Gelbwesten-Proteste: Apple Store in Bordeaux wurde geplündert

Am Samstagabend wurde der Apple Store im französischen Bordeaux am Rande von Protestaktionen der so genannten Gelbwesten geplündert. Vandalen schlugen die Fenster des Ladens ein, bevor sie durch das Gebäude rannten und MacBooks, iPhones, iPads ... mehr... Apple, Tokio, applestore Bildquelle: d. FUKA / Flickr Apple, Tokio, applestore Apple, Tokio, applestore d. FUKA / Flickr

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"Ich finde es richtig, wenn Menschen sich wehren und protestieren, wenn die Politik ihr Leben verschlechtert - die Benzinpreiserhöhungen sind gerade für Pendler existenziell", sagte sie dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. In Deutschland könne man davon lernen. "Wir lassen uns viel zu viel von schlechten Regierungen gefallen." Sahra Wagenknecht.
 
@LoD14: tja, leider gibt es immer menschen, welche im Kampf für das Allgemeinwohl, ihr hässliches Ego ausspielen...

ob man sich von einer schlechten Regierung gefallen lassen muss (der Satz klingt in sich unstimmig) lass ich Mal so stehen...

für seine rechte und Werte einzustehen finde ich maximal wichtig... dabei zu randalieren und selbst Profit zu generieren beweist dass nicht die Regierung schlecht ist, sondern die Menschen (mindestens ein Teil) welche auf die Straße gehen...
 
@bear7: Das Problem ist, dass bei eigentlich freidlichen DEmonstartionen immer das randalierende und kriminelle Gesockse aus seinen Löchern kommt und die Umstände entprechend ausnutzen (missbrauchen) will.
Von daher habe ich auch kein Problem damit wenn mit Überwachungskameras und Gesichtserkennung dieser Mob gnadenlos verfolgt und bestraft wird.

Und wie du ja schreibst, ews gibt keine schlechte Regierung in einer Demokratie. Ist schliesslich selbst gewählt. Nur gehen viele nicht zur Wahl und reissen dann die Klappe auf.
 
@PiaggioX8: "Nur gehen viele nicht zur Wahl und reissen dann die Klappe auf."

=> dafür kann aber die Politik nichts...

gleichwie z.B. auch manipulierte Wahlen nur schwer auf Politiker umgewälzt werden können ... egal was jetzt die echten Fakten sind Tatsache ist, nach Ergebnis hat Amerika sich für Trump entschieden... und anhand der Wahlversprechen, gehört er mit zu den "ehrlichsten" Politikern Ever. <- Dumm nur, dass seine versprechen jetzt nicht wirklich "edel" waren ^^

Aber was ich eigentlich sagen will ist, dass wir hier in Europa (ja, sogar Griechenland), leider die Perspektive verloren haben was ist wirklich Wohlstand... wir drehen uns nur noch um uns selbst und haben einen Blick auf denen welche ein wenig mehr haben als wir selbst.
Ich kenne einige Menschen welche keine Arbeit haben, welche nicht gelernt haben oder welche sich dafür ~entscheiden haben mit 15 Mutter zu werden...
> in Deutschland kein Ding... der Staat fängt dich auf, bezahlt dir dein viel zu teures Smartphone, deine Wohnung, Markenkleidung, TV und sogar Kippen und Alkohol...
Aber genau solche Menschen schreien am lautesten wie schlecht wir es doch hier haben???
Ich fühle mich gerade in einer verkehrten Welt...

Ja die Politik macht Fehler, die Lobby ist mächtig und viele Entscheidungen sind nur schwer nachvollziehbar. Warum soll eine Commerzbank Milliarden erhalten, warum bekommt VW Förderungen... aber neben den ganzen Kapitalismus gibt es eben auch Hunderttausende von Menschen, welche von genau "dieser Lobby" Arbeitsplätze bekommen, nebenbei bezahlt genau "diese Lobby" den Wohlstand, den Status welchen wir in Deutschland, sogar ganz Europa haben...

