Apple Pay lahmt: Raiffeisenbanken verschieben, Sparkasse beteuert

Deutsche Banken tun sich sehr schwer mit der Einführung von Apple Pay. Jetzt haben die Volksbanken und Raiffeisenbanken angekündigt, dass man mit der technischen Umsetzung noch bis nächstes Jahr braucht. Sparkasse und Commerzbank wollen in dieser ... mehr... Apple, Kreditkarte, Bezahldienst, Mobile Payment, Apple Pay, Apple Card, Goldman Sachs Bildquelle: Apple Apple, Kreditkarte, Bezahldienst, Mobile Payment, Apple Pay, Apple Card, Goldman Sachs Apple, Kreditkarte, Bezahldienst, Mobile Payment, Apple Pay, Apple Card, Goldman Sachs Apple

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Ich glaube gerade die Volksbanken sollten aufpassen. Hohe Kontoführungsgebühren, teure Kreditkarten, mangelnde Automatenversogung bzw. Abhebegebühren für Bargeld bei Fremdbanken... oh oh oh... fehlende Innovationen... ob man nun Apple Pay mag oder nicht, aber was spricht für junge Leute eigentlich dafür, bei der Volksbank zu bleiben. Wer son Konto einmal gewechselt hat, der kommt nicht unbedingt zurück...
 
@RollinCHK: Ein großteil ist halt einfach Faul, da wird das Konto genutzt, was die Eltern einem schon als Kind eingerichtet haben. Mir sehr unverständlich, aber von dieser "Sorte" Menschen gibt es noch zu Hauf in DE. Sind die gleichen die einen 60€ Telekom Vertrag zahlen weil Ihnen alle anderen Anbieter "dubios" erscheinen.
 
@RollinCHK: Sparkasse ist auch nicht besser und von der Landesbank bin ich auch aus ähnlichen Gründen weg. Leider scheint es noch immer üblich zu sein, dass ich dafür zahlen soll, dass die Banken mit MEINEM Geld verdienen dürfen.

und Banken können an Einlagen gut verdienen über Kredite und Aktien.
 
@pcfan: Sehr richtig! Darüber rede ich mir seit vielen Jahren den Mund fusselig. Die häufigste Antwort auf mein "Warum?" ist "Weil ich einen Ansprechpartner vor Ort habe." 90% nutzen doch ihr Girokonto nur zum Geld parken, abheben und bezahlen. Wofür zum Teufel braucht man als normaler Girokonto-Nutzer einen Bankschalter oder Kundenbetreuer? Zum Geld vorzählen? Je nach Bank findet sich auch immer ein passender Geldautomat und mit den kostenfreien VISA-Karten vieler Banken kann man weltweit gebührenfrei Geld abheben, egal, wo...nur Verbrecher...äh...Sparkasse darf es nicht sein. Alles andere wird online erledigt und wenn nicht immer so eine Panik in den Medien geschoben würde, wären auch Opa Rudi und Oma Gertrud längst an Bord...das nötige Smartphone oder Tablet gabs ja vor 3 Jahren schon von den Enkeln zu Weihnachten geschenkt.
 
@tommy1977: Ja, wenn man nicht mehr als ein Girokonto fürs Leben braucht, dann hast du Recht. Es existieren aber auch Leute, die z. B. Eigentumswohnungen "besitzen", die sie abzahlen müssen, sich versichern wollen, vielleicht was beiseite legen wollen, etc., etc., aber selbst keine Ahnung von der Materie und/oder auch kein wirkliches Interesse an diesem furztrockenen Finanzkram haben. Ich bin z. B. so einer. Und weißte was? Meine Beraterin bei der Volksbank, die 200 Meter von mir entfernt eine Filiale hat, hat mich in diesen Dingen - so meine ich - gut beraten.

