"Allen antworten": 52.000 Microsoft-Mitarbeiter von Mail-Flut betroffen

Ein Knopfdruck kann folgenschwer sein, das erlebt man aktuell bei Micro­soft. Denn nachdem eine E-Mail fälschlicherweise per "Allen antworten" verschickt wurde, brach eine Nachrichten-Flut über den Redmonder Kon­zern herein. ... mehr... Microsoft, Redmond, Campus, Headquarter Bildquelle: Getty Images / Microsoft Presse Microsoft, Redmond, Campus, Headquarter Microsoft, Redmond, Campus, Headquarter Getty Images / Microsoft Presse

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So wird kooperiert ! :D
 
naja. ist die späte rache dafür, dass die vor einiger zeit in outlook den antworten button einfach durch alle antworten getauscht hatten. das hat mich in den ersten tagen nerven gekostet. geschieht denen recht.
 
das ist mal nen (Dienstleister) Kollegen aus nen ziemlich großen Unternehmen (Weltweit 60000 Mitarbeiter) auch passiert. Der hat gefragt, "ob ihn jemand nächste Woche vom Bahnhof abholen kann" und hat die Mail nicht an sein Team sondern an die ganze Organisation geschickt...

Alleine SEIN Postfach ist aufgrund der Abwesenheitsmeldungen nach kurzer Zeit nicht mehr funktionsfähig gewesen :D
=> ich fands irgendwie witzig
 
@bear7: Und, wurde er vom Bahnhof abgeholt?
 
@Doso: :D :D ... ich glaub schon
 
@Doso: Und wenn ja, von wie vielen?
 
@Torchwood: Von allen... :-D
 
Schlecht konfiguriert wenn so viele an so viele oder an den entsprechenden verteiler senden dürfen...sie kochen halt doch überall mit wasser, von klitsche bis konzern
 
@0711: J definitiv richtig. Ein Mailserver sollte stets so konfiguriert sein, dass die Zahl von Adressaten begrent ist. Üblicherweise wird eine Zahl 10-20 gewählt....
 
@Nunk-Junge: das ist nat. quatsch. Es sollten aber sollte massenmailing immer mit "do not reply all" verschickt werden. Das wäre sinnvoller in einer derartigen situation
 
@0711: so ein Quatsch, aufgrund der Corona News, wurden bei uns auch Mails an die komplette Organisation gesendet (bei uns sind etwa 5000 Menschen beschäftigt).
=> und das ist auch ~selten zwingend notwendig

das einzig Sinnvolle wäre eine Warnung einzurichten welche ab 50 Empfänger meldet. <= das Problem ist, bei Active Directory ist ein Verteiler 1 Empfänger aus Sicht des zu versendenden clients (wenn man den Verteiler nicht auflöst)

ich selbst schicke z.b. Aufgrund von Wartungsarbeiten einer Software/Serverlandschaft regelmäßig (fast wöchentlich) Nachrichten an etwa 200 Personen...
 
@bear7: Es ist KEIN quatsch, ja manche Systeme oder auch wirklich nur eine sehr begrenzte zahl an personen muss oder sollte an alle Benutzer Mails senden können...das gehört üblicherweise zur absoluten standardkonfiguration eines "unternehmensweiten" oder sehr weitreichenden verteilers. Wer das nicht macht, macht administrativ was falsch. Auf einem gut konfigurierten system kann niemand an 200 adressate eine mail senden, dazu sind verteiler da.

Wer diese weitreichenden verteiler nicht restriktiv behandelt handelt einfach nur dumm. Dass solche Kettenmails losgetreten werden ist nichts neues und man sollte seine lehren längst daraus gezogen haben.

Für diese art nachrichten welche du aus deinem persönlichen nutzungsumfeld nennst bietet sich ein dedizierter verteiler an den nur du + personen in ähnlicher position/tätigkeit mails senden dürfen. Wenn die Empfänger in weiten teilen AUCH an den verteiler senden dürfen, macht ihr prozesual etwas falsch bzw ist ein designfehler in eurer umgebung.
 
@bear7: Sowas macht man mit Verteilerlisten, wo der Empfänger nur den Absender sieht. Unter Microsoft Exchange nennt man das "Distribution List", werden einfach im AD angelegt, und die Mitglieder werden genauso befüllt, wie alle anderen AD-Gruppen.

Und wenn man das nicht hat, nutzt man statt das "An" Feld eben BCC.

Das ist also letztendlich ein Bedienungsfehler des Absenders der ursprünglichen Verteiler-Mail.
 
@0711: Das ist ja auch so konfiguriert. Aber man kann es eben nicht nach reiner Zahl begrenzen. Es gibt bestimmte Verteiler, an die eben nur bestimmte Personen senden dürfen. So kann niemand einfach an "All Employees" versenden, mal von Satya und ein paar wenigen anderen abgesehen.

Aber: es gibt eben auch eine ganze Reihe durchaus großer Verteiler, an die zumindest jeder im Verteiler auch versenden kann. Nimmt man dann in eine Mail mehrere solcher Verteiler auf, kann die Zahl schnell sehr groß werden.