Warum gehen eigentlich nie Pfleger, Erzieher oder Rettungsdienste auf die Straße??? <- die sind viel zu beschäftigt um auf die Straße zu gehen, weil die nach einer 60 Stunden Woche auch noch Zeit mit ihrer Familie haben wollen. Aber irgendwelche Business Leute haben die Zeit darum zu kämpfen, dass der Diesel 2€ günstiger wird???
> Solange der Sprit nicht deutlich über 2€ kostet, lohnt sich rein Wirtschaftlich ein E-Auto nicht... ich geh sogar so weit, dass (eben auch weil Ökosteuer oft in der Rechnung vergessen wird), wir 4 oder 5€ für den Sprit zahlen müssen bevor die Ära der E-Autos beginnen kann!

So, sorry, jetzt bin ich vom Hundertsten ins Tausendste geschweift, aber das musste ich mal loswerden ^^
 
@bear7: "dafür kann aber die Politik nichts..."
Doch auch dafür kann die Politik was, wenn sich die Leute durch keine Partei vertreten fühlen oder der Eindruck aufkommt "es ist egal wen man wählt, ist eh das gleiche" dann hat das was mit der politischen Landschaft im Land zu tun. Dann hat das was mit Parteiförderung, dann hat das mit dem Konstrukt der Koalitionen zu tun die alle politischen Ziele verwässern, dann hat das eventuell auch was mit Resignation zu tun was durchaus in Wut und schlussendlich in Gewalt übergehen kann.
 
@bear7:
Das hast du nie in der Schule gelernt, dass sich immer Kriminelle und Extremisten in Demonstrationen einmischen und diese für ihre Zwecke benutzen?
Das schlimme ist, dass Politiker das ausnutzen. In letzter Zeit immer. Das sind Methoden die nicht besser sind als diese Plünderer und sonstigen Chaoten.
 
@bear7: Naja... da muß man schon etwas differenzieren...
Wenn die Menschen wochenlang protestieren und die Regierung "unbeirrt" einfach weiter gegen das Volk regiert, dann muß man einen Gang höher schalten - denn nur Proteste alleine gehen den Polit-Figuren am A.... vorbei.
Wenn sie also nicht auf die Leute hören "wollen", dann werden die sich eben wehren... ganz normal... ein in die Ecke gedrängtes Raubtier wird auch ned nur pfauchen... irgendwann wird's auch angreifen.
 
@Zonediver: nun, aber die Politik kann auch nicht auf 10.000 Menschen hören welche auf die Straße gehen... noch nicht mal 1 Millionen Menschen würden z.B. in Deutschland ein echtes Politisches "Gewicht" ausmachen.
Immerhin leben hier über 80 Millionen Menschen und wenn die 35000 Pegida Hampelmänner mit ihren ach so IQ-Vermindernden Parolen wirklich was erreichen würden, dann wäre die Politik irgendwie schon schlecht!?!?!?

Ich kann das verstehen warum viele auf die Straße gehen, aber es geht in der Weltwirtschaft um deutlich mehr als um den persönlichen kleinen Horizont.
Klar stört es auch mich dass der Spritpreis die letzten Monate stark gestiegen ist, dennoch lebe ich in einer Region wo ich NOCH NIE ein Problem hatte mir mein täglich Brot leisten zu können. Und bevor ich jetzt einen Applestore abreise käme es mir wohl eher in den Sinn eine Petition zu starten. Hier hat man Zahlen und klare Stimmen (wenn auch teilweise Menschen etwas unterschreiben, wovon sie keine Ahnung haben => siehe Brexit)... Auf der Straße eine Demo zu machen ist für mich mittelalterliche Politik. Wenn Politiker da wirklich drauf eingehen würden, wäre ich enttäuscht ^^ <- womit ich nicht meine, dass Politiker mit Sinn und Verstand sehr wohl richtige Entscheidungen treffen können bzw. sollten.
 
