4056898 (Sicherheits-Update)
- 3. Januar 2018 - KB4056893 (OS-Build 10240.17735)
- 9. Januar 2018 - KB4056895 (monatlicher Rollup)
Eine Liste der betroffenen Prozessoren bzw. Chipsätze haben Microsoft und AMD nicht bereitgestellt. Die Redmonder schreiben aber, dass man mit dem Chiphersteller zusammenarbeite, um das Problem zu lösen. Sobald man eine Lösung hat, wird auch der Aktualisierungsprozess wieder per Windows Update und Windows Server Update Services (WSUS) fortgesetzt.
Siehe auch:
- Meltdown: Server-CPUs haben nach Patches massive Leistungsprobleme
- Benchmarks: So wirkt sich der Meltdown-Patch auf die Leistung aus
- Meltdown und Spectre: So überprüft man Windows-Systeme auf Schutz
- Fast alle PCs betroffen: Schwere Lücken erschüttern die Hardware-Welt
- Intel-Prozessoren: Nächste Security-Katastrophe ist im Anmarsch
- Microsoft mit Notfall-Patch für CPU-Sicherheitslücken
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