Windows-Sicherheit: So viel bringt ein kluges Rechte-Management

Sicherheit, Sicherheitslücken, schloss, Abus, Kette Bildquelle: John Dierckx / Flickr
Der wirksamste Schutzmechanismus bei einem PC ist es immer noch, den Nutzern des Systems wirklich nur die Rechte zu geben, die sie für ihre Arbeit benötigen. Das zeigt eine aktuelle Analyse der in den letzten Monaten entdeckten Sicherheitslücken, die von Microsoft behoben wurden.
Abgeleitet von diesen zeigt sich recht klar, dass es meist nicht zu Problemen kommen kann, wenn das System im alltäglichen Betrieb nicht mit Admininstrator-Rechten genutzt wird. Und diese einfache Tatsache trifft auch bei einer immer weiter steigenden Zahl von Problemen zu, so das Ergebnis der Untersuchung, die das Sicherheits-Unternehmen Avecto durchführte.

Bei einer Analyse der Security Bulletins, die Microsoft im Jahr 2016 veröffentlichte, zeigte sich, dass 94 Prozent der Schwachstellen nur dann erfolgreich missbraucht werden können, wenn Code mit Administrator-Rechten zur Ausführung gebracht werden kann. Im vorhergehenden Jahr lag der Anteil noch bei 85 Prozent, was eine wesentlich schlimmere Situation war.


Besonderer Schutz bei Browsern

Die Nutzung des Systems mit eingeschränkten Rechten bringt insbesondere sehr viel, wenn man bedenkt, dass sehr viele Schadcodes über manipulierte Webseiten und Browser-Schwachstellen auf einen Rechner gelangen. Hier, so das Ergebnis der Analyse, wird es zu hundert Prozent verhindert, dass Malware tief in die kritischen Bereiche des Systems vordringen kann, wenn der Browser selbst in einem Nutzerkonto läuft, das nicht genügend Freiraum bietet.

Ein kluges Rechtemanagement sollte also stets die erste Maßnahme bei der Absicherung eines Rechners sein. Das gilt umso mehr, da die Analyse sich nur auf Microsoft-Produkte bezog. Sicherheitslücken in Anwendungen von Drittherstellern sind von der Rechtefrage sogar in noch höherem Umfang betroffen, da sie seltener tiefergehende Systembefugnisse bekommen.

Das bedeutet natürlich nicht, dass Schäden gänzlich ausgeschlossen sind, wenn keine Admin-Rechte zum Einsatz kommen. Doch beschränken sich die Probleme dann meist auf den Nutzer-Account und seine Möglichkeiten selbst. Es können zwar Daten verloren gehen - was sich dann aber wieder mit einer ordentlichen Backup-Strategie verhindern lässt.

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