@bear7: Das mit dem Apple-Store ist "ganz klar" zu verurteilen - keine Frage!
Leide gibt es bei Protesten aber immer eine kleine Gruppe von "gewaltbereiten" Randalierern - die muß man dann auch "herausnehmen".
Allerdings muß ich in Bezug auf das "politische" Gewicht einer Gruppe widersprechen, denn es gehen sicher nicht alle demonstrieren - betreffen wird das aber sehr wohl "alle".
Und wenn man sich ansieht, wie die Preise gallopieren - egal ob Energie, Wohnen oder Essen, dann wird es wohl nicht mehr lange dauern, bis man sich das "tägliche Brot" nicht mehr leisten kann. Schuld daran tragen die Politiker, die die Inflation als "die Heilmaßnahme" schlechthin sehen und jährlich absurde Gehaltserhöhungen erhalten. Der kleine Mann (also wir Normalos) bleiben dabei auf der Strecke - und das gehört "abgestellt", notfalls durch Entmachtung dieser Polit-Versager!
 
Na reist langsam die internationale an...
 
@0711: Die Eurogentfor? Die werden sie noch weiter geheimhalten, bis es überall so abgeht..
 
@bLu3t0oth: die antikapitalistischen Chaoten ;)
 
Wow ein Apple-Store geplündert, sollte ja nun jeder wissen das es nix bringt ein Apple-Gerät zu klauen.
 
@Odi waN: Wieso?
Wegen Diebstahlschutz?

Gibts das auch bei iMacs / Mac Books sowie dem"günstigen" Zubehör?
 
@Edelasos: Bei allen Applegeräten wird die Seriennummer im System gesperrt, das beihaltet auch die Seriennummern der Bauteile. Egal was damit passieren soll, alle Bauteile sowie das gerät selbst sind wertlos, weil sie nicht aktiviert werden können bei Apple.
 
@Odi waN: Das weiß der "Käufer" ja erst mal nicht.
Wenn du nen dummen findest, der das Gerät einfach so kauft und nicht vorher testen möchte, glück für den Dieb.
 
@sunrunner: Der Dieb legt noch einen drauf und wird zum Hehler - dumm kauft also was von saudumm.
 
@DerTigga: Der Stehler kann niemals der Hehler sein. Einfach Sprichwort aus der Juristerei.
 
@Felix86: Und die rechtliche Gültigkeit dieses Spruchs ist bewiesen / abgesichert ...durch.. ?
 
@DerTigga: Ein Blick in § 259 Abs. 1 StGB erleichtert die Rechtsfindung. Ein "anderer" muss die Sache gestohlen habe. Diebstahl und Hehlerei an ein und derselben Sache können somit nicht verwirklicht werden.
 
@Edelasos: ja
 
@Odi waN: die geräte werden nutzlos sein, einizg was sich lukrativ lohnen wird, sind die zubehör sachen (welche ja nicht gerade billig sind)
 
@Odi waN: Ich glaube, dass Leute die so was tun nicht gerade mit dem Wissen darüber gesegnet sind, oder sich nur dem Rudelverhalten anpassen ohne nachzudenken.
 
Eine kleine Gruppe von Randalierern und Dieben diskreditiert den berechtigten Protest der friedlichen Mehrheit. Manchmal frage ich mich, wem das gut in den Kram paßt und ob da nicht auch etwas gesteuert wird ...
 
@DocDbase: Aluhut?
 
@WinLinMax: Wie gutgläubig kann man sein, als daß man glaubt, daß Protest nicht instrumentalisiert werden kann? Meine Vermutung hat nichts mit Aluhut usw. zu tun. Wenn man einen Gegner besiegen will, kann man das auf vielerlei Weise tun: Mit Argumenten und Diskussion oder aber mit unterschwelligeren und subtileren Mitteln wie übler Nachrede, das Aufstellen von Vermutungen sowie Maßnahmen, um den Gegner in ein schlechtes Licht zu rücken oder in Mißkredit zu bringen. Die Bild-Zeitung betreibt ihre Propaganda regelmäßig so und welches Dumpfblatt ist die meistverkaufte Zeitung in Europa? Jede Woche beim Einkaufen sehe ich im Supermarkt, wie Leute ausgerechnet dieses Blatt aufs Laufband klatschen, wo ohne fundierte Recherche nur eine ganz bestimmte Agenda verfolgt, vermarktet und publiziert wird. Die Masse kann man auf vielerlei Weise steuern und wenn man dann noch ein paar Leute zur Hilfe nimmt, die sowieso auf Krawall gebürstet sind, weil die das toll finden, hat man ein effektives Werkzeug zur Hand, um berechtigte Kritik und deren Vertreter als die Verbündeten von Krawallmachern hinzustellen.
 
