Amazon: Roboter versauen 20.000 Saisonkräften den Weihnachtslohn

Der Handelskonzern Amazon wird bald beginnen, wieder zusätzliche Saison-Arbeitskräfte einzustellen, um das höhere Bestell-Aufkommen im Weihnachtsgeschäft bewältigen zu können. Allerdings liegt die Zahl der zusätzlichen Leute, die in den kommenden ... mehr... Amazon, Roboter, Kiva Bildquelle: Amazon Amazon, Roboter, Kiva Amazon, Roboter, Kiva Amazon

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Lasst uns Steine klopfen wie im alten Agypten, damit die Menschen beschäftigt sind...

Amazon ist ein privatwirtschaftliches Unternehmen und keine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme. Von daher ist der Schritt nur logisch.
 
@Cosmic7110: Nun muss aber auch die Gesellschaft und die Politik verstehen, das (Voll)Beschäftigung nicht der der Mittelpunkt in der Gesellschaft bleiben wird. Das wird insbesondere für die Deutschen ein großer Wandel werden, sich nicht mehr über den Job zu identifizieren.
 
@kkp2321: Quatsch, wir bleiben für immer Exportweltmeister (yay!) - Wir werden einfach immer mehr Zeug in die Welt hinausschleudern statt einen - oder mehrere - Gänge zurückzuschalten ;)

Besonders positiv in Jahren, wo es mit dem Fussball nicht so klappt.
 
@kkp2321: Tjoar, wir sollten erstmal kapieren, dass man nach dem ersten Bildungsweg nicht abgeschlossen haben sollte... Aber das liegt hier scheinbar noch in weiter Ferne. Bildung die nichts kostet wird hier zu Lande als Lästig empfunden, und dann beschwert man sich natürlich nach 20 Jahren, wenn es den erlernten Beruf schlichtweg nicht mehr gibt.
 
@Cosmic7110: In Deutschland hat man dann aber immer noch die Chance auf (Kostenlose) Weiterbildung und Umschulung...wenn man denn will. Aber da studieren viele einfach Sinnlose Fächer, machen den Bachelor und wundern sich das Sie weiterhin bei Aldi, Lidl und co arbeiten müssen weil Sie keiner Braucht. Oder eben BWL, auch Sinnlose hoch 3 aber man verdient gut für die Unproduktivste Arbeit weit und breit.
 
@Nero FX: ja eben, sag ich doch, du kannst hier alles werden was du willst - größtenteils kostenlos oder mit Unterstützung... zeig mir mal ein anderes Land auf der WElt wo das möglich ist...

und als was wird das hier gesehen? als lästig.
 
@Cosmic7110: Deine Aussage ist an sich richtig, aber ich muss dem dennoch widersprechen!
Nicht jeder hat denselben geistigen Horizont!
Die eine verstehen, die anderen lernen auswendig und der dritte kann weder das erste noch das zweite.
Für den einen ist es super einen Hauptschulabschluss zu haben und der nächste kann darüber nur lachen und ist der Meinung mit etwas lernen geht alles! Ich erinnere hier an Person Nummer drei, welche weder verstehen noch lernen kann!
Es gibt für jeden einen geeigneten Beruf. Wer interesse zeigt sollte nicht, auf Grund seiner schlechten Noten aus der Schule, der Berufsweg verweigert werden! Aber leider sehen viele NUR am Anfang die Noten! Ich habe es als Teamleiter oft erlebt wie AZUBI?s als "dumm" bezeichnet wurden aber wenn diese entsprechend gefördert werden und erfolge haben dann aufblühen!
 
@kkp2321: Maschinenarbeit ist DER Grund für ein bedingungsloses Grundeinkommen. Robotor müssen letztlich all die Abgaben erwirtschaften, für die sich Menschen jetzt abrackern. Den Unternehmen bleibt immer noch der Vorteil, dass Roboter nicht krank werden, keinen Urlaub brauchen, nicht schwanger werden und nicht sterben.
 
@Jad: Wie wäre es mit Weiterbildung in den Hochtechnologiebereichen? Rober müssen entwickelt, programmiert, weiterentwickelt gewartet usw werden...

Ebenso andere Bereiche...

Aber wir fordern dann lieber den erhalt von nicht mehr nötigen Berufen und ein bedingungsloses Grundeinkommen. Anstatt sich mal Gedanken über einen Wandel in richtung Fortschritt zu machen.
 
@Cosmic7110: Ein BGE schließt eine Weiterbildung nicht aus. Und ist schon gar nicht dafür gedacht, dass alle zu Hause bleiben können/ sollen.
 
@gutzi4u: ja ist bekannt. Soll ich hier nun jedesmal noch schriftlich alles beschreiben was geht und was nicht? Ich hab dein Argument widerlegt denn der technische Fortschritt sollte nicht als Grund für ein BGE herhalten.
 
@Cosmic7110: Welches Argument von mir hast du wiederlegt? Und wo habe ich behauptet, dass der technische Fortschritt ein Grund für ein BGE ist?
 
