ESET lobt Microsoft Edge und die Sicherheitsfeatures von Windows 10

Sicherheit, Malware, Virus Bildquelle: White Web Services
Der Internet Explorer von Microsoft hat sich über die vielen Jahre seiner Dominanz einen denkbar schlechten Ruf erworben und galt lange als so löchrig wie ein Schweizer Käse. Mit Microsoft Edge ist dem Redmonder Unternehmen in Sachen Sicherheit aber eine Trendumkehr gelungen, das Sicherheitsunternehmen ESET spricht dem Browser nun explizites Lob aus.
Lob für Microsoft-Sicherheit ist in Bezug auf Browser früher selten oder sogar ausgeschlossen gewesen. Mit der weitgehenden Abkehr vom Internet Explorer und dem Wechsel zu Microsoft Edge hat sich das aber geändert. Aktuell hat das Security-Unternehmen ESET den Windows 10-Browser gelobt und in seinem jährlichen Sicherheitsbericht festgestellt (via MSPoweruser), dass es derzeit in freier Wildbahn keine aktiv genutzten Exploits gebe.

Der immer noch als Legacy-Anwendung existierende IE 11 habe laut ESET 109 Schwachstellen gehabt, drei davon sind auch aktiv ausgenutzt worden. Das bedeutet aber nicht, dass Microsoft Edge keine Schwachstellen habe, so ESET. Sogar im Gegenteil: Demnach habe Edge sogar 111 davon, allerdings eben keine, die wirklich gefährlich wären, weil sie von etwaigen Angreifern ausgenutzt werden.

Laut ESET sei das beim neuen Microsoft-Browser eine "vorhersehbare Situation", weil dieser - im Gegensatz zum Internet Explorer - moderne Sicherheitsfunktionen von Haus aus aktiviert hat, darunter den "AppContainer Full Process" für die Sandbox sowie 64-Bit-Prozesse für Tabs, so der Report.

Die Sicherheitsforscher loben auch, dass sich Microsoft Edge endlich vom Code aus den 1990ern verabschiedet habe, damals sei das Unternehmen naiver in Bezug auf Sicherheit gewesen.

Man erläutert weiter, dass die häufigsten Exploit-Attacken in Windows Remote Code Execution (RCE) und Local Privilege Escalation (LPE) seien. Browser sind vor allem von RCE betroffen, diese Angriffe werden auch "Drive-by-Downloads" genannt. Dem wirkt aber das so genannte Enhanced Mitigation Experience Toolkit (EMET) von Windows 10 entgegen, da dieses u. a. die Attack Surface Reduction (ASR) aufweist, Microsoft hat auch andere Schutzmaßnahmen diesbezüglich umgesetzt.

Als Fazit stellt ESET fest, dass ein modernes Betriebssystem wie Windows 10 auf aktuellem Stand die beste Herangehensweise sei, um sich gegen Attacken, die Schwachstellen ausnutzen, zu schützen. Doch man hat auch Kritik, denn jene Sicherheitsmechanismen, die bei Edge von Haus aus eingestellt sind, seien im IE nach wie vor optional.

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