Beispiel: sie hat meine Versicherungen durchgeguckt und mir geraten, was ich kündigen oder zu einem anderen, günstigeren Anbieter mit besseren Leistungen wechseln soll. Dann wurde mir im Sommer mein Fahrrad geklaut, und dank der Beratung war in der neuen - günstigeren - Hausratversicherung das Fahrrad mit vollem Neuwert (und ohne Rückfragen, ob abgeschlossen oder nicht) enthalten, so dass ich für mein 4 Jahre altes Rad den Vollpreis wiederbekommen habe und mir so direkt ein neues, besseres kaufen konnte, indem ich einfach ein paar Euro draufgelegt habe. Ohne die Beratung hätte ich meine alte Versicherung noch gehabt und wäre leer oder mit "Zeitwert" ausgegangen.

Ich weiß, viel Text... Wollte aber nur sagen, dass durchaus Bedarf für Filialen mit Menschen drin besteht. Wenn das bei dir nicht so ist: okay. Ich aber finde Finanzgeschichten lästig und langweilig, und habe keine Lust, mich damit tiefergehend auseinanderzusetzen. Mit Sicherheit kostet mich dieser Service mehr, als wenn ich wie du alles online selbst erledigen würde, das ist es mir aber auch wert. Für irgendwas muss die Kohle ja gut sein, die mir meine Firma jeden Monat überweist. In meinem Fall jedenfalls nicht für die Nachwelt. ;)
 
@DON666: Jop. Und dazu kommt dass das Onlinebanking (und die Smartphone-App) der Sparkasse besser ist als von Comdirect und ING.

Ich zahle bei der Sparkasse 0€ Kontoführung, und 20€ für die goldene Mastercard (die ich auch noch nicht viel günstiger gesehen habe).

Die Versicherungen im Paket sind nur 8€ im Jahr teurer als das günstigste Online-Angebot - und der Sparkassen-Mensch meldet sich von alleine jedes Jahr und sagt "da geht was, dort können wir was machen".
 
@DON666: Ist ja schön und gut, wenn du Versicherungen & Co. bei deiner Hausbank hast, ich sprach aber lediglich davon, dass Menschen freiwillig Geld dafür bezahlen, dass Banken mit dem Geled widerum Geld verdienen. Ich meinte schlichtweg die Kontoführungs- undTransaktionsgebühren. Womit sind diese gerechtfertigt? Wenn man es mal durchrechnet, zahlen viele freiwillig dafür, dass das eigene Geld verwahrt und für Bankenzwecke vermehrt wird. Zinsen gibt es schon längst keine mehr aufs Girokonto. Ich zahle seit Ewigkeiten keinen einzigen Cent mehr für mein zwingend notwendiges Girokonto (Gehalt) und kann verstehen, wenn sich nicht allzu wenige die alte Lohntüte zurückwünschen.
 
@tommy1977: Wie gesagt, wenn's "nur" darum geht, kann ich dir nicht widersprechen. Aber da ich halt alles mögliche über die Bank laufen lasse, "erkaufe" ich mir halt diese Bequemlichkeit durch die Kontogebühren. Ist bei mir halt auch so wie bei Bautz, dass die sich proaktiv bei mir melden, wenn für mich irgendwo was zu verbessern ist.
 
@RollinCHK: Ganz einfach - Service!
Und mittlerweile kenne ich auch viele junge Menschen, denen das wieder wichtiger wird.
Klar hat man Kontoführungsgebühren. Aber im Endeffekt geht es um das Gut was einem das Leben in der heutigen Gesellschaft ermöglicht. Und da möchte man eifnach keine Probleme haben. Die Menschen kennen einen beim Namen und können einem einfach und schnell helfen. Und geht es mal um neue Verträge, Konten, Karten, Probleme, Darlehen oder was auch immer - diese Menschen kennen einen und man muss ich nicht durch verschiedene Hotlines telefonieren oder sich auf schlechte Auskünfte von unfähigen und unbekannten Mitarbeitern verlassen. Und für den Fall, dass man mal in Bedrängnis kommt, kann man auch da auf Hilfe hoffen. Viele die ich kenne sind aus solchen Gründen wieder zu den kleinen Banken gewechselt. Und bereuen es in keinem Fall. Klar. Wenn man da nur sein Geld hortet und das feste Gehalt sowie Ausgaben des täglichen Lebens davon rauf und runtergehen, sonst aber nichts passiert, dann spielt die Bank an sich kaum eine Rolle. Menschen die etwas mehr Bewegung auf dem Konto haben sind mit einem vertrautem Mitarbeiter als Ansprechpartner deutlich besser beraten.
 
