Microsoft: Bereits nächste Woche sollen weitere Entlassungen folgen

Zu Beginn des neuen Jahres hat Microsoft bekanntgegeben, rund 113.000 Mitarbeiter zu beschäftigen. Diese Zahl ist zum Jahreswechsel zusätzlich gestiegen, da die Übernahme des beruflichen Netzwerks LinkedIn abgeschlossen wurde. mehr... Microsoft, Redmond, Microsoft Campus, The Cube Bildquelle: Microsoft Microsoft, Redmond, Microsoft Campus, The Cube Microsoft, Redmond, Microsoft Campus, The Cube Microsoft

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Die armen WP entwickler
 
@-adrian-: Welche WP-Entwickler? Telefone gibt's von Microsoft keine mehr und in dem Arbeitsbereich, der Windows Mobile entwickelt hat, hat der Inder doch schon lange das Licht ausgemacht. Windows Mobile erhält nur etwas, wenn mal bei den regulären Windows-Mitarbeitern etwas Zeit übrig ist, um es in die Mobil-Version zu portieren (selbstverständlich erst nach den Garage-Projekten für Android).
 
@AhnungslosER: wie kommst du darauf, dass das unterschiedliche Teams seien?
 
@AhnungslosER: Es gibt schon lange kein OS namens WP mehr. Windows Mobile hat das ersetzt und ist integraler Bestandteil von Win10. Das Licht in einer verlassenen WP-Abteilung anzulassen, wäre ergo Stromverschwendung ;)
 
@AhnungslosER: und warum habe ich dieses unangenehme Gefühl, daß du den Begriff 'Inder' als implizit abschätzend/ abwertend verwendest und das wie selbstverständlich öffentlich vorträgst?
 
@Zumsl: man liest, was man lesen will
 
@Wuusah: Eine Person mit (allein) 'der Inder' zu bezeichnen ist per se verallgemeinernd und vereinfachend. In einem neutralen oder gar respektvollen oder zugewandten Duktus kommt so eine Formulierung überhaupt gar nicht erst vor. In anderen Absichtserläuterungen dafür umso öfter.
Nachtigall und Kirche im Dorf.

*) Thx ;)
 
@Zumsl: Du hast vollkommen recht. Wer so das so verallgemeinert benutzt, meint das abwertend. Das ist geistig armselig und rassistisch und das macht kein anständiger Mensch. (Das ist auch abwertend gemeint.) - Zumal es nicht einmal korrekt ist. Satya Nadella ist US-amerikanischer Staatsbürger, er wurde nur in Indien geboren.
 
@Zumsl: Ihr habt Probleme..
 
@-adrian-: Die können sich dann Projekten widmen, deren Ergebnisse auch genutzt werden.
 
@-adrian-: Nur für WP wird schon seit Jahren nicht mehr entwickelt, sondern für Windows 10 UWP. Jede neue App läuft also auf allen Windows-Geräten, u. a. auch Windows 10 Mobile. Auch für letzteres gibt es für Insider übrigens unverändert ca. alle 2 Wochen umfangreiche Updates. Das ändert natürlich nichts daran, dass die Nokia Hardware-Sparte schon beim Kauf pleite war. Dennoch war dieser strategisch wichtig und kostete ja gerade mal einen Quartalsgewinn. Mit den Lumia's konnte Microsoft die UW-Plattform erst vollständig entwickeln und testen, hat durch zu hohe Qualität bei niedrigen Preisen den OEMs aber das Geschäft vergrault. Ein HP x3 hätte es bestimmt nicht gegeben, hätte es mit dem Lumia 950 (XL) konkurrieren müssen, bei 2-3-fachem VK.
 
@OliverL: Frage mich welche "Umfangreichen Updates" to in W10M siehst. Die scheinen an mir vorbei zu gehen. Habens bis heute nicht geschafft Mobile Payment anzubieten und waren mit die ersten die NFC verbaut hatten.
 
Ich bin wirklich gespannt ob die Entlassungen auch Standorte in den USA betreffen oder "Amerika first" hier wirkt.
 
@erso: ja, america first... also in Amerika wird zuerst entlassen :-)
 
@erso: Du glaubst also unter Clinton würde es diese Entlassungen nicht geben?
 
@XP SP4: diese Entlassungen kommen unabhängig von dem Präsidenten Wahl Ergebnis

ich glaub kaum das die sich sagen lassen wan wie viele entlassen werden

so viel macht hat der auch nicht
 
@XP SP4: Hat er gar nicht gemeint.
 
@erso: "ob (...) "Amerika first" hier wirkt."

Wurde das denn schon klinisch getestet und am Markt zugelassen?

(und was steht im Beipackzettel zu den Nebenwirkungen?)
 
@erso: Das sind ja gerade mal 1-2% der Belegschaft, bei permanent weiter laufenden Neueinstellungen. In meinen Augen eine übliche Fluktuation, da bei so großen Konzernen und vielen Firmenkäufen immer mal zuvor eigenständige Abteilungen aufgelöst und deren Aufhaben in anderen integriert werden.
 