@gutzi4u: Willst du mich nun verarschen oder dich beschäftigen? zitat:"Maschinenarbeit ist DER Grund für ein bedingungsloses Grundeinkommen. "
 
@Cosmic7110: Also ich sage ganz ehrlich, das ich nicht das Interesse habe mich mein Leben lang unter druck stellen lassen zu müssen, mich einem Industrie vorgeschriebenen Bildungszwang unterwerfen zu müssen.
Irgendwo und irgendwann möchte ich auch ein Leben haben, fernab von Wirtschaftsinteressen. Und dies stelle ich mir nicht erst ab dem Lebensabend vor.
 
@kkp2321: Bildungszwang? Sowas kann auch nur in Deutschland kommen oder? Dein ernst jetzt? Weißt du was der ein oder andere für kostenlose Bildung tun würde?

und du kommst mit Bildungszwang, mir fällt hier echt nichts mehr ein...
 
@Cosmic7110: Es war ein versuch deine Worte zu interpretieren.
"Wie wäre es mit Weiterbildung in den Hochtechnologiebereichen"
Wie stellste dir das vor? Mann, mitte 50, fängt an Informatik zu studieren, weil die Lagerarbeit zu 100% von Maschienen übernommen wird?
Und selbst wenn der Kerl mitte 30 ist, irgendwann muss einfach schluss damit sein, das Leben rein der Arbeit auszurichten.
Bildung ist auch ein sehr interpretierbarer Begriff. Denn was ist Bildung, wer definiert dies? Ausbildung ist keine Bildung. Bestenfalls das erlernen einer Fertigkeit und nein, das ist keine Bildung. Bildung ist etwas umfassendes. Sich rein auf einen Beruf zu konzentrieren hat mit umfassend in der Regel nichts zu tun.
 
@Cosmic7110: "Weißt du was der ein oder andere für kostenlose Bildung tun würde?"
Kann man mit den kostenlosen Ausbildungsmöglichkeiten seine Rechnungen bezahlen? Nein, dafür muss man arbeiten gehen und nicht irgendwann mal wenn man vielleicht um die 50 ist ein mehrjähriges Studium anfangen. Wovon soll man da leben? Für einen Vollzeitjob + Studium haben die meisten dann auch keine Kraft mehr wie mit 20, wenn das Studium sich nicht über 20 Jahre ziehen soll. Und wer nimmt dann einen dann noch überhaupt, es gibt schon einen Grund, warum alle arbeitslosen ab 55 nicht mehr in die Statistik aufgenommen werden, weil kaum noch einer von denen vermittelbar ist, schon gar nicht wenn er gerade ein Studium abgeschlossen und mit dem neu erlernten Beruf anfangen will.
 
@Cosmic7110: "Wie wäre es mit Weiterbildung in den Hochtechnologiebereichen? Rober müssen entwickelt, programmiert, weiterentwickelt gewartet usw werden..."
Bist du auch so einer, der meint, da werden Roboter entwickelt, die von genauso vielen hoch qualifizierten Leuten entwickelt und anschließend gewartet werden, wie sie ersetzen? Das wäre aber ein ziemliches Minusgeschäft für die Unternehmen, die solche Roboter statt Menschen einsetzen. Klar expandiert die Branche jetzt stark und braucht erstmal viel Personal, da das Ganze gerade dabei ist aus den Kinderschuhen herauszukommen, aber ewig wird es so nicht weitergehen, denn das Ziel ist ja nicht die relativ billigen Arbeitskräfte am Fließband durch teure zu ersetzen, sondern sie fast vollständig loszuwerden, anders geht die Rechnung auch gar nicht auf.
 
@Cosmic7110: Selbst beim zweiten Mal ist dir nicht aufgefallen, dass die Aussage, auf die du dich beziehst, von @Jad stammt, und nicht von mir.

Abgesehen davon, wiedersprechen sich @Jads Aussage und meine nicht. Unabhängig davon wie ich zum BGE stehe, müssen sich Arbeiter, die durch Maschinen ersetzt werden können, über kurz oder lang umqualifizieren/ weiterbilden, um am Arbeitsmarkt eine Chance zu haben. (Alle anderen natürlich auch.) Nicht alle Arbeitgeber unterstützen das, oder nur in eine Richtung, die ihnen auch passt. Wie soll sich jetzt jemand weiterbilden, der auf den "unterbezahlten Sch**ß-Job" angewiesen ist? Dazu fehlt den meisten schlichtweg Zeit, Geld und Kraft. Arbeitslos melden ist mit all den Sanktionen auch keine Lösung.
Mit einem BGE könnte er kündigen, weil seine Grundversorgung(!) gesichert ist, und sich in einem zukunfstssichere Richtung weiterbilden. Für die Zeit die Ansprüche etwas runterdrehen und evtl. einen Minijob annehmen. Dann bleibt genügend Zeit und Energie zum Lehrnen.

(Bildungswesen, Sozialstaat, Finanziebarkeit Neiddebatte etc. werde ich hier nicht diskutieren.)
 
@Jad: Durch ein BGE steigen die Preise bzw. die Inflation, und zwar genau in der Höhe, die durch das BGE zusätzlich in Umlauf kommt. Im Endeffekt hat jeder genau so viel wie vor einem hoffentlich nie realem BGE. Eine "Maschinensteuer" wäre i.d.F. der Hebel, der eher Verständnis hervorrufen wird.
 