@TassenPeter: Was du hier ansprichst beschäftigt mich schon seit langer Zeit. Das Argument Service und persönlicher Ansprechpartner kommt so oft. Ich halte das für eine Farce. Bei Banken und Versicherung wird so oft auf Partner, vielleicht sogar Kumpel gemacht. Jeder kennt dich beim Namen, dein Hund ist ja eh der beste. Aber sobald es bei der Versicherung zu einem Schadensfall oder bei der Bank zu einem Engpass kommt wird eben der absolute Standard gefahren, der den jeder kennt. Ich glaube hier halt wirklich an eine in die Jahre gekommene Masche. Das heisst jetzt nicht, dass alles Online stattfinden muss und somit besser ist! Ich glaube aber wir fallen hier alle ganz gerne auf etwas rein das im Ernstfall so gar nicht da ist. Der freundliche Mann, die freundliche Frau aus der Nachbarschaft :)
 
@Matico: Also ich war hier bisher (hatte letztes Jahr einen Unwetter-Schaden am Haus, Gartenmöbel durchs Fenster) sehr zufrieden, es wurde nicht versucht sich rauszureden. Ich hatte nichtmal damit gerechnet, dass sie das zahlen, weil ich das Gartenmöbel einfach draußen vergessen hatte.
 
@Matico: Natürlich kann man diese Bedenken verstehen. Viele Banken, Firmen, Versicherungen werden sicher nur ein freundliches Gesicht aufsetzen. Sobald dann aber etwas passiert lassen sie einem im Stich. Schließlich kann man so gute Geschäfte machen.
Das jedoch zu generalisieren und alle über einen Kamm zu scheren halte ich für falsch. Es gibt sie noch, die Banken und Versicherungen mit gutem Service und guten Mitarbeitern. Institutionen die freundlich zu dir sind und sich auch im Krisenfall beweisen. Und solche Läden sollte man immer unterstützen. Genau wie beim Warenhandel auch. Klar gibt es einige Fachgeschäfte die teurer sind als so mancher Onlinehandel. Aber wenn man mal Hilfe oder Beratung und Service braucht sind diese lokalen Anbieter manchmal genau das richtige. Besser als eine anonymisierte Hotline oder eine maschinelle Abfertigung. Manchmal ist das bisschen Geld was man für nen Konto bei einer solchen Bank zahlt gut angelegt. Und das kann ich auch aus eigener Erfahrung bestätigen. Und im Endeffekt haben die davon ja auch etwas. Evtl. räumen sie dir dann zwar etwas ein was laut Vorschrift eigentlich nicht geht. Wo andere Banken dich schon lange rausgeschmissen hätten. Aber wenn es gut geht haben sie einen absolut treuen Kunden gewonnen der um so mehr dieser Bank sein Geld anvertraut. Menschlichkeit ist auch bei Geldgeschäften alles andere as unwichtig. Und wenn man wirklich dazu übergeht das alles nur noch online zu machen wird das flöten gehen. Was viele Möglichkeiten verbaut. In meinen Augen sollte man das nicht blind unterstützen weil es einen mal ein paar Euro weniger im Jahr kostet.
 
@TassenPeter: Ich will dir das nicht aus- und vor allem auch nicht alles oder alle schlecht reden. Im Gegenteil, natürlich gibt es tolle Dienstleister mit netten MitarbeiterInnen, online und offline. Ich stelle nur diese Art, dieses "das Gesicht aus der Nachbarschaft, ihr gaaaanz persönlicher Ansprechpartner" in Frage. Ich denke das ist nichts weiter als eine aus einer Schulung übernommenen Art und Weise. Fakten und Leistungen im Ernstfall, das zählt. Wenn du dich da gut aufgehoben fühlst dann ist das super, ich werde dir das niemals ausreden. Ich glaube halt nur nicht an den Mehrwert des persönlichen Kontaktes, einfach weil den MitarbeiterInnen ganz klar vorgegeben ist was sie dürfen und was nicht - egal wie oft sie dich persönlich schon gesehen und deinen Hund gestreichelt haben.
 
