Neueste Surface-Produkte laut Microsoft angeblich extrem zuverlässig

Bei Microsoft ist man offensichtlich noch immer ziemlich ungehalten darüber, dass Verbraucherschützer für die neuesten Surface-Modelle nicht direkt eine Kaufempfehlung aussprechen, sondern diese von konkreten Tests abhängig machen wollen. Von Redmond aus wird die extreme Zuverlässigkeit der neuen Geräte betont.
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Die Systeme Microsofts hatten immer wieder auch aufgrund verschiedener Probleme von sich Reden gemacht. Die Rückläuferquoten lagen oft auch höher als bei der Konkurrenz. Consumer Reports, eine der einflussreichsten Verbraucherschutz-Organisationen der USA, weigerte sich daher, die neuesten Modelle der Surface-Reihe einfach mal zum Kauf zu empfehlen - was ansonsten eine verbreitete Praxis ist. Bevor man eine Empfehlung ausspricht, will man nun erst einmal genauer testen, wie zuverlässig die Geräte sind.

Bei Microsoft will man das nicht verstehen - denn man habe zumindest aus eigener Perspektive die Qualität mit jedem neuen Surface-Produkt immer weiter gesteigert. Und inzwischen sei man an einem Punkt angekommen, an dem die Geräte extrem zuverlässig funktionieren würden. Das geht aus einem Bericht des US-Magazins ZDNet hervor.


25 oder 0,001 Prozent?

Vor einigen Monaten hatte Consumer Reports noch Daten veröffentlicht, nach denen ein Viertel der Käufer eines Surface-Produkts binnen der ersten zwei Jahre mit relevanten Problemen konfrontiert werden - also solchen Fehlern, die nicht einfach mit Eigeninitiative behoben werden können.

Solch einen Wert will Ryan Gavin, der Chef der Surface-Sparte bei Microsoft, aber nicht einfach im Raum stehen lassen. Angeblich verzeichne man beim Unternehmen für die neuen Produkte Surface Laptop und Surface Studio lediglich eine Rückläuferquote von unter 0,001 Prozent.

Das würde bedeuten, dass sich lediglich einer von jeweils 100.000 Käufern mit einem Garantiefall bei Microsoft zurückmeldet. Beim Surface Studio hiesse das also im Grunde, dass sich der Kundendienst der Redmonder lediglich mit einer einstelligen Zahl von Geräten befassen musste, die aufgrund eines herstellungsbedingten Defekts zurückgeschickt wurden.

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