@Cosmic7110: Wenn es doch "nur" um Beschäftigung ginge!
@kkp2321: Diese Aussage kann ich so nicht stehen lassen, denn sie ist grundlegend Falsch! Trenne Beschäftigung von Beschaffung der Mittel zur Überlebenssicherung!
 
@rOOts: Wenn es nicht um die Beschäftigung der Menschen und damit ihrem Verdienst geht, worum dann?
 
@Cosmic7110: Eine sinnvolle Aufgabe im Leben zu haben? Das Gefühl gebraucht zu werden?

Arbeit zu haben hat auch einige positive psychologische Einflüsse (sofern man sich natürlich nicht kaputt arbeitet).

Ich war lange Jahre arbeitslos und glaub mir, nach den ersten paar Monaten in denen es noch spaß macht fühlt man sich einfach nur Mist, vor allem wenn man sich dessen bewusst ist, dass man von Almosen hart arbeitender Menschen lebt.
 
@Aerith: Man muss natürlich klar Lohnarbeit von nicht-Lohnarbeit unterscheiden. Ich brauche keine Lohnarbeit um mich beschäftigen zu können. Lohnarbeit ist für die meisten eher ein Hindernis und die wenigsten haben das Privileg das zur Lohnarbeit zu machen, was tatsächlich ihre Wunschbeschäftigung ist.
 
@kkp2321: Das ist wahr, ich hab auch nicht grad den intellektuellen Knaller als Job gelandet aber immerhin ermöglicht er mir ein einigermaßen entspanntes Leben.
 
@Aerith: Das Problem ist nur, dass es für die emotionale Seite dann auch wenig bringt, wenn man die Leute einen Job machen lässt, bei dem sie genau wissen, dass es die Maschine eigtl viel besser, schneller und günstiger als sie erledigen würde. Solche Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen erzeugen sicherlich auch nicht das Gefühl, gebraucht zu werden.
 
@mh0001: Yep, seh ich ganz genauso. Nichts ist schlimmer als sinnlose ABM.
 
@Aerith: und was hindert dich nun daran diesen Zustand zum besseren zu ändern? Fortbildung, Umschulung, Studium??
 
@Aerith: Ich sag immer: Arbeit ist was für Menschen die keine Hobbys haben.

Soll heißen ich kann nicht nachvollziehen wie einem langweilig sein kann.
Man bekommt oft zu hören: "Was soll ich ohne arbeiten zu gehen den ganzen Tag machen?"

Also ich hab 1 Million Dinge die ich mache und machen will im Kopf. So viel das ein Leben gar nicht langt. Langeweile kenne ich nicht.

Und gebraucht werden: Mach ichs nicht machts ein anderer - man ist doch eh ersetzbar.
 
@Cosmic7110: Studium habe ich bereits. Ich hab im Fach nur nichts finden können. Mein derzeitiger Job ist zwar intellektuell nicht besonders anspruchsvll aber die Kollegen sind nett und das Klima gut.

Um ehrlich zu sein bin ich des suchens nach den Jahren müde geworden und froh erstmal irgendwo "angekommen" zu sein.
 
@Paradise: Ich würde genauso denken, wenn man nicht seinen Lebensunterhalt aus den Taschen anderer finanzieren würde ohne eine Gegenleistung zu bringen. Sorry aber ich bin noch so erzogen worden, dass mich das etwas stört.

Wenn irgendwann ein echtes BGE eingeführt wird, ists gut möglich das ich auch nicht mehr die 6h pro Tag ackern geh sondern eher 2-3.
 
@Aerith: ja. ich wollt auch immer Bademeister werden.XD..
 
@kubatsch006: Der Profilgenerator beim BIZ hat für meinen Freund damals den Traumberuf "Hilfsbademeister" ausgespuckt. :D
 
@Aerith: Achtung! und das ist echt wahr.mein Klassenlehrer hat mir in der 9.Klasse gesagt ich werde mal "Kackepumper!"hahaha..da hat er gottseidank nicht Recht behalten..aber war definitiv n Hammerspruch ;)
 
@kubatsch006: xD Wobei Mitarbeit in der Städtischen Entsorgungsindustrie glaub ich gar nicht so schlecht entlohnt wird.
 
@Cosmic7110: Schade!
Beschäftigung und Lohnerwerb sind grundlegend erst einmal zwei
unterschiedliche Dinge.
 
@rOOts: weiß ich, kam scheinbar anders rüber hab aber auch keine Lust jedesmal hier noch zu def., wie der Begriff nun gemeint ist
 
@Cosmic7110: :D
 
@rOOts: Ich dachte, das ich dies zwischen den Zeilen getan hab. Bin wohl daran gescheitert. Hab mich oben drüber etwas genauer ausgedrückt.
 
Auf der anderen Seite gibt es sehr viel neues und vor allem fest angestelltes Personal was die Roboter entwickelt, baut, vertreibt und wartet! Sollte vielleicht auch erwähnt werden!
 
@da_mich*: Ja, nur sind es vergleichsweise wenige Leute, die die Roboter entwickeln und sich um sie kümmern, ganz besonders langfristig betrachtet. Wäre das nicht so, wurde Amazon (und auch niemand sonst) Roboter einsetzen, da sie dann Roboter + (eventuell besser bezahlter) Mensch bezahlen müssten.
 