@Matico: Ja. Ich denke das ist leider auch kein Konzept mehr, welches heute unbedingt von Vorteil ist. Aber wo ich noch widersprechen möchte. Klar haben Mitarbeiter vorgaben bei dem was sie tun. Schließlich gehören sie auch nur einem System an. Viele haben auch nur bestimmte Schulungen mitgemacht und halten sich eifnach an Vorgaben um nichts falsch zu machen.
Doch das sind nicht Alle. Und es gibt auch Mitarbeiter mit Spielraum. Und das kann bei gut bekannten Kunden auch schon sehr weit gehen. So weit, wie es sonst sicher niemand mitgemacht hätte der einen nicht kennt. Und einem damit im Endeffekt den Arsch retten oder etwas extrem vereinfachen was einem auch viel Zeit und Geld spart - obwohl es nicht ganz den Schulungen entspricht. Und wenn man sowas findet hat das Prinzip des lokalen Dienstleisters eindeutig seine Berechtigung . Dann ist es auch authentisch und hilfreich.
Und daher denke ich schon, dass deine Sicht etwas zu verallgemeinert ist. Klar - wer zur Postbank und Co geht wird das nicht bekommen. Aber es gibt ja auch noch andere Dienstleister ;) Davon ab. Diensleistung lohnt sich für viele nicht mehr weil die Menschen eben alles immer billiger wollen und nicht bereit sind für guten Service zu zahlen. Dann bekommt man halt die Damen bei der Sparkasse oder sonstwo die einem das gleiche erzählen was man auch online findet. Würden alle bereit sein für guten Service zu zahlen, sähe das eventuell anders aus. Und auch das ist für mich ein Grund gute Dienstleister IMMER zu unterstützen. Denn nur wenn diese Arbeit auch gewürdigt wird, wird der Mitarbeiter es Dir danken.
Und das kann man wirklich auf alle Bereiche ausweiten. Man soll zwar nicht stumpf für irgendwelche Mitarbeiter zahlen. Aber es gibt Dienstleister, bei denen ist es das eindeutig wert. Und das nicht nur wegen des guten Gefühls.
 
@TassenPeter: Ich denke wir sehen das eigentlich alles ziemlich ähnlich. Ein guter Austausch war das :)
 
@Matico: Das winfuture Forum ist ein merkwürdiger Ort. Freundliche Menschen und passende Kommentare. Das ist man doch im Internet nicht gewohnt ;)
 
Nicht Apple Pay lahmt, sondern einige deutsche Banken. Ich nutze seit 2 Monaten Apple Pay mit der ING DiBa und möchte es nicht mehr missen. Besonders in Verbindung mit der Apple Watch brauche ich mein Portmonee nur noch beim Bäcker oder an der Imbissbude.
 
@-=|Sneaker|=-: Derweil kann man in Hamburg am HBF auch bei den ersten Bäckern mit NFC bezahlen, geht also langsam voran...
 
@neulich: Tauschen sie in Deutschland so langsam die Terminals aus? In Österreich ist man das schon länger gewohnt (die Sparkasse startete 2013 dort mit NFC integrierten Bankomatkarten)
 
@wertzuiop123: Deutschland ist digitales Hinterland. Wenn von einem beliebigen anderen europäischen Staat zurück nach Deutschland kommt, fühlt es sich jedes mal wie eine Zeitreise zurück in die 90er an.
 
Warum zahle ich eigentlich hohe Kontoführungsgebühren, damit meine Bank Unterstützung für einen Dienst implementiert, den ich gleich doppelt nicht will (Zahlen mit dem Handy und beschränkt auf Apple-Geräte)
 
@DRMfan^^: Auf Android gibt ja auch Alternativen: Google Pay, Samsung Pay etc...
Und mit Karte kannst Du ja weiterhin bezahlen, das wir einem ja nicht genommen, sondern nur die Möglichkeiten erweitert.
 