@DocDbase: Das glaubst du doch wohl selber nicht? Die Leute sind einfach so. Da braucht man nix steuern und lenken. Die sind einfach sauer und einer fängt einfach an, Scheiben einzuwerfen und dann erledigt die Gruppendynamik ihr übriges. Und selbst dieser eine wird ganz sicher selber gehandelt haben. Es ist einfach so. Oder glaubst du, dass nach einem Fußballspiel die Krawallmacher auch von extern gelenkt werden?
 
@FatEric: Oh doch - das ganze kann man ja noch ein bischen Anheizen.
Auf Malle nennt man das schlichtweg Animatuere.
Genauso wie die Aliens die die Krim besetzt haben. Das waren niemals Russen. Und schon gar keine Soldaten.
Russland hat ein reges Interesse daran die westlichen Demokratien zu destabilisieren.
Puitin ist genauso ein Despot wie Trump oder dieser Kim Plumpaquatsch aus Nordkorea.

Also nix Aluhut.
 
@PiaggioX8: Du vergleichst Aktionen von Regierungschefs mit Aktionen einzelner Demonstranten... Das passt nicht zusammen. Es spielt auch keine Rolle, wenn der einzelne Animateur ein bestellter Anstifter ist. Ich finde Animateure auch im Urlaub scheiße und mach da nicht mit. Und ich fände es auch scheiße, einen Laden auszuräumen und alles kurz und klein zu schlagen. Unter den Demonstranten ist einfach eine Handvoll Idioten und dazu braucht es keine Regierung, die die lenkt. Dass eine Regierung das handeln weniger dann wieder als Anlass nimmt, alle unter Generealverdacht zu stellen, ist was anderes.
 
@PiaggioX8: "Russland hat ein reges Interesse daran die westlichen Demokratien zu destabilisieren."

Glaubst du das ernsthaft, nur weil diese Darstellung hierzulande seitens einer extrem einseitig, transatlantisch ausgerichteten Medien-Berichterstattung täglich indoktriniert wird? Ich denke, es lohnt sich, diesbezüglich mal abseits üblicher Berichterstattung selbst etwas hinter die Kulissen zu schauen, anstatt nur das aufzunehmen, was uns täglich in den Mainstream-Medien aufgetischt wird.
 
@KoA: Du beziehst deine Informationen bestimmt direkt von Russia Today.
Die Russen die hier leben und ich kenne (und das sind nicht wenige) erzählen da aber was ganz anderes.
 
@PiaggioX8: "Du beziehst deine Informationen bestimmt direkt von Russia Today."

Man kann sich sehr viel umfassender informieren, als lediglich RT als Informationsquelle zu bemühen. ;)
 
@KoA: Sry, wenn ich da eher den etablierten Medien glauben schenke, als irgendwelchen Blogs/Newsseiten von irgendwelchern Krautern, die kein Mensch kennt und die zusammenschreiben können was sie wollen.

Wer sagt denn, dass deine Quellen, die unseren Medien widersprechen, nicht indoktriniert sind oder von irgendeiner ausländischen Macht gesteuert? Mit welcher Gewissheit und welchem Recht nimmst du dir heraus zu behaupten, diese seien glaubwürdiger als z.B. ARD und ZDF? Nur weil es dem Zeitgeist entspricht, gegenüber den etablierten Medien anti eingestellt zu sein?

Nur weil sich Person XY hinstellt und sagt/schreibt "Das ist alles ganz anders, als uns die Mainstream-Medien weismachen wollen" glaubst du das? Schonmal überlegt, dass diese Person vielleicht einfach einen Sche*ß erzählt?
 
@mh0001: "Mit welcher Gewissheit und welchem Recht nimmst du dir heraus zu behaupten, diese seien glaubwürdiger als z.B. ARD und ZDF?"

