140 Mio. aktive Nutzer: Spotify wächst und macht immer mehr Verluste

Spotify meldet sich mit neuen Nutzerzahlen: Demnach hat der schwedische Musik-Streamingdienst mittlerweile über 140 Millionen monatlich aktive Nutzer, ein Zuwachs von 14 Millionen seit dem Jahresanfang. mehr... Musik, Spotify, Musik-Streaming, Streamingportal, musikstreaming Bildquelle: Spotify Musik, Spotify, Musik-Streaming, Streamingportal, musikstreaming Musik, Spotify, Musik-Streaming, Streamingportal, musikstreaming Spotify

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So kann man einen Konkurrenten auch kaputt machen. Die Amis werden schon dafür sorgen, das ein europäischer Konkurrent nicht groß wird. Am Ende kauft Apple oder Amazon Spotify.
 
@hausratte: Könnte aber auch sein, das Spotify entweder das falsche Konzept hat oder nicht mit Geld umgehen kann.

Bei Apple kommt dazu: Apple hat einen relativ grossen Kundenstamm. Und wenn dieser Appledienste nutzen kann, macht er das auch meistens.
 
@LastFrontier: Apple kann seinen Dienst einfach Quersubventionieren...und das tun Sie zu 110%
 
@Edelasos: hast du dafür Belege ?
 
@iPeople: Es ist eine logische schlussfolgerung. schon allein die ganze Kostenlose Testphae (3 Monate oder?) sowie die schnelle Expansion, Exklusivdeals usw. kosten unmengen an Geld. Enefalls die bessere bezahlung der Künstler im gegensatz zu Spotify... da kann mir niemand sagen das Apple damit aktuell Gewinn macht. Müssen Sie aber nicht... die haben genug...
Belege hab ich keine. Apple liefert aber auch keine. Ein weiteres indiz.
 
@Edelasos: Du kannst jedes Jahr den Börsenbericht zu Apple Geschäftsaktivitäten lesen, da steht das drin. Und während es eine Testphase von lediglich 3 Monaten gab, gibt es bei Spotify eine kostenlose Mitgliedschaft. Letztlich hat Spotify das schlechtere Geschäftsmodell, denn offenbar ist vielen Freeusern der Aufpreis nicht wert, um Premium zu bekommen. Und ohne die Premiumuser und den mäßigen Werbeaufträgen (ich habe da immer nur Eigenwerbung gehört), ist nunmal kein Geld zu verdienen. Deine logische Schlussfolgerung steht da also auf wackligem Fundament.
 
@LastFrontier: Wenn man bedenkt, wie kurz Spotify am Markt operiert, dann sind die 140 Mio. Mitglieder sehr viel und 400 Mio. EUR Verlust bei 3 Mrd. EUR Umsatz nicht wirklich dramatisch. Wenn das Umsatz/Gewinn-Verhältnis wirklich ein Problem wäre, könnte man an wenigen Stellschrauben drehen und wäre sofort in den schwarzen Zahlen. Hier geht es vorrangig um Marktanteil bei vertretbaren Verlusten. Schau dir die Entwicklung von Amazon an, da bleibt auch kein nennenswerter Gewinn hängen und das KGV ist an sich katastrophal, gleichzeitig liegt die Marktdurchdringung in den USA bei 43% und in Europa bei 30%. Spotify wird auch zuerst wachsen und dann ernten oder sich sehr teuer verkaufen lassen, was dann für die Investoren ebenfalls interessant wäre.
 
@elbosso: Wieviele von den 140 Mio Nutzern sind Free-User ? Ich habe meinen Account auch noch, wird nur seit 2 Jahren nicht mehr genutzt.

Und dir ist schon klar, dass auf Dauer Verluste zugunsten der Marktanteile durchaus das Kartellamt auf de Plan rufen könnte ?
 
@iPeople: Steht in der Überschrift. 140 Millionen AKTIVE Nutzer.
Dazu zählen eher nicht die, die es vor zwei Jahren nutzen.
 
@Orka: Es wird nicht beleuchtet, wie gezählt wird. Bei FB rechnet man auch nicht die Fakeprofile raus, so what.
 