@da_mich*: Vergess nicht die Leute, die die Roboter entwickeln, welche in Zukunft die anderen Roboter entwickeln, bauen, vertreiben und warten ! ;-)
 
@da_mich*: tja nur das sicher kein ungelernter Picker sein ... den dazu braucht es schon mehr! Die haben den Job ja nicht umsonst ...nix gelernt nix auf die Reihe gekriegt, wirst du eben Picker bei amazon ... aber ganz sicher nicht Robotik Ingenieur.
 
@serra.avatar: "...Die haben den Job ja nicht umsonst ...nix gelernt nix auf die Reihe gekriegt, wirst du eben Picker bei amazon ...." Aha! Schon mal daran gedacht, daß da auch Leute hingeschickt werden vom Jobcenter, die arbeitslos wurden weil ihr Arbeitgeber dicht machte? Alleinerziehende Personen mit Kindern, die keine großen Weiterbildungs- / Umschulungsmöglichkeiten hatten. Und so gibt es noch viele Betroffene. Ich kann Deiner Ansicht nicht zustimmen. Ich finde sie sogar recht hochmütig und abwertend gegenüber den betroffenen Personen.
 
Roboter streiken halt nicht, von daher eine absolut nachvollziehbare Entwicklung.
 
@Islander: genau das wollte ich auch direkt schreiben =)
 
@Islander: Sie streiken nicht, sie kriegen keine Kinder, die dann auch noch ständig krank werden, wenn sie selbst kaputt gehen, darf man sie einfach entsorgen und neue nehmen, sie arbeiten 24/7, können jederzeit "entlassen" werden, wenn ein neues Modell die Arbeit günstiger erledigen kann, und und und.
 
@Link: Im Karosseriebau gibt es Automatisierungsquoten von über 99%. Wo bitteschön sind die Beschwerden der Arbeitslosen Schweißer?
Das Modell, einen Job für immer auszuführen ist mittlerweile nicht mehr tragfähig. So traurig es auch ist, aber Fortschritt kommt von Fortschreiten und da wird immer auch etwas zurückgelassen.
 
@bamesjasti: Welche Schweißer?
 
@bamesjasti: ich stimme dir zu. Lebenslanges Lernen ist heutzutage sehr wichtig!
 
@Islander: Bisschen krass ausgedrückt aber "auch" richtig. Die ständige Heulerei über Lohn und Arbeitsbedingungen finde ich eh nervig. Als wenn Amazon der einzige Arbeitgeber ist... und wenn es mir in meinem Job nicht mehr passt (warum auch immer), dann suche ich mir was neues und jammer nicht Jahrelang rum... und bewerbe mich auch gar nicht erst bei so einem AG wo man das ständig hört.
Aber soll ja auch noch Leute geben die sich bei Ryanair bewerben und sogar damit fliegen *duckundweg*
 
@McClane: Ryanair! Ja das ist gut. Wo sollten denn sich die Piloten von Ryanair bewerben, wenn sie dort nicht mehr arbeiten möchten?
Anderes Beispiel: Lockführer, wenn es ihnen bei der Bahn nicht gefällt?
Mir scheint, Du bist ein ganz Schlauer.
 
@rOOts: Es gibt für Lokführer durchaus Alternativen, bspw. bei den Öffentlichen, die oft in Städtischer oder Kommunaler Hand sind, ebenso gibt es private Bahnunternehmen im Personen- und Gütertransport. Auch für Piloten gibt es Alternativen, schließlich kurvt nicht nur Ryanair am Himmel rum.
 
@Dr. MaRV: Und da ist er wieder, der Denkfehler!
Piloten, die nicht für Ryanair fliegen wollen, fliegen gar nicht! Und wenn der Pilot nicht aus seine jährlichen Pflichtstunden kommt, ist er raus.

Beispiel Lokführer, war auch aus bestimmten Gründen gewählt. Nicht jeder Lokführer darf auf jede Lock. Und auch hier gilt, wer nicht auf seine Pflichtstunden kommt ist raus!

Und nun zu den Alternativen, der Verdienst ist dort noch niedriger.
 
@rOOts: Ändert nichts daran, das es Alternativen gibt. Pflichtstunden kann man auch im Simulator sammeln. Du hast den Denkfehler, denn kein normaler Mensch kündigt, ohne bereits anderweitig eine Alternative zu haben.
Es sei denn aus schweren Gesundheitlichen Gründen, die führen bei Piloten aber zur generellen Fluguntauglichkeit, Pflichtstunden hin oder her.

Und auch beim Lokführer, hier werden ebenfalls bereits Simulatoren eingesetzt. Bewerbe ich mich bei einem anderen Bahnunternehmen und die benutzen eine Baureihe, für die ich keine Zulassung habe, ist es Aufgabe des AG mich entsprechend zu schulen. Möchte der AG mich als Fachkraft haben, macht er das auch anstandslos.
 