@neulich: Ja. Aber die Umsetzung kostet Geld, das von meinen Kontoführungsgebühren bezahlt wird.

(Und auch unter Android will ich keine Zahlungen abwickeln)
 
@DRMfan^^: die unverschämten Kontoführungsgebühren von Sparkasse und Co. hast du bereits lange vor der Ankündigung von Apple- oder GooglePay bezahlt. Also nicht daran festmachen, sondern eher am Bürokratie-Wasserkopf und spekulativen Geschäften sowie unnötigen Ausgaben für irgendwelche Sponsorings
 
@rico_1: Du meinst die ganzen 0 Euro?
 
@Bautz: Arbeitslose sind davon befreit
 
@Bautz: Abwarten bei mir waren es auch mal 0€, dann 99ct und dann zuletzt 1,99€ mit 9ct je Lastschrift. ;)
 
@GeilsteTyp: Ich zahle auch 0, mit Job.
 
@Odi waN: Das einzige was bei mir was kostet ist das einlösen von Schecks und manuelle Überweisungsträger.
 
@Bautz: Dann bist du wohl bei einer der wohl sehr wenigen Ortsgruppen, die nicht mehrere € Gebühr verlangt im Monat. Oder du fasst "&Co" zu weit.
 
@Bautz: < 25 Jahre?
 
@GeilsteTyp: Lange ists her. Ich gehe streng auf die 35 zu.
 
@Bautz: tja, dann hast du Glück. Kontoführungsgebühr zuletzt bei "unserer" Sparkasse 7€/Monat + 99ct ab der 5. Überweisung für jede weitere. Dazu 20€ für die Kreditkarte. Dafür eine hilfsbereite Telefonhotline deren Standartspruch war "das müssen Sie bitte mit den Kollegen in ihrer Filiale klären" - zum Glück war meine Filiale eben die in welcher auch die Hotliner saßen. Wenn man sich dann mal durchgerungen hat in die Filiale zu fahren hieß es warten, da gefühlt 3/4 der Berater/innen in "Kundengesprächen" waren. Dumm nur das die alle irgendwie aus einer Tür zurückkamen und nie ein Kunde dabei war. Oder man hat mindestens eine Woche vorher einen Termin ausgemacht. Schneller würde auf Grund des hohen Aufwandes derzeit nicht gehen.
Und als Krönung wurden zum Schluß die Geldautomaten von 20 bis 7:30 Uhr abgeschaltet. Verständlich, wer braucht auch nach Geschäftsschluss noch Bargeld...

Und wie gesagt, das war bereits bevor Google- und ApplePay überhaupt angekündigt wurden.
 
@rico_1: Ich geb online einfach an dass ich gerne nen Termin möchte und gebe bis zu 3 mögliche Termine für mich an. Wenige Minuten später bekomme ich ne Outlook-Einladung mit der Terminbestätigung.

Ich denke es kommt aber immer auf den Berater an, wie weit der schon im 21. Jahrhundert angekommen ist.
 
@DRMfan^^: Wenn du denen ein Brief schreibst und alles genau erklärst warum du Fortschritt doof findest und so werden die sicher das Projekt sofort einstellen!
 
@DRMfan^^: Ganz ehrlich: https://www.check24.de/girokonto/es zwingt dich niemand bei deiner Bank zu bleiben genauso wenig wie deine Bank von dir nicht gezwungen werden kann, voll und ganz deinen Erwartungen zu entsprechen. Aber du hast ja zum Glück die freie Wahl.
 
@LoD14: Ob es noch banken gibt die kein Onlinebanking anbieten?
 
Nach diesem dämlichen Urteil zur Freigabe der NFC Schnittstelle lassen die sich vermutlich extra Zeit. Bis sie irgend einen eigenen Schrott zeitnah zu Apple Pay ausrollen können. Am besten noch vor Apple Pay, um möglich viele in ihre Lösung zu locken.
 
@LoD14: Meistens sind solche Lösungen aber dann typisch deutsch gehalten, also unkomfortabel, bürokratisch, langsam und evtl. sogar buggy...