@elbosso: danke. Mir hört nie jemand zu wenn ich versuche sowas zu erklären.
 
@hausratte: Und das der Fehler evtl bei Spotify liege könnte, liegt nicht im Bereich des Denkbaren ?
 
@hausratte: Die Amis arbeiten oft mit dreckigen Mitteln, siehe letzte Russland-Sanktionen. Da wurde ein Erdölanbieter auf dem europäischen Markt sanktioniert, damit man eigenes Öl nach Europa verkaufen kann, obwohl weit teuerer.

Aber hier in diesem Fall ist das fairer Wettbewerb, den Spotify zu verlieren scheint. Hier hast du die freie Entscheidung, welchen Anbieter du nimmst.
 
Wir brauchen einen großen europäischen Medienkonzwrn, von mir aus auch Konsortium, der mit Apple, Google und Amazon mithalten kann. Ansonsten werden fast ae digitalen Märkte bald komplett von amerikanischen Firmen kontrolliert.
 
@FuzzyLogic: Da hast du recht und innerhalb der nächsten Jahre wird, wenn überhaupt, da etwas aus dem Raum Asien hinzukommen. In Europa glänzt SAP + die Automobilindustrie, aber ansonsten fällt mir auch kein großes Tech-Unternehmen ein, das der totalen Dominanz der US Riesen etwas entgegen zu setzen hätte.
 
@FuzzyLogic: Und dann die User zwingen, die Dienste dieses Konsortiums zu nutzen ? Mir scheint eher, du hast das Problem nicht verstanden . Das Konzept von spotify geht offenbar nicht auf. Es wird lediglich Geld verbrannt.
 
@iPeople: wieso zwingen, worauf willst du hinaus?
 
@FuzzyLogic: Weil auch unter enorm Konsortium das Geld nicht vom Himmel fällt
 
@iPeople: aha der profi kennt sich wieder aus ;-)
-apple schüttet mehr an kunstler aus-
Kommt daher dass apple sehr gute programmierer hat die da ein system basten, zudem haben die alles was man dazu braicht. Do läuft das auch bei amazon.

Spotify jat nur den streamingdienst und zahlt damit alles.

Appls und azon haben schon hardware eta, da läuft streaming nebenbei....

Und du nimmst dir raus so ein urteil zu fällen ?
Traurig...
 
@M. Rhein: Das Geld nicht vom Himmel fällt, ist keine Urteil meinerseits, sondern eine Tatsache. Und wenn Spotify mit 140 Mio Usern (wobei da nichtmal erwähnt wird, wieviele davon free nutzen und wieviele Accounts inaktiv sind), nicht auf nen grünen Zweig kommt, obwohl sie kaum an die Urheber ausschütten, dürfte das Geschäftsmodell ziemlich fragwürdig sein. Um das zu erkennen, muss man kein Profi sein, einfache Logik reicht aus.
 
@FuzzyLogic: Die Frage ist für mich auch, ob es nur an den EU-Firmen und den US-Konzernen selber liegt. Beispiel, nehmen wir mal so an, die Sache mit der ausschließlichen Neuzulassungen von eAutos wäre aktuell. Die Autoindustrie würde merken, das die Kundschaft lieber mit Tesla der chinesischen Fahrzeugen unterwegs ist unter anderem auch deshalb, weil es irgendwelche Gesetze gibt. Was würde passieren? Anpassung dieser Gesetze, Subventionen und vielleicht sogar Strafzölle o.Ä.
Ich habe beim Internet bzw. auch Computertechnik so das Gefühl, dass es teilweise an Gesetzen liegt, aber möglicherweise auch an fehlenden Subventionen, Bereitstellung von Risikokapital für Startups usw., warum sich EU Firmen da meistens so schwer tun. Die Regierungen scheinen sich zzt. aber überwiegend auf "Strafzölle" zu beschränken, Millionenklagen gegen US Unternehmen gibt es ja etliche.
 
