Billiganbieter bekommen Probleme: EU plant ein Recht auf Updates

Auf EU-Ebene soll demnächst der Verbraucherschutz gestärkt werden. Wie aus den Eckpunkten hervorgeht, die jetzt vom europäischen Parlament und dem Rat vereinbart wurden, sollen erstmals auch Regelungen für digitale Systeme eingeführt werden. mehr... Eu, Europa, Europäische Union, Parlament, EU-Parlament, Flagge, EU-Flagge Bildquelle: Erich Westendarp/CC0 Eu, Europa, Europäische Union, Parlament, EU-Parlament, Flagge, EU-Flagge Eu, Europa, Europäische Union, Parlament, EU-Parlament, Flagge, EU-Flagge Erich Westendarp/CC0

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Endlich etwas sinnvolles von der EU. Das kann uns alle freuen, denn es stärkt auch die die nicht so viel Geld zur Verfügung haben.
 
@MurdocX: Ob es die Leute stärkt, die wenig Geld haben muss sich zeigen. Ich würde eher sagen nein, da wie ja im Artikel steht, wird der Support bei der Preisgestaltung mit berücksichtigt. Ich behaupte jetzt einfach mal, dass wenn dieses Gesetz wirklich so kommen sollte, es kaum noch so viele "billiganbieter" geben wird.
 
@winman3000: wo kommt eigentlich die Auffassung her, dass Gesetze nur auf die Ärmsten einer Gesellschafft zugeschnitten sein müssen? Es gibt zudem viele Anbieter mit Android One, die sehr günstige Geräte mit Update-Garantie im Angebot haben.
 
@FuzzyLogic: Das habe ich nie behauptet. Die Auffassung kam von MurdocX. Grundsetzlich hat dieses Gesetz erst einmal nichts mit der Preisgestaltung zu tun, sondern nur mit einer Update-Verpflichtung. Das wird sich aber (denke ich) mehr oder weniger auf den Preis auswirken. Und wer sagt denn, ob es dann Updates auf jeweilige Major-Versionen geben wird? Würde ja reichen, wenn es nur die relevanten Sicherheitslücken stopft.
 
@winman3000: Wieso ist man der Meinung Software und Betriebssystem müssen kostenlos sein? Was nichts kostet ist nichts wert, das sieht bei Android doch ganz gut.
 
@winman3000: "Und wer sagt denn, ob es dann Updates auf jeweilige Major-Versionen geben wird? Würde ja reichen, wenn es nur die relevanten Sicherheitslücken stopft."
Keiner sagt das. Wenn die Sicherheitslücke auch so geschlossen werden kann, dann reicht das ja auch.
 
@winman3000: Nicht unbedingt. Wenn man schon bei Huawei beim Y300 so dämlich war und selbst für die Heartbleed SSL Lücke damals keinen Patch lieferte. Eigentlich hätte es gereicht den Patch zu nehmen und einzupflegen. Aber selbst dafür waren sie sich und mal ein Praktikanten damit beauftragen zu fein. Nein so was darf einfach nicht mehr sein, wenn man schon von google die Patches frei Haus geliefert bekommt um sie nur noch einzuspielen. Das sollte doch mit minimalen Kosten möglich sein. Man darf halt sein System nicht so verbasteln das diese Patches nicht mehr treffen.
 
@winman3000: Im Grunde sollte es gerade die Leute stärken, die nicht so viel Geld haben, denn gerade die können es sich nicht leisten, sich jedes Jahr bzw. spätestens nach Bekanntwerden von Sicherheitslücken ein brandneues Smartphone zu kaufen, welches letzten Endes doch nur wieder veraltete Software nutzt.
Man muss bei sowas auch zwischen "billig" und "billigst" unterscheiden.
 
@winman3000: Nach dem Argument kannst du genauso gut den Tüv abschaffen. Wäre so viel einfacher, wenn man sich eine Karre mit kaputten Bremsen günstig kaufen und damit auch fahren dürfte. Ist doch wäsch, ob man die Allgemeinheit gefährdet, hier werden Leute ohne Geld abgestraft! Wer unsicheres Zeug am Internet betreibt, gefährdet die Allgemeinheit. Sicher nicht (direkt) Leib und Leben, aber die wirtschaftliche Schäden durch IoT-Botnetze sind nicht zu verachten.
 
@MurdocX: Absolut was hat die EU je für uns getan:

https://youtu.be/S5h5RJpiKsw
 
@PeterZwei: Na gut, abgesehen von Sanitäranlagen, medizinischer Versorgung, Bildung, Wein, der öffentlichen Ordnung, Bewässerung, Straßen, einem Frischwasser-System und dem Gesundheitswesen, was hat die EU je für uns getan?
 
@MurdocX: Genau - mit einer die schönsten IT Nachrichten der letzten Monate. Und man schont die Umwelt, weil vieles einfach wegen Inkompatibilität oder weil es ein Sicherheitsrisiko ist bislang schneller entsorgt wurde.
 
@MurdocX: Was sollen solche Kommentare wie Endlich was sinnvolles von der EU?
 
@Kendobaron: Weil hier nur Halbwissen herrscht.
 