Es sind u.a. zahlreiche Erfahrungen, eigenständiges Denkvermögen und grundlegender Sachverstand, die mir diesbezüglich die Gewissheit verschaffen, dass in den gängigen Mainstream-Medien, einschließlich ÖR, ganz bewusst Halbwahrheiten und Falschdarstellungen - nicht allein nur über die politische Ausrichtung Russlands - verbreitet werden. Im Gegensatz zu manch anderen, schränke ich die Wahl der Informationsquellen nicht einseitig ein, um einen möglichst umfangreichen und realen Überblick zur jeweiligen Thematik zu erhalten. In diesem Zusammenhang stellt sich mir dann auch fast schon zwangsläufig die Frage:
Was ist denn deine Motivation, eher den Darstellungen der sogenannten etablierten Medien zu *glauben*? :)
 
@KoA: Die Geschichte? In Bezug auf Russland z.B. die Tatsache, dass hierzulande niemand dafür weggesperrt wird oder Ärger bekommt, wenn er sich regierungskritisch äußert, was dort sehr wohl der Fall ist. Weswegen ich den Medien hierzulande schon einmal sehr viel mehr traue als den vorherrschenden Medien dort.
Dass ein Journalist der "Mainstream-Medien" (wie du sie nennst) schlicht und ergreifend keinen Grund hat, sich nicht kritisch über unsere oder irgendeine westliche Regierung zu äußern oder Dinge geschönt darzustellen. Hierzulande bekommt man eher einen Preis dafür, wenn man einen großen Skandal aufdeckt, als dass man Strafverfolgung zu befürchten hat. Bei uns wie in kaum einem anderen Land ärgern sich Regierungen höchstens darüber, dass sie der Presse eben so rein gar nichts können, und müssen jeden Mist, auch Dinge die sich im Nachhinein als zu negativ falsch dargestellt herausstellen, über sich ergehen lassen.
Nenn mir einen Grund, warum z.B. Journalisten der öffentlich-rechtlichen Medien, die quasi gesetzlich so gut wie unkündbar in ihrem Job sitzen, irgendein Blatt vor den Mund nehmen sollten.
Würde einer gefeuert weil er zu kritisch ist, nimmt er sich nen Anwalt und geht vor Gericht, Sieg und Rückkehr in den Job zu nahezu 100% garantiert.
Wäre das Alles in Wahrheit ganz anders mit Russland als uns unsere Regierung weismachen will - es wäre ein gefundenes Fressen für unsere Medien und sie würden sich wie die Geier mit einer Frontal 21 - Sendung nach der anderen darauf stürzen!
Und es tut mir schrecklich Leid, dass ich manchen positiven Darstellungen über Länder, in denen die Meinungs- und Pressefreiheit in gewissen Aspekten auf dem Niveau von Naz*deutschland ist, sehr skeptisch gegenüber stehe.
 
@mh0001: "In Bezug auf Russland z.B. die Tatsache, dass hierzulande niemand dafür weggesperrt wird oder Ärger bekommt, wenn er sich regierungskritisch äußert"

Aha. Darum hat Deutschland dann wohl auch weder Edward Snowden, noch Julian Assange entsprechende Unterstützung zukommen lassen und ihnen Asyl gewährt, weil systemkritische Äußerungen hierzulande angeblich völlig folgenlos sind. Ich verstehe! :)

"Dass ein Journalist der "Mainstream-Medien" (wie du sie nennst) schlicht und ergreifend keinen Grund hat, sich nicht kritisch über unsere oder irgendeine westliche Regierung zu äußern oder Dinge geschönt darzustellen."

Wenn dem so ist, wie du behauptest, wieso Berichten Mainstream-Medien dann bei gewissen Themen, wie z.B. Russland, trotzdem überwiegend unausgewogen einseitig, anstatt gleichgewichtet beide Seiten korrekt zu beleuchten, entsprechend umfassende Aufklärung zu betreiben und fehlende Beweise kritisch und akribisch zu hinterfagen?

"Nenn mir einen Grund, warum z.B. Journalisten der öffentlich-rechtlichen Medien, die quasi gesetzlich so gut wie unkündbar in ihrem Job sitzen, irgendein Blatt vor den Mund nehmen sollten."