Ich nutze Apple Pay schon seit den Anfangstagen in Verbindung mit ner American Express Karte. Das ist so herrlich komfortabel, gerade wenn man unterwegs ist und vielleicht im Sommer nur n Fünfer für n Eis in der Tasche hat. Das Handy hat man halt immer dabei, wenn man vielleicht doch noch was einkaufen möchte in der Stadt, steht dem dann nix im Wege. Datenschutz, US-Konzern, alles schön und gut und mir voll bewusst. Abgesehen davon empfinde ich Apple Pay als sicher. Kommt mein iPhone weg, kann damit Niemand was anfangen, im Sinne von bezahlen. Verliere ich meine Kreditkarte, kann der Dieb / Finder zumindest n paar Mal kleine Einkäufe kontaktlos bezahlen, bis ich die Karte gesperrt habe.
 
@RollinCHK: Für die Kontaktlosen Käufe haftet aber nicht der Nutzer, da die Bank ihn nie gefragt hat, ob er das so möchte. Ob jetzt Händler, Zahlungsdienstleister oder Bank im konkreten Fall haften kann ich dir aber nicht sagen.
 
@DRMfan^^: Na ja lassen wir die Haftung mal außen vor, in jedem Fall kann mit dem Telefon oder ner Aplle Watch erst mal Niemand bezahlen, der nicht befugt ist.
 
@RollinCHK: Kann mich da nur auf deine Aussage verlassen - hätte erwartet, dass auch da Kleinbeträge nicht (sofort/immer) Entsperrung/ Freigabe erfordern.

Andererseits muss ich mit meiner Kreditkarte auch bei EMV-Zahlung für 5€ eine PIN eingeben, kontaktlos für größere Beträge jedoch keinen zweiten Faktor (Wissen) verwenden.
 
@DRMfan^^: Es gibt zwei Möglichkeiten zur Bezahlung mit dem iPhone:

1. Man hält das Telefon ans Terminal, die Wallet App öffnet sich, man bestätigt das Ganze per Touch ID / Face ID / Gerätecode.

2. Das Telefon ist gesperrt, man drückt zwei Mal hintereinander auf die Seitentaste, die Wallet App öffnet sich, man bestätigt per Face ID / Touch ID / Gerätecode und kann das Telefon dann wenn die Kassiererin im Supermark den Betrag nennt das iPhone wie ne Kreditkarte auch ans Terminal halt und fertig. Bei größeren Beträgen wird zusätzlich die PIN der hinterlegten Kreditkarte verlangt, die am Terminal eingegeben werden muss.
 
@DRMfan^^: Meiner Schwester ist mal in den USA in der UBahn ihre Kreditkarte geklaut worden. Wir haben es recht schnell gemerkt. Trotzdem war sie in der Zeit (~30 Minuten bis zur Sperre) schon für über 100$ benutzt worden. Sperren an der Hotline bei dem schlecht gelaunten Mitarbeiter, der mitten in der europäischen "Nacht" arbeiten musste, hat gefühlt ewig gedauert. Es war zum kotzen. Ein geklautes iPhone wäre schneller gesperrt gewesen und hätte sowieso erstmal geknackt werden müssen. Und hinterher gabs dann noch hickhack mit der Bank, weil die Hotline alle Karten auf ihren Namen bei der Bank gesperrt hatte, nicht nur die geklaute KK.
 
@LoD14: Das geklaute iPhone an sich zu ersetzen hätte aber auch mehr als die 100$ gekostet, selbst wenn sie am ende darauf sitzen geblieben wäre. Aber genau das verschweigst du leider: Wer hat am Ende die 100$ getragen? und waren das kontaktlose Transaktionen ohne PIN?
 
@RollinCHK: Also die Sparkassen-App auf Windows10m und Android lassen dich sehr bequem mit NFC zahlen. Funktioniert im prinzip genauso wie mit Apple Wallet, nur mit leicht rötlicherer GUI.
 
@LoD14: Das Urteil ist in der Tat absolut dämlich, untergräbt es doch ein wichtiges Key Feature von Apple Pay. Man kann zur Zeit nicht sicherer zahlen als mit Apple Pay. Keine Karte, keine andere digitale Zahlungsart bietet dir die Sicherheit an der Kasse. Und das hat eben nicht nur aber auch mit der geschlossenen Schnittstelle zu tun.
 