@Dr. MaRV: Sorry, der Denkfehler ist bei Dir!
Andere AG haben ihren ANstamm und brauchen keine, oder nur sehr wenige neue AN.
Es gibt ergo gar keine Alternative!
Halt stimmt ja gar nicht, Piloten können ja auch nach Asien oder Fern Ost!
Ein "Zu Hause" haben sie ja eh nicht.
Und bevor wir jetzt hier weiter Streiten, informiere Dich bitte wie die Situation z.Z. bei den Piloten ist! Durch die Air Berlin Pleite mussten sehr viele Piloten um ihre Zulassungen fürchten. Und an einen Simulator kommt man nur ran, wenn man auch die Berechtigung dazu hat.

Aber Grundsätzlich waren "Piloten und Lokführer" nur Beispiele!
Und dann sei noch gesagt, dass Versandzentren von z.B. Amazon sehr oft in Gegenden sind, die zwar eine gute Anbindung an die Infrastruktur haben, aber wo es eben auch kaum andere Arbeitgeber gibt. Soviel zu Alternativen.
 
@Islander: Bin gespannt ob du noch das gleiche sagst, wenn ein Roboter deinen Job nimmt.
 
@andi1983: Naja meinen Job ganz spezifisch kann kein Roboter übernehmen, irgendwann vielleicht mal eine sehr fortschrittliche KI. Abgesehen davon, ich habe ja nicht gesagt, dass es richtig oder falsch ist. Ganz einfach Kausalität.
 
@Islander: Tun Menschen auch nicht wenn Sie zufrieden sind. Gint genügend beispiele die das beweisen.

Meistens wird nur bei einer sorte Unternehmen gestreickt: Bei denen die "Scheiss" Löhne bezahlem.
 
@Islander:
Machen aber auch keine Kinder.

Wer soll dann für die Rente haften?

Muß man halt zum Mars auswandern.
 
@NY Accountant: Und auf dem Mars bekommt man dann Rente?
 
@Islander: du hast wohl nie futurama geschaut was?
 
Industrie 4.0
 
Das ist der Vorbote einer Entwicklung, die die Politik bis heute ned wahrhaben will.
Erst wenn alles durch Roboter ersetzt wurde und alle arbeitslos sind, dann werden diese ewig Gestrigen aufwachen - dann kommt auch das System zum erliegen...
Aber diese Entwicklung ist nur logisch.
 
@Zonediver: Nun ja, damit die Politik das wahrhaben darf, muss erst mal die Bevölkerung umdenken. Solange niedrige Arbeitslosenquote mit guter Politik gleichgesetzt wird, wird sich auch kaum ein Politiker trauen was anderes zu behaupten.
 
@Link: solange die Bevölkerung noch an die niedrige Arbeitslosenlüge glaubt tut sich sowieso nix ändern!
 
@serra.avatar: TUT
 
@Zonediver: Es wird immer was zu tun geben. Das hat schon mit der Neugierde des Menschen zu tun. Aber anstatt stupide Pakete von A nach B zu tragen können sich Menschen mehr sozialen und kulturellen Sachen widmen. Auch Forschung wird so schnell nicht von Maschinen betrieben werden. Was sich ändern muss, ist die Lohnschere, bzw. das Gefälle zwischen Arm und Reich. Aber so wirklich nen Vorschlag den ich selber komplett gut fände, hab ich noch nicht.
 
@FatEric: "sozialen und kulturellen Sachen widmen" , zum totlachen!
Wer soll denn von dem Hungerlohn leben?
Oder anders gefragt, wer soll das bezahlen, wenn gerechte Löhne gezahlt werden sollten.
 
@rOOts: hättest mal vor lauter Lachen meinen Beitrag zu Ende gelesen.
 
@FatEric: Habe ich! Aber auch Du bist in dem Kapitalistischen Denken gefangen. Warum muss der Lebensunterhalt von Arbeit abhängig sein?
Könnte es nicht eine Kombination aus einem Grundeinkommen und Lohnerwerb geben?
 
@Zonediver: Klingt zwar logisch, nur stimmt Deine Einschätzung nicht. Es waren noch niemals so viele Leute beschäftigt wie zur Zeit. Digitalisierung und Automatisierung haben sehr viele Jobs geschaffen. Nur sind es eben andere Jobs als früher. Als Beispiel: In der IT-Branche in Deutschland sind 50 % mehr Menschen beschäftigt als in der Automobilbranche. Schwierig wird es für Ungelernte. Hilfsarbeiter konkurrieren mit Robotern hier und mit Hilfsarbeitern in Asien. Da können sie nicht gegenhalten.
 
@Nunk-Junge: Das sollten sie auch nicht, aber durch die neoliberale Politik sind sie dazu gezwungen.
Und dass nicht jeder Programmierer werden "kann", ist wohl auch klar...
Daher gebe ich sehr wohl der Politik die Schuld, denn die müssen Strukturen schaffen, um das zu verhindern - dazu müßte man aber erst mal begreifen was gerade in der Arbeitwelt passiert.
 
@Zonediver: Das stimmt leider. Wenn die Politik mit Sinn und Verstand gemacht würde, dann würde sie massiv in Bildung investieren...
 
@Nunk-Junge: So ist es.
 
@Nunk-Junge: Das mag zwar stimmen, aber hast du dir auch mal die Gründe angeschaut, warum aktuell soviele Leute wegen der Digitalisierung beschäftigt sind?