@FuzzyLogic: Hallo, mein Name ist Marcel D'Avis Leiter für Kundenzufriedenheit. Wie wär es mit United Internet, fast jeder hier hat ein E-Mail-Postfach bei GMX und/oder Web.de und hostet seine Homepage bei Strato, es gibt sogar eine eigene Websuche von Web.de ...alles made in Germany...
... aber mithalten auf dem Weltmarkt ist eine Nummer zu groß für unsere Konzerne.
 
@FuzzyLogic: Nein - brauchen wir nicht. Wenn Trump demnächst europäische Produkte boykottiert, werden umgekehrt auch amerikanische Produkte aus Europa ausgeschlossen. Und damit ist das Thema erledigt.
 
@LastFrontier: Donald Trump geht es um keinen Boykott, sondern um einen fairen Handel, aus dem beide Seiten profitieren. Abkommen, die nur einer Seite nützen, werden vom US-Präsidenten rigoros eliminiert, zuletzt der Deal mit Kuba.
 
@regulator: Und genau in dieser beziehung ist Trump ein Idiot.
Der sollte sich eher mal überlegen, warum der Rest der Welt in gewissen Bereichen einfach keine amerikanischenProdukte wollen.
Vielleicht auch, weil sie eigene und bessere haben?
Siehe Autoindustrie. Was nützt mir ein supergeiler V8, der mal so auf die schnelle 15 Liter Sprit abpumpt? Was will ich mit so einem amerikanischen Leichtbauhäuschen, das bei jedem Herbststürmchen weggepustet wird.
Möchtest du amerikanisches Gen-Food haben?
Mal davon ab gibt es genug US-Produkte die weltweit führend sind. Das geht bei Heintz-Ketchup los, über McDonalds, Burger King, zieht sich über Apple, Microsoft bis hin zur Waffenindustrie.
Die deutsche Autoindustrie baut ihre Autos übrigens auch in den USA unsd sorgt damit für Arbeitsplätze.
Also über was mault dieser Trumpdoofkopp überhaupt rum?
Und was ist mit China? Ach ja - dort billigst produzieren und mit saftigen Gewinnen auf dem Weltmarkt wieder verkaufen.
Das ist, was die Amerikaner wollen und auch machen.

Und solche Aktionen mit Kuba: Es schert mich hierin Europa einen feuchten Dreck wenn die USA Kuba oder andere boykottieren. Denn wir haben und hatten mit Kuba keinen Stress.
Du sollst mein Feund sein. Und wilst du nicht mein Freund sein, schlag ich dir den Schädel ein. Das ist amerikanische Doktrin.
 
@FuzzyLogic: Spotify ist ein schwedisches Unternehmen. Nur mal so nebenbei.
 
@MacSpeedy: welches durchgehend Verluste schreibt und am Tropf seiner Investoren hängt.
 
Was sind die Pläne von Spotify, um gegen diese doch immensen Verlust anzukommen? Und warum wird der Schuldenberg immer größer?
 
@kffeee: Immer mehr Marktanteile bekommen und wenn alle Künstler von Spotify anhängig sind die Margen kürzen denke ich mal
 
@JacksBauer: Toller Plan. Dann ziehen die Künstler ihren Kram ab und gehen woanders hin.
 
@kffeee: Ganz einfach,sie gehen an die Börse (2017 ? ) ,dann werden die Schulden in Aktien umgewandelt z.b. Wandelanleihe
 
@kffeee: Bei premium ist es kalkulierbar: 10 Euro Einnahme, davon 75 an die Mustikindustrie, vom Rest Kosten decken. Alles easy. Beim Fee Service ist es anders: Die Musikindustrie bekommt für jeden gespielten Song 0,xx cent. das muß Spotify mit Werbeeinnahmen decken, kann es aber nicht. Immer mehr feeuser hören immer mehr Musik, es ist überhauptnicht kalkulierbar wie die Kosten steigen, die Leute hören Spotify also praktisch pleite. Darum machen Apple, Google, Deezer und Andere so ein schwachsinniges Modell nicht mit.
 
@Alfred J Kwack: leuchtet ein, merci!
 
@kffeee: Verlust ist nicht zwangsweise was schlechtes wenn der Verlust durch Investitionen zustande kommt.
 