@Matico: Das sehe ich genauso. Außerdem gabs doch vor einiger Zeit mal nen Fernseh-Bericht im SWR. Da ist Jemand zu Testzwecken mit nem mobilen Bezahlterminal los gezogen und hat bei Leuten testweise Geld von den NFC-fähigen Karten abgebucht. Das war recht interessant, wenn auch nicht praxisnah. Krass war allerdings, dass man normalerweise immer sagt, hat man zwei NFC-Karten in der Geldbörse ist keine Abbuchung möglich, weil sich die Karten gegenseitig blockieren. Dem ist nicht so. Die haben am Ende etliche Karten übereinander gelegt und von der untersten Karte wurde der Testbetrag abgebucht. Klar, Geldbörse mit NFC Schutz verwenden und gut ist, aber mit nem iPhone passiert mir das zunächst mal nicht.
 
@RollinCHK: Es geht bei sowas nicht nur um die Fakten sondern auch um das Gefühl. Die Irrationalität beim digitalen Bezahlen konnte man im Gespräch immer mit Apple Pay begegnen. Das wird jetzt ein bisschen anders. NFC Diebstahl ist auch sowas. Funktioniert in der Praxis natürlich nicht, dennoch kauft sich jeder so ne geschützte Geldböre.
 
Ich nutze als Sparkassenkunde indirekt überein Konstrukt seit Juni Apple Pay.

Apple Pay läuft über eine Prepaid-Kreditkarte von Revolut, diese wird mit einer echten Kreditkarte von Santander aufgeladen. Die Kreditakrte von Santander wiederum würde über mein Girokonto bei der Sparkasse abgerechnet.

Zuerst wollte ich nur mal testen, aber weil es so schnell bequem und ich feststellen das die Akzeptanz sehr gut ist(Faktisch jeder POS Terminal mit NFC Schnittstelle) ist mehr draus geworden.
 
@ibecf: Wozu die Santander Karte dazwischen?
 
@Matico: Sekundenschnelles manuelle aufladen und Auto-Aufladen mit Revolut geht am nur mit hinterlegter anderen Kreditkarte. Sonst müsste ich die Revolut Kreditkarte immer per Überweisung an eine IBAN aus Großbritanien aufladen.
 
@ibecf: Ginge das nicht auch mit Sparkassen-KK?
 
@Bautz: Bei der Sparkasse kostet die KK aber was, bei der Santander ist sie kostenfrei, das wird der Grund sein.
 
@ibecf: Es wäre glaube ich einfacher gewesen einfach ein Konto bei N26, der DKB o.Ä. zu eröffnen und einen Dauerauftrag auf das dortige Konto zu erstellen. Dann sind auch nicht so viele Finger im Bezahlvorgang.
 
@Cheeses: Ich habe mich halt für die Konkurrenz Revolut entschieden, hat auch nur 2min gedauert.
 
Liebes Winfuture-Team! Mir scheint dass mein Kommentar, der einen flammenden Appell für das Bargeld enthielt, entfernt wurde. Bei Artikeln über Zahlmethoden in Allgemeinen ist es nicht unbedingt eine Themenverfehlung, für die Bargeldzahlung eine Lanze zu brechen. Also versteh ich das nicht ganz.
 
@mmode7m8: Thema Geld und Bezahlung, das Entfernen ist für mich auch unverständlich.
 
@mmode7m8: Vor allem, da Bargeld ein wichtiger Bestandteil des unabhängigen Zahlsystems ist. Das einzig wirklich anonyme und auch wirklich unabhängige. Karten kann man sperren, aufspüren, nachverfolgen und die Aktivitäten speichern. Mit Bargeld schon schwerer. Und es gibt genug Institutionen die würden sich freuen ein billiges und so kontrollierbares System wie Karten als einziges Zahlungsmittel zu haben. Da sollte man sich doch schon Gedanken machen, ob man das wirklich möchte.
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