>>Microsoft ist für Entlassungen bekannt<<
Was für eine Aussage. . Mann Mann Mann
 
@Healey: Die Aussage ist auch völlig irreführend. Microsoft hat im Vergleich zu den meisten anderen, großen US-Firmen eine geringe Fluktuation.
 
@Healey: Das ist sexistisch!
 
113000? Das ist abartig viel. vor einigen Jahren hatte MS noch um die 70k....Da ist klar das es früher oder später noch mehr Entlassungen geben wird.

Tragisch.
Ist den schon klar was es für Arbeitsplätze sind?
 
@Edelasos: Schau dir die Arbeitsmärkte für qualifizierte Leute im IT-Bereich an. Tragisch ist da schon was anderes, oder?
 
@Zumsl: Soll heißen; die IT-Spezis habens leicht was zu bekommen? hm.. Ja vllt. Aber nur weil das Unternehmen Microsoft heißt un dien IT-Unternehmen ist, heißt das nciht dass sie nur Itler haben. Die BWLer habens da in der Regel am schwersten weil die gibt es wie Sand am Meer.
 
@Edelasos: gut, zur Verteidigung darf man ja "Nicht nur Microsoft" mit in die Rechnung aufnehmen sondern eben auch die "geschluckten Unternehmen" ...

als Gegenzug, darf man aber die "Größenordnung" nicht außer acht lassen...
bei 113000 reden wir hier von 2-3% Entlassungen. Wir wollen in den nächsten Jahren 5% abbauen. Das ganze fällt aber niemanden auf, weil wir hier von 250 Leuten sprechen. Dazu muss man auch sagen, dass hier "Entlassungen" oft übertrieben dargestellt sind. Natürlich weiß ich nicht genau wie Microsoft das macht, aber bei uns wird EFFEKTIV NIEMAND Entlassen, es laufen Lediglich Verträge aus, Menschen gehen in Teilzeit oder gehen aus Eigeninitiative... weggefallene Arbeitsplätze werden dann intern "Umverteilt" ... somit hat man dann zwar 250€ (für die Aktionäre) Entlassen, aber niemanden (für die Sozialstruktur) gekündigt.
 
@baeri: In den USA gibt es nur wenige befristete Arbeitsverträge, da es dort einfacher ist, Leute einzustellen und wieder zu entlassen. In Deutschland gibt es immer mehr befristete Arbeitsverträge, damit man die schwierigen Entlassungen unterlaufen kann. Dabei sind viele Aufgaben eigentlich Daueraufgaben. In Universitäten ist es zum Beispiel ganz schlimm, da sind oft über 90 % aller geschlossenen Arbeitsverträge zeitlich befristet.
 
@Nunk-Junge: Natürlich sind fast alle Verträge zur wissenschaftlichen Mitarbeit an deutschen Hochschulen befristet. Das ist nicht ganz schlimm (!!!), sondern gut so und gesetzlich so vorgesehen. Nicht damit man Menschen einfach kündigen kann, wenn es passt, sondern damit wissenschaftliche Stellen nicht auf Dauer von einzelnen Personen eingenommen werden und andere nachkommende Absolventen Chancen auf einen Platz in der wissenschaftlichen Arbeit haben. Das Gesetz sieht daher vor, das man insgesamt bundesweit nur 6 Jahre an öffentlichen Hochschulen als wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig werden darf. Wenn man danach promoviert, darf man noch einmal 6 weiter Jahre dran hängen. Ohne Professur war es das dann und man muss in die private Wirtschaft. Wenn du deine Fakten von deinen schlimmen 90 % recherchiert hättest, wüsstest du das. Also denk dir lieber andere "Fakten" aus um dein realitätsfernes Weltbild zu untermauern.
 
@EAlderson: Zwar stimmt es, dass wissenschaftlich Mitarbeiter meistens befristet angestellt werden, aber es gibt nicht nur WiMi. Die wissenschaftlichen Mitarbeiter stellen meistens weniger als 1/3 der Mitarbeiter der Hochschule. Aber auch bei denen ist es nicht so, dass man einmalig einen befristeten Vertrag bekommt und darin promobiert und wieder ausscheidet. Bis heute sind Kettenverträge durchaus üblich. An jeder Universität findet man zahllose Mitarbeiter die 1-2 Dutzend (!) befristete Arbeitsverträge aufweisen. Außerdem gilt das mit den befristeten Arbeitsverträgen nicht nur für Universitäten und wissenschaftliche Mitarbeiter dort. Das gleiche findet man bei Mitarbeitern in der Kernverwaltung der Kommunen, Bibliotheken, Gerichten, Landesbetrieben, ... Auch Industrie-Unternehmen stellen immer mehr befristete Arbeitskräfte ein, unterliegen aber strengeren Gesetzen als der öffentliche Dienst. Zu unseren Kunden gehören auch Verwaltungen und Universitäten, daher weiß ich ziemlich genau, was in der Realtität passiert.
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