Weil sie selbst davon provitieren, wenn zugunsten wirtschaftspolitischer Interessen einseitig mediale Meinungsmache betrieben wird. Maßgebliche Interessen sind hierbei der Erhalt von Einflussnahme, Macht und des eigenen Wohlstandes.
 
@FatEric: "Das glaubst du doch wohl selber nicht?"

Schlag vielleicht einfach mal unter dem Stichwort: "Agent Provocateur" nach. :)
 
@FatEric: Wenn wir mal G20 Proteste mit den Gelbwesten Protesten vergleichen ist der Standpunkt "die Leute sind einfach so" kaum haltbar. Ich halte es auch durchaus für fraglich ob die plündernde Mehrheit da zu den protestierenden gehörten oder nicht einfach sonstige Chaoten waren, schon das sie das Kennzeichen überhaupt der Proteste nicht tragen ist ein Indiz dafür - es gibt wirklich nur wenige Bilder die Protestsperren/märsche zeigen die nicht mehrheitlich an den gelben Westen erkannt werden können, im Apple Store ist genau einer mit gelber weste.
 
@FatEric: Warum sollte jemand ein irgendwie geartetes Interesse daran haben, Krawalle bei Fußballspielen zu steuern? Das bringt wirtschaftlich/politisch nichts. Wenn ich aber meine Kritiker wiederum in Mißkredit bringe und in ein schlechtes Licht rücke, stehe ich als Politiker gut da und kann mit dem Finger auf die Krawallbrüder zeigen.
 
@DocDbase: Ob dieser Einzelfall gesteuert ist, kann man nicht sagen, insgesamt ist bei den Gelbwesten eines zu beachten: Es ist eine Farbrevolution. Und dazu noch eine die in sehr kurzer Zeit sehr schnell viel Fahrt aufgenommen hat.

Wenn man sich jetzt mal zu Farbrevolutionen informiert, dann sollten die Alarmglocken läuten.

Insgesamt finde ich es richtig, dass sich die Menschen dort wehren, habe aber das Gefühl, dass diese "Revolution" letztlich ein ganz anderes Ziel erreicht, als es die Franzosen eigentlich wollen.
 
"...eine Reaktion auf eine von Präsident Emmanuel Macron zur Finanzierung der Energiewende in Frankreich geplante höhere Besteuerung von Kraftstoffen..."
Das ist exakt die gleiche Perversion wie sie in Deutschland seit Rot/Grün '98 stattfindet. Steuern und Abgaben auf Strom und Gas haben sich mehr als verdoppelt ... Proteste? Unruhen? ... Finanziert wird mit dem Geld also die Energiewende und neuerdings auch noch der Netzausbau ... und wem nutzen die Investitionen am Ende? Jedenfalls nicht denen die das Finanziert haben! Im Gegenteil, wir finanzieren das alles und zahlen hinterher Miete für die Netze die wir Finanziert haben ... Niemand denkt drüber nach, keiner merkt's es, "die Deutschen" sind entweder zu dumm oder zu faul um sich zu wehren ... ???
 
@Hobbyperte: Die Energiewende, das sparen von Energie und auch der Netzausbau nützen doch dem Bürger? Soll es wie in den USA sein? Jeder kauft nen SUV und ballert durch das Land, einfach weil es günstig ist? Ich nehme die Sorgen der Niedriglöhner ernst, vor allem auch weil die ja zur Arbeit kommen müssen. Das Konzept hat Fehler. Ich finde den Weg grundsätzlich richtig. Und wenn sich wirtschaftliche Interessen mit Umweltschutz koppeln lassen sollte man das nutzen.
 
@Matico: "Jeder kauft nen SUV"
Auch bei den Amis ist ein SUV weder imUnternahlt noch in der Anschaffung das billigste mobil..übrigens haben Amis pro kopf mehr elektrifizierte Fahrzeuge als wir. Unsere Selbstwahrnehmung beim Umweltschutz ist oft so daneben wie verfestigt.

"Und wenn sich wirtschaftliche Interessen mit Umweltschutz koppeln lassen sollte man das nutzen."
Meinst du so wie beim Atomausstieg? Erst mal in die Kohle investiert! Die Endlagerung darf natürlich auch großteils der Stromkunde bezahlen und nicht die KOnzerne mit Milliardengewinnen.