Auf einen Handwerker kommen doof gesagt sieben Leute, welche nichts anderes machen wie diesen einzuplanen, auszuloten wie dieser noch schneller gehen kann und vier andere werten unsinnige Sachen. Als Beispiel wie man aus seinem Arbeitstag noch ein schönes Kennzahlenmuster in Excel erstellen kann, damit der Chef auch etwas zu gucken hat, und den Arbeiter antreten lässt, wenn er mal 2 Minuten länger benötigt hat.

Und am schlimmsten ist noch, dass diese Stellen noch hochdotiert sind. Und sich dann nicht vorstellen kann, wieso ein Handwerker immer unzufriedener wird. Wenn man hier mal entrümpeln würde, dann würde es mau aussehen.
Weil Gesellen und Meistern könnte man in vielen Unternehmen mehr zutrauen. Und die können sich auch ihren Arbeitstag selbst produktiv gestalten.

Aus meiner Sicht sind die meisten Jobs nur Lügenjobs, welche nicht am Produkt eines Unternehmens direkt mitarbeiten, sondern nur Auswertungen für die Tonne produzieren.
 
@andi1983: Controller. Völlig überbewertet und zu hoch bezahlt!
Und oft auch noch völlig überflüssig!
 
@Nunk-Junge: Nur bedenke bitte bei Deinem Satz "...Es waren noch niemals so viele Leute beschäftigt wie zur Zeit..." auch, daß die Arbeitslosenstatistik / Arbeitslosenerfassung wiederholt geändert wurde in Richtung und mit dem Ziel weniger Arbeitslose zu erfassen und darzustellen, um den scheinbaren "Erfolg" der Politik zu dokumentieren. Bei den früher angewendeten Methoden wären die Zahlen heutzutage auch wesentlich höher.
 
@bullerbü: Stimmt. Dazu kommt, dass Deutschland von einem Hochlohnland eher zu einem Niedriglohnland (unter den Industrieländern) geworden ist. Aber trotzdem sind so viele Menschen beschäftigt wie noch nie in der Geschichte und es gibt zahllose offene Stellen in praktisch allen Branchen. Nur eben viel für qualifizierte Fachkräfte (oder für Jobs die keiner machen will wie zum Beispiel Handwerker).
 
Bin mal gespannt wie Verdi da mit höherem Lohn argumentieren will :)
 
@Fallen][Angel: wie immer sie bestreiken amazon und lassen all die anderen armen Schlucker am Seil runter ...
 
@Fallen][Angel: Die Verdi ist in den USA nicht aktiv.
 
Roboter arbeiten auch nicht so schlecht wie Menschen in diesen bereichen. Dann sind halt 20k weniger Saisonarbeiter beschäftigt, dafür bekommen mehr Menschen dass was sie bestellen wenigstens rechtzeigtiger als wenn es durch Überarbeitete und gestresste Saisonarbeiter erledigt wird.
Hoffentlich werden bald Ärzte mit ihren ganzen Fehldiagnosen ersetzt (noch ein Wunschtraum, aber bald huehue)
 
@VortexWF: kein Problem das wird dann auch rationalisiert ... KI: VortexWF lohnt nicht zu behandeln ist unrentabel verursacht nur hohe Kosten ... den ne KI hat keinen Eid des Hypokrates.
 
@serra.avatar: Ich hab auch keinen "Eid des Hypokrates" und helfe wem ich kann (freiwilliger sani). Aber wenn du siehst was ärzt zb für nen scheis machen, und dir selbst jemand wichtiger deswegen verstirbt, wird sich deine meinung ändern.
Und anhand meines kommentars siehst du was ich mache und arbeite, und wie rentabel ich bin? Danke für diesen netten lacher :)
 
@VortexWF: das eine hat nur nix mit dem anderen zu tun! Roboter setzt man zur Rationalisierung ein um Kosten zu sparen ... und wenn man sich unser Gesundheitssystem heute mit der klaffenden Schere ansieht wo du als "Kassenpatient" faktisch der Arsch bist ... kannst du dir sicher sein, sollten Ärzte jemals durch ne KI ersetzt werden, ist das nicht zum Vorteil der Patienten!

Was anderes sind Chirugieroboter, die den Arzt unterstützen ... aber ersetzen bei Gott das willst du ganz sicher nicht! Das Maschinen keine Fehler machen ist sowieso ein ganz großer Irrtum. Du solltest mal sehen was ein Montageroboter anrichten kann wenn ein Sensor aufgrund eines Defektes falsche Signale liefert ...

Ist eben genau das gleiche: Ärzte sind eben keine Götter sondern auch nur Menschen ... und Maschinen sind nicht fehlerfrei!
 
@serra.avatar: Ja dass der großteil der Menschen die Macht besitzen, und diese ausnutzen ist ja nix neues, aber um mal zum wesentlichen Thema das im Artikel beschrieben wird wieder zurück zukommen.

Ich kenne leider genug videos von diesen Montagerobotern und ihrem versagen.
Menschen haben leider viel öfter "Defekte und falsche Signale" und deren intetpretation als Maschinen. Aber Maschinen werden halt immer weiterentwickelt um den Mensch irgendwann in allem zu übertrumpfen. Und da überall nur lärm gemacht wird weil "wir den Planeten, die Umwelt und andere Lebensformen" zerstören, freu ich mich auf den Zeitpunkt an dem wir überholt werden.