@MurdocX: Vorsicht wir Sprechen von der EU welcher wir so richtig dämliche dinge zu Verdanken haben und auch die DSGVO die in ihrer Form völlig an der Realität vorbei ist.
Klar hat die EU schon sinnvolle Ideen gehabt wie Vereinheitlichung der Ladekabel.
Meine Befürchtung wird sein das man hier sehr wage und ungenau bleiben wird dabei wäre es völlig einfach zu Formulieren.
In etwa so: Jedes Gerät mit Funktechnologie oder Netzwerkzugang muss über einen Zeitraum von Mindestens 5 Jahren mit Sicherheitsupdates Versorgt werden.
Ab dem Zeitpunkt wo der Hersteller Kenntnis von einem Problem/Sicherheitsproblem hat ist er Verpflichtet innerhalb von 3 Monaten einen Update zur Verfügung zu Stellen sowie die Nutzer zu Informieren.
Zuwiderhandlung kann mit dem doppelten des Gesamtjahresumsatzes bestraft werden bei Nachweislichen Schäden trägt der Hersteller sämtliche Kosten sowie Schadenersatz.
 
Nicht immer verzapft die EU was gutes, aber hier sage ich: na endlich!
 
@winman3000: Das wird so schwammig wie das Fluggastrecht oder die tolle Datenschutzverbordnung.. hauptsache man hat "irgendetwas" (vermeintlich) reguliert...
 
@McClane: Das kannst du natürlich auch haben. Wie oben schon geschrieben, wer sagt denn, dass es auch alle Updates geben wird und nicht nur die aller nötigsten, um die Sicherheitslücken zu beseitigen?
 
@winman3000: Was aber völlig ausreichend wäre wenn Fehler und Lücken behoben werden.
Allerdings muss auch der Nutzer am Ende selber Tätig werden und Updates einspielen.
 
@McClane: Gerade das EU-Fluggastrecht ist in vielen Fällen wohl mit die Verbraucher-freundlichste Reglung, die je durchgesetzt wurde. Was auch einer der Gründe dafür sein dürfte, warum die Airlines oft nicht zahlen wollen - aber eben doch müssen^^
 
@winman3000: Was erhoffst du dir denn nun? Das Shenzen International nun ne Entwicklertruppe aufbaut um für IP Cam 1 - 99999 regelmäßige updates zur Verfügung stellt? Das Problem sind nicht die Gesetze sondern es bleiben die Nutzer die diesen Schrott ohne weitere Gedanken kaufen.

Das Weckt eventuell den ein oder anderen größeren Hersteller, aber der wird sich dann andere Wege dafür suchen. Stellt sich auchnoch die Frage ob das dann unter das freiwillige Garantierecht fällt pder eben unter die Gewährleistung wie das mit der Beweislastumkehr aussieht. Wenns in das GWL Recht fällt und es bleibt bei den 6 MOnaten ist das nichtmal das Papier wert auf den es geschrieben ist.
 
@Cosmic7110: Ich persönlich erwarte von diesem Gesetz gar nichts. Ich kaufe von Anfang an keine "günstigen" geräte.
 
@Cosmic7110: Wer sich freiwillig im Ausland was kauft, muss auch mit Problemen rechnen. Wichtig ist, dass ich meine Rechte gegenüber dem EU-Händler habe und durchsetzen kann. Ob der Händler den Schrott aus China oder USA anbieten will ist seine Sache.
 
@Cosmic7110: Solange diese Nutzer existieren, benötigt es Gesetze um diese Menschen vor den Folgen ihrer Handlungen zu schützen, da sie selbst nicht fähig sind, die Folge zu verstehen.

Natürlich kann man auch argumentieren: Der ist erwachsen, und damit für sich selbst verantwortlich, und wenn er es nicht versteht hat er Pech gehabt. <- absolut asozial. Denn das alter und die Lebenserfahrung sagen noch lange nichts über das Urteilsvermögen einer Person aus. Daher muss es Gesetze geben die diese Menschen schützen. Manchmal auch zum Leid derer die diese nicht benötigen.

Ich denke mal das die Verpflichtung mindestens 2 - 5 Jahre umfassen wird. Wenn nicht gar mehr. Denn nur so kann man die Wegwerfmentalität bekämpfen und Produkten ein längers Leben bescheren.
Würden meine Android Handys mit dem 800/801er Snapdragon noch aktuellste Sicherheitsupdates bekommen, würde ich sie weiter nutzen, denn schnell genug sind sie allemal noch.
So muss es leider ein aktuelles Modell sein, das vom Hersteller noch gepflegt wird.
 
Endlich, es war ja keinem zu erklären, warum ein 1-Jahr-altes Smartphone keinen Patch mehr zu einer kritischen Lücke bekommt.

Ich hoffe, es wird nicht nur in die Garantie sondern auch in die Gewährleistung aufgenommen, so dass Verbraucher auf jeden Fall 2 Jahre lang geschützt sind.
 
@eshloraque: Garantie und Gewährleistung ....ich glaube du bist über den Unterschied und den Umfang nicht ganz im Bilde...
 