"Das Konzept hat Fehler."
Das Konzept der staatlichen Finanzierung der Privatwirtschaft ist der Fehler.
 
@0711: Ich bin ein grosser Fan der USA. Das war kein USA Bashing. Ich wollte damit darstellen, dass höhere Kosten für Energie Sinn machen - man muss es nur richtig umsetzen. Die daraus generierten Steuern richtig einzusetzen kann man natürlich diskutieren und da hast du ja auch einen recht kritischen Standpunkt. Den kann ich akzeptieren. Beachte halt einfach, dass ich auf den aus meiner Sicht populistischen Ansatz von Hobbyexperte geantwortet habe der genau diese Erhöhung von Energiepreisen bemängelt.
 
@Matico: Ich bin kein Fan der USA und heiße jede valide Kritik herzlich willkommen.

Höhere Kosten für Energie macht keinen Sinn, außer Konzernen mehr Geld zu bringen, zumindest unter unseren Voraussetzungen - die Energiegewinnung wird Kostengünstiger, die Modernisierung wird zu einem guten Teil durch Steuergelder getragen
- Bezuschussung von erneuerbaren Energieträgern/Kraftwerksbauten
- Modernisierung der Netzinfrastruktur
Selbst der ausstieg aus den alten Energieträgern (Entschädigungszahlungen) und deren Anschlusskosten (Atommüll) wird vom Steuerzahlergeld zum größten Teil übernommen!

Die Erhöhung der Energiepreise wird völlig zu recht bemängelt
 
@0711: Nochmal zusammengefasst, wo das Geld landet ist für mich ein Thema. Energie sollte dennoch aber so besteuert werden wie es bei uns ist. Aber man muss ja nicht zu allem einen Konsenz finden. Ist ja auch kein IT Thema.
 
@Matico: Ich denke mal du nimmst an das sei ökologisch Sinnvoll um Energieverschwendung vorzubeugen, ich denke eher dass sich die Leute dadurch alternative Energiequellen suchen die nicht so sauber sind oder anderswo mit niedrigeren Standards energieintensive güter erzeugt werden (z.B. die Industrie)
- Da brennt der Kachelofen/Schwedenofen im Winter (in einigen Städten ein echtes Problem) anstatt die Heizenergie effizienter zu erhalten, n paar Holzscheitel bekommt man auch von bekannten oder billig im Einkauf
- Da wird von Öl/Gas nicht auf Wärmepumpe umgerüstet weil es sich nicht lohnt.
- Da wird Energie selbst erzeugt aber für die Selbstversorgung ist eine höhere Überkapazität nötig als bei zentraler Erzeugung, was widerrum bedingt das die dezentralisierte Infrastruktur weit mehr Ressourcen verschlingt
- Wiederrum ist der Betrieb von Wärmerückgewinnung nicht so kosteneffizient, also heizt man doch lieber zum fenster raus anstatt in wärmerückgewinnung zu investieren
- Energieintensive Industrie wandert ab in Länder mit weit geringeren Standards und schlechteren "Strommixen" (ist ja bereits geschehen)

Ob die positiveffekte hoher Energiekosten (Sparsamkeitseffekte) die negativeffekte tatsächlich aufwiegen wage ich zu bezweifeln
 
@0711: Du setzt eigentlich genau da an wo ich hin will. Der Mensch ist nicht so sehr an Nachhaltigkeit interessiert. Überhaupt ist Verzicht oder das einhalten von Regeln für den Menschen schwierig, es sei denn er merkt es am Geldbeutel. Schon im Business Bereich werden in Firmen immer wieder Verhaltensregeln aufgegeben die niemanden interessieren - exakt bis zur Strafgebühr. Da ändert sich alles sofort. "Man muss den Käse an die richtige Stelle legen, nur so läuft die Masse auch dahin". Also, deine Kritikpunkte sind teilweise (subjektiv) natürlich berechtigt, dennoch bleibe ich dabei, ohne (finanziellen) Schmerz ändert sich nichts. Du kritisierst, dass der Hebel viele Fehler hat. Das sehe ich auch so. Aber ganz ohne Hebel ändert sich halt auch nichts. Ein Beispiel sind energiearme Häuser, die werden halt auch deswegen immer mehr gebaut weil die Energie teurer wird.
 
