Amazon, Facebook und Google ziehen für Netzneutralität vor Gericht
Die durch die Lobbyorganisation The Internet Association vertretenen IT-Konzerne lassen ihren Worten Taten folgen und wollen für den Erhalt der Netzneutralität künftig gemeinsam vor Gericht kämpfen. Wie die Organisation am Freitag ankündigte, wird man sich an Klagen gegen die geplante Aufhebung der unter Präsident Obama eingeführten Regeln beteiligen.
Die Ankündigung des von US-Präsident Trump eingesetzten Chefs der US-Kommunikationsaufsicht FCC, hatte im Dezember für Aufruhr gesorgt. So ziemlich alle Internet-Konzerne hatten die Pläne der FCC zurückgewiesen, welche die Netzneutralität quasi abschaffen würden. Netzbetreibern wie Comcast oder Verizon wäre es demnach gestattet, den Zugriff auf bestimmte Netzdienste zu drosseln oder zu sperren, beziehungsweise bestimmten Premium-Partnern eine bessere Anbindung zu ermöglichen.
Die von FCC-Chef Ajit Pai angekündigten Änderungen "missachten den Willen einer überparteilichen Mehrheit der Amerikaner und versäumen es, ein freies und offenes Internet zu bewahren", so Michael Beckerman, CEO und Präsident der Internet Association in einer Stellungnahme.
Facebook, Google und andere Internet-Giganten sahen sich im vergangenen Jahr der Kritik ausgesetzt, sie würden für einen Erhalt der Netzneutralität nicht genügend tun. Bislang hatten die Konzerne lediglich durch Erklärungen das Vorgehen der FCC verurteilt. Dass sie sich jetzt auch an Klagen beteiligen wollen, zeigt, dass dies doch nicht nur Lippenbekenntnisse waren. An Geld für exzellente Anwälte für die wohl komplizierten Verfahren dürfte es demnach nicht mangeln.
Willkür bei der FCC
Befürworter der Netzneutralität wie die Internet Association halten die Pläne der FCC nach bestehenden Bundesgesetzen für illegal. Diese würden "willkürliche und kapriziöse" Änderungen an Regelungen verbieten. Die FCC hätte schlicht nicht nicht genügend öffentlichen Input über ihren Vorschlag gesammelt, um die alten Regeln kippen zu dürfen.Die von FCC-Chef Ajit Pai angekündigten Änderungen "missachten den Willen einer überparteilichen Mehrheit der Amerikaner und versäumen es, ein freies und offenes Internet zu bewahren", so Michael Beckerman, CEO und Präsident der Internet Association in einer Stellungnahme.
Facebook, Google und andere Internet-Giganten sahen sich im vergangenen Jahr der Kritik ausgesetzt, sie würden für einen Erhalt der Netzneutralität nicht genügend tun. Bislang hatten die Konzerne lediglich durch Erklärungen das Vorgehen der FCC verurteilt. Dass sie sich jetzt auch an Klagen beteiligen wollen, zeigt, dass dies doch nicht nur Lippenbekenntnisse waren. An Geld für exzellente Anwälte für die wohl komplizierten Verfahren dürfte es demnach nicht mangeln.
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