Das einzige was hier richtig scheise ist, ist die Steuerhinterziehung aller Großkonzerne über ihre Steueroasen. Aber deswegen auf Maschinen loszugehen klingt für mich nach Leuten die damals rumgeheult haben dass es Züge, dann Flugzeuge und dann Computer gab.
Das einzige das stabil ist, ist die durchgehende veränderung, und wer da nicht mitgeht wird immer einen grund finden sich über etwas aufzuregen.
 
@VortexWF: Dennoch ein plus von mir für diese etwas sachlichere und nicht persönliche Antwort von dir.
 
ich finde Amazon könnte langsam mal steuern zahlen wie mein Chef und alle anderen Mittelständler es auch müssen.....
 
Jetzt kommen wieder die Neunmalklugen, welche behaupten, dass es ja nicht so schlimm ist, weil sie ja dann eben was anderes finden, oder halt in andere Branchen einsteigen sollen.

Schaut ihr eigentlich auch mal über den Tellerrand?

Das funktioniert vielleicht, wenn es nur ein Unternehmen macht. In 1-2 Jahren macht es aber jedes so und spart so Personal ein wo es nur geht.

Und hier geht es um Hilfsarbeiter, bzw. bald die ersten Sachbearbeiter, mittleren Qualifizierten.

Glaubt ihr wirklich, dass jemand ohne Ausbildung und Co. sich dann einfach hinsetzt und anfängt etwas zu programmieren und Co. wo lebt ihr?
Und auch kann sich jemand dann nicht einfach hinsetzen und ein höheres Studium bestehen, sonst hätte er es ja bis jetzt auch schon getan. Und dann benötigt man auch nicht Millionen von Studierte, wenn mit guter Software am Ende ein Ingenieur alles plant und am Ende auch die Wartung übernimmt.

Und da die Politik den Ernst auch nicht erkennt, wird sich eine massive Ghettobildung einstellen.
Und die paar die Arbeiten, können einfach nicht dann eine hohe zweistellige Zahl an Arbeitslosen mitziehen.
 
@andi1983: und das ist auch gut so! soll ruhig alles vor die hunde gehen. die deutschen sind da ja sowieso nicht sehr flexibel. dann könnte man mal nachdenken, wie ein sozialstaat wirklich funktioniert. grundeinkommen. wer bock hat verändert das land/die welt, und wer keinen hat, verhungert trotzdem nicht, hat aber auch nix. das ist es, wie man weiterkommt.
 
@andi1983: Aber was willst du dagegen machen? Das Logistikzentrum bewusst weniger effizient und gleichzeitig teurer betreiben, indem du zeitraubende Drecksarbeiten weiterhin Menschen überlässt statt Robotern?

Das ist doch auch keine langfristig tragfähige Lösung zu sagen "Eigtl. brauche ich diese 100 Leute gar nicht, weil ich es automatisiert viel schneller und besser hinkriegen würde, aber ich lass sie es trotzdem machen damit sie diesen Job haben".

Man könnte auch den maschinellen Buchdruck wieder abschaffen und tausende Leute hinsetzen, die jedes Exemplar einzeln auf der Schreibmaschine abtippen und binden. Das schafft Unmengen an Jobs. Ich will darauf hinaus: Irgendwann muss man mit gesundem Menschenverstand dran gehen und sich eingestehen, dass eine bestimmte Arbeit einfach nichts mehr für den Menschen ist, weil es maschinell so viel besser geht.
 
@mh0001: Ist natürlich richtig. Aber wie du schon sagst, benötigt man dann gute Lösungen und die sind nicht einfach.
Manche stellen sich das so einfach vor mit dem BGE und sonstigem Käse.
Jeder bekommt einfach so Geld und muss eigentlich nicht arbeiten, nur wenn er Lust hat..
Naja im Ernst. Geld wächst nicht auf den Bäumen. Es wird immer umverteilt.
Und wenn jemand etwas kostenlos bekommt, muss auf der anderen Seite jemand mehr abgeben, bzw. für jemanden mitarbeiten.

Aber gerade die Politik in Deutschland wird wie bei so vielen Dingen massiv scheitern.
Sie werden einfach zusehen wie einer nach dem anderen auf der Straße landet und die Gewinne welche Unternehmer mit den Einsparungen machen wandern dann schön auf die Privatkonten ins Ausland.

Und es ist halt einfach Fakt. Entweder man hat einen Beruf, oder man landet in der Armut.
Und Menschen welche im Artikel gemeint sind, haben halt sonst keine andere Möglichkeit.

Wenn überhaupt noch die Unternehmen dann hier bleiben, weil durch den "Biowahn" Deutschland bereits auf dem zweiten Platz mit den höchsten Energiepreisen steht. Dann stellen sie ihre Maschinenfarm gleich in Ländern mit günstigen Strom und Energiepreisen auf.

Und in Deutschland ist es ja besonders kritisch, weil seit 2015, Politiker wie im Wahn Millionen von Armutsmigranten ins Land lassen und als potentielle Fachkräfte ansehen. Wie man sieht klappt es bis jetzt nicht und die Mehrheit muss mit Sozialhilfe versorgt werden. Und nach der Digitalisierung werden sie auch nie mehr einen Job finden.