Insofern würde ich widersprechen, dass es schlecht konfiguriert ist. Schlecht war in dem Fall nur, dass der Absender ein Reply All überhaupt zugelassen hat. Das kann nämlich jeder einfach einschränken, was man bei einer solch großen Zahl an Empfängern grundsätzlich tun sollte. Man könnte es also als Versagen des Absenders bezeichnen. Zusätzlich muss man aber auch sagen, dass sich die Empfänger blöd angestellt haben, denn es gehört zum kleinen Einmaleins, dass man bei solchen Mails eben nicht wieder an alle antwortet, dass man nicht an alle antworten soll. Aber da denken viele eben nicht weiter als bis zu ihrer Nasenspitze ;-)
 
nur weil man auf alle antworten klickt, wird nicht gleich jeder mitarbeiter im adressbuch angeschrieben.....da hat jmd die mail vorher schon an einen falschen bzw. zu großen verteiler adressiert... passiert aber in jedem konzern mal - hab bereits in 3 dax unternehmen gearbeitet in denen das exakt so gelaufen ist....
 
@slashi: In großen Organisationen gibt es innerhal der Domöäne problemlos den weg, allen was zu schicken.
 
@densch: es gibt den weg, aber wenn du auf "alle antworten" klickst, werden nur die angescrieben, die in an, cc und bcc sind...nicht mehr und nicht weniger....und schon gar nicht uebernimmt er "automatisch" das kompeltte adressbuch ins an.....also nein, es ist ohne vorheriges versagen nicht möglich...
 
@slashi: Wenn die, die vorher auf bcc waren, in der Antwortmail erscheinen, läuft irgendwas ganz gehörig schief.
 
@Breaker: ups, stimmt....mea culpa :D
 
@densch: Ich denke es ist wohl jedem Klar, dass sowas immer damit anfangen muss, dass ein Mitarbeiter irgendeinen falschen Verteiler adressiert. Ändert aber nichts daran, dass sowas nicht gehen darf. Solche Verteiler existieren zwar, sollten aber nicht für Alle benutzbar sein. Natürlich braucht man Sie für firmenweite Informationen (wie z.B. Aktuell bei Corona) aber das Recht, solche Verteiler zu adressieren solle nur ein sehr beschränkter Personenkreis haben, der den Verteiler natürlich nur per BCC ansteuert.
 
@slashi: spannenderweise kann es sogar einen anzeigepflichtigen Datenschutz-Verstoss darstellen. Ist einem Kunden passiert. 1000 Adressen in das To-Feld kopiert (natürlich versehentlich) und das wurde verschickt. Musste als Datenschutz-Verstoss an die Datenschutz-Behörde gemeldet werden. Aber natürlich gab es keine Strafe.
 
Ist vor etwa einen Jahr auch bei uns im Unternehmen (ca.4000 MA) passiert. War äußerst unterhaltsam. Eine Mischung aus Leuten, die komplett verwirrt sind und antworten, dass sie das Thema nicht kennen und/oder aus dem Verteiler genommen werden wollen, 20 Leute, die sagen, dass man bitte nicht an Alle antworten soll und ein paar junge Kollegen, die mit Autos und Hunden antworten. Und jeder antwortet natürlich an Alle.

Resultierte in etwa 150 Mails bevor es sich gelegt hatte. Plus die 100te von Abwesenheitsmeldungen, die sich alle eingefangen haben, die allen geantwortet haben. Kann mir vorstellen, dass es danach ein gründliche Evaluierung der Rechte gab, wer solche Verteiler nutzen darf. Will garnicht wissen, wie sich das bei 50K Mitarbeitern verhält.
 
Jap, ist vor wenigen Wochen auch bei uns passiert. Waren auch hunderte Mails, die jeweils an mehrere Verteiler mit jeweils zig-tausend Adressaten gingen.
 
Wundert mich n bisschen, dass sowas bei MS passiert. In meinem alten Unternehmen durfte man z.B. gar nicht an alle schreiben, da wurde bei einer Mail an Alle automatisch eine Mail an die IT ausgelöst, die das dann entweder freigegeben hat oder eben verworfen. Dann kommt sowas auch nicht vor.
 
Die "großen" Mailverteiler sind bei uns limitiert, dürfen also nur von handverlesenen Personen angeschrieben werden. Das hindert aber manche Leute nicht daran, sich die Dutzende kleinerer Verteiler zusammen zu klicken und damit dennoch einige Hunderte von Mitarbeitern auf einen Streich anzufunken ... nunja.
Das ist dann aber Absicht und geht zumindest nicht mehr aus Versehen - und weil das einiges Fleißes bedarf, passiert es nur sehr, sehr selten :)
 
Ist bei mir im Betrieb auch mal passiert. Und das mit nem Anhang der 150MB groß war.(Die Größe wurde danach begrenzt)
War Lustig weil die meisten das morgen fast Zeitgleich abgerufen haben( Oder es versucht haben :-) )
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