Microsoft gewährt erstmals einen Blick in seine Geräte-Folterkammer
Zu Microsofts Arbeitsbereichen gehört auch ein fensterloses Gebäude, an dem kein Schild darauf hinweist, was sich im Inneren abspielt. Dabei handelt es sich um so etwas wie eine Folterkammer - allerdings müssen hier keine Entwickler Buße tun, die grobe Fehler zu verantworten haben. Gequält wird hier vielmehr die Hardware aus Redmond.
In den letzten Jahren hat der Software-Konzern seine Produktpalette an Rechnern, Tablets und Zubehör immer weiter ausgebaut. Und die selbst entwickelten Geräte müssen es dann beim Nutzer natürlich auch aushalten, wenn sie einmal nicht mit Samthandschuhen angefasst oder wie ein rohes Ei behandelt werden. Wie gut die Hardware-Ingenieure hier gearbeitet haben, wird in dem fraglichen Haus genau überprüft.
Roboter kratzen...
...und drücken wochenlang.
Der Konkurrent Apple hat bereits vor einigen Jahren einen genaueren Blick in seine Testlabors ermöglicht - hier ging es darum, gegenüber der Öffentlichkeit zu belegen, dass insbesondere iPhones unter Last getestet werden, bevor sie in den Verkauf gehen. Immerhin gab es beim iPhone 6 einen kleinen Skandal, weil die Geräte in verschiedenen Fällen durchzubiegen waren. Microsoft gewährte nun hingegen erstmals einen Blick ins Innere des Gebäudes, in dem Produkte umfassend gequält werden.
Die meisten Tests finden natürlich statt, bevor die Produkte erstmals auf den Markt kommen. Hier besteht dann noch die Möglichkeit, den Entwicklern Hinweise zu geben, an welchen Stellen es vielleicht dann doch sinnvoll wäre, eine Gummidichtung mehr einzuziehen oder einen anderen Button zu verwenden. Überprüft wird dabei letztlich nicht nur, ob es offensichtliche Defekte gab. Vielmehr wird mit verschiedenen Mikroskopen, Hochgeschwindigkeitskameras und Strahlungsmessungen genau analysiert, wie stark die Abnutzung war, was dann Hochrechnungen auf längere Zeiträume erlaubt.
Auszuhalten sind Salznebel...
..und starkes UV-Licht.
Andere Versuche müssen zuweilen später durchgeführt werden. Denn es kommt vor, dass Kunden Ansprüche aufgrund eines Defektes anmelden, der in einem Szenario auftrat, an das zuvor niemand dachte. Hier ist es dann an den Testern, eine Nachvollziehbarkeit zu ermöglichen, ob eine Design-Schwäche das Problem verursachte, oder der Kunde doch unsachgemäß mit seinem System umgegangen ist.
Erst kommt der Regen...
...dann der Fall.
Neueste Surface-Produkte laut Microsoft angeblich extrem zuverlässig
Roboter kratzen...
...und drücken wochenlang.
Der Konkurrent Apple hat bereits vor einigen Jahren einen genaueren Blick in seine Testlabors ermöglicht - hier ging es darum, gegenüber der Öffentlichkeit zu belegen, dass insbesondere iPhones unter Last getestet werden, bevor sie in den Verkauf gehen. Immerhin gab es beim iPhone 6 einen kleinen Skandal, weil die Geräte in verschiedenen Fällen durchzubiegen waren. Microsoft gewährte nun hingegen erstmals einen Blick ins Innere des Gebäudes, in dem Produkte umfassend gequält werden.
Ein Leben in drei Wochen
"Wir versuchen, eine dreijährige Lebensdauer in einem Testzeitraum von drei Wochen zu simulieren", erklärte Krishna Darbha, der die Abteilung leitet. Entsprechend werden hier Surface-Systeme in die Dusche gestellt, Roboter-Arme kritzeln pausenlos mit verschiedenen Materialien auf Touchscreens herum, Holzblöcke rammen gegen Displays und damit auch die zahlreichen Bewohner der Küstenregionen der USA mit ihren Produkten glücklich werden, verbringen Tablets auch mal einige Zeit in einer Kammer, in der ein unschöner Salznebel erzeugt wird. "Wir lassen es auch sehr warm und sehr kalt werden, und dann wechseln wir schnell zwischen beiden Extremen", so Darbha.Die meisten Tests finden natürlich statt, bevor die Produkte erstmals auf den Markt kommen. Hier besteht dann noch die Möglichkeit, den Entwicklern Hinweise zu geben, an welchen Stellen es vielleicht dann doch sinnvoll wäre, eine Gummidichtung mehr einzuziehen oder einen anderen Button zu verwenden. Überprüft wird dabei letztlich nicht nur, ob es offensichtliche Defekte gab. Vielmehr wird mit verschiedenen Mikroskopen, Hochgeschwindigkeitskameras und Strahlungsmessungen genau analysiert, wie stark die Abnutzung war, was dann Hochrechnungen auf längere Zeiträume erlaubt.
Auszuhalten sind Salznebel...
..und starkes UV-Licht.
Andere Versuche müssen zuweilen später durchgeführt werden. Denn es kommt vor, dass Kunden Ansprüche aufgrund eines Defektes anmelden, der in einem Szenario auftrat, an das zuvor niemand dachte. Hier ist es dann an den Testern, eine Nachvollziehbarkeit zu ermöglichen, ob eine Design-Schwäche das Problem verursachte, oder der Kunde doch unsachgemäß mit seinem System umgegangen ist.
Erst kommt der Regen...
...dann der Fall.
Neueste Surface-Produkte laut Microsoft angeblich extrem zuverlässig
| Microsoft Surface Pro (ohne eSIM/LTE) |
||
|---|---|---|
| Intel Core M3 |
Intel Core i5 |
Intel Core i5 |
| 4 GB RAM |
4 GB RAM | 8 GB RAM |
| 128 GB SSD | 128 GB SSD | 256 GB SSD |
| Intel HD 615 Grafik | Intel HD 620 Grafik | Intel HD 620 Grafik |
| 949 € | 1.149 € | 1.449 € |
| Zum MicrosoftStore Zu Notebooksbilliger |
Zum MicrosoftStore Zu Notebooksbilliger |
Zum MicrosoftStore Zu Notebooksbilliger |
| Intel Core i7 | Intel Core i7 | Intel Core i7 |
| 8 GB RAM | 16 GB RAM | 16 GB RAM |
| 256 GB SSD | 512 GB SSD | 1 TB SSD |
| Intel Iris Graphics 640 | Intel Iris Graphics 640 | Intel Iris Graphics 640 |
| 1.799 € | 2.499 € | 3.099 € |
| Zum MicrosoftStore Zu Notebooksbilliger |
Zum MicrosoftStore Zu Notebooksbilliger |
Zum MicrosoftStore Zu Notebooksbilliger |
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