Aber gut. Ändern kann man hier sowieso nichts. Und Unternehmen ziehen es durch, weil sich der einzelne die Taschen vollmacht, und dann ist das Ding halt am Ende pleite und wird billig verscherbelt. So läuft es doch.
 
@andi1983: Im Kapitalistischen Denken gefangen?
"Und wenn jemand etwas kostenlos bekommt, muss auf der anderen Seite jemand mehr abgeben, bzw. für jemanden mitarbeiten."
Stimmt so nicht ganz!
Wenn jemand mehr einer begrenzten Ressource bekommt, muss sie jemandem Anderen fehlen. ;) So funktioniert Kapitalismus.
Und Staatsbanken machen aus nichts, Kapital. 100% verleihen, 105% zurück verlangen. Wo sollen diese 5% Differenz denn herkommen?
 
@rOOts: genau so ist es. Würde Geld auf Bäumen wachsen müssten diejenigen die es "herstellen" was tun. Abgesehen davon würde es viel weniger davon geben.
 
Mal im Ernst: Vor 200 Jahren haben die Arbeiter begriffen, dass Maschinen und Technik die Arbeitsplätze bedrohen und die Ursache der Ausbeutung und Arbeitslosigkeit sind und zerschlugen die Maschinen.
Heute will keiner mehr etwas von Marx wissen, aber die hier gezeigte Situation zeigt, wie Recht er doch hatte.
Wenn man jeden dieser Roboter entfernt hätte man jeweils mindestens einen Arbeitsplatz mehr. Man könnte Arbeitslose einstellen und die Massenarbeitslosigkeit würde gesenkt.
 
@Grendel12: man könnte auch die Roboter und Maschinen für genau die Anzahl der Mitarbeiter die sie ersetzen besteuern.
 
@P-A-O: sehr gute Idee!
 
@Grendel12: über kurz oder lang führt kein Weg daran vorbei. Eigentlich gibt es nur drei Möglichkeiten. 1: wir verzichten auf den Fortschritt/Automatisierung und jegliche Arbeit wird weiter von Menschen erledigt, 2: wir bewegen uns in eine Richtung wie bei Star Trek in der die Menschen für ihre Existenz nicht arbeiten müssen und Geld nicht mehr existiert (mit zwischenschritt dass Maschinen die Arbeit erledigen und viele Menschen, auch abseits derer die mit den Maschinen zu tun haben) dafür entlohnt werden oder 3: Krieg. Wobei der Krieg nicht zwischen einzelnen Ländern stattfindet sondern zwischen arm und reich.

Wobei ich befürchte dass die 2. Variante ohne die 3. nicht möglich sein wird. Zumindest nicht mit der Mentalität mit der viele Menschen in den Industrienationen ihre Existenz erleben und denken sie seinen frei.
 
@P-A-O: Ich favorisiere die 2. Variante. Das nennt man Kommunismus.
Allerdings muss man dann auch noch arbeiten.
Aber die Maschinen bedrohen dann keine Arbeitsplätze mehr, für die ein Fabrikbesitzer oder Ausbeuter Geld bezahlen muss. Die Werktätigen werden im Kommunismus nicht einfach vom Kapitalist in die Arbeitslosigkeit entlassen, sondern die freigesetzten Menschen suchen sich nach ihren Fähigkeiten ihre Arbeitsplätze, ganz freiwillig und sie brauchen auch keine Entlohnung als Geld.
Zum Einen gibt es im Kommunismus kein Geld mehr und zum Anderen ist die Entlohnung nicht mehr materiell, sondern (nach Engels) man fühlt eine tiefe Genugtuung, für die Gesellschaft arbeiten zu dürfen, weil Arbeit für die Gemeinschaft das Grundbedürfnis eines Kommunisten ist.
 
@Grendel12: das kann man nennen wie man will. Die westliche Welt nennt sich ja auch Demokratie obwohl das nur bedingt so ist. Grundgedanke der Demokratie war es im übrigen nämlich auch, diverse Menschen mit Macht loswerden zu können. Es genügt manchmal nicht die Wahl zwischen jemand anderes zu haben, siehe die Beispiele der letzten beiden Kanzlerkandidaten der SPD. Dazu gab es einen schwarzen Stein.
 
Roboter bescheren zahlreichen Programmieren, Designer und Roboter-Fabrik-Mitarbeitern gut bezahlte Weihnachten.
 
Finde ich nicht schlimm, es ist in den USA, ich lese nichts von deutschen Amazon Lagerhäusern. Aber selbst wenn es sich hier um inländische Lager handeln würde, so schlecht wie die (Arbeits)Bedingungen bei Amazon sind (Tenor der Medien und Arbeitnehmervertreter), sollten die 20.000 glücklich sein, jetzt nicht mehr dort arbeiten zu dürfen.

Wie man in den Wald ruft...

In einigen VW Werken (Braunschweig bspw.) fuhren auch mal solche Roboter, jetzt fahren da wieder Menschen Gabelstapler. Warum? Weil die ganzen Roboterwagen zu wartungsintensiv waren.
 
Tja das passiert halt wenn die tollen Gewerkschaften ewig Streiken und für einfache Aushilfen Löhne haben wollen die in keinem Verhältnis zur Tätigkeit stehen.
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