@McClane: doch bin ich, Gewährleistung gilt EU-weit 2 Jahre, Garantie ist vom Hersteller eine freiwillige Leistung. Beide Fälle können zeitlich und inhaltlich voneinander abweichen, deswegen ist mir wichtig, dass es in beiden Fällen mit dazu gehören muss.
 
@eshloraque: Beweislastumkehr ist das Stichwort zumal die Gewährleistung nur für Fehler greift die schon vor Eigentumsübertrag vorhanden waren. Alles was anders gehandhabt wird ist reine Kulanz der Hersteller.
 
@Cosmic7110: tja, ist halt die Frage, wie man es auslegt, wenn ein Bug auftritt. Technisch gesehen hat er schon beim Verkauf existiert, bekannt geworden ist er aber eben erst nach dem Verkauf. Da braucht es eine rechtliche Entscheidung (Gesetz oder Rechtsprechung) dafür.

Genauso wie der spannende Punkt, wenn erst ein Update einen Fehler mitbringt.
 
@eshloraque: Tja, und wer wird den längeren Atem haben? Wie man damit umgeht ist aus unternehmerischer Sicht eine Strategie und keine Rechtsentscheidung ;)
 
@eshloraque: In der Garantie hat es - wie Du gsagt hast - nichts zu suchen, da diese freiwillig ist. Also kann es Teil der Gewährleistung sein, was dann den Verkäufer in die Pflicht nimmt. Aber man könnte auch in die Produkthaftung einbinden, dann wäre der Hersteller wieder dran und man braucht keinen Vertrag zwischen Hersteller und Kunden: https://de.wikipedia.org/wiki/Produkthaftung_(Deutschland)
 
@Cosmic7110: Ich schätze, dass es ganz schnell keine Strategie bleibt. Wenn die Kunden das Recht haben, wegen einem nicht gefixten Bug das Handy umzutauschen, dann spricht sich das ganz schnell rum. Alle 1 1/2 Jahre ein neues Handy ist sowieso Realität, besser wenn es auf Kosten des Herstellers geht und man sich nicht groß rumstreiten muss.
 
@eshloraque: Natürlich bleibt das ne Strategie, nimmst die Geräte halt nicht zurück, ein Bruchteil klagt, der rest motzt wenn da aber nix folgt hast du gewonnen.

Was denkst du wie sonst mit Serienfehlern verfahren wird?
 
@Cosmic7110: Und du vergisst den Teil der dann zu einem andren Hersteller wechselt. Das kann für einen billig billig anbieter dann schon mal tödlich sein.
 
@MancusNemo: Auch das ist eine sache der Strategie und davon abhängig wie sich der rest verhält :) Wir werden es sehen. Ich bleib dabei, das wird ne Luftnummer und sich nichts ändern, allein schon weil viele Produkte direkt außerhalb der EU erworben werden und somit garnicht unter das EU Recht fallen.
 
@Cosmic7110: nur, weil man auf einer ausländischen Website einkauft, heißt es nicht, dass EU-Recht nicht gilt. Das größere Problem ist die Durchsetzbarkeit.
 
@eshloraque: Was im Ergebnis aufs gleiche kommt.
 
@Cosmic7110: Beweislastumkehr dürfte kein Problem sein. Steht ja im Text dass der Verbraucher das Recht hat ein Update einzufordern oder er kriegt den vollen Kaufpreis zurück. Da gibt's nichts zu beweisen. Entweder es gibt eins oder nicht. Wie das Update aussehen wird und wie lange der Zeitraum dafür betragen wird steht auf einem anderen Blatt. Wobei ich der EU zutraue das über den ganzen Gewährleistungszeitraum auszudehnen.
 
@Cosmic7110: "Was denkst du wie sonst mit Serienfehlern verfahren wird?"
Das kommt darauf an, bei einigen Serienfehlern wird durch die Behörden ein Rückruf oder eine Fehlerbehebung eingefordert. Genau dafür ist das Gesetz die Grundlage
 
@0711: richtig, was bei Produkten aus dem Nicht EU Ausland dann dazu führt, dass der Händler die schwarze Karte hat weils den Hersteller nicht interessiert :) gut, weiß er vorher.

Und das Vorgehen wird auch einen sehr kleinen TEil von Serienfehlern angewendet und dann auch nur wenn es wirklich entdeckt wird.
 
@Cosmic7110: Nun gravierende Sicherheitslücken kommen ja schon mal auf, der Vorteil ist hier, viele Komponenten wie openssl oder android werden recht breitflächig eingesetzt

Das vorgehen wird eben dann eingesetzt wenn es tatsächlich eine Gefahr ist, wenn die nationalen cyber cyber Bemühungen in die richtige Richtung gehen wird da künftig ordentlich der holzhammer geschwungen
 
@0711: Ich kenne die Vorgaben und begrüße das auch, ich bin aber auch soweit Realist, dass ich der Meinung bin, wenn die Gesellschaft das grundsätzlich nicht möchte, dann kannst du Verordnungen und Gesetze beschließen wie du willst. Damit meine ich: der Erwerb über die ganzen Direktplattformen wie Wish, Gearbest, Alibaba & Co. Der Scheiß der hier für Probleme Sorgt sind ja auch sehr oft Produkte die letztendlich eben über diese Plattformen beschafft wurden und dem Käufer ist die entsprechende Nachhaltigkeit scheinbar auch nicht genug wert um Betrag X mehr zu zahlen und sich Produkte zu kaufen die den Vorgaben entsprechen.

Es kann also zu Verschiebungen in diesem Bereich kommen ich glaube aber der all zu große Sprung nach Vorne ist soetwas nicht. Das wird er erst wenn es Gesellschaftlich durch Verzicht eingefordert wird.
 
@Cosmic7110: Die Mehrheit der Produkte welche problematisch sind werden in Deutschland vertriebne...der chinakrempel von ali und co ist einfach nur Kleinkram (welcher auch von der Verordnung nicht berührt wird).
 
@0711: Vertrieb ist aber nunmal nicht Produktion und der Vertrieb bringt dir nix in der Sache. UN Soviel kleinkram ist das bei Ali & Co nicht, denn dieser Kleinkram landet unter vielen Eigenmarken auch bei Aldi, Lidl & Co.
 
@Cosmic7110: Maßgeblich ist wer für den Verbraucher Ansprechpartner ist. Für die Gewährleistung ist immer der Händler Ansprechpartner, bringt der also Chinaware in den Handel ist das für den Verbraucher wie ein europäisches Produkt, der Händler muss für die Nachbesserung sorgen, will oder kann er das nicht gibt eben das recht zur Wandlung.

Bezieht der Verbraucher das zeug aber direkt von Ali und co, hat er keine handhabe. Aber die Verbraucher die das machen sind weiterhin eine absolute Minderheit.
 
@Cosmic7110: Da ein normaler Nutzer nicht in den Quellcode der Software eingreift, ist die Beweislastumkehr hier nicht gegeben. Denn wenn der Fehler auftritt muss ich nicht beweisen, das er schon beim Kauf bestand. Denn das ist bei Software, die nicht vom Kunden dekompiliert, umgeschrieben, kompiliert und wieder aufgespielt wird, nicht möglich.

Das Problem existiert hier also nicht. Tritt ein Fehler auf, ist es ein Versäumnis/Fahrlässigkeit des Herstellers/Programmierers.
Es kann nicht der Fehler des Kunden sein.
Kann der Kunde durch bedienen der Software die Hardware zerstören -> Falsch designte Software, Fehler es Herstellers.

Es ist eigentlich nur die Frage, wie lange die Firmen einen kontinuierlichen Support anbieten müssen. Mir wären die 2 Jahre der Gewährleistung nur ein absolutes Minimum. 5 - 10 wären besser. Gerade bei IoT Geräten.
Ich möchte doch nicht alle 2 Jahre einen neuen Fernseher kaufen, nur weil ich weiß, das ab diesem Zeitpunkt keine Updates mehr kommen und das Teil im Netz vogelfrei wird..... (Deshalb besitze ich bis heute keinen Fernseher mit Internetanschluss). Sowas ersetzt man alle 10 - 15 Jahre...(oder bei Defekt)
 
@eshloraque: Garantie ist freiweillig vom Hersteller, da kann die EU gar nix sagen, solange die Garantie nicht die Gewährleistung einschränkt.

Wenn es in der Gewährleistung drin ist, kann die Garantie es aber nicht entfernen, womit es in der Garantie auch nicht geregelt werden muss.
 
@pcfan: naja es macht schon Sinn es in beiden zu regeln. Eine Garantie könnte ja durchaus auch 3 oder 5 Jahre gelten, wären da Updates nicht mit eingeschlossen, wäre nach 2 Jahren Schluss. Und wärs nur in der Garantie mit drin, könnte es auch nur 12 Monate Garantie geben.

Auch sind z.B. Akkus von der Gewährleistung abgedeckt, aber meist von der Garantie ausgenommen. Darüber hinaus muss bei der Gewährleistung der Verkäufer dafür einstehen, bei der Garantie der Hersteller.

Also alles nicht ganz trivial. Packt man es in die Garantie, hat man eventuell nicht lang genug Garantie, packt man es in die Gewährleistung muss man sich evtl. damit rumschlagen, dass die Händler sagen, der Fehler lag bei Verkauf noch gar nicht vor.
 
@eshloraque: Die Garantie ist FREIWILLIG und wird NICHT staatlich geregelt.

Jeder Hersteller kann in seine Garantie reinschreiben, was immer er will, solange der damit nicht gegen bereits geltende Gewährleistungsbedingungen verstößt bzw. den Kunden schlechter stellt.
Wenn der Akku von der Garantie ausgenommen wird, gilt für den Akku trotzdem die Gewährleistung.

NUR die Gewährleistung ist geregelt und kann geregelt werden. Bitte verstehe den Unterschied.

Wenn eine 5 Jahre Update Pflicht gemacht werden sollte, müsste das entweder in die Gewährleistungspflicht aufgenommen und diese Radikal verlängert werden (was nicht passieren wird) ODER ein eigenes, unabhängiges Gesetz erstellt werden, welches Updatebedingungen für bestimmte Geräteklassen definiert.

Aber bereits 2 Jahre Updates wären für viele Geräte ein Segen. Ich fände es aber nicht verkehrt, wenn es für bestimmte Geräteklassen (wie z.B. Smart Home Devices, Router usw.) extra Update Bedingungen gelten würden, da diese generell schon auf deutlich längere Nutzungsdauer ausgelegt sind, als z.B. Mobilgeräte wie Handys oder Tablets.

Außerdem muss es auch ein Gesetz geben, dass den Nutzer verantortlich macht, wenn ein Schaden entsteht, der durch ein nicht installiertes Update (weil der user das nicht gemacht hat) entstanden ist und mit dem Update vermieden worden wäre.
 
@pcfan: Nachdem mich hier alle anknurren:

der Autor hat Garantie geschrieben. Ich hab _auch_ Gewährleistung geschrieben.

Nach Konsultation der originalen Publikation komme ich zum Schluss, dass die EU Gewährleistung gemeint hat.
 
@eshloraque: Ja, ganz offensichtlich hat der Autor des Textes oben auch den Unterschied nicht verstanden.
Viele Menschen nutzen das als Synonym, was es bei weitem nicht ist.

Du scheinst es verstanden zu haben und warst wohl wegen dem Text oben verwirrt, daher ein + von mir und sorry für den leicht harschen Ton, das Thema ist mir als Mitarbeiter im Handel nur sehr wichtig.
 
@eshloraque: wenn die EU sagt dass ein Hersteller X-Jahre Updates liefern muss dann ist das gehüpft wie gesprungen wo es drin steht. Ob der Hersteller freiwillig eine Garantie gibt oder nicht spielt ebenfalls keine Rolle. An den Punkt mit den Updates muss er sich halten wenn er in Europa verkaufen will. Wenn nicht bekommt er unter Umständen nach 23 Monaten ein Gerät zurück für das er den vollen Kaufpreis erstatten muss. Die Ansprüche wird auch ein Händler geltend machen können wenn ihn die Hersteller im Regen stehen lassen.
 
Am Beispiel des Verbraucherschutzes zeigt sich, wieso die EU so wichtig für uns ist. Einzelne Staaten könnten niemals so starke Rechte gegen global agierende Unternehmen durchsetzen, denn dann würde sich das ein oder andere Unternehmen lieber überlegen sich einfach von diesem Markt fernzuhalten. Kein relevantes Unternehmen aber kann es sich leisten, nicht auf dem größten Binnenmarkt der Welt aktiv zu sein.
 
@FuzzyLogic: Vollkommen falsche denke! Es trift niemals die großen. Die haben Kohle und Mannpower das zu stemmen, zu umgehen, oder eben zu machen. Es trift die kleinen, die Innovation bringen usw. Schon mal aufgefallen das Europa kein Google, Microsoft, Facebook, Twitter, Apple usw. hat? Genau aus diesem Grund! Das was du schön findest, killt unsere Zukunft.
 
@tingel1: oh contraire, wir hatten ein Microsoft, nämlich Suse Linux, wir hatten ein Facebook nämlich StudiVZ, wir hatten ein Apple nämlich Siemens Computer, usw. Wir haben Spotify, SAP, Lovoo, Threema, usw.

An den Regeln liegt es nicht, höchstens daran, dass sie bei den Großen nicht schnell genug durchgesetzt werden. Aber das Problem hat man bei allen großen Playern, vgl. VW.
 
@eshloraque: Wobei das Geld von Spotify von den Amerikanern kommt, unter anderem Coca-Cola, Goldmann-Sachs und Morgan Stanley...
 
@NeXXo: Womit wir bei einem anderen Problem wären, was ebenfalls dazu führt, dass Innovationen in USA gemacht werden und nicht bei uns. Geldgeber in D sind sehr konservativ. Da wird lieber das 10te Restaurant gefördert als eine IT-Idee. Und nicht nur auf Bankenebene. Auch die Brutkästen der intelligenten Köpfe, die Universitäten, stellen lieber einen ein, der im System schnell gute Noten produziert. Geniale Köpfe, die halt nur eine 2 statt eine 1 haben findet man dann schnell an einer usamerikanischen Uni oder in ausländischen Startups wieder.

Der Schutz des Kunden ist echt unser kleinstes Innovationshemmnis.
 
@eshloraque: Das Problem hat man aber auf allen Ebenen...
 
@eshloraque: Nixdorf war das, wurde später dann zu Siemens und dann ging es bergab. Der gute Nixdorf hatte noch Visionen. Das war wie der Steve Jobs, der ist weg und Apple dümpelt herum.
 
Das ist der Tot von jedem StartUp! Warum? Als kleiner Betrieb kannst du das nicht leisten. Bedeutet, das kaum noch neue Unternehmen entstehen und die Großen sich nicht weiter Entwickeln. Nur noch Bugfixing.... Das war dann wohl endgültig mit Europa und Innovation.
 
@tingel1: Würde ich jetzt nicht sagen. Das sorgt eher dafür, dass mehr standardisiert wird. Sehe jetzt keinen direkten Zusammenhang, dass Start ups dadurch stark benachteiligt werden.
 
@tingel1: Warum? Auch die Produkte von Startups haben Sicherheitslücken, die geschlossen werden müssen.

Was nutzt es, unzähliche Startups zu haben, wenn diefehlerhafte Produkte auf den Markt schmeißen, die die Gesellschaft gefährden?

Ich sehe das so, dass ernst gemeinte und sinvoll aufgezogene Startups damit besser gestellt sind und die, die es nicht ernst meinen damit reduizert werden.
 
@tingel1: Also, Du meinst, dass Startups mit einem neu entwickelten Produkt, das typischerweise noch einige Fehler aufweisen dürfte, sich nicht um Updates, die diese Fehler beheben, kümmern sollte...?

Ich kenne einige Startups und kleine Betriebe, die sich vorbildlich um Updates kümmern und häufiger und schneller als manche große Unternehmen agieren.

Gerade das ist eine Chance für Startups sich zu profilieren - und nicht der Tod!
 
@tingel1: Wie wäre es, wenn du dich einfach mal sachkundig machst, statt solchen Unsinn zu schreiben?

PS: Der Tod vs. tot sein.
 
@tingel1: Das gilt weltweit für jede Firma die in Europa verkaufen möchte. Dann bietet dein Startup mit sitz in Europa halt nur Produkte in Asien an. Dann muss es sich auch an keine Regeln halten.

Wohl aber die asiatische Schrott - Schmiede, wenn sie denn in Europa verkaufen möchte.
 
@tingel1: Bei geringen Stückzahlen könnte es Ausnahmen geben. Bei Fahrzeugen müssen z.B. dann nicht alle Anforderungen erfüllt werden.
 
Gilt das nur für Verbraucher oder auch bei B2B?
 
Die EU hat schon viele "Verbraucherschutz" Gesetze erlassen, der größte Teil davon vom Ansatz halbwegs gut, aber nicht durchdacht, und fern von der Realität. Oft für Verbraucher und Unternehmen gleichermaßen lästig.

Wie kommts, dass nun plötzlich mal eine sinnvolle Idee auftaucht? Hat jemand sein Hirn gefunden?
Hoffe nur, die Umetzung wird sinnvoll gemacht und nicht wieder nur halbgar.

Ich bin auch gespannt, wie lange es dauert, bis das auf Druck der Industrie wieder in der Versenkung verschwindet.
 
@pcfan: Eine "sinnvolle Idee" ist noch lang keine sinnvolle Umsetzung ;) Sinnvolle Ideen gab es schon öfters aber bei den Umsetzungen sieht man immer wieder auf neues... "Schuster, bleib bei deinen Leisten!" :(
 
@McClane: Hab ich doch im Zweiten Absatz auch geschrieben?
 
Wie kann denn ein fehlender Patch ein Garantiefall sein? Das Gesetz regelt doch nur die Gewährleistung. Die Garantie ist eine vom Hersteller freiwillig angebotene Sache die bisher allein der Hersteller festlegt.
 
@Eistee: Die Garantieleistung muss eine Verbesserung der Gewährleistung sein

Ein fehlender Patch ist - wenn die Verordnung kommt - eine Gewährleistungsfall, etwaige Garantien müssen aber über die Gewährleistung hinausgehen (also z.B. nicht nur Sicherheitspatche für 2 Jahre sondern auch Featureupdates für 2 Jahre).
 
Bitte genau spezifizieren!
Am Ende gibt es für alle Geräte monatliche Updates die keine Änderungen oder nur minimale Sache beinhalten.
Es muss festgeschrieben werden, dass Sicherheitslücken in einem bestimmten Zeitrahmen nach der offiziellen Bekanntmachung gefixt werden müssen.
 
@Mixermachine: rein rechtlich wird man wohl die Hersteller rückwirkend dran kriegen können:

Beispiel:

Ich kaufe mir eine Cloud vernetzte Lampe. Solange die Sicherheitslücke bekannt ist, aber niemand meine Lampe hackt, muss der Hersteller sie zwar schließen, aber das wars. Wann er das tut obliegt prinzipiell seinem Gusto... ABER:

Ist die Sicherheitslücke bekannt, und wird meine Lampe gehackt, bevor der Hersteller die Lücke gepatcht hat, habe ich das Recht das Produkt zurück zu geben und mein Geld zurück zu bekommen.

Die Hersteller werden also auch ohne Frist die Lücken so schnell schließen wie möglich, alleine um nicht nach bekannt werden der Lücke von einer Retourewelle überrollt zu werden.

Und sie werden alles nur mögliche tun, damit Sicherheitslücken nicht mehr veröffentlicht werden, sodass sich niemand darauf berufen kann.
 
Eine Frage, wie geht das beim "Original Android" von Google, werden da die Update automatisch eingespielt?
Könnten Hersteller, wenn sie keinen Support mehr leisten wollen, die Geräte auf das "Original" umstellen, so dass die Patches von Google kommen?
 
@Kribs: "Original Android"- ich geh mal davon aus das du AndroidOne meinst. Sollte man annehmen das das so läuft, tut es aber nicht zwangsläufig. Die Major-Updates werden nach wie vor duch den Gerätehersteller ausgegeben, und das kann auch etwas dauern. Xiaomi z.B. hat Pie für das MiA2-lite (AO-System) erst ab Mitte November verteilt. Sicherheitspatches werden allerdings zeitnah geliefert.
Ob sich das AndroidOne auch für andere Hersteller rechnet? Kommt wahrscheinlich drauf an was sie an der auf jetzigen Geräten vorinstallierten Bloatware verdienen.
 
@rico_1: Nein, ich meinte das Android, das Google auf seiner Nexus/Pixel Serie drauf hat (ohne die Treiber).
Das wird doch von Google mit Update und Ptaches versorgt.
 
@Kribs: ah, ok. Falsch verstanden
 
@Kribs: Nein könnten die Hersteller nicht, leider funktioniert das Updatesystem von Android trotz trebble weiterhin nicht so...
 
@0711: Projekt Treble ist ja auch erst seit gut einem halben Jahr aktiv. Prinzipiell betrifft es alle Handys, die mit Oreo oder höher ausgestattet sind. Bis man das Updaten bei einer nennenswerten Anzahl von Geräten beobachten kann ist 2020.
 
@eshloraque: Sollte es bei den paar damit versorgten geräten nicht tendenziell eher rund laufen als später mit viel mehr geräten? Das tut es nicht, weil treble das nicht liefern kann was kribs ansprach....das Android updatesystem bleibt auch damit weiterhin eine dauerbaustelle ohne lösung
 
@0711: So wie ich das verstanden habe, fliegt mit Project Treble der Teil raus, in dem Google die herstellerseitigen Veränderungen zertifizieren muss raus, weil die Hardwareschnittstelle abstrahiert ist.

Der Hersteller kann sich trotzdem Zeit lassen wie er will, oder auch gar nicht updaten.

Mein Eindruck war aber, dass wir sehr schnell erste Updates von Oreo auf Pie gesehen haben.
 
Das einzige was sich dadurch ändern wird:
Geräte werden teurer und die Auswahl kleiner. (Beides wiederum zum Nachteil des Konsumenten)

Ist gut für den Staat, da dadurch die Steuereinnahmen durch die MwSt steigen ;)
 
@Edelasos: Stimmt schon, aber ob das jetzt ein Nachteil ist... Immerhin werden unwissende Komsumenten damit vor diesen 0815 Chinaschleudern die kaum was taugen auf Amazon verschont.
 
@Cheeses: komisch ich bekomme für meine Chinaschleudern noch updates da sind Geräte anderer Hersteller schon beim Verwerter.
Und irgendwie tun die Updates sogar was sie sollen, was ich vom amerikanischen Betriebssystemhersteller nun nicht gerade behaupten kann, der haut Updates raus die sind nicht mal den Download wert.
Die Verpflichtung zu updates ändert leider nichts an der Qualität sondern stellt nur sicher das sie kommen ...... mit dem Erfolg das man direkt nach der Installation bemerkt das hoffentlich bald das nächste kommt.
 
Zeit wird's... das Raushaun von Billighardware nach dem "Fire and forget" Prinzip ist wie eine Seuche...
Und wenn man weiß, dass solche Systeme updatefähig sind, der Hersteller aber zu faul/dumm dafür ist, dann wirds doppelt ärgerlich...
 
Klingt für mich in der Theorie erst mal toll.
Aber wie sieht das praktisch aus? Es müsste ja erstmal die Notwendigkeit eines Patches beschlossen worden sein. Ich befürchte, wir werden von dem Gesetz kaum was haben. Ich müsste ja erstmal nachweisen, dass mein Gerät aufgrund mangelnder Patches nicht mehr funktioniert.
Wie stelle ich mir das vor? Gehe ich mit meinem 1 Jahr alten Handy zurück zum Händler und sage ihm, der Sicherheitspatch ist schon 6 Monate alt, das Teil würde ich gerne zurückgeben? Ich denke, es ist etwas naiv zu glauben, dass man hier als Kunde letztendlich was hat.
Wichtiger fände ich, dass man als Kunde umfassende Rechte hat, wenn Funktionen durch Updates gestrichen werden.
 
@FatEric: Durch aufgedeckte Sicherheitslücken hast du bei einem Gerät älter 6 Monate relativ leicht den Nachweis erbracht dass, das schon bei übergabe ein mangel war...also muss der Händler oder Hersteller nachbessern - tut oder kann er das nicht hast du das recht auf Wandlung (Rückgabe und Zeitwert auszahlen lassen)
 
Wenn der billig Schrott aus China kommt, viel Spass beim durchsetzen der Rechts.....
 
Also generell ist das ne gute Sache.
Apple z.B. bietet ja sehr lange Updates, Android ist in der Hinsicht grausam.

Nur man muss jetzt folgendes sehen, was im Artikel auch erwähnt wurde:
Es gibt z.B. Android Smartphone für weit untee 100 Euro.
Das hat sich dann bald erledigt, diese Geräte kosten dann schnell 300-500 Euro.
Der Hersteller muss ja für die Geräte Updates bereitstellen.
Und das kostet Zeit und damit Geld, was dann auf den VK draufgepackt wird.
Es wird dann halt keine günstigen Smartphones mehr geben.
 
@flocke74: Das kostet doch so gut wie kein Geld im Vergleich mit anderen Herstellern. Größter Kostenfaktor bei Apple: Rendite der Aktionäre... (der Support über die Jahre macht pro Gerät vielleicht 2 - 3$ aus)

Software Support über 1 - 2 Jahre wird kein Smartphone um 300 - 500% verteuern.

Vielleicht bewirkt es ja auch eine Standardisierung der Systeme, sodass die Hardware irgendwann relativ egal ist.
Meinem Windows 10 ist es, was die Updates angeht, relativ wurscht von welchem Hersteller mein Ram ist, wer mein UEFI hergestellt hat, oder ob da ein AMD oder Intel Prozessor drin steckt.

Ob 300€ Büro PC oder 3000€ Zockerkiste spielt da eine untergeordnete Rolle.

Ohne Zwang wird es bei Handys wohl nie so. Vielleicht ist das ja ein Schubser in die richtige Richtung.
 
das thema mit den Fake Patches hatten wir doch schon mal oder nicht?
 
Prima Sache, wie oft sind wir Käufer Beta Tester und es wird schon irgendwie gut gehen...
 
Naja jetzt freuen sich alle. Aber dann hängt ihnen die Kinnlade herunter, wenn sie begreifen, dass es eben dann kein 100-130 Euro Smartphone mehr gibt, weil die Konzerne dann eben alles sofort umrechnen.
 
@andi1983: Diese Geräte haben aber auch ein Verkaufsvolumen, sodass mit vollständigem Support über mehrere Jahre aus 100 - 130€ eben 110 - 140€ werden.

Und da sich die Low End Modelle vieler Hersteller hauptsächlich im Design unterscheiden, aber quer durch die Bank das selbe SoC verwenden, kann man auch hier mit der Masse arbeiten.

Bei Produkten die günstig sind und trotzdem keine Stückzahl schaffen da hast du recht. Aber die existieren quasi nicht.

Entweder ist etwas günstig, und man verkauft viel davon.
Oder etwas ist teuer, und man verkauft weniger davon.
 
@Speggn: Naja dieses Argument hat Apple dann aber scheinbar nicht ganz verstanden ;-)

Weil so könnte man auch argumentieren. Ein Iphone hat einen Produktwert inkl. Logistik von ca. 200 Euro. Verkauft wird es für 800-1.300 Euro.

Da es Millionenfach abgesetzt wird, würde man als normaler Mensch auch von einem Verkaufspreis von 400-550 Euro maximal ausgehen. Und sie würden auch noch satt Gewinn machen.

Aber ist halt nicht so. Und deswegen werden auch die schmaleren Geräte sofort im Preis steigen, wenn eben auch für ggf. bereits abgeschlossene Serien immer noch die Programmierer und Leute basteln müssen.
 
@andi1983: Es ist Apple... Apple hat es geschafft Teuer und viel zu verkaufen. Apple ist aber auch eine Ausnahme. Dort wird viel mehr über den Namen verkauft.

Deshalb ist Apple auch Jahre lang die Nr 1 gewesen und auch heute noch eines der wertvollsten Tech unternehmen.
Apple hat als eine der wenigen Marken den Heiligen Gral der Marktwirtschaft bekommen: Verkaufe etwas weit über Wert durch Ideologie und verschaffe dir dadurch einen extremen Vorteil gegenüber der Konkurrenz.
Aber Apple ist eine Ausnahme die die Regel bestätigt.

Zudem sind die wirklich sehr günstigen vollwertigen Smartphones, gerade in Asien durch die (im Vergleich zu Europa) teils sehr Teuren High End Modellen subventioniert.
Das selbe würde auch den Software Support betreffen.
 
Ich sehe schon dummy updates kommen.
 
Wäre schön, wenn sich das dann nicht nur auf Sicherheits-Updates bezieht! Denn jeder hat vlt. schon mal einen Fehler in der Firmware eines TV-Gerätes, SAT-Receivers oder sonst eines Gerätes entdeckt, der zwar nicht Sicherheits- oder Komfort- oder sogar für die Benutzbarkeit relevant war ... viele solcher Fehler in Firmwares wurden nie behoben, weil es ja keinen Zwang dazu gab ... einmal verkauft ist verkauft und er Kunde kann zusehen wie er mit den ärgerlichen Fehlern klar kommt.
 
ACHTUNG: Die EU beweist ja immer wieder, dass das gegenteil von gut gut gemeint ist. Man bedenke die gloreiche Cookie-Richtlinie. Fraglich ist ja auch: Wie lange muss es Updates geben, geht es ausschließlich um Sicherheitsupdates? Was wenn ein Hersteller wegen das Zwangs zu Sicherheitsupdates neue Major-Versionen bereitstellt für Geräte, die gar nicht die Leistungsfähigkeit dafür besitzen. Kunde: "Seit dem Update ist das gerät unbenutzbar". Hersteller: "Die EU zwingt uns dazu..."
Kommentar abgeben Netiquette beachten!
Einloggen

Video-Empfehlungen

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

WinFuture wird gehostet von Artfiles