@Hobbyperte: "Im Gegenteil, wir finanzieren das alles und zahlen hinterher Miete für die Netze die wir Finanziert haben."
Denkst du wirklich, dass du kostenlos Strom, Gas und Wasser bekommst, weil du durch deine Abgaben einen Teil des Infrastrukturausbau mitfinanziert hast?

Zumindest grobe Details zum "mehr als verdoppelt" kannst du folgenden Links entnehmen. (Vorweg: Deine Infos sind so nicht richtig.)
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/234370/umfrage/entwicklung-der-haushaltsstrompreise-in-deutschland/
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/164049/umfrage/verfuegbares-einkommen-je-arbeitnehmer-in-deutschland-seit-1960/
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/2550/umfrage/entwicklung-des-verbraucherpreisindex/
 
@erso: Nein, er sagt jene die mit der Infrastruktur Geld verdienen sollten auch die Erstellung finanzieren, dafür zahlt er und wir alle als Kunde. Wenn wir nun die Infrastrutktur finanzieren sollte es auf fallende Preise hinauslaufen, die fallen aber nicht und je nach Umfang der Infrastrukturfinanzierung wäre auch ein kostenloser (durch den Staat bereitgestellten) bezug von Grundversorgungsmitteln angebracht. Wenn man üblicherweise in ein Unternehmen investiert und das gewinne dadurch erzielt hat man als Investor auch was davon - hier aber nicht.

schau nach reallohnindex ;)
 
@Hobbyperte: Was denkst Du Experte denn wer das sonst bezahlen sollte? Weder der Finanzminister noch die Vorstandsvorsitzenden und Aktionäre der Energiekonzerne werden die Energieinfrastruktur aus eigener Tasche bezahlen, sondern das schön auf den Steuerzahler bzw den Energiekunden, also wiederum auf uns alle umlegen. Halt auf die, die das Netz nutzen.

Im übrigen darfst Du Steuern, die allgemein in die Finanzierung der staatlichen Haushalte dienen, nicht mit zweckgebundenen Preisbestandteilen und Umlagen verwechseln.

Wem das ganze nützt? Logischerweise neben den Anbietern auch dem Verbraucher, der Strom kommt halt nicht einfach so aus der Steckdose. Aber wer lieber Revoluzzer spielen will, kann von mir aus auch gerne auf Strom, Gas, Öl und jede andere Art der Energieversorgung verzichten, dann braucht er auch die Infrastrukturabgaben nicht mitzubezahlen.
 
@rallef: Ja Energiekonzerne sollten das finanzieren, das ist die folge der Privatisierung, entweder sind es staatliche Netze (dann machts der Staat) oder halt nicht. Wenn es auf die Verbraucher umgelegt wird kann es nur besser sein als das es durch Wasserkopfeinrichtungen minimiert wird, auch wird der Preis dann vom Markt geregelt und dritte am Markt haben auch eine Chance anstatt den Nachteil zu haben das der etablierte sein netz aus Steuergeldern hat. Die alternative wäre, staatliche Netze, Strom, Wasser, Gas, Internet etc pp

Es gibt genau 1 Land das seinen Bürgern höhere Belastungen zumutet als Deutschland (wenn man jetzt noch anschaut dass die Belastung steigt sind wir einsam), anderswo funktioniert Strom, Gas, Öl, Internet, Verkehrswesen, Bildung, soziales, Rente usw usf auch in einer brauchbaren Art und Weise.
Der deutsche Staat hat das Volk zum Ausverkauf erklärt, so kam es auch zu den Privatisierungen, so sind die viele Industriefinanzierungen zu erklären, die Verluste verstaatlichen, die Gewinne privatisieren....das wird in Deutschland so praktiziert wie in kaum einen(keinem?) anderen Land der Erde (siehe auch Atommüll - wären wir ja wieder bei den gleichen kandidaten)
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