@kffeee: Die langfristigen Pläne dürften sein: das Angebot für Freeuser immer weiter zu reduzieren, dass Angebot für zahlende Kunden zu erweitern und neue Angebote zu schaffen. Außerdem wird man vermutlich weniger auf normale Werbepartner mit eher geringer Ausschüttung setzen, sondern mehr PR-Kooperationen mit anderen Marken eingehen, bei denen im Rahmen von Promoaktionen mehr Geld fließt. Allerdings geht sowas halt nicht von jetzt auf Gleich - jedenfalls nicht, wenn man möglichst viele Freeuser zu Premium-Usern machen will. Dazu darf man sie nämlich nicht zu fest vor den Kopf stoßen und so abschrecken.
 
Ganz einfach, free abstellen und für premium 50 euro kassieren.
 
Ich glaub eins der sinnvolleren Dinge wäre erstmal das Family Abo abzuschalten, das nutzen fast alle und zahlen dann nur noch 2.50€ pP. Hört sich für mich nicht so an, als wäre das ein lukratives Geschäft. Keine Werbung und für 2.50€ so viel Musik wie man will?
Es ist nicht alles auf Gerste im selben Haushalt beschränkt. Das heißt Freunde teilen sich das und sind damit glücklich!

Nicht das ich den Teufel an die Wand malen will, ich nutze das Abo selbst auf diese Weise und es ist eine sehr kostengünstige Alternative zum Freeabo
 
*es ist nichtmal auf Geräte im selben Haushalt beschränkt*

Keine Ahnung was autokorrekt da verzapft hat :D
 
Man sollte es jetzt nicht zu tote reden. Ist doch normal das man am Anfang mehr investieren muss als man verdient. ISt bei Tesla das gleiche und die redet auch keiner zu tote.
Wenn man in 12 Monaten seine Nutzeranzahl verdoppelt, ist das in erster Linie ein Erfolg und gibt große Chancen für zukünftige Einnahmen . Das dabei der Verlust steigt zeigt doch nur, dass sie noch kein funktionierendes Rezept dafür haben wie man mit Werbung Geld generiert. Das ist ihre wichtigste Hausaufgabe für das nächste Jahr. Danach kommt es darauf an das sie ihr Abo Angebot so ausbauen dass es für FreeUser interessant wird. Die Idee mit Spotify HiFi finde ich dafür nicht geeignet, ist für einen viel zu kleinen Nutzerkreis interessant.
 
@NicoH: Spotify gibt es seit 2006. Wenn man es nicht schafft, innerhalb von 11 Jahren Werbeslots zu verkaufen um die Free-User damit zu belästigen , läuft irgendwas schief. Desweiteren sagt eine Verdippelung der Nutzerzahlen nichts aus, denn ohne die Premium-User verdient spotify kein Geld. Mach 10 Jahren sollte man langsam ein funktionierendes Geschäftsmodell vorweisen können, inklusive einem Rezept, wie man Werbung platziert um die freeuser monetär abzuschöpfen.
 
denkt alle dran. mit einer netten spotify familie zahlt ihr nur 2,50 im monat ;) klasse dienst und würde auch mehr zahlen. wenn ich nicht noch 3 andere dienste jeden monat hätte. ;) ahja und ... marktanteile aufbauen und schöm am markt etablieren bis man als normsl gilt und dann bäääm. verstehe trotzdem nicht warim die free user so wenig werbung hören. und so ungezielt und wenig variation. da hört man doch nach ein pssr msl eh nicht mehr hin. ... ... autokorrektur wtf ey zorri
 
ja sorry, aber wenn man mit immer mehr nutzern immer mehr verluste macht, stimmt irgendwas an der preisgestatlung und den ein- und ausgaben nicht und die firma wird einfach schlecht geführt
 
So wie Apple in den letzten Jahren mit nichts mehr überzeugt oder ernsthaft Marktanteile gewinnt brauchen wir uns eigentlich keine Sorgen machen. Der Marktanteil der AppleUser ist klein und ich denke das AppleMusik nun wirklich nicht alle nutzen werden.
Auch wenn Spotify doppelt so teuer wie AppleMusik wäre würde ich die nicht nutzen.
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