Todesdrohungen wegen Netzneutralität:
FCC-Chef sagt CES-Besuch ab
Die geplante Aufhebung der Netzneutralität sorgt weiter für Aufruhr. Der von US-Präsident Trump eingesetzte Chef der US-Kommunikationsaufsicht FCC und für die Pläne verantwortliche Ajit Pai sollte ursprünglich auf der CES 2018 in Las Vegas einen Vortrag halten. Nach Todesdrohungen hat er seinen Auftritt nun kurzfristig abgesagt.
Die FCC bestätigte die Absage, wollte aber Medienberichte zu Drohungen gegen ihren Chef nicht kommentieren. Recode und das Wall Street Journal wollen von FCC-Mitarbeitern erfahren haben, dass es gegen Ajit Pai Todesdrohungen gegeben hat. Eine Sprecherin der Consumer Technology Association, die die jährliche Messe in Las Vegas veranstaltet, lehnte ebenfalls eine Stellungnahme ab. Zuvor hatte CTA-Chef Gary Shapiro der Publikation Digital Trends mitgeteilt, dass er nicht wisse, warum Pai abgesagt habe - aber bestätigt, dass dieser seit einiger Zeit "bösartigen und direkten Angriffen und Drohungen ausgesetzt war".
Der von Donald Trump eingesetzte FCC-Chef Pai hatte im November die sogenannte "Draft Order To Restore Internet Freedom And Eliminate Heavy-Handed Internet Regulations" zur Abschaffung der unter Obama rechtlich verankerten Netzneutralität vorgelegt. Der Entwurf wurde vom FCC-Direktorium im Dezember dann mit einer knappen Mehrheit von drei zu zwei Stimmen angenommen.
Unter dem Dach der Lobbyorganisation The Internet Association wollen IT-Größen wie Amazon, Facebook und Google gemeinsam vor Gericht gegen die Entscheidung kämpfen. Dass das Thema Netzneutralität die Gemüter allerdings derart stark erhitzt, dass der FCC-Chef jetzt sogar Todesdrohungen erhält, ist schon etwas überraschend. Ganz abgesagt hat die FCC ihre CES-Teilnahme deshalb allerdings nicht. Einige Vertreter aus der zweiten Reihe werden auf der CES wie geplant anwesend sein.
Der von Donald Trump eingesetzte FCC-Chef Pai hatte im November die sogenannte "Draft Order To Restore Internet Freedom And Eliminate Heavy-Handed Internet Regulations" zur Abschaffung der unter Obama rechtlich verankerten Netzneutralität vorgelegt. Der Entwurf wurde vom FCC-Direktorium im Dezember dann mit einer knappen Mehrheit von drei zu zwei Stimmen angenommen.
Internet der zwei Klassen
Mit der Entscheidung bekommen die Netzbetreiber weitreichende Möglichkeiten, für bestimmte bandbreitenintensive Dienste mehr Geld zu verlangen und mehr oder weniger nach Belieben die Internetleistung drosseln zu können. Mit dem FCC-Beschluss, der auch über die Grenzen der USA Auswirkungen haben würde, wollen sich die Befürworter der Netzneutralität aber nicht abfinden, und gehen mittlerweile gerichtlich dagegen vor.Unter dem Dach der Lobbyorganisation The Internet Association wollen IT-Größen wie Amazon, Facebook und Google gemeinsam vor Gericht gegen die Entscheidung kämpfen. Dass das Thema Netzneutralität die Gemüter allerdings derart stark erhitzt, dass der FCC-Chef jetzt sogar Todesdrohungen erhält, ist schon etwas überraschend. Ganz abgesagt hat die FCC ihre CES-Teilnahme deshalb allerdings nicht. Einige Vertreter aus der zweiten Reihe werden auf der CES wie geplant anwesend sein.
Thema:
Videos von der CES
- MSI bringt ganze Serie neuer Notebooks für Business-Nutzer
- MSI bringt Gaming-Notebooks für unterschiedlichste Ansprüche
- Statt Steam Machine: Mini-PCs können mehr als die "Konsole"
- Asus Zenbook A14: Leichtgewicht mit starker Ausstattung im Test
- MSI Titan 18 HX: Limitiertes Gaming-Notebook mit Drachen-Design
CES-Tweets
Weiterführende Links
Beliebt im Preisvergleich
- CPUs:
Beiträge aus dem Forum
Neue Nachrichten
- Nur für 3 Stunden: Riesiger 85" Mini-LED-TV bei Media Markt im Angebot
- Zero Trust: Windows Server startet verschlüsselte Namensauflösung
- Nvidia GPU RTX Pro 6000: Preis steigt um krasse 55 Prozent
- Google Earth: Flugsimulator jetzt kostenlos im Browser nutzbar
- iPhone Fold Ultra im Hands-on-Video: Alle Details im Überblick
- Tesla-Autopilot: Fahrer hebeln Sicherheitssystem mit 8-€-Gadget aus
- Spiele bis zu 95 % schneller laden: Riesiger Boost für AMD-GPUs ist da
Videos
Neueste Downloads
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen