AppStore Rebell: Auch Spotify will Apple nichts mehr abgeben (Update)

Der beliebte Musikstreaming-Dienst Spotify geht nun den gleichen Weg wie schon der Video-Anbieter Netflix: In der iOS-App ist ab sofort die Bezahlmöglichkeit über den iTunes Store für alle Neukunden gestrichen. Bestehende Abos können weiterhin über mehr... Musik, Spotify, Musik-Streaming, Streamingportal, musikstreaming Bildquelle: Spotify Musik, Spotify, Musik-Streaming, Streamingportal, musikstreaming Musik, Spotify, Musik-Streaming, Streamingportal, musikstreaming Spotify

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Gerade Spotify kann man da verstehen, da diese ja selbst an die Musikindustrie abdrücken müssen und wenn Apple dabei dann noch fette Prozente einsackt, wirds natürlich schwer bei den Preisverhandlungen.
Weniger Zwischenhändler sind besser für den Kunden.
 
@bLu3t0oth: Hoffe möglichst viele Anbieter boykottieren Apple in diesem Bereich.
Kenne mich in Kartellrecht überhaupt nicht aus, insofern ist meine Forderung vermutlich absolut Laienhaft und nicht durchsetzbar: ABER: Bei sowas sollte das Kartellamt regulierend eingreifen - auch wenn ich in vielen Bereichen kein Freund von Regulierung bin.

Apple, Amazon und Google greifen bei ihren Stores so hohe Beträge als Provision ab (teils über 30%), dass dies in keinem Verhältnis mehr mit ihren Aufwänden in diesem Bereich steht und dieser extreme Wucher nur aufgrund ihrer Marktstellung möglich ist.

Unternehmen sollten wenigstens in den Bereichen sparen, wo es geht - zum Beispiel beim Bezahldienst.
 
@gettin: es wird doch keiner gezwungen seine Apps in den Stores anzubieten. Dann müssen die Unternehmen halt auf die Kunden die Geräte mit diesen Stores nutzen verzichten. Bin ich mal auf den Aufschrei der Kunden gespannt.

Viele Kunden wollen aber genau dies und auch mit dem jeweiligen Guthaben des Stores dort Ihr Abo bezahlen. Gerade auch weil man wöchentlich Angebote findet wo Gutscheinkarten günstiger oder mit Zusatzguthaben angeboten wird.

Die Store-Betreiber stellen immerhin dafür Traffic und Speicherplatz zur Verfügung, warum sollen Sie dies kostenlos für Mitbewerber machen?

Ich würde an Apples, Google ect. Stelle solche Apps sofort aus meinem Store verbannen.
 
@HArL.E.kin: Wie glaubst du werden diese Angebote für Guthabenkarten denn finanziert? Durch Luft und Liebe von Apple?
 
@HArL.E.kin: Für solche großen Firmen sind diese Ressourcen aber auch nicht sehr teuer. Hier geht es ja um die Abrechnung von Guthaben und nicht direkt um das Anbieten einer App, weshalb das Traffic und Speicherplatzargument ohnehin hinfällig ist.

Da sind die 30% einfach viel zu hoch. Überlege mal, wenn du bei deiner Bank für jede Transaktion solche Gebühren zahlen müsstest. Wenn es sich um Guthabenkarten handelt, verdient der Konzern mit dem nicht genutzten ruhenden Kapital ohnehin. Alleine diese "Schlummergroschen", wenn man nur noch wenige Cent auf der Karte hat, wird bei diesen Anbietern in die Millionen gehen.
 
@HArL.E.kin: Und lass uns doch mal schauen was passieren wuerde, wenn alle grossen App Anbieter ihr Angebot aus dem Store entfernen. Dann ist Apple nichts mehr ohne die entsprechenden Apps.
 
@Calippo: das könnten sich die großen App Anbieter gar nicht leisten. Denn nicht jeder ihrer Kunden wird das Gerät wechseln wollen. Zumal evtl. schon erworbene Inhalte auf dem neuen Gerät wieder erworben werden müssten. Die Kunden würden den Anbietern kräftig den Vogel zeigen. Wie schon gesagt den meisten Kunden is es herzlich egal, ob der Anbieter der App irgendwas von seinen Gebühren an den Plattformbetreiber abgeben muss.

Genauso können die Anbieter einfach das Abo per Itunes teurer machen um ihren normalen Gewinn zu bekommen. Dann kann der Kunde sich aussuchen ob er für seine Bequemlichkeit mehr zahlen möchte.
 
@HArL.E.kin: Glaub mir, wenn sich alle Appentwickler zusammen schliessen, und die ihre Apps aus dem Store entfernen, kannst du sehen wie schnell Apple von ihrem hohen Ross runter kommt. Ohne Apps ist Apple nichts. Beste Beispiel ist ja fuer alle bekannt, Windows Phone genannt ;)
 
@Calippo: komischer Weise, beschweren sich immer nur große Firmen über die Gebühren weil sie den Hals nicht voll bekommen.Ich habe noch nie kleine Entwickler erlebt, die dank Apple Millonen verdient haben, sich über die Gebühren beschweren. Apple muss neben der Infrastruktur auch noch die Laute bezahlen, die die bereitgestellten Updates etc. prüfen. Ich glaube kaum, dass da die 99€ Entwicklerbeitrag (zumal ich nicht glaube das Spotify etc. diesen auch entrichten müssen) im Jahr reichen, wenn teilweise aller paar Tage ein Update released wird.
 
@HArL.E.kin: Da sieht man doch einseitig doch manche Leute denken! Eine Firma, die allein im letzten Quartal einen Gewinn von 14 millarden gemacht hat. Da sieht man wie die auf Gewinn ausgerichtet sind. Die nehmen es kraaeftig von den App Entwicklern und auf kraeftig von den Konsumenten. Und das die kleinen Entwickler sich nicht beschweren, liegt vielleicht auch daran das sie gar nicht die Macht haben sich gegen Apple zu stellen. Das koennen nur grosse Firmen sich leisten. Aber glaub du ruhig weiter, das Apple der arme ist :)
 
@Calippo: hab nicht gesagt das Apple arm ist, nur hinterfragt warum sie Ihre Leistung umsonst anbieten sollten.
 
@Calippo: Jetzt sag mir doch mal, auf welcher Plattform die Mehrheit der App-Anbieter die meisten zahlenden Kunden vorfinden und wer diese Plattform überhaupt bereitstellt und fortwährend verbessert/erweitert, auf der App-Entwickler ihre Angebote in derart großer Stückzahl an den Käufer bringen können und dann sage ich dir, warum Apples 30% bzw. 15% Anteil nicht übermäßig viel sind.
 
@HArL.E.kin: "Es wird keiner gezwungen" kommt gleich nach "ich habe nichts zu verbergen". Meine Lieblingsfloskeln im Netz.
 
@Matico: Diese Aussage kann man gar nicht genug hervorheben! Dafür hätte ich dir am liebsten direkt 10+ reingedrückt!
 
@bLu3t0oth: Und das von dir! +10 für den Apple Fanboy. Das Jahr fängt gut an ;)
 
@Matico: Da sage nochmal einer ich wäre voreingenommen :P
 
@gettin: Ob Amazon oder Google es machen ist egal - denn bei den Geräten kann man Apps auch sideloaden, das geht bei Apple nicht.
 
@gettin: Bei Google ist es (oder war es) zumindest erlaubt, links zu alternativen Bezahldiensten zu hinterlegen. So kann man (zumindest früher ganz sicher) bei Android einfach in der App was hinterlegen und die Zahlung eines Abos direkt beim Anbieter abschließen und kann so den Umweg über den Store vermeiden. Wer allerdings die Zahlungsabwicklung von google machen lassen möchte, der zahlt eben die 30%.
Bei Apple gibt es diese Alternative nicht, die ist dort verboten!
 
Mal schauen, was Apple macht. Schätze, dass die es nicht lang mit sich machen lassen, dass die App-Programmierer kostenlos die ganze Infrastruktur nutzen und Apple auch keine andere Möglichkeit lassen, damit Geld zu verdienen.
 
@eshloraque: Müssen App Entwickler nicht 99€ im Jahr zahlen für die Infrastruktur? (bin mir grade nicht mehr sicher)
 
@Cheeses: Ich sehe allerdings 99€ im Jahr in keinem Verhältnis mit den Millionen Downloads, die monatlich von den Apple Servern getätigt werden. Keine Ahnung, wie die Lösung aussehen soll, aber vermutlich fahren gerade beide Unternehmen mächtig auf eine Wand zu.
 
@Islander: Und ich sehe nicht 30% im Verhältnis, für mal eben eine Überweisung abnicken, im Bezug auf die Abos.
 
@floerido: Ich auch nicht, hab ich auch nie behauptet, daher der Kommentar, von wegen beide fahren auf eine Wand zu.
 
@Islander: 30% von tausenden von Abos monatlich einzuziehen steht aber auch in keinem Verhältnis.
 
@Islander: Kostet das Hosten einer 50 MB Datei denn mehr pro Jahr? Dafür sind ja die 99$ da.
Wäre es so teuer, würde Apple wohl an den Downloads der Kostenlosen Apps zu Grunde gehen...die bezahlen ja auch nix an Apple ausser eben jene 99$.

Btw...Apple profitiert auch davon, dass es praktisch jede App für iOS gibt. Sonst würden die Leute mittelfristig zur Konkurrenz abwandern.

Ich würde ja 5% verstehen, aber nicht 30% oder 15%.
 
@Edelasos: Welche absolut kostenfreie App, die solch einen hohen Downloadtraffic generiert, gibt es denn? Alle haben sie Freemium oder Zusatzkosten, und da kassiert dann wieder Apple.

Übrigens hast du bei deiner Milchmädchenrechnung den Traffic des Downloads und die Infrastruktur vergessen, alleine mit dem Hosten ist es nicht getan.
 
@Islander:
Z.B. Instagram, Facebook, Messenger, Wish, Amazon.com und bestimmt noch einige mehr.

Dann soll Apple pro heruntergeladene App (ausgenommen Kostenlos oder eben Freemium), einen Pauschalbetrag von X Cent/Dollar verlangen. Denn Apples Infrastruktur wird einmalig* belastet und nicht jeden Monat.

*Ich als Spotify Abonnent belaste die Infrastruktur von Apple nur dann wenn ich die App Spotify aus dem Appstore lade. Sonst nicht.
 
@Edelasos: Mann muss alleine nur auf die Top-Apps im Store schauen.
Ich war dabei aber erstaunt, wie groß die Dateien sind und wie häufig die Updates kommen.

WhatsApp - 140 MB - 2 Updates im Dezember
Instagram - 165 MB - 3 Updates im Dezember
TikTok - 250 MB - 5 Updates im Dezember
Facebook - 500 MB - 2 Updates im Dezember
eBay Kleinanzeigen - 40 MB - 2 Updates im Dezember

Dateigröße und Updatehäufigkeit sind bei der Diskussion über die Infrastrukturkosten interessant.
 
@floerido:
Die Updates wären um einiges kleiner, wenn Apple endlich auch Differenzielle Updates anbieten würde. Dann wären es wohl bei Whatsapp 10 MB anstatt wieder das ganze Programm...

Stimme dir aber zu, dass die Updatepolitik vergessen ging. Finde es aber eh relativ speziell, dass es Monatlich so viele Updates gibt...könnte man bestimmt auf 1 Update verkürzen, wenn man wirklich wollte.
 
@Edelasos: Updates werden als Qualitätsmerkmal angesehen. Dann sollen Features immer schnell verteilt werden und somit hat man am Ende viele halbfertige Updates.
 
@Islander: 99€ pro Entwickler... wieviel Entwickler hat der Appstore doch gleich?
288.000?€
Sind ja schonmal 2,85 Millionen €.
Ob die wohl dafür ausreichen?

"App-Entwickler ist mittlerweile ein begehrter Job, auch wenn den wenigsten Entwicklern der große Wurf gelingt: 50 Prozent der iOS-Entwickler verdienen mit ihrer App weniger als 500 Dollar pro Monat"

Aber Apple verdient ordentlich mit ;D
 
@eshloraque: Damit unterscheiden sich Netflix und Spotify nur nicht mehr von den endlos vielen kostenlosen Apps, die so im Store rumschwirren.
Und ansonsten hat Cheeses recht, die Entwickler-Accounts sind kostenpflichtig.
 
@Joyrider: bis auf die Downloadzahlen
 
@eshloraque: der reine App-Download aus dem Store? Klar, das ist mehr als bei anderen Apps, aber die Traffickosten sind relativ gesehen pillepalle. Apple stellt ja nicht die Streaming-Infrastruktur.
 
@eshloraque: Abgesehen von der Nutzung von etwas Speicher, damit die App im AppStore angeboten werden kann, welche Infrastruktur meinst du?
 
@erso: Serverkapazitäten und Anbindungen für den Download (ja, so ein Download braucht entsprechende Hardware), Software für die Bereitstellung an den Endkunden (sowohl serverseitig als auch clientseitig), Software für die Verwaltung, Support. Und bestimmt hab ich den einen oder anderen Posten vergessen.
 
@eshloraque: Ich dachte Apple verdient doch mit ihren Kunden genug Geld, die sich ja iPhone & Co kaufen um diese Apps zu nutzen?
Was passiert wenn Apple keine Apps hat, die "kostenlos die ganze Infrastruktur nutzen", kann dir sicher Microsoft mit Windows Phone erzählen...
 
@eshloraque: Apple verkauft doch seine iPhones, weil es so tolle Apps dafür gibt. Das war Anfangs auch DAS! Kaufargument für Apple. Apps für Android waren früher furchtbar schlecht. Inzwischen dreht sich das Blatt aber. Einige Apps sind auf Android besser oder gibts auf Android zuerst.
Was glaubst du, was es für einen Aufschrei bei den Applekunden gibt, wenn Netflix und Spotify nicht mehr verfügbar sind? Ja, das schadet Netflix und Spotify auch, aber Apple auch.
 
@FatEric: Richtig spannend ist das Thema im Bezug der Ausnutzung der Marktposition, im Bereich der Streaming-Abos. Da sie für den eigenen Musik-Dienst keine Handling-Gebühren anfallen, hat dieser einen großen Vorteil.
 
Die Zukunft liegt in meinen Augen sowieso in Progressive Web Apps. Das reduziert nicht nur den Entwicklungsaufwand, das Testing, die Wartung usw., sondern umgeht gleichzeitig alle Provisionszahlungen an die jeweiligen Stores.
 
@Liquiando: Du hast die Zukunft wohl verpasst. So was gab's schon, bevor der App Store kam. Die "Apps" waren träge, hässlich, resourcenhungrig. Web Apps taugen nichts, Punkt.
 
@Islander: Du vergleichst ernsthaft das Web von 2006 und heute?
 
@glurak15: Ernsthaft, denn das Prinzip hat sich nicht verändert. Obwohl die heutige Hardware wesentlich schneller läuft, zieht eine (wenngleich effizient programmierte) Web App immer noch mehr Resourcen als ein gut programmierter nativer Quellcode. Plus, sie kann nicht nach außen kommunizieren, denn moderne, mobile Betriebsysteme haben entsprechende Sicherheitsmaßnahmen.
 
@Islander: Ja das ist natürlich klar.
Aber kaum jemand entwickelt eine App für X Plattformen nativ. Dann kommen irgendwelche Frameworks zum Einsatz und ein grosser Teil des Performance Gewinns geht wieder verloren.
Und klar kann man Kommunizieren, einfach mit dem Server, von welchem die Webseite geladen wurde. Möchte man mit anderen System kommunizieren, muss das einfach über diesen Server geschehen.
 
@Islander: du hast vollkommen Recht. Es müsste nicht so sein, denn PWAs geben es prinzipiell her, dass sie schlank, hübsch und effizient programmiert werden. Leider gibt es echt wenige Menschen, die das beherrschen.
 
@Liquiando: Sie steigern auch den Resourcenhunger, sind langsam und träge. Oder in anderen Worten, sie sind vollkommen nutzlos.
 
@Alexmitter: Viele Apps sind doch eigentlich nur Wrapper für HTML-Inhalte. Ansonsten möchtest du doch wohl nicht behaupten, dass diese 1000 Euro-Geräte mit dem Anzeigen von Webseiten überfordert wären.
 
@floerido: "dass diese 1000 Euro-Geräte mit dem Anzeigen von Webseiten überfordert wären."
Vergiss nicht das auch ein 1000€ gerät mit seinem Akku auskommen muss, also was ist wohl besser, verschwenderische Web Technologien wie Javascipt oder Nativer Code?
 
@Alexmitter: Nur hat man in Realität kaum nativen Code, es wird ein Webview-Element geladen und dort dann Lösung in Web Technologien. Sonst müssten die ganzen Anbieter für jede Plattform ihre eigenen Anpassungen haben, die trotzdem aufwändig konsistent gehalten werden müssen, damit im Web und auf jedem System das Corperate Design stimmt.
 
@floerido: Wenn man versucht mit so wenig Aufwand wie möglich etwas hinzurotzen, dann kann man das schon so machen.
Eine gute Anwendung sollte direkt mit dem Backend sprechen und nicht die website parsen oder gleich als webview anzeigen.
 
was für idioten. sie sollten jedem der die zahlungsmethode ändert ein premium für X monate geben. was bringt es nur bei neukunden darauf zu achten. ich zahlte für spotify als family mitglied nur 30€ im jahr. sucht euch zur not online eine familie (5 andere leute);)
 
@Tea-Shirt: Also, ich fasse zusammen. Bei Spotify arbeiten Idioten die im Gegensatz zu dir nicht so schlau sind, genug Anreize zu schaffen damit alte Kunden ihren Account neu buchen. Gleichzeitig hälst du dich für besonders smart weil du das gleiche Angebot (von Idioten bereitgestellt) aushebelbst und dir noch günstiger besorgst. Spotify hat finanzielle Probleme und 10 EUR für eine endlose Musikauswahl sind ein MEGA Angebot. Aber nein, du bist smarter als alle! Du teilst lieber 15 durch 5 und stellst die anderen, nicht dich, als Idioten dar. Sehr logisch.
 
wieso sollte ein musiker mehr geld verdinen als ein metzger oder ein taxifahrer? wieqo sollte sony mit verdienen in der heutigen zeit nur weil sie ein studio zur verfügung stellen und ton techniker? streaming bedarf keiner vertriebsinfrastruktur wie früher. qollen die künstler doch mit konzerten geld verdienen. ah warte. das tun sie ja schon. ich finds gut. wenn spptify pleite macht installier ich eben wieder poweramp und baller mir ne 128gb sd voll.

und ja... es sind idioten. wer würde sonst erst warten das netflix den ersten schritt macht bzgl der abgaben und gleichzeitig heul man hat keine kohle ....

ich bin voll dafür das die ganzen großen plattenfirmen endlich pleite gehen und künstler nur noch wegen können herausstechen und nicht weil sie bei label xy sind und genug kohle im werbeetat haben.
 
Ist ja super Werbung für Apple Pay. Ist sicherlich wie immer das gleiche Vorgehen.

Erst mit niedrigen Gebühren alle dazu bringen und dann anziehen.
 
"Der Grund hierfür ist die Zusatzgebühr, die Apple auf den Standardpreis aufschlägt."

Nicht Apple schlägt hier dem Käufer extra Gebühren auf, sondern Spotify!
 
@KoA: Sicher könnte Spotify sagen. Jeder zahlt ~10€, aber um die Gebühren zu kompensieren würden wir nur ~7€ verdienen. Aber das ist betriebswirtschaftlicher Schwachsinn.
 
@Alexmitter: Spotify nutzt Apples Verkaufsplattform, deren Infrastruktur, sowie deren Dienstleistungen und deren enorm zahlungskräftigen Kundenstamm, den sie sonst gar nicht in der Form ansprechen könnten und wollen selbst aber nichts dafür bezahlen? Glaubt Spotify ernsthaft, dass eine gute geschäftliche Beziehung derart funktioniert? ;)

Und was vermeintlich "betriebswirtschaftlichen Schwachsinn" angeht:

Soll der Spotify-Konsument jetzt etwa gegenüber Spotify in gleicher Weise, genauso die Hardware-Kosten gegenrechnen, die er aufwenden muss, um Spotifys Produkte überhaupt abnehmen zu können? ;) Wie heißt doch das schöne Sprichwort... Eine Hand wäscht die andere! :)
 
@KoA: Zahlst du bei deiner Bank für das sichere Hinterlegen der Geldbeträge und das saubere weiterleiten für jede Transaktion eine Gebühr von 30%?

Für genau solche Dienstleistungen gibt es in Europa regeln. Kreditkarten dürfen nur 0,3% als Gebühr nehmen. In welchem Verhältnis steht hier die hundertfache Gebühr von Apple für eine Zahlungsabwicklung?
 
@floerido: "Für genau solche Dienstleistungen gibt es in Europa regeln."

Aha. Welche gesetzlichen Regeln unterwandert Apple denn diesbezüglich? ;))
 
@KoA: "und wollen selbst aber nichts dafür bezahlen?"
Sie haben ihre jährliche Gebühr bezahlt die für die Platzierung einer Anwendung in den "App Store" nötig ist.
Also wo ist das Problem den Nutzer darauf zu verweisen das Abonnement über die Spotify Website abzuschließen?
 
@Alexmitter: "Sie haben ihre jährliche Gebühr bezahlt die für die Platzierung einer Anwendung in den "App Store" nötig ist."

Wow, sagenhafte 99 $? ;)

"Also wo ist das Problem den Nutzer darauf zu verweisen das Abonnement über die Spotify Website abzuschließen?"

Hast du schon mal erlebt, dass Samsung, Bosch oder sonst ein Unternehmen seine Waren direkt im Saturn, MediaMarkt, oder Expert lediglich großflächig ausstellt und bewirbt, das eigentliche Geschäft mit den Kunden der entsprechenden Läden jedoch komplett an den Ladenketten vorbei alleine macht, ohne dass dafür prozentuale Anteile der Gewinne zu zahlen wären? Das ist doch wohl äußerst unwahrscheinlich. ;)
Kein Ladeninhaber stellt seine Verkaufsfläche und seine Kunden einfach mal so der Konkurrenz zur Verfügung, ohne deutliche Anteile an den damit generierten Einnahmen abzuverlangen.
 
@KoA: "Wow, sagenhafte 99 $? ;)"
Wenn Apple 99$ verlangt, dann verlangen sie 99$. Das ist schließlich die Gebühr dafür ein Software Repository zur Verfügung zu stellen, also den "App Store"

Und es ist ja auch nichts falsch daran, wenn Apple 40% für die Nutzung ihrer Bezahl Infrastruktur will ist das ja ok. Aber noch nicht einmal darauf hinweisen zu dürfen das man auch über andere Bezahldienste das Abo Abschließen kann ist nun mal ziemlich Appleish.
 
@Alexmitter: "Wenn Apple 99$ verlangt, dann verlangen sie 99$. Das ist schließlich die Gebühr dafür ein Software Repository zur Verfügung zu stellen, also den "App Store""

Das ist die Gebühr für die Mitgliedschaft im Apple Developer Program, welches es auch schon lange vor iOS und den App-Stores gab, hängt also dementsprechend nicht wirklich mit den App Stores zusammen. Um Software auch in den App Stores platzieren zu können, ist die Mitgliedschaft im Apple Developer Program jedoch selbstverständlich Bedingung, u.a. damit ein gewisses Maß an Konformität und Kompatibilität zu den jeweiligen Plattformen gewährleistet bleibt und sichergestellt werden kann, dass die Entwickler sich an jeweils aktuelle Software-Vorgaben halten.

"Und es ist ja auch nichts falsch daran, wenn Apple 40% für die Nutzung ihrer Bezahl Infrastruktur will ist das ja ok."

Du scheinst dem selben Irrtum zu unterliegen, wie beispielsweise floerido. ;) Die 30%- bzw. 15%-Abgabe **beinhaltet** zwar die Abwicklung der Bezahlvorgänge, ist aber nicht die einzige diesbezügliche Leistung, für die Apple die prozentuale Abgabe verlangt.

Apple hat etwas geschaffen, das u.a. Spotify nicht besitzt, jedoch ganz enorm davon provitieren kann. Nämlich eine weit verbreitete, attraktive Plattform, mit massig zahlungsbereiten Kunden, die alle über einen zentralen Punkt angesprochen und bedient werden können. Das ist in jedem Fall etwas, das Spotifys Geschäft extrem beflügelt. Ohne dies würde Spotify **erheblich mehr** Aufwand und Kosten aufbringen müssen, um so eine gleichwertige Grundlage für ihr Geschäft bereitstellen zu können. Das erreicht man mit dem Einsatz von geradezu lächerlichen 30% oder 15% der eigenen Gewinne nicht ansatzweise!
Und eben darum ist es auch eher traurig, dass Spotify zwar die Vorteile hoher/weitreichender Publicity der Apple-Plattformen fürs eigene Geschäft mitnehmen möchte, jedoch ohne Apple angemessen daran beteiligen zu wollen. Auf die Kunden, die sie über Apple akquirieren, will und kann Spotify aber offenbar auch nicht verzichten.

"Aber noch nicht einmal darauf hinweisen zu dürfen das man auch über andere Bezahldienste das Abo Abschließen kann ist nun mal ziemlich Appleish."

Wie ich zuvor bereits schon einmal erwähnt habe: **Kein einziger Laden** läßt innerhalb seines eigenen Geschäftsbereiches Werbung für fremde oder sogar konkurrierende Unternehmen zu, ohne dafür eine entsprechende Gegenleistung einzufordern. Warum also sollte ausgerechnet Apple in dieser Angelegenheit jetzt plötzlch anders verfahren müssen?
Dass ein attraktiver Werbeplatz im derzeit bestehendem Wirtschaftssystem nicht einfach mal so ohne entsprechende Gegenleistung zu haben ist, sollte doch wohl mittlerweile jedem bekannt sein. :) Oder glaubt irgendwer ernsthaft, dass Spotify diese Sache im umgekehrten Fall anders sehen und handhaben würde?
Ich jedenfalls definitiv nicht! :)
 
@KoA: Du scheinst im Marketing zu arbeiten, wenn nicht, lieht hier dein Talent.
Denn selten haben ich so wenig Inhalt in so viel Text verpackt gelesen.
Stell dir dein Argument mal mit Browser Anbietern und Webseiten statt Apps vor, sollten Webseiten diese auch "angemessen beteiligen"?
 
@Alexmitter: Jetzt muss ich aber doch mal herzhaft lachen. :))
Du konntest mir bisher nicht einmal anhand tatsächlich vergleichbarer Gegebenheiten meine Ausführungen und Beispiele widerlegen, unterstellst mir in meinen Erklärungen aber dennoch Inhaltslosigkeit? Das ist schon mehr als schwach!
Stattdessen versuchst du auch noch Umstände anzuführen, die nicht im Geringsten mit der betreffenden Gegebenheit bezüglich Apple und Spotify vergleichbar sind. (Ein bloßer Browser-Anbieter stellt selbst schließlich keine entsprechende Plattform bereit.)
Und das alles nur, um meiner ursprünglich gemachten Aussage zu entgegnen, obwohl diese mit faktischen Mitteln gar nicht zu widerlegen ist?
Ich denke, unter den obigen Umständen lohnt es ganz einfach nicht, die Diskussion zur betreffenden Thematik fortzuführen. ;)
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